Wochenendeeeeeee…….

Das Resümee für meine Woche fällt dann doch positiv aus…Es war insgesamt eine sehr erfolgreiche Arbeitswoche…fühle mich wieder fit und energiegeladen und hab mich am Freitag im Büro schon auf das Wochenende gefreut, ich meine so richtig gefreut…..beim Blick nach draußen überkam mich das Gefühl von: ich möchte raus fahren, einen Spaziergang durch die Stadt, eine Wanderung an der Elbe, ins Auto setzen und irgendwo hinfahren….JETZT und SOFORT….. na gut, um 9 Uhr morgens jetzt kein ganz so toller Plan….aber ich werde früh Feierabend machen.

Beim Feierabend einläuten kam diese tiefe Zufriedenheit über das Erreichte in dieser Woche….und das in den letzten Wochen oft diffuse Gefühl von Einerlei ob Wochenende oder nicht war zum Glück nicht mehr da…..liegt wahrscheinlich an der Sonne und den leichten Plusgraden draussen….Der Norden taut auf oder wie der RSH-Moderator meinte: „Der Norden kann Frühling“ hahaha Recht hat er.

Tatsächlich bin ich dann aber erst einmal Einkaufen gefahren: Fisch, Nordseekrabben, Parmesan und jede Menge Gemüse und Obst…klingt zu gesund?…okay, also es landeten auch ein paar Süßigkeiten und Chips in meinem Einkaufswagen…tztztz..gerade Chips kaufe ich inzwischen sehr selten…weil: sind sie da – sind sie auch schon wieder weg…komplett weg-geputzt….aber lecker….

einfache Lösung – aber auch korrekt?

Auch wenn es bei mir einiges an Kopfschütteln hervorgerufen hat, es hat tatsächlich ganz praktische Vorteile, wenn man mit einer Software arbeitet, die unkomplizierte Korrekturen zulässt…das war in meinem bisherigen Arbeitsleben so bisher nicht möglich….und ich könnte auf Anhieb einige berufstypische Grundsätze runterbeten, die das auch anders interpretieren.

Als ich jetzt einen Fehler aus dem Jahr 2019 feststellte, hab ich angefangen an die IT zu schreiben, ich wollte um Hilfe bei der Lösung eines Problems bitten….und indem wie ich den Fehler beschrieb und mir Gedanken gemacht habe, WIE dieser Fehler passiert sein könnte…hab ich realisiert: also falls das echt so passiert sein sollte, wie ich denke…dann könnte ich mit einer Korrektur-Buchung und eines bewussten erneuten herbeiführen dieses Fehlers, den 1. Fehler aus der Welt schaffen.

Aber nein, das kann nicht so einfach sein….eine nach den GOBD erstellte Software darf das gar nicht zulassen….Hahahaha jaaaaa: aber die GOBD gelten erst seit 2015…die Software mit der ich arbeite ist von 2009….ein Schelm wer böses dabei denkt….

Ich war mutig und hab es einfach ausprobiert…..GRINS….. es hat funktioniert… Problem gelöst ….

Interessantes Dreieck

Donnerstag nach Feierabend wollte ich noch in der Hamburger Innenstadt einen Brief beim Finanzamt direkt einwerfen…bin mit dem Auto also weit in Stadt rein gefahren, hab einen Parkplatz gefunden und bin den Rest zu Fuß gelaufen…..und prompt stand ich an einer Kreuzung, wo sich nicht nur die Straßen kreuzten, sondern vor allem die dort ansässigen Einrichtungen ein interessantes Dreieck bilden:

In der einen Ecke das Helmut-Schmidt-Haus mit „Der Zeit“, in der zweiten Ecke ein großer HSV-City Store und in der dritten Ecke das Haus von Scientology (die sich selbst als Kirche bezeichnet, in Deutschland als eingetragener Verein organisiert ist, für mich aber weiterhin eine Sekte bleibt).

Weiter bin ich dann noch zu ein paar kleinen Einkäufen im Drogeriemarkt durch die Gegend geschlendert…..und dann in einem großen Bogen wieder zurück zum Auto…..ja es macht so wieder Spaß, jetzt wo es wieder wärmer wird und auch das Leben zumindest ein bisschen weiter auftaut….

Arbeit – in geordneten Bahnen

So gaaaaanz langsam kommen die Jahresabschlüsse 2020 in geordnetes Fahrwasser…also ist gut unter Kontrolle.

Bereits 14 Stück sind jetzt in den unterschiedlichen Stadien von Vorprüfung/ Vorprüfungs-Genehmigung / Nachbuchungen / Entwurf / Entwurf-Genehmigung / endgültiger Abschluss-Bericht/ Unterschrift einholen / Archivierung …es bleiben zwar immer noch 11 Gesellschaften übrig, aber davon haben nur 2 eine wirklich relevante Größe…der Rest sind Nebenbei-Gesellschaften….sie sind einfach da, aber es passiert nicht so viel…reine Fleißarbeit ohne Herausforderung und für diese restlichen Abschlüsse hab ich auch einen lockeren Zeitplan bekommen.

Für die größte und für mich ungewöhnlichste Gesellschaft, hab ich zum Glück noch einen ganzen Monat Zeit…die kommt erst ganz zum Schluss im Zeitplan, weil noch sooo vieles ungeklärt ist….Aktuell warte ich noch auf die jetzt zugesagten Einigungen aus der Zentrale, sonst kann ich gar nicht weiter abrechnen…hahaha.

Unausweichliche UST-Termine sind auch für ALLE Gesellschaften erledigt, dazu auch noch alle anderen offiziellen Meldepflichten wie: ZM-Meldung / Z4-Meldung / Z5-Meldungen (Wem das nichts sagt…keine Sorge das brauchen die meisten Menschen auch gar nicht zu kennen).

Die letzten Wochen waren also sehr geschäftig und nun freue ich mich wieder darauf, ab jetzt wieder etwas mehr Freizeit zu haben. Also hab ich heute schon damit angefangen keine Überstunden mehr zu machen…und ab Morgen werde ich diese wieder abbauen…d.h. ich könnte z.B. in den nächsten Monaten jeden Tag eine Stunde weniger arbeiten….also könnte ich….naja…oder ich nehme mir mal den einen oder anderen Gleittag….mal sehen…..aktuell brauche ich keine zusätzlichen freien Tage…aber im Sommer wäre das noch eine Option.

Wichtig ist mir nur, das ich diesen Wendepunkt jetzt einläute. Das Arbeitspensum für alle Gesellschaften kann ich nun wesentlich besser einschätzen…jetzt wo ich in dieser Firma fast ein komplettes Buchhaltungs-Jahr hinter mir habe…man das ist krass am 1.April wird mein ersten Jahr hier in Hamburg schon rum sein. Und der vorherigen Firma hier im Norden, wo ich nur 1/2 Jahr war….also der trauere ich keine Träne nach….

Letztes Aufbäumen – Schneemassen

Heute Morgen bin ich dann wieder ganz ohne Probleme meine Morgenrunde gelaufen….im dichten Schnee, der aber schon seit heute Nacht anfängt ganz langsam zu tauen….es war diesig und der Himmel wolkenverhangen, wäre der Schnee nicht gewesen, hätte ich den Tag als trostlos bezeichnet.

Und zum ersten Mal lag in den Seitenstraßen immer noch der Schnee auf den Straßen und teilweise auch auf den Gehwegen…Das waren jetzt mal Mengen, die nicht mehr so einfach , wie beim Pulverschnee der letzten Woche, vom Schneeräumdienst beseitigt werden konnten…es verzögerte sich..mir konnte es nur Recht sein…ich laufe ja eh lieber auf einer geschlossenen Schneedecke….Es wird ja wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Winter sein, das wir hier oberhalb von Hamburg solche Schneemassen haben.

Und je mehr Schnee liegtm umso größer die Schneemänner…dieser hier ist mehr als 1,60 m groß am Rande eines Spielplatzes….

Ich hab keine ganz so große Runde gedreht, war aber trotzdem 1 Stunde am noch sehr frühen Morgen unterwegs…in den Parks und auf den unbefestigten Seitenwegen lag der Schnee unberührt und das Laufen erforderte mehr Kraft….heute Morgen war ich sogar vor den Hunde-Besitzern unterwegs…..so das ich bereits um 6:50 Uhr bereits meine Walkingrunde beendet hatte….und dann einen neuen Tag im Homeoffice zu starten.

Tagesstruktur im Büro – und Schnee

Die Arbeit im Büro am Montag hat mir geholfen aus meinem energielosen Tief heraus zu kommen….der Tag war angefüllt mit netten Unterhaltungen und ansonsten mit jeder Menge Arbeit.

Mittags bin ich nach Ottensen gelaufen, um mir etwas Essbares zu suchen…jaja, ich hatte am Wochenende ja weder gekocht noch ein Brot gebacken…also brauchte ich dringend etwas Nahrhaftes….Der Mittagsausflug war ungemütlich durch den Wind, aber er tat gut und am Ende hatte ich auch etwas Leckeres.

Die bleiernde Schwere in meinen Knochen lies dann endlich am Nachmittag nach und so hab ich dann derartig lange gearbeitet ohne zu merken, wie die Zeit verging…..und dann lag der Schnee schon mehrere cm auf den Straßen und es wurde immer mehr…. der wurde dann so heftig, das ich für die Rückfahrt mehr als 1Stunde brauchte.

Und auch bei mir Zuhause lag dieser schwere pappige Schnee bestimmt 10-12cm hoch….meine Nachbarin Frau Nett, war schon wieder fleißig dabei die Schneemassen zur Seite zu räumen…und das war dieses Mal bestimmt kein Vergnügen….und da sie nicht nur ihr Grundstück, sondern auch das Grundstück meiner Vermieterin immer frei-räumt (die haben wohl so eine Vereinbarung- ich bin laut Mietvertrag von der Schneeräumpflicht befreit) hab ich ihr, mit Blick auf die bereits hochgetürmten Schneemassen am Rande, angeboten zu helfen….also meiner Nachbarin (nicht meiner Vermieterin) .

Ich hab mich gefreut, das sie meine Hilfe angenommen hat…bin also kurz nach oben in die Wohnung, hab meine Sachen beiseite gelegt und dann mit dem dargereichten 2. Schneeschieber angefangen, den Weg vor meiner eigenen Haustür freizuschippen….hahaha, den Schnee hab ich am Rande des Blumenbeetes aufgeschichtet… meine Vermieterin kam dann auch noch raus….das Hausdach allerdings hat so seine Tücken…ich weiß ehrlicherweise nicht woran es liegt, aber seit es vor ein paar Wochen angefangen hat, immer mal wieder zu schneiden, kommen ganze Schneelawinen vom Dach runter (es ist ein Einfamilienhaus mit ausgebauten Dachboden….also die Dachschrägen sind jetzt eher flach….kein Giebeldach) … und sehr oft landen diese Lawinchen mitten vor der Haustür…ich hab also auch noch die Schnee-Barriere vor der Tür weg geschippt, bevor ich demnächst erst einen Hügel überqueren muss, um zur Haustür zu gelangen. Grins – also ganz so schlimm war es nicht….

Und dann endlich hab ich am späteren Abend wieder eine schööööne Schnee-Walkingrunde gedreht…..seufz…endlich fühle ich mich wieder kraftvoller….

Intensives Nichts

Nach ein paar Tagen Schreibpause bin ich jetzt zurück.

Mein Wochenende hatte sich anders entwickelt, als gedacht.

Was war passiert? – ämmmmm Nichts.

Und dieses „nichts“ war sehr intensiv. Wollte ich am Samstag noch früh los zu einem ruhigen Winterausflug,..immerhin war ich komplett fertig angezogen so mit Thermohose und mehrlagigen Shirts für die Außentemperatur von -11 Grad, ..bin ich einfach nicht los gekommen. Ich war so mit aktivem Nichtstun beschäftigt, das ich mich nicht los reißen konnte. Ich war einfach kraft- und saftlos….keine Energie.

Okay, kein Problem…dann mache ich das eben später und bleib einfach mal auf dem Sofa sitzen….Davon wurde ich jedoch nicht munter – sondern müde…und so verging der Samstag in relativer Bewegungslosigkeit – wohlwissend, das mir das nicht so gut tun wird, weil ich es eben auch nicht geniessen konnte…ich wollte ja etwas tun – allein mir fehlte die Energie…Ich hab auch wirklich nichts gemacht…also im Sinn von GAR nichts…und am Abend hab ich mir dann Sushi bestellt, weil ich auch keine Lust hatte, etwas aus dem Gefrierschrank aufzutauen oder gar noch etwas zu kochen….

Müde und unausgeglichen bin ich dann früh schlafen gegangen….Am Sonntag wollte ich dann alles nachholen.

Aber der Sonntag reihte sich dann nahtlos in die Energielosigkeit des Vortages ein, mit demselben Effekt: ich habe NICHTS gemacht…GAR nichts….Inzwischen lief nicht nur seit Tagen ständig meine Nase und mein Gaumen fühlte sich ganz wund an….sondern auch meine Knochen taten mir weh…das kann aber auch vom vielen Rumsitzen auf der Couch gekommen sein.

Also dieses Wochenende fühlte sich so gar nicht erholsam an….und ich war froh das ich Montag wieder ins Büro „durfte….so musste ich mich aufraffen.

Streit eskaliert – Junge Kollegen

Es gibt ja echt ein paar Nachteile, wenn man viele sehr junge Kollegen hat….

Junge Kollegen wechseln die Jobs viel leichter…und so ist es auch bei uns…in den letzten Monaten ist das jetzt schon der 3. Kollege der gehen wird…manno…ich mag meine Kollegen und mit vielen kann ich mich sehr gut unterhalten….

Donnerstag hat mir jetzt der Kollege erzählt, das ihn der familiäre Ruf ins Ausland ziehen wird…..sooo ein Mist…auf die Frage ob er unsere Firma und die Branche nicht vermissen wird, meinte er: die Frage stellt sich ihm gar nicht…weil immer klar war, das es mal so kommen wird….weder er, noch seine Lebensgefährtin, sprechen die Sprache….aber in 1,5 Monaten werden sie gehen.

Der junge Kollege der im Januar gegangen ist, hat sich einen „besseren“ Job in der gleichen Branche gesucht…in einer großen Einheit mit mehr Außeneinsätzen und Aufstiegschancen…

Aber sind das auch die wahren Gründe für die beiden Wechsel?

Ich hab ein bisschen meine Zweifel…WEIL…..es gab da einen Vorfall.

Den hab ich zwar selber nicht mit bekommen, weil ich an dem Abend als wir mit den Kollegen im Herbst unterwegs waren, bereits den Heimweg angetreten hatte und da in dieser Firma wirklich kein Flurfunk herrscht und wirklich niemand über den anderen lästert, hat es doch ein paar Monate gedauert, bis ich mir so ein Gesamtbild von den Ereignissen machen konnte.

Geahnt hab ich aber, das etwas passiert sein MUSSTE….es gab deutliche Anzeichen…aber jedes für sich genommen, war unauffällig, alle im zeitlichen Zusammenhang ergaben jedoch eine Vermutung, die sich erst seit ein paar Wochen zu einer Gewissheit zusammengefügt haben.

Also an dem Abend, wo wir mit 10 Leuten, noch vor dem Corona-Lockdown, in einem kleinen Bistro-Restaurant waren und einen lustigen Abend hatten, blieben zum Schluss noch ein paar Kollegen übrig…also mindestens 3 Kollegen. Es ist viel Alkohol geflossen. Die beiden jungen alkoholisierten und studierten Kollegen sind sich wohl wegen unterschiedlicher politischer Ansichten in die Haare geraten und haben sich körperlich attackiert, als der 3. Kollege gerade von der Toilette zurück kam und die Streithähne trennen wollte. Dabei hat dieser aber einen Schlag unter das Auge abbekommen…das musste dann ärztlich behandelt werden und sah noch ein paar Wochen echt schlimm aus.

Aber seit dem Tag waren die 3 Kollegen erst einmal „krank“ und danach im Homeoffice….den einen der beiden Streithähne hab ich seitdem nur 2x kurz gesehen bis er gegangen ist…der Zweite saß später wie ein Häufchen Elend vor seinem Chef…und war ein paar Wochen auch den Kollegen gegenüber sehr zurückhaltend mit Unterhaltungen. Der 3. mit der Wunde unter Auge, der ja eigentlich nichts mit dem Streit zu tun hatte, hat etwas von Fahrrad-Unfall erzählt, aber sich nie weiter ausgelassen und sich auch sonst seeehr ruhig verhalten.

Deshalb hab ich einfach die Vermutung das die beiden Kündigungen nicht nur die angegeben Gründe haben, sondern auch etwas mit der körperlichen Auseinandersetzung zu tun haben….

Ich muss zugeben, dieser Vorfall hat mich etwas schockiert…Beide sind ruhige und zuverlässige nette junge Männer und machen überhaupt nicht den Eindruck, als ob sie Probleme sonst mit Gewalt lösen würden….

Wechseljahre – Ich bin doch nicht krank

Wäre ich selbst nicht schon seit 10 Jahren in den Wechseljahren, hätte mich das Buch „Woman on Fire“ von Dr. med. Sheila de Liz echt in eine Art Schock versetzt.

Es empört mich, das sie mit dem Buch suggeriert, das die Hormonumstellung vor, während und nach der Menopause als eine zu behandelnde Krankheit anzusehen ist…und was ist ihre Therapie? Alles MUSS mit der Zufuhr von Hormonen oder Hormonersatzstoffen gelöst werden und damit bleibt die Frau attraktiv, gesund und sexuell aktiv.

Ich mag diese Sichtweise nicht, weil hier eine normale Entwicklung im weiblichen Leben pathologisiert wird….genauso gut kann man sagen: die Pubertät ist eine Krankheit.

Lt. statistischem Bundesamt leben 42,1 Millionen Frauen in Deutschland und ganz bestimmt gibt es eine große Anzahl davon, die starke bis sehr starke Probleme mit den Wechseljahren haben und für die es richtig und gut ist, die negativen Auswirkungen mit Hormonen und Hormonersatzstoffen zu behandeln. Aber genauso gut gibt es viele Frauen, die nur wenige bis leichte Einschränkungen haben.

Ich hatte schon mit der Einnahme der „Pille“ so meine Schwierigkeiten….um es mal so auszudrücken, erst nach dem Absetzen der hormonellen Verhütung hab ich gemerkt, das die Zuführung von Hormonen eine Wesens-Beeinflussung beinhaltete….soll heißen: ich hab mich erst ohne zusätzliche Hormone wieder uneingeschränkt lebendig gefühlt.

Die Autorin erklärt sehr anschaulich und richtig klasse welche Hormone in unserem Körper was beeinflussen…das ist wirklich interessant und ich hab auch eine Menge gelernt…aber irgendwann konnte ich ihr einfach nicht mehr inhaltlich zuhören (ich hab das Buch als Hörbuch gekauft und die Sprecherin ist toll) …also ich kann nicht einmal sagen, wie das Buch endet, weil ich mittendrin abgebrochehn habe..aber mit jedem 2. Satz wurde deutlich, wie sie die Wechseljahre zu tollen Jahren machen möchte: mit Hormontherapie.

Ich finde jedoch das meine Wechseljahre auch ohne zusätzliche Hormone tolle Jahre sind…und ich möchte mir nicht anhören müssen, das es NUR mit gehen soll… NEIN…es geht mir auch ohne richtig gut….ja klar hab ich Hitzewallungen – und ja sie nerven manchmal…aber deshalb gleich in die Hormonkiste zu greifen, ist für mich einfach keine Option. Ich fühle mich auch so lebendig, meistens fühle ich mich attraktiv, unternehmungslustig und sehr neugierig auf das Leben.

Meiner wesentlich jüngeren Kollegin, die mir die Autorin empfohlen hat, hab ich davon abgeraten dieses Buch zu lesen, das es eher Angst macht, was sich alles im Körper ändert und zu welchen gesundheitlichen Problemen das führen könnte.. Erst macht die Autorin Angst, um dann mit dem Heilsbringer: Hormonkeule alles wieder ins Lot zu bringen.

(Wie immer gilt: Das ist meine ganz persönliche Meinung und jeder darf gerne seine eigene Meinung dazu haben ….ich möchte niemandem davon abraten oder zuraten….jeder soll es so handhaben wie er es möchte 😇)

Schneespaziergang – Meditation im Gehen

Schneespaziergang – Meditation im Gehen

Bei -10 Grad und einer immer noch fast geschlossenen Schneedecke am frühen Morgen meine Runden zu drehen, also das hat schon was…und wenn ich dann schon wieder fast zuhause bin, geht auch noch die Sonne auf…Mit der Motivation klappt auch bei diesen frostigen Temperaturen ganz gut…immerhin ist es windstill.

Ja klar ist mir kalt, wenn ich los gehe und jedes Mal denke ich, also heute wird mir bestimmt nicht warm…aber na klar wird es das…zumindest wenn ich mein normales zügiges Tempo anschlage…nur am Mittwoch Morgen, da war unter der sehr dünnen Schneeschicht pures Eis…ich war gezwungen langsamer und vorsichtig meine Schritte zu setzen, bis ich wieder im Park war….da hat es tatsächlich länger gedauert mit dem warm werden….

Aber gestern gab es auch wieder Neuschnee, das macht das Laufen gleich wieder sicherer und ich bin deshalb nicht nur am Morgen knappe 5km gelaufen, sondern hatte auch noch am Abend Lust auf eine weitere Runde….mit noch einmal knappen 5 km. Jedes mal aber hab ich einen anderen Weg gewählt.

Am Schönsten sind diese Tage wenn nichts weiter zu hören ist und ich ausschließlich auf das Knirschen meiner Schuhe im Schnee lausche…und sonst an gar nichts denke….das ist eine Meditation im Laufen…Entspannung pur…Eine ganze Stunde bin ich meistens unterwegs ….Eine ganze Stunde liegt meine gesamte Konzentration einzig auf dem Geräusch meiner Schritte. Alles andere wird unwichtig….und mit jedem Schritt wird meine Atmung tiefer und ruhiger.

Ich wusste gar nicht, das Schnee das bei mir auslösen kann.

Kurz bevor ich entlang der Landstraße wieder das Ortseingangs-Schild passiert habe, lag vor mir dann noch dieser tiefhängende Nebel….nur ein ganz schmales Stück und wurde von der Straßenlaterne angeleuchtet.

Und gibt es etwas Schöneres, als nach so einer ausgiebigen Stunde an der eiskalten Luft wieder nach Hause zu kommen, drinnen ist es warm und dann noch einen heißen Tee oder Kaffee…rauf auf die Couch und relaxen…also natürlich geht das nur am Abend…hahaha