Plauschtag im Büro

So langsam trudeln die einen und anderen Kollegen doch mal wieder im Büro ein…und so war mein Tag heute eher ein launiger Plauschtag. Die heute anwesenden Kollegen hab ich zum Teil schon seit mehreren Wochen nicht mehr gesehen….dann gibt es noch seit Anfang der Woche eine neue Kollegin und wir haben ein paar berufliche Berührungspunkte, also haben wir uns über einiges ausgetauscht und schon mal den Weg geebnet, das ich einen Teil meiner freiwilligen Zusatzarbeiten bald abgeben kann…..dann war ich heute noch mit den beiden jungen Kollegen Kim und Milosz zum Mittagessen auswärts….das Restaurant war zwar nur um die Ecke, aber wir haben uns relativ lange dort aufgehalten. Ich hatte eine mehr als interessante Pizza: Mit Entenfleisch, BBQ-Sauce, Zwiebeln und viel Parmesan. Der Pizzateig war mehr ein dünner und ziemlich fester Flammkuchenteig – ohne Hefe, sehr fest und kaum mit dem Messer zu schneiden – aber insgesamt sehr lecker.

Zusätzlich hat mich der für unsere neue Rechnungssoftware verantwortliche dänische Kollege um Mithilfe bei einem Problem gebeten, das mich eigentlich nicht betrifft…aber ich war verfügbar und habe Zugriff auf unser deutsches ERP-System…na klar helfe ich, wenn ich kann….ich hab also immer mal wieder kleinere Tests gemacht und versucht die auftretenden Fehlermeldungen zumindest ins Englische zu übersetzen….bis ich Feierabend gemacht habe, war der Fehler für diese Gesellschaft aber immer noch nicht behoben…

Irgendwann gegen Mittag hab ich dann gemerkt, das ich noch gar nicht wirklich viel von MEINER Arbeit erledigt habe…und dann kam noch in einer lapidar unaufgeregten Mail eine weitere interne Deadline…wir müssen jetzt tatsächlich auf für einige Gesellschaften per 31.12.21 einen Quartalsabschluss abgeben, obwohl wir gleichzeitig am Jahresabschluss 31.12.21 arbeiten.

Das führt zu der paradoxen Situation, das ich am 31.01. Quartalsabschlüsse abgeben MUSS (mit geschätzten Umsätzen usw.), nur um dann 2-3 Wochen später für dieselben Firmen einen Jahresabschluss mit den RICHTIGEN Zahlen abzugeben. Aufregen hilft ja nichts….da muss ich durch und diese zusätzlichen Abschlüsse bleiben uns ab jetzt erhalten.

Da hat der Controller mal so richtig Glück gehabt. Die beiden Gesellschaften, die ich erst vor kurzem von ihm übernommen habe, gehören ausgerechnet zu dieser Gruppe. Er hat damit mit seinen restlichen Firmen keine zusätzlichen Abschlüsse….aber dafür ganz andere Probleme zu lösen…also da mache ich lieber zusätzliche Quartalsabschlüsse….hahaha.

Aber ich liege sehr gut in der Zeit…hab bisher noch keine einzige Überstunde !!! im neuen Jahr gemacht….arbeite alles zügig und konsequent sofort ab, so das ich gar nicht erst in einen Rückstand gerate….na gut, nur heute eben nicht. Das kann ich Montag und Dienstag im Homeoffice wieder locker reinholen.

Sonntags-Ausflug im Regen

Der ständige Regen schlägt mir zwar leicht aufs Gemüt, aber ich schaffe es trotzdem immer wieder mich zu einem Ausflug zu motivieren…auch wenn meine Ziele aktuell eher in der Umgebung liegen…auf lange Anfahrten hab ich so gar keine Lust.

Also war ich am Sonntag mal wieder im Naturschutzgebiet Duvenstedter-Brook (Hamburg)….hab sogar den „richtigen“ Parkplatz wieder gefunden und damit auch die Wege, die ich im letzten Jahr schon erkundet hatte….ebenfalls bei Regen – nur war da noch mehr Sturm als jeztt am Sonntag.

Allerdings hatte der Regen einige Wege überspült und auch die Überquerung von Brücken damit zu einer Herausforderung werden lassen, liefen die Bäche doch teilweise über der Brücke entlang….Ja Gut also mit Regenjacke und Thermohose ausgestattet wurde ich zwar von oben her ziemlich nass, aber die die Füße waren ja gut und trocken in ordentlichen Wanderstiefeln verpackt.

Nutzt bloß alles nichts, wenn der Sprung über ein Rinnsal oder eine Riesenpfütze im Schlamm beginnt und in der schlammigen Pfütze endet….Zweimal landete ich IN der Pfütze und einmal blieb ich noch im Schlamm stecken….hahaha…die Nässe kam so von oben in den Schuh…dumm gelaufen.

Irgendwann war mir die Kombination aus Nässe von oben und Nässe von unten dann zu viel und ich hab mich nach einer Stunde doch schon wieder auf den Rückweg gemacht.

Mein Wochenergebnis lag mit ziemlich genau 70 gelaufenen km jedoch über meinem normalen Durchschnitt – bin ziemlich zufrieden, das ich trotz meiner Unpässlichkeit, der Müdigkeit und dem schlechten Wetter so oft und viel gelaufen bin.

….und dann kam auf dem Rückweg noch ein Moment an dem sogar für einen Augenblick die Sonne schien…

Zuhause hab ich mich bereits auf der Türschwelle meiner durchnässten Klamotten entledigt (ähmm also ich hatte noch etwas an)….hahaha….und die schlammig-nassen Wanderstiefel hab ich gleich mal direkt mit Zeitungspapier ausgestopft und auf eine Gummimatte gestellt….Regenjacke und Thermohose landeten in der Badewanne…da können die kein Unheil anrichten…

Nachdem ich mich abgetrocknet hatte und frisch eingekleidet auf der Couch saß…dazu einen heißen Tee und warmen Milchreis mit Zimt und Zucker (jaaa, das musste sein) hab ich mich wohlig unter die Wolldecke verzogen und den Rest des Tages nahezu verschlafen.

Die ersten Tage in 2022

Nach einem ruhigem Jahreswechsel mit viel Schlaf und wenig Aufregung, waren die ersten beiden Arbeitstage im neuen Jahr sehr ruhig und sehr produktiv…..TOLL – keine Hektik, kein Stress….keine Überstunden.

Und nach mehr als 3 Monaten hab ich endlich mal wieder ein Teams-Gespräch mit meinem dänischen Chef…ich hatte an die Klärung einer Sachfrage aus dem Jahresabschluss 2020 erinnert….und darauf aufmerksam gemacht, das 1. nun die Jahresabschlüsse 2021 kommen und wir 2. schon lange nicht mehr miteinander gesprochen haben.

Da hat er sich dieser vielbeschäftigte Chef tatsächlich Zeit genommen und wir haben eine ganze Weile geplaudert…schlecht sieht er aus….viel Arbeit, viele anstehende Änderungen, wenig Freizeit…zu wenig Zeit für alles. Schön das er sich auch erkundigt hat, wie ich mit den zusätzlichen Gesellschaften klar komme: Gut soweit….dann hat er mir auch erzählt, was gerade so in der Pipeline ist….weitere Software-Änderungen sollen folgen….aber da muss noch vieles im Vorfeld geklärt werden….das wird noch dauern.

Wieder einmal kann ich aus tiefstem Herzen sagen: BOA – gut das ich mich aus so einem Stress-Job gelöst habe. Klar hatte auch ich in den letzten Monaten viel zu tun, aber das ist nichts im Vergleich zu meinem früheren Job in Hessen oder das was mein jetziger Chef an Stress hat.

JETZT merke ich wieder einmal wie gut es mir tut ,einen normalen Job zu haben…ich bekomme gutes Geld für gute Arbeit, verheize mich aber nicht dabei.

kein Durchkommen per Telefon

Als Kinder haben wir bestimmt ALLE „Verstecken“ gespielt…..heute kann ich das zwar bei den überlaufenen Arztpraxen verstehen, schön ist es aber nicht.

Ich versuche aktuell einen Termin bei einer kardiologischen Praxis zu bekommen:

  • keine Terminvergabe per Internet möglich, nur über Telefon
  • während der Sprechstunden ist das Telefon DAUER-belegt
  • und nach den Sprechstunden ist der Anrufbeantworter angeschaltet mit dem Hinweis, das aktuell keine Nachrichten aufgezeichnet werden können und bei Lebensgefahr eine andere Nummer gewählt werden sol.

Ich kann so nicht einmal fragen, ob die überhaupt noch neue Patienten aufnehmen, geschweige denn einen Termin vereinbaren….die Praxis hat über die letzten Jahre gute Bewertungen erhalten, aber es gab auch schon immer den Hinweis über die schlechte Erreichbarkeit per Telefon….was ich für eine kardiologische Praxis schon etwas befremdlich finde….denn nicht jede Situation empfindet man sofort als „lebensbedrohlich“, sondern manchmal einfach nur als „beängstigend“.

Ich kann auch nicht Abschätzen, ob eine für mich beängstigende Situation nicht doch auch gleichzeitig eine akute Lebensbedrohung darstellen könnte….würde daher im Zweifel eher nicht die Notfall-Nummer anrufen.

Soooo ich brauche also immer noch einen Termin, auch wenn es mir aktuell wieder besser geht mit dem Herzschlag, er ist immer noch unrund….aber schon besser geworden.

Bleibt nur eine Lösung: ich werde in den nächsten Tagen persönlich in der Arztpraxis vorbeischauen und Vorort meine Fragen klären.

Bis 2019 war ich in Frankfurt als Patient in einer kardiologischen Praxis gemeldet, die einer Klinik angeschlossen war, da hab ich während der Sprechstunden immer Jemanden erreichen können und es war möglich bei plötzlichen Veränderungen im Herzrhythmus kurzfristig einen Termin zu bekommen und nach Feierabend konnte man in der Klinik direkt anrufen. Mit dem Wissen, hab ich mich sicher gefühlt.

Test-Backen: Flammkuchen-Teig

Ich suche nach dem perfekten Teig für einen Elsässer Flammkuchen….wie immer gibt es viele sehr unterschiedliche „Original“-Rezepte.

Das letzte war ganz okay, aber ich glaub jetzt hab ich das für mich perfekte Rezept gefunden, jetzt geht es nur noch um die perfekte Gartemperatur in meinem Backofen.

Der Teig ist richtig gut geworden, dünn ausgerollt, richtig knusprig gebacken….auch wenn ich ihn jetzt nicht mit den typischen Zutaten eines Flammkuchens belegt habe, sondern mit Tomaten pur mit ein paar Gewürzen.

Der Teig besteht für 1 Flammkuchen aus:

100g Mehl, 65ml Wasser, 1EL Olivenöl und einer Prise Salz…nach dem Kneten des Teiges mindestens 30 Minuten ruhen lassen…ganz dünn ausrollen und nach Wahl belegen. Bei 230Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 10-13 Minuten backen (also bei meinem Backofen passt das prima) – fertig.

Sooo – nun bin ich gewappnet für die nächste Woche, wenn die 4 Mitglieder von Familie Nett zum Flammkuchen-Essen zu Besuch kommen….dann natürlich belegt mit Schmand, Zwiebeln und Speck….ganz klassisch eben.

Anfang der Woche hab ich noch ein normales Weizen-Sauerteigbrot gebacken….es klappt immer besser mit dem Sauerteig…..außen knusprig, innen fluffig….

Spektakel am Himmel

Spektakel am Himmel

Meine Silvester Walking-Runde am Nachmittag fiel meiner ungenauen Planung zum Opfer.

Neeein – aus dem Fenster hab ich vorher nicht wirklich geschaut. Das Thermometer zeigte 11 Grad….nun gut, dann also lieber keine Winterjacke, sondern eine Übergangsjacke aus Baumwolle, keine Mütze…los ging es um 15.30 Uhr…schon etwas spät, wenn der Sonnenuntergang bereits um 16.08 Uhr stattfinden soll. Die Taschenlampe hab ich natürlich mit genommen.

Kaum stand ich vor der Tür ,musste ich meinen Plan überdenken, denn es regnete…ach, das wird schon gehen….ich bin also ins Himmelmoor gefahren…unterwegs wurde der Regen immer heftiger…hmmmm ?

Gut das die Jacke wenigstens eine Kapuze hat und im Auto lag noch eine Mütze…aber Baumwolle bleibt nun mal Baumwolle und die Jacke wurde nass und schwer….der Boden im Moor war extrem aufgeweicht, durch getauten Schnee und getautes Eis und nun der Regen…hmmmmm??

Nach knappen 45 Minuten war meine Jacke nur noch nass und sehr schwer und durch 2-3 unbedachte Schritte in riesige Pfützen auf nachgebendem Boden, waren auch meine Füße inzwischen nass……nein – so macht das keinen Sinn und Dunkel war es ja auch schon fast…also bin ich zurück zum Auto und ab nach Hause.

Den 2. Teil der Walking-Runde hab ich dann auf den späteren Abend gelegt….und das nur noch in der unmittelbaren Umgebung am Rande der kleinen Stadt….da war es dann auch noch wärmer, trocken von oben und ich blieb auf Wegen, die man noch gefahrlos nutzen konnte, ohne einzusinken…..dafür war es aber so rund um 22 Uhr dann schon extrem laut mit der Knallerei….aber es gab auch schon schöne Silvester-Raketen-Bilder am Himmel zu sehen….aber WARUM muss das immer bereits so früh losgehen….was ist aus der guten Tradition es Böllerns ab Mitternacht geworden? – Seufz, das frage ich mich aber schon seit ein paar Jahren.

Durch meine ungenaue oder sagen wir lieber, überhaupt nicht wirklich vorhandene Silvester-Planung, gab es dann auch nur ein einfaches Abendessen:

Selber geschnittene, geklopfte und panierte Schnitzel und dazu Bratkartoffeln aus dem Backofen…richtig lecker. Auf Gemüse hatte ich keine Lust…hahaha das werde ich heute erst verarbeiten.

Den restlichen Abend hab ich dann noch ein paar Knabbereien aus den Untiefen meines Vorratsschrankes hervor geholt und eine Flasche Sekt geöffnet….und einen ruhigen Abend verbracht OHNE diese Shows im Fernsehen zu sehen, die sonst so üblich sind und die ich nicht leiden kann. Kurz vor Mitternacht hab ich den Krimi gestoppt, den ich aus einer der Mediatheken geschaut hatte und hab für den Countdown dann doch auf ein aktuelles Programm geschaltet….aber stumm….nur damit ich die Uhrzeit sehen kann.

In eine dicke Jacke verpackt und in einem Schal gehüllt und mit dem Sektglas bewaffnet hab ich mich dann um 24.00 Uhr auf den Balkon gesetzt und den Silvester-Raketen zugeschaut…wie erwartet, hab ich von hier eine gute Sicht auf das Geschehen am Himmel…und obwohl ja auch in diesem Jahr der Verkauf von Böllern verboten war, war es doch ein ziemliches Spektakel am Himmel…Schön anzusehen.

Sooo jetzt ist es da, das Jahr 2022…..für mich ganz unspektakulär und doch sehr schön ruhig und entspannt.

Ein neues Jahr ist ja jedes Mal auch ein kleiner Neuanfang. Mein Jahreshoroskop (das lese ich tatsächlich jedes Jahr, obwohl ich nicht wirklich an so etwas glaube) prophezeit mir ein gutes Jahr…ich bin auf jeden Fall neugierig auf das neue Jahr und freue mich auf viele Unternehmungen.

Geschlafen hab ich dann sehr gut……kein Herzstolpern mehr, kein unruhiges Wachwerden….soooo ist es gut…DAS ist ein guter Start.

Blick zurück

Wie jedes Jahr kommt an oder um Silvester die Zeit des Rückblicks auf das ablaufende Jahr….wie war es nun, mein Jahr 2021…so schlecht wie gefühlt bei den meisten Menschen, die außer Pandemie nichts anderes in Erinnerung haben?

Nein, ganz und gar nicht. Es war zugegebenermaßen kein einfaches Jahr, aber für mich doch ein in weiten Teilen sehr Schönes. Ich bin inzwischen 3x gegen das SarsCov2-Virus geimpft, hatte im April den ersten Tandemsprung aus 4.000 Metern Höhe, der Sommer war nicht so heiß und nahezu unbeschwert, im Verhältnis zum ersten Corona-Jahr. Ich war oft mit Schwester und Schwager unterwegs…z.B. einen Tag auf Helgoland, einen Tag in Friedrichstadt – der holländisch geprägten Stadt in Schleswig-Holstein, wir waren im Kletterpark und und …..und ich hab das Kajak-Fahren für mich entdeckt. Ich war oft und viel unterwegs…..war das erste Mal seit meinem Weggang wieder zu Besuch in Hessen.

Jaaa danach dann der Kleinkrieg mit dem Drachen, die Wohnungssuche und jetzt wohne ich schon seit 3 Monaten in meinem neuen Zuhause….hier ist es schön und friedlich….ich bin froh, das ich die Reißleine gezogen und mir eine neue Wohnung gesucht habe. Der Wechsel hat sich gelohnt…und das nicht nur, weil ich dabei so nebenbei 1,5 Kleidergrößen abgenommen habe.

Beruflich war es tatsächlich seit Ende des Sommers anstrengender, als die Zeit zuvor….aber so kurz vor dem Jahreswechsel kommt alles wieder in normales Fahrwasser. Der Systemwechsel und die Bankenwechsel haben wir überstanden…und ich kann ohne Rückstand in das neue Jahr starten. Entgegen der Versprechungen bieten diese Wechsel keine wirkliche zeitliche Ersparnis, wir sind nicht effektiver geworden – stattdessen ist vieles umständlicher, aber langsam gewöhne ich mich daran und es wird zur Routine.

Durch die Impfungen incl. Booster-Impfung hab ich trotz der 2G- und 3G-Regelungen im öffentlichen Leben kaum Einschränkungen…ich kann mich ziemlich ungehindert bewegen, kann ins Kino gehen, Einkaufen, ins Restaurant, zum Friseur…ja klar, überall muss man jetzt den Nachweis vorzeigen….aber meistens geht das sehr zügig. Ich war ja sogar auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg und sogar schon einmal wieder in der Sauna.

Na klar meide ich trotzdem einige Orte, wie Massage-Praxen und Diskotheken….und überhaupt Menschenmassen….aber das hab ich ja auch vorher schon getan (Es ist eine reine ICH-Betrachtung, natürlich weiß ich auch, das nicht alles gut ist, das viele Geschäfte durch die Einschränkungen Verluste erleiden, das manche immer noch nicht wieder vollständig frei arbeiten können).

Emotional hat das Jahr 2021 schon einiges mit mir gemacht…und ich war nicht immer so ausgeglichen, wie ich es gerne gewesen wäre….aber ich hab es trotzdem immer wieder geschafft, meine innere Zufriedenheit wieder zu finden und mich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen.

Das Fazit für 2021 ist also gar kein Schlechtes für mich…hoffe aber trotzdem, das 2022 das sich das Virus so entwickelt, das aus der pandemischem, eine endemische Lage wird….die Virologen machen uns da langsam Hoffnungen…und ich hoffe das mein persönliches Jahr 2022 auch richtig gut wird.

Hauptsache meine Gesundheit bleibt mir erhalten und der Spaß am Leben.

Leben ist das was passiert, während wir Pläne machen, um Entscheidungen ringen oder Vergangenen nachtrauern…..Leben – einfach machen !

Silvester – Guten Rutsch

Was macht man eigentlich mit so einem Silvester-Tag?

Also, wenn man nicht arbeiten muss? Darüber hab ich mir jahrelang gar keine Gedanken gemacht, hab ich doch immer am 31.12. und auch am 01.01. gearbeitet…..für Buchhalter ist das eben DER Termin des Jahres…da gibt es einiges zu berücksichtigen und vieles vorzubereiten.

Jetzt ist es bereits mein 3. Jahreswechsel hier in Schleswig-Holstein und ich brauche NATÜRLICH nicht zu arbeiten. Bin ja weg von dem Stress-Job….und so hab ich bereits gestern alles für den Jahreswechsel initiiert.

Also was mache ich nun mit dem Tag? Hmmm – als erstes hatte ich gleich in der Früh einen Termin bei der Friseurin….sehr schön….das war sowieso überfällig….danach hab ich mein Auto gewaschen…prima – das Auto hatte es auch echt nötig.

Danach hab ich die Wohnung aufgeräumt, die restliche Wäsche gebügelt und weg gepackt. Zum Mittagessen hab es Spaghetti mit einer frischen Tomatensauce und am Nachmittag werde ich zum Walken in eines der Moore in der Nähe fahren.

Bis es Zeit dafür wird, werde ich noch meinen Kleiderschrank neu ordnen….nach den ersten Monaten hier in der Wohnung merke ich, wo es noch Optimierungsbedarf in den Schränken gibt.

Ich hab länger darüber nachgedacht, ob ich heute Abend irgendwo hinfahren möchte….aber nein, ich werde in meinem schönen Zuhause bleiben und entspannt den Jahreswechsel geniessen.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Silvester-Abend…kommt gut ins neue Jahr und bleibt vor allem schreibfreudig und gesund 🌷🌼🎈

Kälte-Wärme und das Herz

Die Arbeitstage nach Weihnachten waren ruhig…schön ruhig, nur der Mittwoch den ich wieder im Büro war, hat mich umgehauen….nicht das Büro, aber der Wetterwechsel von eisigen klaren -7 Grad auf nass-kalte +6 Grad. Prompt hatte ich schon in der Nacht starke Kopfschmerzen und ich hab zwischen den einzelnen Hitzewallungen immer wieder heftig und langanhaltend gefroren, meine Temperatur war etwas höher als normal….und auch im Büro wurde es nicht besser….dann hat der Controller mal wieder eine Eigenheit an den Tag gelegt, die mich fassungslos gemacht hat…und so hab ich dann um 12 Uhr beschlossen: ich gehe nach Hause – OHNE Computer….. soooo. Den Rest des Tages hab ich mich erholt, am Abend noch mit dem Rentner aus Hessen telefoniert.

Donnerstag ging es dann mit dem Arbeiten im Büro richtig gut…es war nämlich NIEMAND da. Hab für das Büro nach den letzten Einkauf übernommen. Jedes Büro funktioniert nur mit Kaffee, Kopierpapier und Klopapier jaaa – hahaha – wie ich gerne sage: ich kümmere mich im Büro um die wichtigsten Papiere. Hoffe aber, das ich diese Arbeit bald auf eine neue Kollegin übertragen kann.

Ich werde mich im neuen Jahr jetzt doch zügig um einen Termin beim Kardiologen bemühen…..heute Nacht war es nicht lustig. Hat mein Herz in den letzten Monaten oft so stark und laut geschlagen, war mein Herzschlag heute ehr flach, unregelmässig und holperig, bin davon sogar wach geworden…und es macht mir ein wenig Angst, das es jetzt soweit ist, mit den Herzrhythmus-Störungen durch die Anomalie.

Bisher war es nur ein „es könnte irgendwann einmal dazu kommen“…jetzt fühlt es sich auf einmal beängstigend real an. Die Überweisung zum Kardiologen, für den alle 3 Jahre erforderlichen Checkup, hatte ich mir schon vom Hausarzt geholt….nur hatte ich es noch nicht geschafft, mich hier nach einer kardiologischen Praxis umzusehen. Beim letzten Checkup wohnte ich ja noch im Rhein-Main-Gebiet….Jetzt hab ich mir in Schleswig-Holstein eine Praxis in der Nähe heraus gesucht….Montag Morgen werde mich telefonisch um einen Termin kümmern, das geht bei denen noch nicht online.

Ich habe ja eigentlich keine Risiko-Faktoren: bin nicht übergewichtig, koche gerne selber und esse neben Fleisch vor allem viel Gemüse und Obst….bewege mich täglich mindestens 10.000 Schritte, bei der Kälte der letzten Wochen waren es immer mindestens 6-8 km pro Tag und damit meist weit über den 10.000 Schritten….aktuell liege ich mit 66,9 KG / 28,9% Körperfett bei knappen 1,69m im guten Rahmen für meine 53 Jahre. Ich rauche nicht, trinke dafür aber gerne Wein….i.d.R. bleibt es bei einem Glas….nicht täglich, aber mehrmals in der Woche, gerade jetzt wo es so kalt war gerne auch Glühwein oder eine Feuerzangenbowle….das wärmt ja auch so schön von Innen. Nun gut, für die nächste Zeit werde ich das mal lieber reduzieren….also Morgen, immerhin ist heute Silvester.

Weihnachten – wunderbar !

Die Tage vor Weihnachten hatte ich das Gefühl, ich rutsche mal wieder in die Stille hinein….so war ich dankbar, das ich bis Heiligabend einschließlich, nicht mehr ganz so viel reden musste…und auch mit meiner Familie gab es dann nur ein paar Whatsapp-Nachrichten…immerhin wollten wir uns ja am 25.Dezember sowieso treffen.

Noch auf der Fahrt dorthin, fühlte ich mich zwar munter und auch freudig…aber ich hatte eigentlich keine Lust zu reden….doch das ging ziemlich genau in dem Moment weg, als ich bei Schwester+Schwager ankam.

Die Fahrt war ereignislos, weil nur relativ wenig Autos mit mir in den hohen Norden wollten…es war eisig kalt, seit 2 Tagen wurde immer wieder vor Blitzeis gewarnt (hier waren es so ca. -7 Grad)….und es war der 25. Dezember…da sind die meisten Menschen schon angekommen..im Urlaub oder bei der Familie.

Meine Beiden waren erstaunlich entspannt und es gab auch nicht dieses sofortige überschüttet werden …alles war friedlich, geradezu sanft und leise in der Kommunikation….haaach wie wunderbar.

Nach einem tollen Gans-Rotkohl-Kartoffelkloß-Essen (muss ich mir merken: Dithmarscher Gans mit Zertifikat) sind wir dann noch zu einem langen Spaziergang aufgebrochen….aber aus der geplanten 2-Stunden-Route ist dann nicht geworden….der anvisierte Wanderweg war eine einzige spiegelglatte Eisfläche….wohl dem der Schlittschuhe mit hatte….hahaha…wir nicht…und mein Schwager und der „Freund des Hauses“ der seit vielen Jahren als weiteres Familienmitglied fungiert, wollten dann gar nicht mehr laufen.

Also ging es nach einer knappen Stunde bereits wieder mit dem Auto zurück….wir Beiden Schwestern haben uns in Glückburg absetzen lassen….und sind von dort noch eine weitere knappe Stunde gelaufen…bei beginnendem Sonnenuntergang direkt an der Förde entlang – wunderbar:

Als wir am Abend dann mit vereinten Kräften die Feuerzangenbowle vorbereiteten, waren wir nur noch zu Dritt.

Es war ein wunderbar gemütlicher Abend und auch mein Schwager hatte sich, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, auch rege an den Unterhaltungen beteiligt, blieb auch die gesamte Zeit aufmerksam und ruhig…..sonst lässt er sich gerne mal von seinem Handy ablenken und überlässt uns das Gespräch….so war es richtig schön….die echten Kerzen brannten am Tannenbaum, die Feuerzangenbowle war genau richtig: nicht zu süß, nicht zu Gewürz-lastig….sehr lecker !!

und am Ende des Tages sind wir tatsächlich noch einmal für knappe 20 Minuten zu einer Abend-Walkingrunde aufgebrochen…also meine Schwester und ich.

Weihnachten in diesem Jahr: wunderbar !!