Frühaufstehen am Sonntag

Frühaufstehen am Sonntag

Für meinen letzten Tag im Urlaub hab ich den Wecker früh klingeln lassen…Ein letzter Ausflug bevor es morgen wieder ins Büro geht. Mein Ausflugsziel für heute lautet:  Brennermoor / Bad Oldesloe.

Nachdem ich mein Auto frei gekratzt hatte, ging es über die Landstraßen bei 2 Grad mit Kaffee-Thermobecher, und geschmierten Butterbroten in Richtung Bad Oldesloe…den genauen Startpunkt für eine Wanderung durch das Moor hatte ich nicht…aber noch war ich guter Hoffnung das der anvisierte Parkplatz auch ausgeschildert ist…

Das Wetter war trübe…und meine Laune trübte sich auch so langsam ein, als ich nach knapp 1 Stunde kurz vor dem Ziel durch gesperrte Straßen nicht weiter kam…und mit den Umwegen war das auch so eine Sache…weder das Naturschutzgebiet noch der Parkplatz waren ausgeschildert…

Nun gut…also mittels Google Maps hab ich mich dann so langsam an meinen Zielpunkt ran gepirscht…und schließlich hab ich mein Auto einfach abgestellt…der vor mir liegende Weg schaute nicht so aus, als ob er tatsächlich noch viel weiter gehen würde..

Also warm eingepackt und im Rucksack alles Nötige dabei, ging es zu Fuß weiter… und tatsächlich kam nach ca. 1km der Parkplatz…grrrr….und schon nach ein paar weiteren Metern war ich im Moor….es war herrlich ruhig, langsam kam die Sonne raus und der Bodennebel verzog sich ganz allmählich.

Leider war das gesamte Gebiet sehr spärlich mit Wegweisern ausgestattet und so bin ich, meiner liebsten Regel folgend: Immer der Nase nach – den schönsten Weg entlang….und bin gelaufen und gelaufen….manchem entgegen kommenden Wanderer/Spaziergänger  bin ich im Laufe der fast 3 Stunden auch mehrfach begegnet…was ich als gutes Zeichen nahm, mich nicht gänzlich verlaufen zu haben…und nach den ersten 6km hab ich eine Pause eingelegt:

20191117_123630.jpg

Mitten im Nirgendwo des Moores auf einer nassen Bank (ich hatte dieses mal mein Thermositzkissen dabei)  und mit heißem Kaffee konnte ich  eine Weile dort sitzen und den schmerzenden Fuß entlasten…Danach ging es wieder. Kurze Zeit später war ich wieder am Ausgangspunkt…

…und nun? Nach Hause? ….noch wollte ich nicht,… also  hab noch eine weitere Runde begonnen…dieses Mal wollte ich aber den Umweg über den Stadtrand von Bad Oldesloe vermeiden…und rechtzeitig eine Abzweigung nehmen, dadurch sollte der Weg kürzer werden…und als ich tatsächlich zum 2. Mal an der gleichen Bank Pause machte, hatte ich nur eine Runde von 4km hinter mir…mit dem Rückweg zum Auto waren es damit 11,6km die ich  insgesamt zurück gelegt habe. Also ich bin sehr zufrieden damit.

Während der letzten Stunde hatte sich die Sonne zwar wieder verzogen…aber mir war ja eh warm und ich fühlte mich positiv erschöpft…Also das war ein schöner  entspannter Ausflug…

 

 

Ein ruhiger Tag

Für heute hatte ich mir nichts vorgenommen, außer einem Termin für meine Kontaktlinsen am späten Vormittag…der ganze Tag war heute … ruhig. So ohne Sonne, mit bedecktem Himmel und dazu die Kälte…mir war heute nicht nach Unternehmungen außerhalb der Wohnung.

Dafür hab ich heute mal wieder einige Zeit mit Kochen verbracht…und den Rest des Tages irgendwie zuhause vertrödelt… das tat erstaunlicherweise richtig gut…und nach dem Kommunikations-Overflow gestern, war es  gut heute mal still zu bleiben…

Am Abend dann wollte ich dem Wetter trotzen, hab mich in ein wind-und regenfestes Outfit geworfen und  bin walken gegangen…nur das es inzwischen WEDER kalt, windig noch nass war….um genau zu sein war es am Abend so warm, wie es tagsüber hätte sein sollen…so bin ich ganz in aller Ruhe ganze 7km gelaufen…und meinem Fuß geht es gut….aaaahhh das tat wieder gut.

 

 

 

 

 

 

 

Lübeck – alte Hanse und neuer Handel

Lübeck – alte Hanse und neuer Handel

Trotzdem kommt  jetzt noch ein kleiner Rundgang durch die Stadt:

Ich dachte vorher Lübeck ist mehr wie ein Museum, …und so waren die Eindrücke erst einmal zwiespältig…zwischen schönen alten Kaufmannshäusern, kleinen Gassen, Burg und Kloster gibt es immer wieder neue Häuser  die so gar nicht dahin passen wollten..die die Straßenzüge uneinheitlich machten … das hat mich zuerst etwas gestört…weil ich das „alte“ Lübeck sehen wollte.

Aber diese Stadt ist kein Museum, sondern eine lebendige Stadt. Sie bietet viele Einkaufsmöglichkeiten mit kleinen Geschäften…überall ist Verkehr., es ist voll auf den Straßen, in den Fußgänger-Bereichen war es ganz okay – nicht allzu viele Touristen…. Für den Sommerurlaub  ist es zu spät und für den Weihnachtsmarkt noch zu früh…hehehe

Interessant fand ich die ganz schmalen „Hauseingänge“ die – meistens gesperrt für die Öffentlichkeit – zu kleinen Gässchen mit kleinen Häusern führten…sehr urig

20191114_130846.jpg

In einer abseits gelegenen Straße bin ich in einem kleinen gemütlichen Fisch-Restaurant gelandet …stylisch und nicht günstig, dafür sehr gute Qualität. … seeehr empfehlenswert

Später bin ich dann  natürlich auch beim Marzipan gelandet…geht ja nicht ohne… Niederegger hat in der Fußgängerzone einmal ein Cafe und dann noch einen Verkaufsladen mit Cafe.  Wer zum Werksverkauf möchte , muss ein Stück mit dem Auto fahren…etwas ausserhalb der Altstadt ist die Fabrik mit Verkauf…

Ich war zuerst einmal im Arkaden-Cafe , später dann im Laden um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen…Später bin ich dann noch in den Werksverkauf gefahren…muss aber sagen das die Preise dort auch nicht viel günstiger sind…das kenne ich bei Werksverkäufen anders (da wird oft 2. Wahl wesentlich günstiger angeboten nur weil es nicht so toll aussieht)…okay also Niederegger weiß um seine Marktmacht …

20191114_150213.jpg

 

Lübeck hätte mehr verdient

Lübeck hätte mehr verdient

…nämlich meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Es ist wirklich eine tolle Stadt und um diese Stadt wirklich zu erkunden braucht es mehr als nur einen Tag…und auch mehr Aufmerksamkeit. Die Fahrstrecke war von mir blöd gewählt (durch Hamburg hindurch)….auf der Rückfahrt bin ich dann später über Bad Segeberg und Kaltenkirchen gefahren, das ging reibungsloser…mein Navi musste ich allerdings erst  zu dieser Strecke „überreden“.

In der Lübecker Innenstadt bin ich dann  am Holstentor vorbei direkt in ein Parkhaus gefahren. Es waren weniger als 7 Grad…also gefühlt 3-4 Grad höchstens, kalt und leicht windig…aber klare Luft und strahlender Sonnenschein…also erst einmal zurück zum Holstentor… aber schon kurze Zeit nach den ersten Aufnahmen, ich schlenderte entspannt durch die Straßen und an der Trave entlang,  kamen  wie auf ein geheimes Signal…

ständig WhatsApp-Nachrichten meiner Mädels, meiner Schwester, anderer Kollegen, meinem  Kollegen im Ruhestand, Kollegen die sich schon länger nicht mehr gemeldet hatten….ich weiß nicht wieso…aber jeder wollte wissen wie es mir geht und was ich mache…es war lustig und schön und ich konnte sogar bei einer aktuellen Sache helfen. Meine Mädels haben „geplaudert“ was gerade so los ist und sogar Fotos geschickt…und ich hab einen großen Teil meiner  Aufmerksamkeit auf die Nachrichten verwendet und nur zum Teil auf die Stadt.

Selbst beim Mittagessen und beim Kaffee trinken, war ich nicht voll bei der Sache… was den Genuss einfach schmälert. Einerseits hab ich mich gefreut…andererseits weiß ich, das ich beim nächsten Mal das Handy auf lautlos stelle und NICHT antworte, wenn Nachrichten reinkommen.

Es fehlt mir das, was meine Ausflüge normalerweise kennzeichnet: ich konnte die Stadt, den Hafen, die Sehenswürdigkeiten, den Kaffee im Niederegger-Cafe NICHTi in vollen Zügen geniessen…  nicht das Flair der Stadt aufsaugen…ich habe sie zwar gesehen…aber nicht …hmmm wie sage ich es…gespürt? (sorry – es soll nicht esoterisch rüber kommen, denn das meine ich nicht).

Und am Ende meines Ausflugs  war ich etwas enttäuscht. Nicht von der Stadt – aber von mir. .OKAY – also  Lübeck ich komme ganz bald wieder und dann werde ich das Handy nur zum fotografieren benutzen ….

 

Bank Online – komische Sichtweisen

Wisst Ihr was mich in den letzten Wochen doch sehr erstaunt…und auch etwas ärgert?

Banken haben komisch Vorstellungen über Sicherheit im Online-Banking. Nicht das ich gegen Sicherheit bin – ganz im Gegenteil…aber warum muss ich 4 verschiedene Sicherheitseingaben machen, wenn ich mich zuhause über den PC bei der Bank anmelde….aber beim Banking über die App meines Handys nur 1?

Ein Handy nehme ich überall mit hin, kann es verlieren oder es kann gestohlen werden…trotzdem brauche ich für die Banking-App nur eine Kennung eingeben.

Zuhause muss ich

  • Zugangsnummer
  • Internet-Banking Pin
  • Online-Pin
  • und dann auch noch eine e-TAN die über das Handy geschickt wird.

Dabei nehme ich meinen Computer eher selten aus der Wohnung…hier kann ich ihn nicht verlieren und ein Einbruch kann vorkommen…aber bestimmt werden mehr Handys unterwegs geklaut als das es Einbrüche zuhause gibt…hoffe ich zumindest.

WARUM also nehmen Banken das Banking per APP so leicht…und machen es bei dem gleichen Bankkonto zuhause so aufwändig?

Seit ich in Hessen für Wochen in Ferienzimmern gewohnt habe und auch hier in der norddeutschen Provinz wochenlang auf die Telekom warten musste war ich froh das Banking per App machen zu können. Seitdem aber das Internet in meinem Zuhause funktioniert, habe ich sofort wieder umgestellt und die Banking-App auf meinem Smartphone gelöscht.

…aber es wurmt mich immer noch weil es um die gleiche Bank und das gleiche Bankkonto geht und ich es nicht verstehe..

 

Auf nach Lübeck

Nach dem gestrigen Tag mit so einigen Wehwehchen war ich beim Schlafen gehen skeptisch ob das jetzt so weiter geht… und was soll ich sagen:

Mir geht es heute blendend. Keine Schmerzen mehr irgendwo…ich gehe zufrieden durch die Wohnung und genieße die Ordnung, die mir wiederum einen inneren Frieden gibt… Dazu scheint die Sonne und laut Wetterbericht sollen es heute bis zu 8 Sonnenstunden bei maximal 7 Grad werden.

Optimales Wetter für die angekündigte Fahrt nach Lübeck. Ich freue mich drauf. Meine letzten Erinnerungen an Lübeck stammen noch aus einer Zeit als unsere Eltern uns durch die Städte geschleift haben und wir Kinder höchstens Lust auf ein Eis oder einen Tierpark-Besuch hatten…lach.

Als Erwachsener kenne ich Lübeck nur aus dem Fernseh-Krimi  und durch das Lübecker Mazipan…letzteres dafür intensiv…also ähmm es geht ja auf die Weihnachtszeit zu…und so ein bischen Marzipan…zum kosten…also…ja – so OHNE Marzipan kann ich natürlich nicht wieder weg fahren…also mindestens einen Cafè-Besuch muss einfach sein und der Werksverkauf … Jaja….

Also auf nach Lübeck …

Schritt für Schritt unter Eigen-Kontrolle

Schon seit letztem Jahr besitze ich einen Schrittzähler…und nach mehreren Monaten und dem Willen mindestens 10.000 Schritte am Tag bewältigen zu wollen, war mir dieser Schrittzähler nicht mehr zuverlässig genug…was daran liegt, das ich den Halte-Clip dafür relativ schnell verlegt habe…da ich aber nicht immer Hosen trage war es etwas problematisch das Teil mit mir zu führen.

Also habe ich vor ein paar Woche eine Fitness-Uhr mit Tracking App angeschafft…und liege damit ausnahmsweise einmal voll im Trend…lach.

Ich bin fasziniert, das ich damit nicht nur die Schritte pro Tag erfassen kann, sondern auch die km und ich kann mir die Strecken anzeigen lassen, die ich gelaufen bin…

Es ist schon erstaunlich wieviel Schritte ich pro Tag so zurück lege…auch ohne das Haus zu verlassen…heute z.B. bin ich knapp 8.000 Schritte gegangen…nur in meiner Wohnung. Im Durchschnitt wären das mehr als 5km…allerdings sind die Schritte zuhause kürzer, als wenn ich draußen herum laufe…
Und als nächstes bin ich noch an meinem Ruhepuls interessiert. Bei gesunden erwachsenen Frauen liegt der Ruhepuls zwischen 60-75 Schläge proMinute..und ich sehe mein Ruhepuls pendelt sich so bei 70-71 ein.

Bei Stress steigt er allerdings kontinuierlich an und dann dauert es wieder viele Tage bis er wieder runter geht…Also ein für mich wichtiges Signal – den sich langsam anschleichenden Stress erkenne ich so viel früher.

Jaaaa es gibt noch so einiges mehr, was ich mit dem Fitness-Tracker erfassen kann… aber eigentlich reicht das schon aus. Es geht nicht um übertriebene Selbstoptimierung, sondern darum rechtzeitig zu erkennen ob es mir schlechter geht, als ich mich fühle und ob ich mich ausreichend bewege.

Tagesplanung auf dem Kopf

Ursprünglich hatte ich für diesen Tag eine ganz andere Planung vorgesehen.

Leider hab ich den Vollmond nicht ganz so gut verkraftet… gestern Abend bin  ich 7,5km gelaufen…so das eine Tagesstrecke von insgesamt mehr als 12km zusammen kam. Seitdem schmerzt mein linkes Knie wieder…die eine Hälfte der Nacht lag ich also einfach nur wach und die andere Hälfte bin ich immer wieder aufgewacht weil mein Knie weh tat….heute Morgen beim Aufwachen kamen dann noch Kopfschmerzen und Schmerzen in der Schulter hinzu.

Na danke auch…Grummel. Genau SO soll Urlaub eigentlich nicht sein.

Immerhin hab ich mich dann mit Aufräumen usw. beschäftigt und wie bereits geschrieben war es dann doch ein erfolgreicher Tag. EIGENTLICH wollte ich heute einen Saunatag einlegen. Aber okay – das mache ich dann an einem anderen Tag.

Wenn ich mich Morgen wieder besser fühle,  geht es Morgen Vormittag nach Lübeck…das sind nur ca. 70km mit dem Auto.

 

 

Licht und Schatten – viele Entscheidungen

Licht und Schatten – viele Entscheidungen

Ich räume hin …und räume her  und langsam erkenne ich tatsächlich das,  was ich mir für die Wohnung vorgestellt habe…ich hab noch ein paar Kleinigkeiten gekauft:  Mülleimer / Stehlampen / Ordnungs-Boxen / eine Kleiderstange auf Rädern.

Dazu hab ich ein paar Deko-Sachen ausgepackt und neu drapiert: Kissen und Decken für die Couch…Kerzen auf dem Tisch…in hellen und leichten Tönen….dazu an den FensternSichtschutz-Folien (als Allergiker verzichte ich lieber auf Gardinen-aktuell geht es mir zwar gut…aber ich will ja nicht übermütig werden)

Ich habe von einigen der schönen Landschaftsfotos, die ich gemacht habe, Abzüge auf Leinwand bestellt, um diese in der Wohnung verteilt aufzuhängen. Sehr viele Möglichkeiten große Bilder zu hängen hab ich durch die vielen Schrägen ja nicht.

Alle Sommerklamotten sind jetzt in den Kisten verstaut und alle Herbst-Wintersachen hab ich hervorgeholt….ein paar Dinge muss ich noch einmal bügeln… Durch die Umstellung der Kleidung, habe ich alle Kisten neu sortiert und nun  sind diese auch  noch übersichtlicher geworden…jetzt wäre endlich auch Platz für eine Gäste-Couch. im Kleiderzimmer, aber die gibt es erst im nächsten Jahr.

Privat mag ich die Ablage nicht so sehr…also hab ich alle herum fliegenden Papiere der letzten Monate sortiert und abgeheftet…Papiere aussortiert und Schulungsunterlagen aus den verschiedensten Seminaren zusammen geführt…JETZT endlich finde ich auch alles wieder.  Puhhh, mein Esszimmertisch ist wieder leer und nun kann ich auch meine Steuererklärung 2018 weiter bearbeiten…weil ich alle Unterlagen nun in den Ordnern finden kann.

Ach ja ….und ich hab mit dem Möbelhaus telefoniert….also die fehlenden Scharniere für das Bett  sind wohl endlich geliefert worden…aber das Möbelhaus wurde gerade erst aufgekauft und befindet sich mitten in einer EDV-Umstellung…und daher sind alle damit beschäftigt den Rückstau abzuarbeiten…. JA – klingt ja nett und  plausibel…aber ich möchte jetzt endlich nicht mehr auf dem Fußboden schlafen…Die Tourenplanung würde sich kurzfristig bei mir melden….ahhaa…das ist jetzt auch schon wieder 2 Tage her…grrrrr…also rufe ich morgen noch einmal an.

Auch hab ich es endlich mal geschafft bei der ehemaligen Hausverwaltung nachzuhaken WARUM die es immer noch nicht geschafft haben, mein Stromguthaben zu Erstatten obwohl es schon fast 3 Monate her ist…auch haben die nicht den Lastschrifteinzug gestoppt…so das ich die Lastschriften habe zurück gehen lassen…

Auch hab ich mich nun, nach meiner Trennung,  um Vorsorge-Vollmacht, Patientenverfügung und Testament kümmern müssen. Ich war Montag  in Hamburg  bei einem Termin der mit meiner finanziellen Vorsorge zu tun hat.

Es waren  wieder viele Entscheidungen die ich treffen musste…aber nun fühlt sich  alles geordnet und richtig an. Und zu guter Letzt muss ich mich noch um die Übertragung meiner betrieblichen Altersversorgung  kümmern…

Ja…es ist viel Licht in meine Wohnung gekommen, viel Licht in meine Papiere und ich hab gute Entscheidungen getroffen für eine Zeit, wo es vielleicht mal mehr Schatten geben wird.  Und nun darf die dunkle Jahreszeit kommen…Ich hab für genügend Helligkeit in allen Bereichen  gesorgt.

 

 

 

Struktur und Ordnung im Kopf

Struktur und Ordnung im Kopf

Ich bereite mich jetzt auch innerlich  auf den Winter vor…und mache es mir zuhause noch gemütlicher…soweit es ohne Bett und ohne Kleiderschrank möglich ist.

Nachdem ich nun schon  2 Monate in meiner Wohnung lebe, ziehe ich die verschiedensten Dinge aus den verschiedensten Schränken in den unterschiedlichen Räumen…weil ich JETZT endlich weiß, wie ich es noch besser strukturieren kann.

Gerade hab ich Online gelesen was für jedes Sternzeichen das Schlimmste ist.

und ich?- ich bin ein Stier  – und wie ich schon öfter geschrieben habe, sind Ordnung und Struktur die  wichtigsten Grundlagen in meinem Leben….und genau das stand dort: Stiere fürchten sich am Meisten vor Chaos. Hahaha – ja stimmt und ich glaube nicht mal an Horoskope (Während meiner Ausbildung in einem Zeitungsverlag hab ich mit bekommen, WIE die Tageshoroskope für eine Woche auf die einzelnen Tage verteilt wurden….lach…absolut willkürlich…das schmälert erheblich den Glauben an eine Vorbestimmung der Aussagen).

Also ich bin dabei meine Wohnung zu optimieren…dabei lasse ich mir allerdings viel Zeit…alles ganz ruhig und entspannt….also auch hier fehlt mir aktuell die hektische Zielstrebigkeit alles innerhalb eines Zeitrahmens fertig zu bekommen.

Und DAS genau ist die eigentliche Revolution in meinem Leben: mir fehlt es nach 33 Jahren im Job erstmalig an beruflichem Ehrgeiz und im gesamten Leben an Zielstrebigkeit etwas erreichen zu wollen/müssen.

Zum allerersten Mal in meinem ganzen Leben ist mein einziges Ziel ruhig und entspannt zu leben und mein Ehrgeiz beschränkt sich darauf Blutdruck und Herzfrequenz im normalen Rahmen zu halten und meine Freizeit bestmöglich mit den Dingen auszufüllen die mir Spaß machen.

Ich bin von dieser Erkenntnis fast erschüttert…lach…aber positiv. Bis zu meiner Kündigung im April,  konnte ich mir nicht einmal  ansatzweise vorstellen, das mein Job NICHT mein Lebensmittelpunkt ist.

Das Streben immer das Beste für die Firma  erreichen zu wollen, die Beste  in meinem Job zu sein wo möglich, ein anerkanntes und wichtiges Bindeglied zwischen Geschäftsleitung und Abteilung. Jemand den alle akzeptieren und gewürdigt haben als die Person,  ohne die  es nicht rund und reibungslos läuft…die, die es für viele Abteilungen und vor allem den Chefs, leichter gemacht hat…weicht einer Erkenntnis:

Die Erkenntnis das ich das alles gar nicht mehr sein möchte…ich es nicht mehr für mich brauche…das ist intensiv, krass und hmmm ja …überwältigend.

Mein Selbstbewusstsein ziehe ich jetzt aus meiner eigenen inneren Stärke. Aber auch diese Erkenntnis gilt nur für den Augenblick…für das Jetzt und hier- evtl. ist es in ein paar Wochen oder Monaten wieder anders…aber JETZT  und genau HIER ist es richtig so…genau wie das vorherige Streben jahrelang genau richtig für mich war… Keine Entscheidung muss eine Entscheidung für immer sein…ich weiß nicht was Morgen ist, aber ich weiß das meine Jetzt richtig ist…für mich.

Wie so oft , machen sich beim Schreiben meine Gedanken einfach selbständig…und auf einmal ist der Text viel erkenntnisreicher und persönlicher als der Anfang vermuten lies…sobald ich erst einmal die Finger auf der Tastatur habe, schreibe ich ohne weiter darüber nach zu denken…und bin dann selber überrascht was da zutage kommt…und damit sich der Kreis jetzt schließt: schon immer hat das Aufschreiben meiner Gedanken mir geholfen Ordnung zu schaffen…Ordnung in meinen Gedanken und Ordnung im Kopf…und bringt damit auch Struktur in mein Leben.