NOT Responding

…ich kanns nicht mehr sehen…diese Aussage auf meinem Bildschirm.

Die letzten 3 Tage war ich im Homeoffice und nach dem heutigen Dilemma mit meinem WLAN, das extrem langsam war und den IT-Problemen in DK, lechze ich danach morgen wieder ins Büro zu fahren…das war echt frustrierend heute.

Eigentlich hätte ich heute einige Mail mit vielen Anhängen verschicken müssen….aber nachdem ich für die Anhänge an die 1. Mail sage und schreibe mehr als 30 Minuten gebraucht habe….und DANN, kurz bevor ich die Mail verschicken konnte, das System in DK kurzzeitig ausfiel und von meinem Mail-Entwurf keine Speicherung als „Draft“ vorhanden war …da hab ich kurz die Fassung verloren…also so kann ich nicht arbeiten.

Ein freundlicher Helpdesk-Mitarbeiter hat dann mal geschaut woran es liegt…jaaaa mein schnelles WLAN zuhause ist heute zur Schnecke geworden….na gut, dann eben nicht.

Ich hab dafür an weiteren Dingen gearbeitet und die großen Mails auf Morgen verschoben….langweilig wurde mir trotzdem nicht….aber ich war froh als ich endlich Feierabend machen konnte

Wochen-Allerlei – zum Essen

In dieser Woche hatte ich mal wieder so richtig Lust aufs Kochen und ich hab auch mal wieder ein etwas anderes Brot gebacken:

Also das Rezept war eigentlich für Burger-Buns gedacht (also Hefeteig mit Milch und Öl), aber ich hab einen Teil des Teiges dann doch zu knusprigen Brötchen gebacken, die waren schon echt lecker

und am nächsten Tag hab ich den restlichen Teig einfach auf ein Backblech fallen lassen und ein rustikales Brot daraus gemacht:

sehr fluffig und extrem lecker …. perfekt zu der scharfen Paprika-Creme vom türkischen Händler….yummy und dann noch ein perfekter Begleiter für einen Fleischbällchen-Tomaten-Eintopf mit viel Knoblauch dafür ohne Bild (anstelle der Hamburger)….und heute noch einen Filet-Pilz-Schmortopf:

Ach ja und Montag hab ich aus Porree, Paprika, Zucchini, Weißkohl, Möhrenraspel mit asiatischer sweet-Chilli-Soße und Reis auch noch einen leckeren schnellen Eintopf gemacht.

Lass uns drüber reden

Menschen wollen überzeugt werden… Mein Schwager gehört zu der Sorte Mensch, die erst einmal nichts glauben und er möchte jede meiner Aussagen gerne sofort per Handy im Internet überprüfen..er ist also der Fakten-Checker hahahaha, was ja nicht verkehrt ist und jetzt muss man das nur noch geschickt nutzen.

Irgendwie sind wir Drei im Laufe des Tages (sinnigerweise direkt nach dem Abendessen) auf Müllvermeidung gekommen und wir haben festgestellt, das wir zumindest versuchen etwas bewusster einzukaufen, weniger Verpacktes, mehr loses Gemüse usw….Thema Plastik-Vermeidung und auch Schwester und Schwager versuchen inzwischen einiges in ihrem Verhalten zu ändern.

Ich hab das Thema dann irgendwie auf das für mich absolut unnötige „feuchtes Toiletten-Papier“ gebracht, welches schon seit Jahren bei den Beiden im Badezimmer bereit steht und auch oft genutzt wird.

Ich hab erzählt, das sich das nun einmal größtenteils nicht im Wasser auflöst , auch wenn die Hersteller etwas anderes versprechen…..und so zu ständig verstopften Klärwerken führt, ebenso wenn man Papier-Taschentücher in die Toilette wirft.

Meine Schwester meinte, das mit den Taschentüchern versteht sie, weil die sich ja sogar mitwaschen lassen, aber das feuchte Toilettenpapier würde sich inzwischen doch auch im Wasser auflösen und wäre gar nicht mehr so schlimm….ich sprach dagegen, das es ja nicht sein kann….wenn es im Plastik eingeschweißt ziemlich lange im feuchten Zustand gehalten wird, dann kann es sich nicht einfach im Wasser auflösen…es sind mit Polymeren verstärkte Vliestücher.

Währenddessen hat mein Schwager über das Internet Seiten gefunden, die genau davon handelten mit eindrucksvollen Bilder …dann fingen sie an untereinander darüber zu reden, das sie das doch mal ändern müssten…

….der Mensch möchte überzeugt werden: hier hat es geklappt ….Grins

Kleines Familientreffen – soo schön

Kleines Familientreffen  – soo schön

Was hab ich mir doch vorher für Sorgen gemacht, wegen der Unwetter-Warnung für „Den Norden“…gut das ich dann doch gefahren bin.

Ich wohne ja oberhalb von Hamburg…während sich das Wetter -Chaos unterhalb von Hamburg anbahnte und ja auch klar wurde es zieht von Niedersachsen aus in den Osten. Damit wohn ich nicht nur „im Norden“, sondern schon eher im hohen Norden und wollte noch weiter in den Norden…

Ausgestattet mit allem was man für eine Wanderung bei Schnee und Wind benötigt, bin ich am Vormittag nach Flensburg aufgebrochen…vor ein paar Tagen hatte ich die günstige Tankstellen-Gelegenheit genutzt, um den Wagen schon mal voll zu tanken…Zum ersten Mal musste ich jedoch feststellen das die Tankstellen in Flensburg günstiger sind, als in Hamburg oder Pinneberg…sehr ungewöhnlich.

Ich hab den direktesten Weg über die A7 genommen und was soll ich sagen: Minus 3 Grad / Himmel bedeckt / aber die Straßen waren frei (kein Schnee und noch viel wichtiger: kein Eis ) und es waren auch nicht so viele Autos unterwegs…ich hab weniger als 1,5 Stunden für die Fahrt benötigt…

Nach ausgiebiger Begrüßung und frisch gebackenen Waffeln mit Eis und Kirschen haben wir unsere Winter-Schnee-Wanderung direkt „Vor der Haustür“ von Schwester und Schwager begonnen. Die beiden wohnen ja direkt vor dem ehemaligen Truppenübungsplatz wo wir schon als Kinder gespielt haben…. Seit vielen Jahren schon ist das Gelände zum Naherholungsgebiet umgewandelt und heute erkennt man nur noch an wenigen Stellen die frühere Bestimmung …Wir sind knappe 11,5 km durch eine wunderschöne Winter-Schnee-Waldlandschaft gelaufen.

Ich hab überhaupt nicht gemerkt wie die Zeit verflogen ist…das war so schön entspannend…

Der Besuch tat einfach gut… und ja ich umarme Schwester und Schwager, wenn wir uns treffen….wir gehören zu den Menschen, die sich eh von anderen Menschen fern halten…und wenn sie nicht krank sind, werden Beide regelmässig getestet (mein Schwager muss oft nach Dänemark fahren und da wird an der Grenze immer ein Corona-Test gemacht und meine Schwester im mobilen Pflegedienst wird dort wöchentlich getestet…aber sie ist ja schon seit mehr als 2,5 Monate Zuhause) während ich zwar nicht getestet bin, aber von Natur aus die Nähe anderer Menschen meide und ansonsten oft Maske trage, wenn sich der Kontakt mit Menschen nicht vermeiden lässt….

Und ja der Besuch ist auch regelkonform: 1 Haushalt (Schwester+Schwager) und eine weitere Person (ICH) hahaha.

Für das Abendessen hatten wir uns für Indisches Essen entschieden….Wir haben liefern lassen und das war super lecker und die Schärfegrade waren wohl nur leicht dem Europäischen Geschmack angeglichen worden. Es war so richtig scharf…Wir haben jede Menge bestellt mit diversen Vorspeisen und diversen Hauptspeisen.

Die Lieferung kam genau zum vereinbarten Zeitpunkt an….alles war heiß und lecker und hatte so eine richtig schön abgerundete Schärfe….für mich genau richtig…mein Schwager hatte extra-Scharf genommen, das war wohl doch etwas zuu scharf….Ich glaube ich hab noch nie sooo leckeres Naan-Brot gegessen…

Wir haben also viel gegessen, dazu einen portugiesischen Weißherbst aus Rheinhessen getrunken und uns locker und lustig über alles Mögliche unterhalten. Da ich ja noch nach Hause fahren wollte, blieb es bei mir bei einem Glas Wein…

Auf der Rückfahrt waren die Straßenverhältnisse genau wie auf der Hinfahrt….also alles kein Problem…während ich im Radio hörte ,das es in Niedersachsen, NRW und Thüringen so richtig heftig wurde mit dem Schneechaos….

Winterwetter – ich fahre trotzdem

Bereits Anfang der Woche war die Gemütslage meiner Schwester (sie ist immer noch krank geschrieben) schlecht und irgendwann frage sie, ob wir uns am Wochenende nicht treffen können…

Ich hab unter Vorbehalt zugesagt….wenn alles in dieser Woche mit der Arbeit klappt…und ja es klappt…also hab ich Donnerstag gesagt ich komme…wieder unter Vorbehalt…WENN das Wetter nicht so dramatisch wird, wie es die Wetterprognosen unken.

In den letzten Tagen, hab ich also alle möglichen Wetter-Vorhersagen verfolgt und ich hab beschlossen: ich fahre…..da das befürchtete Schnee-Wind-Eis-Chaos von Niedersachsen leicht unterhalb von Hamburg nach Osten fegen wird….meine Fahrt führt mich jedoch nach Flensburg….

Ja, auch dort soll es sehr windig werden, aber es sind keine großen Schneemassen zu erwarten…also fahre ich …das Risiko ist überschaubar und ich bin früher schon bei (fast) jedem Winter-Wetter mit dem Auto unterwegs gewesen.

Also werde ich mich gleich für einen Spaziergang bei Wind und Kälte ausrüsten und losfahren….gleich…erst werde ich noch in Ruhe meinen Kaffee trinken.

Und das Schönste: bei Ankunft erwarten mich frische gebackene Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne und eine lange Umarmung meiner Schwester….

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende….passt auf Euch auf 🌼

Hoch die Hände – Wochenende

WIE ….WAS …..schon wieder ?

Ich war richtig gehend irritiert, als meine Kollegin gestern mit diesem Spruch zu mir ins Büro kam….hahaha eine Woche zuvor kam sie mit dem gleichen Spruch…und da riss ich ganz impulsiv die Hände nach oben und rief HURRA und wir mussten lachen.

In dieser Woche war ich erstaunt, das schon wieder eine ganze Woche vorbei ist…und ja hurra…ich freue mich schon…aber JETZTT schon… bin doch noch gar nicht fertig.

Es war eine intensive Woche….und mal ganz ehrlich…diese BLÖDE Mehrwertsteuer-Senkung für 1/2 Jahr in 2020, die uns Verbrauchern ja kaum wirklich etwas gebracht hat, die macht jetzt aber den Firmen neben den Jahresabschluss-Arbeiten soviel Mehrarbeit, da erst jetzt viele Unternehmen die Korrekturen schicken. Und da jeder eine andere Auffassung davon hat, was man als monatliche Teilleistung und was als zusammenhängende Jahresleistung definiert , gibt es auch extrem viele unterschiedliche Korrekturen welcher Teil davon jetzt mit 19% oder 16% berechnet wird.

Und dann kommt noch die leicht umständliche Excel-basierte MWST-Jahresabstimmung der dänischen Kollegen zum Einsatz, die auf so einen MWST-Split überhaupt nicht ausgerichtet ist. Fazit: Es dauert jetzt alles länger, da ich für all die Firmen die ich betreue, die Dateien anpassen muss…und auch unsere Software ist für so eine Jahresabstimmung fehleranfällig….Hab ich schon erwähnt, das ich SAP doch etwas vermisse? hahaha

Aber zum Glück mag ich ja solche Wurschteleien, bis alles stimmig ist und so konnte ich aus all dem am Ende doch eine Zufriedenheit mitnehmen….

…und nach wochenlangen vielen Mails und einigen Telefonaten mit einem der dänischen Chefs, haben wir gestern, auch noch ein OK für eine wichtige Sache bekommen. Die Kollegen aus Brandenburg hatten die Kommunikation in dieser Sache mir überlassen, da Beide nicht so gern Englisch reden. Also hab ich per Mail unser Ansicht und die Rechtslage erklärt, erklärt und begründet ….dann per telefonischer Nachfrage fest gestellt: die wollen nicht… also weiter erklärt, Beispiele angebracht, vorgerechnet von welchen Werten wir hier eigentlich sprechen…und erklärt….DANN endlich hat der dänische Chef gemerkt, das es tatsächlich nicht um die alten Projekte geht , sondern um NEUE….und das daher die Ablehnung von noch höherer Stelle hier gar nicht greifen kann….und jetzt endlich haben wir das OK.

Und mit diesem OK hab ich dann auch Feierabend gemacht,….

Also HURRA – Wochenende ist da

Träume – vom Schwimmen und Fallen

Seid meinem Beitrag „Vollmond“ denke ich, angeregt durch die kleinen Unterhaltungen in den Kommentaren, auch mal wieder über meine Träume nach.

Diese haben bei mir schon immer eine große Rolle gespielt…ich träume viel (wenn ich gut schlafe) und vor allem kann ich mich sehr oft an diese Träume erinnern…das daran erinnern können, kann man sich übrigens antrainieren.

Ich hab im Laufe der Jahre gelernt, das Körper und Geist so mit mir kommunizieren können… Mit Ende 20 unmittelbar vor dem Bandscheibenvorfall und bevor ich mit irgendeiner Sportart überhaupt anfing, ich war absolut unsportlich, hab ich mehrere Monate bestimmt jede 3. Nacht davon geträumt ,ich schwimme durch Bäche, durch Kanäle, unter Brücken hindurch, in unterirdischen Seen, ich bewegte mich ununterbrochen schwimmend durch die Stadt…so richtiges Brustschwimmen mit dem Kopf im Wasser…und dieses Schwimmen im Traum fühlte sich gut an. Ich ging bloß nie schwimmen, kaltes Wasser mag ich nicht und diese Technik des Brustschwimmen hatte ich nie gelernt….

Irgendwann nachdem der akute Bandscheibenvorfall vorbei war, dachte ich : OKAY – ich probiere es einfach mal aus und bin nach Werl in das Hallenbad gegangen…und von da an ,bin ich 3x in der Woche ins Hallenbad gegangen und hab mir diese Atemtechnik des Brutschwimmens durch abschauen und nachmachen selber bei gebracht, bis ich auf diese Weise ohne Unterbrechung 1km schwimmen konnte. Ich hab seit dem nie wieder vom Schwimmen geträumt und bin jahrelang regelmäßig geschwommen. Zusammen mit anderen Sportarten hab ich nie wieder Probleme mit der Bandscheibe gehabt.

Jahrelang hab ich geträumt ich kann Mauern, extrem steile Brücken, Berge nicht erklimmen, die sich mir unvermittelt in den Weg stellten und selbst wenn ich weit hoch komme, komme ich auf der anderen Seite nicht heile runter….ich stürze ab (und beim Abstürzen bin ich dann wach geworden und lag danach stundenlang schwer-atmend wach)…ich wusste zwar, das ich gut in meinem Job bin, aber ich war ängstlich und hab mir wenig mehr zugetraut, z.B. Menschen zu führen…..bis ich 2002 die Chance bekam tatsächlich beruflich weit nach oben aufzusteigen…und ich hab den sicheren Boden in NRW verlassen, um in Hessen Karriere zu machen….noch mit meinem Ehemann an der Seite….aber bereits nach 1/2 Jahr in Nord-Hessen hab ich den Absprung auch von ihm gewagt…Wir hatten uns schon seit Jahren zu unterschiedlich entwickelt und Er wollte auch wieder zurück in seine Heimatstadt. Mit dem beruflichen HOCH und dem Privaten RUNTER….hörten auch die Träume von Hürden nicht überwinden und vom runterfallen auf…..

….nicht jeder Traum zeigt einem einen neuen Weg….das meine ich auch nicht…aber bei immer wiederkehrenden Träumen (und ich hab noch eine Menge über die ich berichten könnte) sollte man vielleicht einmal genauer in sich hineinhören…. mit was das eigene Unterbewusstsein gerade beschäftigt ist, ohne das es das Bewusstsein realisiert.

Gute Idee – nicht gut gemacht

Kuchen backen ist jetzt nicht meine Kernkompetenz und manchmal geht es auch glatt daneben…..aber ich hab mich mal wieder an einen Kuchen gewagt….Eigentlich sollte es eine Apfeltarte mit Vanillepudding werden.

Das Grundrezept hatte ich aus dem Internet, dann hab ich die Zutatenliste noch etwas modifiziert und das Ergebnis sieht auf den ersten Blick ganz okay aus….

Der Backofen war mit 180 Grad scheinbar etwas zu heiß….zumindest für meinen Backofen….der Rand wurde schon dunkel, der Boden war noch nicht ganz durchgebacken und auch nicht aufgegangen und da ich den Vanillepudding mit gleichviel Milch und ohne Gelatine gekocht hatte, war dieser im warmen Kuchen noch etwas flüssig…..

Nach dem ich das 1.Stück rausgeschnitten und es bemerkt habe, hab ich den Kuchen wieder in den Backofen getan und dort noch sanft weiterbacken und anschließend auskühlen lassen. Im kalten Zustand ist der Pudding jetzt fest und ja er schmeckt schon, wenn auch nicht so lecker und fluffig wie gehofft … ich verspüre beim Essen eine leichte Bitterkeit….hahaha nein nicht im Geschmack….einfach schade um die schönen Zutaten.

Übrigens hatte ich noch Teig und Pudding übrig…also hab ich einfach aus dem Handgelenk den restlichen Hefeteig ausgerollt, die Ränden eingeschlagen, den Pudding darauf verteilt und mit Haselnusskrokant garniert….ab in den 160Grad heißen Ofen und voila: Witzigerweise ist der Teig hier gut aufgegangen, der Pudding war fest und zusammen mit dem Haselnusskrokant ein leckerer Kuchen perfekt zum Kaffee.

Bin nicht lichtscheu – Tagesausflug im Sonnenschein

Bin nicht lichtscheu – Tagesausflug im Sonnenschein

Und damit nach all meinen Tagesausflügen und Walkingrunden im Morgengrauen oder spät am Abend niemand auf die Idee kommt ich sei lichtscheu oder gar ein Vampir, hab ich heute das wunderbare Sonnenschein-Wetter für einen Winter-Ausflug genutzt.

Meine gängigsten Ausflugsziele sind aufgrund der zu hohen Inzidenzen im Kreis Pinneberg gesperrt….macht aber nichts…der Kreis ist groß und bietet noch viele andere schöne Ausflugsziele….Heute also : Der Wald rund um den Heister Flugplatz….

Bei phantastisch blauem Himmel, ca 7cm Schnee, -1 Grad mit absoluter Windstille war es genau der richtige Rahmen für einen ausgiebigen Aufenthalt im Wald…

Es waren nur ca. 7km die ich gelaufen bin …. die sich aber beim Gang durch den „tiefen“ Schnee anstrengender anfühlten….also gefühlt waren das BESTIMMT 10km hahahaha….

Aber ich hab alles aufgesogen, was die Natur zu bieten hatte: Neben der Stille und dem strahlenden Sonnenschein, freuten sich vor allem meinen Augen beim Blick in die weite Schneelandschaft….In dieser Woche hab ich wieder einmal sehr lange und intensiv auf meine 2 Computer-Bildschirme gestarrt….und bei dem Blick in den Wald hab ich fast körperlich gespürt, wie sich die Augen sofort entspannten….eine Wohltat.

Leicht ermattet und tief zufrieden bin ich dann die wenigen Kilometer wieder nach Hause gefahren….erst einmal einen heißen Tee, dazu mein Wurzelbrot mit rotem Heringssalat…ohhh das passt perfekt.

Wurzelbrot

Lesen bildet….da hab ich die Überschrift „Wurzelbrot“ gelesen und hab zuerst gedacht es geht um Möhren im Brot, was mich irritierte…bis ich beim Lesen des Artikels gemerkt habe, es ist ein ganz normaler Brotteig..Nur das fertige Brot erinnert durch seine äußere Form eher an eine Baumwurzel.

Der Trick für die Form ist hierbei, den Teig nach dem 1. gehen des Hefeteigs eben NICHT noch einmal durchzukneten und dann in eine entsprechende Backcform zu geben und dann ein 2.Mal gehen zu lassen.

Also den Teig einfach viele Stunden gehen lassen, dann vorsichtig aus der Schüssel nehmen und noch vorsichtiger den Teig an beiden Seiten einfach locker eindrehen und einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben….es muss gar nicht akkurat aussehen, das macht die Optik des Brot aus..

….es ist uneben und ungleichmäßig und es wird auch nicht mehr mit dem Messer angeritzt…der Teig findet von alleine seine Bruchstellen…. Wichtig ist hierbei das die im Teig befindlichen Luftblasen nicht durch kneten oder zu festes drehen aus dem Teig entweichen.

Für die Knusprigkeit wie immer: eine Tasse heisses Wasser mit in den Backofen geben und bei abfallender Hitze backen…Mein Wurtzelbrot hat so ca. 30 Minuten gebraucht

Gut das ich gestern Abend schon den Teig angesetzt hatte und nun esse ich gerade die ersten Scheiben noch warm mit Butter und dazu eine Tasse Kaffee…..es läuft schöne Musik, draussen die Schneelandschaft, drinnen gemütlich….Was für ein gelungener Start in das Wochenende….