Umzugsvorbereitungen – und alles wirkt gehetzt

Zwischen all der Arbeit, den Feiertagen und der Regelmäßigkeit der Züge mit denen Mei n Freund freitags kommt und sonntags wieder fährt, stand ja auch noch die Vorbereitung meines Umzugs

Ich hatte mich für ein Umzugsunternehmen entschieden, welches zwar nicht günstig ist, aber es ist ein garantierter Festpreis und die Mitarbeiter sind ausschließlich Festangestellte (und keine Aushilfen)….der Mitarbeiter der mir das alles erzählte, wirkte freundlich und ehrlich…und was soll ich sagen, es war die richtige Entscheidung.

Sooo nun hatte ich alle 20 Umzugskartons neu, ca. 10 Umzugskartons von Privat , jede Menge Plastikkisten aus meinen Beständen und Unmengen an Zeug das Eingepackt werden wollte.

Also hab ich mich an meine bisherigen (nicht gerade wenigen) Umzüge erinnert und mich mit kritischen Augen durch meinen Hausstand gewühlt: sortiert, inspiziert, aussortiert und eingepackt. Und so langsam stapelten sich die gepackten Kartons in meiner Wohnung und machten das beengte Leben auf 50qm noch etwas enger.

Der Umzugstag ist der 12.02. Ein Freitag…..Urlaub bekomme ich keinen vor diesem Tag…

Und je näher der Umzugstag rückte, umso nervöser wurde ich ….schaff ich das Alles? Schaff ich alles rechtzeitig einzupacken? Alles neben der Arbeit….Schaffen wir die Renovierung der alten Wohnung? und die Renovierung der Neuen Wohnung? Geschlafen hab ich seit Anfang Februar nur marginal…max. 4-5 Stunden pro Nacht… Alles wird sehr eng….

 

Silvester 2015 – Erstmal Drama

In diesem Jahr waren wir zu Silvester in Frankfurt im Zoogesellschaftshaus. Dort gibt es schon seit Jahren eine Silvester-Ü30-Party….und jedes Mal ist es sehr voll….Schon bevor ich meinen Süßen kennen lernte, bin ich dort mit meiner Clique zum Feiern hin gefahren.

Doch in diesem Jahr waren wir nicht allein dort, wir waren bei einem Freund meines Schatzes zum Essen eingeladen und sind dann später zum Zoo gefahren.

Das fand ich extrem gut für mich, da ich noch am 31.Dezember gearbeitet habe….und ich brauchte NICHTS vorzubereiten hehehe.

Also haben wir uns gegen Abend in ausgeh-fertigem Zustand auf den Weg gemacht. Ich hatte noch Blumen (für den Koch des Abendessens) und eine Flasche Wein (für den Gastgeber) besorgt. Beides war in diesem Fall ein und dieselbe Person….aber das war mir ja egal.

Nun….es waren noch ein paar andere Personen anwesend, die ich nicht kannte: eine Frau aufgebrezelt, laut und extrem von sich überzeugt, zwei Freunde die später mit uns in den Zoo kommen wollten und die Mutter des Gastgebers …Zusammen waren wir also am Esstisch 7 Personen.

Das Essen war sehr lecker, die Unterhaltungen wurden von der gebrezelten Frau bestimmt. Meine Versuche mit ihr eine Art normal-intelligenter Allgemein-Unterhaltung zu führen, scheiterte an ihrem Desinteresse über etwas anderes zu sprechen als über sie Selbst.

Zu fünft wollten wir also zum Zoo fahren, es wurde über ein Taxi geredet…ich meinte nur, also ich fahre selber, so war es verabredet und ich hole mir nicht nachts mein Auto am Rande von Frankfurt ab. Also kam die Frage ob ICH nicht alle mitnehmen kann, zähneknirschend hab ich ja gesagt….

…und es später fast bereut. Ich drängte um 21.30 Uhr zum Aufbruch, und es dauerte bis alle wirklich in meinem Auto saßen….und dann wollte ich den Main überqueren, aber die 1. Brücke wurde direkt vor unseren Augen gesperrt…okay, dann eben die Nächste….und die Nächste…und die Nächste….und in diesen Momenten… mit 4 Männern im Auto die mir Alle erzählten wollten, wo ich denn entlang fahren sollte….grrrrrrr da wäre ich am liebsten wieder um gekehrt. Okay, dann endlich eine Brücke über die man noch fahren konnte, aber zum Zoo. Alle Männer (bis auf meinen Eigenen) schon mal ausgeladen…wir kommen später, sobald ich einen Parkplatz gefunden habe.   ENDLICH etwas Ruhe…

Dann also Parkplatz suchen, zum Zoo-Eingang laufen, Jacken abgeben, Verzehrmarken kaufen, und ein erstes Getränk kaufen….Angekommen. Puh…..soooo und jetzt war es schon fast 11 Uhr…

Mein Schatz wollte zum Anstoßen Sekt haben, ich wusste das wird voll werden dort …und doch waren wir viel zu spät, meinen Schatz hab ich beim Gang zum Tresen verloren und per Handy hat er mich informiert das er draußen wartet….ca. 8 Minuten vor Mitternacht hatte ich dann endlich zwei Gläser Sekt…und den jetzt heil nach Draußen zu befördern war fast unmöglich…ich war gestresst, genervt und den Tränen nah, also soo hab ich mir den Abend nicht vorgestellt.

Endlich – ca. 2 Minuten vor 12 vor der Tür, meine „Gruppe“ gefunden, ich hab die nur noch halbvollen Gläser meinem Schatz gegeben und erst mal eine Runde völlig aufgelöst geheult… Dann 12 Uhr und alles wird wieder gut….den Rest des Abends hab ich dann gut genießen können…und im Bett lagen wir dann ca. um 5 Uhr morgens…. So das Jahr kann nur besser werden.

Aufgetaucht

Aufgetaucht aus den Tiefen meiner Arbeit, hole ich gerade mal wieder Luft….und wundere mich, das sich auch in diesem Jahr die Welt weiter gedreht hat.

Die gesamt Weihnachtszeit, Neujahr und dann bis zum 10. Februar war ich fast ununterbrochen mit meinem Job beschäftigt. Jedes Jahr ist das die Zeit, in der ich unzählige Überstunden anhäufe und mich körperlich verausgabe….fehlende Pausen sind dabei das größte Problem.

Aber auch in diesem Jahr war klar, ich schaffe das. Und in diesem Jahr war alles wesentlich leichter, als in den Vorjahren. Immerhin hab ich ½ Arbeitskraft mehr und es gab KEINE unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Alles war schon einmal da und damit waren die Abläufe auch bekannt…. Das Schlimmste war eigentlich das meine Chefin immer noch im Mutterschutz war….

Soooooo, das ist also geschafft und ich bin zufrieden so wie es gelaufen ist.

..und wieder um eine Institution ärmer

Nachdem in Frankfurt vor ein paar Jahren mein „Wohnzimmer“ der Sinkkasten geschlossen wurde, musste ich jetzt schweren Herzens feststellen, das auch mein „Esszimmer“ das Schreiber-Heyne nicht mehr da ist.

Der Sinkkasten war eine Institution in Frankfurt…eine Disco für Normalos…kein Club, kein Schicki-Micki….sondern eine Disco die so herrlich entspannt war in ihrem Sein.

Und das Schreiber-Heyne war eine Apfelweinwirtschaft mit Biergarten …auch eine Institution, mit leckerem Essen, Mispelchen und Sauergespritztem.

Hier war ich früher jeden Dienstag nach dem Sport mit Freunden zum Ausklingen des Abends….viele Jahre lang…in den letzten 2 Jahren war es nur noch unregelmäßig, weil sich unser Training zeitlich verschoben hatte. Zuletzt war ich im Sommer mit meinem ehemaligen Tanzpartner und unser Trainerin bei schönem Wetter draußen im Biergarten…

Als mein Süßer und ich mal wieder Hunger auf ein Frankfurter Schnitzel (mit Grie`Soß) hatten, wollten wir hin, aber aus dem Biergarten war eine Art Baugrube geworden und der Laden geschlossen. Okay also inzwischen weiß ich er wurde verlegt…was es aber nicht besser macht.

Denn die Location war super…so herrlich alt und urig…und so authentisch. Das „Neue“ ist eben nicht das „Alte“….mit der alten Location verbinde ich so viele Erinnerungen an fröhliche und ausgelassene Zeiten….

Dumm gelaufen oder Weltfrieden gegen perfekt-perforiertes Klopapier

Als vor Jahren unser Lehrer fragte, was wir bei einem Vorstellungsgespräch auf die Frage nach unseren Wünschen antworten würden, kam öfter mal der Satz: Frieden auf der Welt. Er wurde etwas ungehalten und meinte, wir sollten uns lieber auf die machbaren und klareren Dinge konzentrieren, wie z.B. perfekt perforiertes Klopapier…lach

Dabei muss man sagen, das war in den 80er Jahren. Computergestützte Produktionen waren noch nicht so, wie sie heute sind und die einzelnen Lagen des Klopapiers lagen oft so ungünstig übereinander, das es keine klare Abreißkante gab. Es war also ein beständiges Ärgernis.

Ich mag diesen Spruch gerne und musste sofort daran denken, als ich meinen neuen Duschvorhang in Betrieb nahm. Aber von vorne:

Was soll ein Duschvorhang für eine Wirkung erzielen? Er soll das Wasser beim Duschen IN der Dusche lassen, so das alles was außerhalb ist NICHT nass wird. Schön! Mein nagelneuer Vorgang dagegen, sieht gut aus…und dient scheinbar eher als Wasserfilter.

Sehr ärgerlich, denn dadurch werden beständig kleine Wassertropfen durch den Duschvorhang nach außen transportiert, so dass vor der Dusche an Wand und Boden alles nass wird. Und genau das soll ja eigentlich nicht passieren.

WARUM werden Duschvorhänge hergestellt, die das Wasser nicht abhalten, wenn die einzige Funktion das Abhalten von Wasser ist. Das Produkt ist damit wertlos, weil es seine Funktion nicht fehlerfrei ausüben kann.

Okay, das ist keine große Sache…aber ein beständiges Ärgernis…also entweder ich ertrage es noch 2 Monate oder ich schaffe Abhilfe.

(Zurückgeben ist nicht, weil der nette Verkäufer im dänischen Bettenlager unbedingt mit mir über 10 Cent für eine Tüte diskutieren wollte. Aus Trotz hab ich keine Tüte gekauft und deshalb die Verpackung gleich vor Ort entsorgt – DUMM gelaufen).

Perpetuum mobile

Meine Arbeitstage dagegen stehen unter dem Motto: am 18.12. ist das Arbeitsjahr vorbei. Für ALLE anderen, aber nicht für mich. Gewohnter weise gehen aber (fast) alle an diesem Freitag für 14 Tage in Urlaub und kommen damit erst im Nächsten Jahr zurück.

Also die letzte Gelegenheit für mich, notwendige Daten von Kollegen zu erhalten. Manche muss man einfach immer wieder an stupsen…sonst wird das nichts. Und selbst das hilft nur zum Teil.

Also da Weihnachten ja jedes Jahr so plötzlich und unerwartet kommt und es natürlich jedes Jahr unklar ist, was man jedes Jahr um diese Zeit erledigt haben muss (ist zwar seit 10 Jahren immer dasselbe) muss man halt erinnern.

Aber was soll ich sagen….selbst eine „Erinnerungs-Mail“ am Morgen führt dazu, das am Nachmittag der PC ausgeschaltet wird, OHNE das die entsprechenden Vorkehrungen getroffen wurden…

Es ist wie ein Perpetuum mobile, welches auch nicht funktionieren kann. Diese Dinge können einfach nicht ununterbrochen laufen…man muss immer wieder Energie dazu geben…In meinem Fall: Erinnern…erinnern….erinnern…erinnern….

Ein echter Weihnachtsmoment

Ich hatte ihn….diesen Moment….einen ECHTEN Weihnachtsmoment.

Absolute Stille in mir und in meiner Umgebung und ich im Einklang mit mir und meiner Welt. Kein Hetzen, keine Aktion, keine Liste im Kopf die abgearbeitet werden soll.

Da war er einfach. Ich saß auf der Couch, mit einem Glas Wein in der Hand, im Fernsehen lief „Sing meinen Song – das Weihnachtskonzert“…und ich wurde von der Stimmung eingefangen…nahm sie auf und fühlte mich beseelt….Weihnachtglück….Stille und Ruhe IN mir.

Im nächsten Moment hab ich mich dann etwas einsam gefühlt, weil mein Süsser nicht dabei war, aber ich bin einfach aufgestanden und habe angefangen Weihnachtsplätzen zu backen. Einfach so…

Mit Kopfhörern auf den Ohren hab ich in der Küche der Musik gelauscht und gleichzeitig Weihnachtsplätzen gebacken…für meinen Freund…und für mich: Drei verschiedene Sorten…mehr gaben meine Zutaten nicht mehr …aber das reicht ja auch.

Das war nämlich gar nicht geplant, sondern der physische Ausdruck meines Weihnachtsgefühls. In diesen Keksen steckt jetzt also all mein Weihnachts-Wohlbefinden und die sind damit tatsächlich mit Liebe gebacken.

Unsere Nationalhymne

Ich habe ja Urlaub…und verbringe meine Zeit mit Putzen, auf- weg- und einräumen. Der Fernseher läuft dabei und ich habe meine Kopfhörer auf.

Durch Zufall hab ich gerade umgeschaltet, als der CDU-Parteitag sein Ende mit dem Singen der Deutschen Nationalhymne einläutete.

Die Singen am Ende unsere National-Hymne!! Das wusste ich nicht! Um ehrlich zu sein, ich weiß überhaupt nicht, wann und wo das sonst noch passiert, außer bei Staatsempfängen und Fußball-Spielen mit internationaler Beteiligung.

Wie präsent ist denn unsere Hymne für uns? Im Alltag merke (höre) ich sie nicht…und auf der Suche im Internet zu welchen Gelegenheiten diese eingesetzt wird, gibt es auch nichts konkretes außer: Staatsempfänge und Sportveranstaltungen.

Ja ich bin überrascht, dass sie auf dem Parteitag gespielt wurde. Finde ich es gut? Hmmm….ja eigentlich schon. Zeugt es doch von der Verbundenheit mit unserem Staat, unserer Heimat. Warum also nicht.

Ja, ich bekenne

mich schuldig, mich nicht immer rechtzeitig um die Bedürfnisse meiner Wohnung gekümmert zu haben. Bei mir ist es sauber, keine Frage….

…aber nach dem Streichen des Flures z.B. hab ich nicht alle Farbspuren auf den Türrahmen rechtzeitig entfernt…und die machen JETZT eine Menge Arbeit.

… den Backofen benutze ich oft und mache ihn regelmäßig sauber, aber so die letzten Ecken…ganz hinten und ganz oben…wo man so schlecht dran kommt…das reicht auch beim nächsten Mal…tja und JETZT macht auch das eine Menge Arbeit

…und im Bad ärgere ich mich, dass ich nicht schon vor zwei Jahren, als wir das Bad renoviert haben, die schwach ausgeprägten Silikondichtungen erneuert haben. Wir hatten schon alles dafür eingekauft, aber dann ist es doch wieder nicht dazu gekommen. Und durch das viele Putzen, ist nun das Silikon an manchen Stellen schon fast weg gerubbelt….das sieht nicht mehr ganz so schön aus.

Mit Salz, Orangenreiniger und Aceton bin ich den Versäumnissen nun intensiv entgegen getreten und das Bad hab ich von Oben bis unten einshampooniert…nun ist es wieder wunderbar frisch und sauber….und die Silikondichtungen bleiben halt so, wie sie sind.

Ich gelobe Besserung und muss mit mir selber schimpfen….ich bin wohl tatsächlich im Laufe meiner langen Mietzeit etwas „blind“ für diese Dinge geworden…

Vorbereitungen…es läuft

Diese Woche war gut. Ich habe ein paar Dinge im Job fertig bekommen, die mir auf der Seele brannten und bin nun gut vorbereitet…kann also endlich meine 3 Urlaubstage im Dezember genießen. Mein Weihnachtsurlaub geht von diesem Montag bis Mittwoch.

Jaaa und so langsam kommt alles in Fahrt… Morgen Abend wird der neue Mitvertrag offiziell unterschrieben, incl. Antrittsbesuch beim Vermieter. In dieser Woche kommt mein bisheriger Vermieter zur Wohnungsbesichtigung. Die ersten Umzugskartons hab ich auch schon …. Ab Morgen geht es los mit dem aus- und einsortieren in die Kartons.

Alle Geschenke für Weihnachten sind gekauft und auch der Baum. Ich hab sogar schon Geschenkpapier und Karten. Selbstgekochten Rotkohl hab ich auch noch, nur der Gänsebraten fehlt noch…So früh war ich noch nie mit den Weihnachtsvorbereitungen fertig….

Ja und am Samstag waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, lecker Feuerzangenbowle trinken…Incl. Quasi-Schwiegermutter…und um allen nachfolgendem Streit aus dem Weg zu gehen, bin ich gleich von Anfang an mitgegangen und…es gab auch keinen Ärger…Na also, geht doch.

Mein Süßer hat auch die eine Stunde heute mit Vorbereitung für das Assessment Center klaglos mit gemacht…ich denke ich hab ihm genügend Denkanstöße und mögliche Strukturen aufgezeigt, damit es nächsten Freitag gut laufen kann….Daumen drücken.

Nun, es fühlt sich im Moment so an, als ob alles richtig läuft…so darf es gerne noch etwas bleiben…