Am Morgen nach dem Orgelkonzert in der Elphi, haben wir ausgiebig bei mir zuhause gefrühstückt. Eigentlich wollten mich Schwester+Schwager zum Brunchen einladen, das hatte aber dann nicht geklappt. Es war ja kein Sonntag , sondern Feiertag.
So hatte ich angeboten wir Essen bei mir und natürlich bog sich der Tisch quasi, ich hatte wieder viel zu viel gekauft. Aber wir haben schwesterlich geteilt – die Beiden haben dann später einen Teil mit nach Hause genommen. Also verschwendet war das nicht.
Um den Besuch von Schwester+Schwager abzurunden, sind wir noch ins Himmelmoor gefahren…es war ja der 3.Oktober – also Feiertag.
Die Runde durch das Moor bei klarem Wetter, ist immer schön und auch dieses Mal fanden wir es wieder sehr entspannend. Auch wenn es nicht so ruhig war, wie sonst, wenn ich hier meine Runde drehe….es war aber auch schon später Vormittag. Ich gehe hier sonst am Wochenende eher früh morgens walken.
Es war schon Mittag, als die Beiden dann wieder nach Hause fuhren. Der Besuch der Beiden war sehr schön und gar nicht so anstrengend, wie sonst schon mal.
Trotzdem fühlte ich mich den Rest des Tages ausgelaugt und krank. Im Hals kratzte es, die Glieder waren schwer, ich war unglaublich müde und fühlte mich ausgelaugt. Natürlich lag es zum Teil auch an dem beruflichen Stress der letzten Tage.
Den Rest des Tages verbrachte ich gemütlich auf der Couch unter einer Wolldecke und habe nichts gemacht…also gar nichts – also – außer mir Milchreis mit Zimt/Zucker und einen heißen Tee nach dem anderen zu kochen hahaha.
Am Abend fühlte ich mich dann zumindest körperlich wieder fit.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht, bin ich recht früh wach geworden…zum Glück hat die Feuerzangenbowle keine Kopfschmerzen verursacht…ich blieb also im Gästezimmer und hab etwas gelesen und hing noch meinen Gedanken nach…
Um 7.30 Uhr bin ich dann aber doch aufgestanden, während meine Familie noch schlief…hab mich fertig gemacht und mich um die Portionierung der Brötchen-Teige auf die mitgebrachten Backformen gekümmert. War aber erst einmal irritiert, das ich den Weizenmehl-Teig, optisch nicht vom Dinkelmehl-Teig unterscheiden konnte…nur am Geruch konnte ich die Unterschiede „erschnüffeln“…aber nur, weil ich beim Dinkelteig noch einen Hauch Gewürz beigefügt hatte. Beide Teige waren perfekt aufgegangen und die gebackenen Ergebnisse waren toll.
Normalerweise biegt sich der Frühstückstisch fast, bei all dem war wir üblicherweise zuhause auffahren, wenn wir zusammen frühstücken…dies Mal hatten wir jedoch verabredet auf all die übermässigen Auswahlmöglichkeiten zu verzichten…also gab es neben den Brötchen mit Butter, Lachs, Mett und frisch gekochten Eiern nur je eine Sorte Käse und Wurst….und trotzdem war es viel zu viel…aber mein Schwager war schon etwas überrascht….meinte ständig es würde doch noch etwas fehlen, weil es so übersichtlich aussah…aber letztlich war ALLES auf dem Tisch, was wir gerne Essen. Keiner wollte Marmelade oder Honig oder Quark, oder mehr Käse..und da macht es ja keinen Sinn den Tisch zu überladen, nur um dann doch nicht gegessen zu werden.
Bis wir mit dem Frühstück fertig waren war es schon fast 11 Uhr…ich hab mich dann auf den Heimweg gemacht. Die Reste vom Abendessen, Mitternachts-Snack und Frühstück haben wird dann geschwisterlich unter uns Dreien aufgeteilt…auch eine effiziente Form der Reste-Verwertung…ich hab Zuhause gleich einiges eingefroren, damit nichts verschwendet wir.
…
Ich bin jedoch nicht auf direkten Weg nach Hause gefahren. Bei der Autobahnabfahrt: Bordesholm hab ich die A7 verlassen und bin zur Klosterinsel gefahren. Und um den Bordesholmer See gibt es einen schönen Spazierweg…eine Runde ist knappe 5km lang.
Schon seit längerem wollte ich hier mal wieder laufen, aber wie schon geschrieben, fahre ich nicht mehr einfach so unbedarft drauflos…überlege mehr, immerhin ist Bordesholm auch ca. 50km von meinem Zuhause entfernt…aber nun kam ich auf der Rückfahrt ja quasi daran vorbei.
Sonntagmittag am Neujahrstag…und das Wetter spielte einigermaßen mit…meine Regenjacke war immer noch vom Vortag nass, aber darunter hatte ich ja trockene und warme Kleidung an…
Das Wolkenspiel am Himmel war schon grandios…und der Weg um den See war ruhig und angenehm…manchmal etwas zu windig, aber mit Mütze und Kapuze der Jacke war es top…ich fühlte mich einfach herrlich entspannt (nicht ausgelaugt, wie sonst öfter mal, wenn ich auf der Rückfahrt von Schwester+Schwager bin) und diese freudige Entspanntheit muss ich wohl auch nach Aussen gezeigt haben. Als ich einer entgegenkommenden Dame ein frohes Neues Jahr wünschte meinte sie, ich würde so freudig und strahlend ausschauen…das sähe man in der letzten Zeit nicht sooft. Oh – danke schön.
Ja der Rundgang um den See hat mir genau das gebracht: freudige Entspanntheit und das starke Gefühl von ich bin fit und munter und alles andere wird sich schon finden und richten. Mit einem Wort: Zuversicht.
Ich starte das neue Jahr voller Zuversicht und dem Vertrauen, das ich mein Leben wieder und weiter gestalten kann. Ich bin gesund, mir geht es gut, ich habe einen tollen Job der gut bezahlt ist, eine Wohnung in der ich gerne lebe, Ich habe meine kleine Kernfamilie in der Nähe, lebe relativ frei und selbstbestimmt und lasse mich von den Sorgen um die Gesundheit meiner Schwester, Jobproblem meines Schwagers, Krieg durch Russland in der Ukraine, allgemein steigende Preise und der Energiekrise, nicht die Freude am Leben nehmen…Mir geht es so gut, wie schon länger nicht mehr…und mit der körperlichen Gesundheit, kann ich allem Anderen, das mich besorgt, entgegentreten.
Und mit diesem Gefühl und dem schönen Ausblick auf den See, ging es dann auch endlich wieder nach Hause
Samstag letzte Woche bin ich früh am Morgen zu Schwester+Schwager gefahren. Ich liebe gute Frühstücks-Cafes und Flensburg hat wirklich einige davon. Das sind dann nicht, wie bei mir hier, Bäckereien mit angeschlossenem Cafè, sondern moderne Bistros mit reichhaltiger Auswahl an diversen Frühstücken oder Frühstücks-Buffets.
Die Beiden hatten für 10 Uhr im Central Cafe einen Tisch reserviert…die bieten seit Corona ein „Tisch-Buffet“ und auch ein „Luxus-Frühstück“ das ist inclusive Sekt, O-Saft, Kaffee und Tee. Bei Beiden wird in Etageren und kleinen Schüsselchen alles serviert, was ein Frühstücksliebhaber so essen mag…Honig und Nussnougat-Creme kommen auch in kleinen Schraubgläsern, Eiersalat usw. in offenen Glasschälchen, dazu jede Menge verschiedene Aufschnitt und Käse, knusprigen Speck und Rührei, gekochte Eier, Lachs, leckere gebratene Scampis in Kräuteröl, aufgeschnittenes frisches Obst, etwas Roastbeef….dazu Brötchen, Brot und Croissants…
Und obwohl es von allem nur „Etwas“ gab, war das natürlich alles viel zu viel für 3 Personen, Eine gute Idee fand ich aber, das man die Reste direkt eingepackt bekommt und mit nach Hause nehmen kann. So wird es nicht weggeschmissen, sondern kann später noch gegessen werden und das Café spart sich die Entsorgungskosten.
Nach dem ausgiebigen und unterhaltsamen Frühstück – bei dem ich aber gar nicht so viel gegessen habe, sind wir anschließend in die Nähe von Wassersleben gefahren, Das ist eine kleine Siedlung am Rande von Flensburg, hat einen wunderschönen Sandstrand in der Bucht der Flensburger Förde und bietet einen der kleinsten Grenzübertritte Europas: die Schusterkate
Es gibt einen kleinen Pfad bis zu einer schmalen Holzbrücke über den Fluss Krusau und mitten auf der Brücke ist die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark.Das alles sieht sehr unspektakulär aus und da zu viele Menschen auf der Brücke waren, gibt es kein Bild davon.
Es ist auch so unspektakulär, weil es keine Landesschilder gibt…man merkt es nur an der Sprache auf den Schildern…ansonsten merkt man nicht, das man von einem EU-Staat in den nächsten gewandert ist. Wir sind auf der dänischen Seite, bei insgesamt trüben Wetter, direkt am Wasser und durch den Wald gewandert. Auf dem Rückweg ging es dann noch auf der deutschen Seite die teilweise etwas höher gelegenen Wanderwege entlang…
Trotz des trüben Wetters haben wir uns noch ganz entspannt an einem Strandcafè den ersten Glühwein der Saison gegönnt…der wurde in herrlichen alten Porzellan-Bechern serviert und wir saßen warm eingepackt draußen ….es war wenig los und wunderbar ruhig
Es war heute auch eher ein gemütlicher Wohlfühltag, als ein strammer Wandertag…also war klar, es geht um Entspannung, ruhige Unterhaltungen und gutes Essen.
So war es nicht verwunderlich als ich später zum Kaffee bei den Beiden zuhause, auf einmal einen gekauften Baumkuchen aufgetischt bekam und mir vor Rührung fast die Tränen kamen. Das muss ich wohl erklären:
Wir sind, zum großen Teil, in Soest aufgewachsen, da gibt es eine Kuchenfabrik…ja wirklich ein Fabrik – also kein kleiner Handwerksbäcker, sondern eine riesengroße Industrie-Anlage, die Fertigkuchen in 80 Ländern der Welt verkauft. Jetzt bin ich ja ein Fan von selbstgemachtem Essen und auch selbstgebackenem Kuchen. Aber diese frischen Baumkuchen aus der Fabrik, das sind nicht nur schöne Kindheitserinnerungen , sondern hat mich auch sptäer immer weiter begleitet…ich hab mit meinem damaligen Mann in einem Wohngebiet gewohnt, wo der Duft der Kuchenfabrik immer zu uns rüber wehte…und wir konnten im Werksverkauf den wirklich frischen Kuchen als 2. oder 3. Wahl (also mit optischen Mängeln) für kleines Geld kaufen.
Ein Baumkuchen der quasi aus der Produktion direkt in den Werksverkauf ging, war somit manchmal nur ein paar Stunden alt…und schmeckt ganz anders, als wenn dieser ein paar Monate später beim Einzelhändler zu kaufen ist. Und jetzt hatten sie ihn hier bekommen…ja okay – also nicht so frisch – aber eben eine schöne Geste der Erinnerung….und entsprechend hat er auch geschmeckt.
Gestern hatte ich noch einen Hefe-Brötchenteig mit Weizenmehl angesetzt und ich weiß nicht, ob es an der Hefe oder dem Mehl liegt…aber die Brötchen sind extrem gut aufgegangen.
Nur hatte ich vergessen den Teig nach dem Portionieren mit einem feuchten Tuch wieder abzudecken. Ich kam um kurz vor Mitternacht von einer Walkingrunde (4,3 km) und wollte schnell ins Bett. War hundemüde und hatte Kopfschmerzen, wie schon die ganze Woche….also schnell schnell die Brötchen formen und ab ins Bad und dann ins Bett..
Na klar war der Teig außenherum ausgetrocknet *grummel* und die Brötchen sind im Backofen auch nicht mehr weiter aufgegangen…sie sind jedoch knusprig geworden obwohl sie hell geblieben sind.
Das beste ist jedoch die Porung – sehr schön gleichmässig und fluffig. Leckeres Frühstück mit Kaffee Brot und Butter…
Aus dem restlichen Brotteig (Weizenmehl-Sauerteig) hab ich kleine Baguette-Brötchen für das Frühstück gebacken.
Wie immer nach dem gleichen Prinzip: bei „abfallender Hitze und mit Wasserdampf“….und auch diese kleinen Brötchen sind, genau wie das Brot vor 2 Tagen, sehr knusprig und ziemlich lecker. Der Teig hat also dieses Mal eine extrem lange Ruhezeit gehabt….und funktioniert trotzdem noch wunderbar.
Inzwischen finde ich diese Sauerteig-Brötchen um einiges besser, als meine reinen Hefe-Brötchen. Sie haben nicht nur äußerlich mehr Charakter, sondern es knackt so richtig schön beim Reinbeißen…genau, wie man es von frischen Brötchen erwartet.
Ausserdem steckt eine Menge Geschmack drin, hatte ich den Teig doch mit etwas Kümmel und Oregano gewürzt…von daher vielleicht nicht gerade für Marmelade oder Honig geeignet, aber extrem gut mit etwas Butter und Räucherlachs.
Und dazu eine Tasse frischen Filterkaffee ….hmmmm ein schöner Samstag Morgen.
Ich hab später noch einen Friseur-Termin…nachdem ich in den letzten Monaten immer selber zu Schere und Haarschneidemaschine gegriffen habe, wird es mal wieder Zeit für einen Profi.
Ich hab vor einer Woche, eher durch Zufall einen Friseursalon gefunden, den ich ansprechend finde…. sauber und die Mitarbeiter waren nett und lustig…..Der vorherige Laden, hat wohl corona-bedingt aufgegeben und die „Nachfolger“ dort fand ich jetzt nicht so vertrauenserweckend. Gerade für uns Frauen sind Haare wichtig und damit Vertrauenssache..
Lesen bildet….da hab ich die Überschrift „Wurzelbrot“ gelesen und hab zuerst gedacht es geht um Möhren im Brot, was mich irritierte…bis ich beim Lesen des Artikels gemerkt habe, es ist ein ganz normaler Brotteig..Nur das fertige Brot erinnert durch seine äußere Form eher an eine Baumwurzel.
Der Trick für die Form ist hierbei, den Teig nach dem 1. gehen des Hefeteigs eben NICHT noch einmal durchzukneten und dann in eine entsprechende Backcform zu geben und dann ein 2.Mal gehen zu lassen.
Also den Teig einfach viele Stunden gehen lassen, dann vorsichtig aus der Schüssel nehmen und noch vorsichtiger den Teig an beiden Seiten einfach locker eindrehen und einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben….es muss gar nicht akkurat aussehen, das macht die Optik des Brot aus..
….es ist uneben und ungleichmäßig und es wird auch nicht mehr mit dem Messer angeritzt…der Teig findet von alleine seine Bruchstellen…. Wichtig ist hierbei das die im Teig befindlichen Luftblasen nicht durch kneten oder zu festes drehen aus dem Teig entweichen.
Für die Knusprigkeit wie immer: eine Tasse heisses Wasser mit in den Backofen geben und bei abfallender Hitze backen…Mein Wurtzelbrot hat so ca. 30 Minuten gebraucht
Gut das ich gestern Abend schon den Teig angesetzt hatte und nun esse ich gerade die ersten Scheiben noch warm mit Butter und dazu eine Tasse Kaffee…..es läuft schöne Musik, draussen die Schneelandschaft, drinnen gemütlich….Was für ein gelungener Start in das Wochenende….
Meine Woche hab ich tatsächlich mit einem ausgiebigen Frühstück in einen netten französischen Café gestartet… Geröstetes Brot mit Seranoschinken und Spiegeleiern, frischen O-Saft und Naturjoghurt mit frischen Früchten…. Einfach lecker und super entspannend.
Nach fast 2 Stunden mit Kaffee und Zeitung, bin ich dann zum Shoppen in die Skyline-Plaza nach Frankfurt gefahren. Die Shops dort sind nicht so überlaufen und ich bin entgegen meiner sonstigen Art, sehr langsam durch die Gänge geschlendert, habe mir viel Zeit gelassen…und in der Mittagszeit hab ich mich noch einfach auf eine Bank gesetzt und den vorbeilaufenden Menschen zugeschaut…. Das Einkaufszentrum ist fast neben der Messe und hier laufen sehr viele unterschiedliche Menschen herum. Messe Besucher, Angestellte aus den umliegenden Büros, Bauarbeiter von den Baustellen der Umgebung…hier wird immer noch ein neuer Stadtteil zu Ende gebaut…insgesamt ist es in dem Einkaufszentrum aber ruhiger als anderswo in der Stadt.
Trotz des entspannten Tages hat sich meine innere Anspannung nicht gelöst und ich fühle mich nicht erholt….jaa, ich weiß – so schnell geht das nicht.
Abends hab ich dann noch den Grünkohl gekocht….klassisch westfälisch mit Speck, Kassler und Mettenden…2 Portionen konnte ich davon einfrieren, eine Portion haben wir am nächsten Tag gegessen.
Eigentlich wollte ich am Dienstag ins Palmenparadies nach Sinsheim…doch meine Pläne wurden von einem sich nicht lösenden Felgenschloss durch kreuzt…lach. Mein Schatz wollte seinen Winterreifen aufziehen, aber beim letzten Reifen ließ sich das Felgenschloss nicht lösen und so hatte 3 nur 3 Winterreifen und einen Sommerreifen. Das ist natürlich nicht erlaubt und so haben wir seinen Wagen noch am Abend zur Werkstatt gebracht. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht mal das es so etwas wie Felgenschlösser überhaupt gibt….hihihi…und ich hab ihn dann am nächsten Tag zur Arbeit gefahren….also nichts da mit dem Entspannung im Palmenparadies.
Vor ein paar Jahren hab ich mal über mein „Buttermilch-Drama“ geschrieben (das war noch auf Blog.de)…
Auf jeden Fall bin ich Niemand der sich morgens Zeit für das Frühstück nimmt und schon gar nicht nehme ich mir die Zeit mir ein Frühstück vorzubereiten, um es mit zur Arbeit zu nehmen. Nun gut es gibt ja Alternativen.
Seit mein Bäcker um die Ecke in den Ruhestand ging, hab ich die Brötchen und Stückchen weg gelassen…es gab keine vernünftige Alternative zu diesem Familien-Bäcker. Dann kam ich auf die tolle Idee mit der Frucht-Buttermilch. Die gibt es fertig zu kaufen und bedeutet keine Zubereitungszeit.
Also bin ich Dauerkunde in einem Laden der Fruchtbuttermilch von Milram verkauft – vorzugsweise Himbeere. Verpackungseinheit: 750g.
Davon habe ich jeden Tag eine zum Frühstück in der Firma getrunken. Kalorien und Fett-Angaben sagen auch, dass es gesund ist…also habe ich das bestimmt 2-3 Jahre so macht. Ich mag das Zeug echt. Es macht satt und hält lange vor.
Dann hab ich im Fernsehen einen Bericht wegen überzuckerter Lebensmittel gesehen und aus reiner Neugierde hab ich auch auf meine Buttermilch geschaut. 11 Gramm Zucker auf 100g Buttermilch-Drink.
Das sind also bei 750g = 82g Zucker. Wow – das ist eine Menge. Empfohlen wird Frauen pro Tag nicht mehr als 50-60g Zucker zu sich zu nehmen.
Also hab ich erst mal mit mir gehadert…dann hab ich eben nichts mehr zum Frühstück gegessen…dann Buttermilch pur getrunken, dann Buttermilch mit Süßstoff….und dann hab ich angefangen Milch mit gefrorenen Himbeeren mit dem Pürierstab zu mixen.
Vor ein paar Monaten hab ich mir dann endlich so einen Standmixer (Neudeutsch: Smoothie-Maker) zugelegt – so einen mit 2 Mixbechern „to go“….also kein Umfüllen mehr notwendig.
Nach einigem rum experimentieren hab ich endlich DAS perfekte Rezept für MICH entwickelt:
200g Joghurt, 1 Handvoll gefrorene Himbeeren oder gemischte rote Früchte und/oder 1 Banane (wahlweise), 1 Päckchen Vanillinzucker, ca. 250ml Milch – pürieren – Deckel drauf – fertig zur Fahrt ins Büro. Durch die gefrorenen Früchte ist der gesamte Shake auch ziemlich kühl und frisch…
DAS dauert insgeamt nur ca. 2-3 Minuten – und das schaffe sogar ich „Frau Ungeduld“ morgens vorzubereiten. Und damit bin ich jetzt schon seit ein paar Monaten sehr zufrieden….
Ach ja – und der gute Nebeneffekt: ich hab endlich keine Verdauungsprobleme mehr….lach….