Samstags-Brötchen

Gestern hatte ich noch einen Hefe-Brötchenteig mit Weizenmehl angesetzt und ich weiß nicht, ob es an der Hefe oder dem Mehl liegt…aber die Brötchen sind extrem gut aufgegangen.

Nur hatte ich vergessen den Teig nach dem Portionieren mit einem feuchten Tuch wieder abzudecken. Ich kam um kurz vor Mitternacht von einer Walkingrunde (4,3 km) und wollte schnell ins Bett. War hundemüde und hatte Kopfschmerzen, wie schon die ganze Woche….also schnell schnell die Brötchen formen und ab ins Bad und dann ins Bett..

Na klar war der Teig außenherum ausgetrocknet *grummel* und die Brötchen sind im Backofen auch nicht mehr weiter aufgegangen…sie sind jedoch knusprig geworden obwohl sie hell geblieben sind.

Das beste ist jedoch die Porung – sehr schön gleichmässig und fluffig. Leckeres Frühstück mit Kaffee Brot und Butter…

Warme Brötchen zum Frühstück

Aus dem restlichen Brotteig (Weizenmehl-Sauerteig) hab ich kleine Baguette-Brötchen für das Frühstück gebacken.

Wie immer nach dem gleichen Prinzip: bei „abfallender Hitze und mit Wasserdampf“….und auch diese kleinen Brötchen sind, genau wie das Brot vor 2 Tagen, sehr knusprig und ziemlich lecker. Der Teig hat also dieses Mal eine extrem lange Ruhezeit gehabt….und funktioniert trotzdem noch wunderbar.

Inzwischen finde ich diese Sauerteig-Brötchen um einiges besser, als meine reinen Hefe-Brötchen. Sie haben nicht nur äußerlich mehr Charakter, sondern es knackt so richtig schön beim Reinbeißen…genau, wie man es von frischen Brötchen erwartet.

Ausserdem steckt eine Menge Geschmack drin, hatte ich den Teig doch mit etwas Kümmel und Oregano gewürzt…von daher vielleicht nicht gerade für Marmelade oder Honig geeignet, aber extrem gut mit etwas Butter und Räucherlachs.

Und dazu eine Tasse frischen Filterkaffee ….hmmmm ein schöner Samstag Morgen.

Ich hab später noch einen Friseur-Termin…nachdem ich in den letzten Monaten immer selber zu Schere und Haarschneidemaschine gegriffen habe, wird es mal wieder Zeit für einen Profi.

Ich hab vor einer Woche, eher durch Zufall einen Friseursalon gefunden, den ich ansprechend finde…. sauber und die Mitarbeiter waren nett und lustig…..Der vorherige Laden, hat wohl corona-bedingt aufgegeben und die „Nachfolger“ dort fand ich jetzt nicht so vertrauenserweckend. Gerade für uns Frauen sind Haare wichtig und damit Vertrauenssache..

Wurzelbrot

Lesen bildet….da hab ich die Überschrift „Wurzelbrot“ gelesen und hab zuerst gedacht es geht um Möhren im Brot, was mich irritierte…bis ich beim Lesen des Artikels gemerkt habe, es ist ein ganz normaler Brotteig..Nur das fertige Brot erinnert durch seine äußere Form eher an eine Baumwurzel.

Der Trick für die Form ist hierbei, den Teig nach dem 1. gehen des Hefeteigs eben NICHT noch einmal durchzukneten und dann in eine entsprechende Backcform zu geben und dann ein 2.Mal gehen zu lassen.

Also den Teig einfach viele Stunden gehen lassen, dann vorsichtig aus der Schüssel nehmen und noch vorsichtiger den Teig an beiden Seiten einfach locker eindrehen und einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben….es muss gar nicht akkurat aussehen, das macht die Optik des Brot aus..

….es ist uneben und ungleichmäßig und es wird auch nicht mehr mit dem Messer angeritzt…der Teig findet von alleine seine Bruchstellen…. Wichtig ist hierbei das die im Teig befindlichen Luftblasen nicht durch kneten oder zu festes drehen aus dem Teig entweichen.

Für die Knusprigkeit wie immer: eine Tasse heisses Wasser mit in den Backofen geben und bei abfallender Hitze backen…Mein Wurtzelbrot hat so ca. 30 Minuten gebraucht

Gut das ich gestern Abend schon den Teig angesetzt hatte und nun esse ich gerade die ersten Scheiben noch warm mit Butter und dazu eine Tasse Kaffee…..es läuft schöne Musik, draussen die Schneelandschaft, drinnen gemütlich….Was für ein gelungener Start in das Wochenende….

Versuch zu Entspannen

Meine Woche hab ich tatsächlich mit einem ausgiebigen Frühstück in einen netten französischen Café gestartet… Geröstetes Brot mit Seranoschinken und Spiegeleiern, frischen O-Saft und Naturjoghurt mit frischen Früchten…. Einfach lecker und super entspannend.

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Nach fast 2 Stunden mit Kaffee und Zeitung, bin ich dann zum Shoppen in die Skyline-Plaza nach Frankfurt gefahren. Die Shops dort sind nicht so überlaufen und ich bin entgegen meiner sonstigen Art, sehr langsam durch die Gänge geschlendert, habe mir viel Zeit gelassen…und in der Mittagszeit hab ich mich noch einfach auf eine Bank gesetzt und den vorbeilaufenden Menschen zugeschaut…. Das Einkaufszentrum ist fast neben der Messe und hier laufen sehr viele unterschiedliche Menschen herum. Messe Besucher, Angestellte aus den umliegenden Büros, Bauarbeiter von den Baustellen der Umgebung…hier wird  immer noch ein neuer Stadtteil zu Ende gebaut…insgesamt ist es in dem Einkaufszentrum aber ruhiger als anderswo in der Stadt.

Trotz des entspannten Tages hat sich meine innere Anspannung nicht gelöst und ich fühle mich nicht erholt….jaa, ich weiß – so schnell geht das nicht.

Abends hab ich dann noch den Grünkohl gekocht….klassisch westfälisch mit Speck, Kassler und Mettenden…2 Portionen konnte ich davon einfrieren, eine Portion haben wir am nächsten Tag gegessen.

Eigentlich wollte ich am Dienstag ins Palmenparadies nach Sinsheim…doch meine Pläne wurden von einem sich nicht lösenden Felgenschloss durch kreuzt…lach. Mein Schatz wollte seinen Winterreifen aufziehen, aber beim letzten Reifen ließ sich das Felgenschloss nicht lösen und so hatte 3 nur 3 Winterreifen  und einen Sommerreifen. Das ist natürlich nicht erlaubt und so haben wir seinen Wagen noch am Abend zur Werkstatt gebracht. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht mal das es so etwas wie Felgenschlösser überhaupt gibt….hihihi…und ich hab ihn dann am nächsten Tag zur Arbeit gefahren….also nichts da  mit dem  Entspannung im Palmenparadies.

Frühstücks-Geschichten

Vor ein paar Jahren hab ich mal über mein „Buttermilch-Drama“ geschrieben (das war noch auf Blog.de)…

Auf jeden Fall bin ich Niemand der sich morgens Zeit für das Frühstück nimmt und schon gar nicht nehme ich mir die Zeit mir ein Frühstück vorzubereiten, um es mit zur Arbeit zu nehmen. Nun gut es gibt ja Alternativen.

Seit mein Bäcker um die Ecke in den Ruhestand ging, hab ich die Brötchen und Stückchen weg gelassen…es gab keine vernünftige Alternative zu diesem Familien-Bäcker.  Dann kam ich auf die tolle Idee mit der Frucht-Buttermilch. Die gibt es fertig zu kaufen und bedeutet keine Zubereitungszeit.

Also bin ich Dauerkunde in einem Laden der Fruchtbuttermilch von Milram verkauft – vorzugsweise Himbeere. Verpackungseinheit: 750g.
Davon habe ich jeden Tag eine zum Frühstück in der Firma getrunken. Kalorien und Fett-Angaben sagen auch, dass es gesund ist…also habe ich das bestimmt 2-3 Jahre  so macht. Ich mag das Zeug echt. Es macht satt und hält lange vor.

Dann hab ich im Fernsehen einen Bericht wegen überzuckerter Lebensmittel gesehen und aus reiner Neugierde hab ich auch auf meine Buttermilch geschaut. 11 Gramm Zucker auf 100g Buttermilch-Drink.
Das sind also bei 750g = 82g Zucker. Wow – das ist eine Menge. Empfohlen wird Frauen pro Tag nicht mehr als 50-60g Zucker zu sich zu nehmen.

Also hab ich erst mal mit mir gehadert…dann hab ich eben nichts mehr zum Frühstück gegessen…dann Buttermilch pur getrunken, dann Buttermilch mit Süßstoff….und  dann hab ich angefangen Milch mit gefrorenen Himbeeren mit dem Pürierstab zu mixen.

Vor ein paar Monaten hab ich mir dann endlich so einen Standmixer  (Neudeutsch: Smoothie-Maker) zugelegt – so einen mit 2 Mixbechern „to go“….also kein Umfüllen mehr notwendig.

Nach einigem rum experimentieren hab ich endlich  DAS  perfekte Rezept  für MICH entwickelt:

200g Joghurt, 1 Handvoll gefrorene Himbeeren oder gemischte rote Früchte  und/oder 1 Banane (wahlweise), 1 Päckchen Vanillinzucker, ca. 250ml Milch – pürieren – Deckel drauf – fertig zur Fahrt ins Büro. Durch die gefrorenen Früchte ist der gesamte Shake auch ziemlich kühl und frisch…

DAS dauert insgeamt nur ca. 2-3 Minuten – und das schaffe sogar ich  „Frau Ungeduld“ morgens vorzubereiten. Und damit bin ich jetzt schon seit ein paar Monaten sehr zufrieden….

Ach ja – und der gute Nebeneffekt: ich hab endlich keine Verdauungsprobleme mehr….lach….