Süßkartoffel-Chips

Ich probiere gerade ein paar neue Gemüsesorten aus….

Zuerst die Pastinaken….und ich muss sagen: das Püree war echt lecker.

Und jetzt sind es die Süßkartoffeln….also erst einmal Eine. Die wollte ich auch schon seit einiger Zeit einmal probieren.

Also hab ich Süßkartoffel-Chips gemacht. Ganz schnell und einfach im Backofen….dünn gehobelt…..gewürzt mit einem aktuellen Lieblingsgewürz: Cayenne-Pfeffer und Salz, etwas Olivenöl und ab in den Ofen.

…also….da ich die Süßkartoffelscheiben nicht genau gleich dick geschnitten habe, sind die dünneren Stellen schneller dunkel geworden, als der Rest…

ABER…..seeehr lecker

Achtsam oder egoistisch?

Ich hab gerade einen interessanten Artikel über Achtsamkeit gelesen in dem geschrieben wurde, das Achtsamkeit und die Auswirkungen von Achtsamkeit unterschieden werden müssen. Achtsamkeit meint eigentlich das „tun“.

Ich wollte gerade dazu ansetzen die Achtsamkeit ins Verhältnis zum Egoismus zu betrachten, da hat mich dieser Artikel ausgebremst. Darüber muss ich jetzt erst einmal nachdenken.

Meines Erachtens hat der gesunde Egoismus viele Gemeinsamkeiten mit der Achtsamkeit. Ein Begriff der in der Psychologie immer öfter  im Zusammenhang mit Burnout und Stress genannt wird.

Wir sollen achtsam mit uns umgehen. Für mich heißt das, wir sollen erkennen was unser Körper und unsere Seele wirklich benötigen, um z.B. Stress zu bewältigen um das Ungleichgewicht in unserem Leben wieder ins Lot zu bringen: durch Ruhe, Entspannung, mehr Zeit für sich selbst, Auszeiten in der Familie, Hobbys die helfen auf andere Gedanken zu kommen. Dinge Die wir lieben, für die wir aber im Alltag verlernt haben Zeit zu haben oder die sogar ganz in Vergessenheit geraten sind.

Wenn ich also sage: ich brauche einen gesunden Egoismus, meine ich eigentlich genau das. Ich versuche in mich hinein zu horchen, was möchte ICH eigentlich ….was brauche ICH….

Das Wort Egoismus ohne Zusatz dagegen ist ein Begriff der negativ behaftet ist und meistens eine extremere Form der Selbstsucht meint…man unterstellt  das rücksichtslose Durchsetzen eigener Interessen zu Lasten anderer. Nein so sollte Niemand sein.

Aber ein gesunder Egoismus tut uns allen gut….also seit Achtsam zu Euch und auch zu Eurer Umwelt.

I

„Komm in die Hufe“

…das hat meine Oma aus Hamburg immer gesagt….und heißt nichts anderes als: nun mach endlich mal….

In diesem Sinne werde ich mich nun aufraffen zum Wohnung putzen und Wäsche waschen. Arbeit im Allgemeinen lässt mich die Kopfschmerzen vergessen…und die Laune steigt wenn alles ordentlich sauber und aufgeräumt ist.

Rumsitzen und jammern hilft ja eh nicht….und später gehe ich dann Einkaufen…was es zu Essen geben wird, weiß ich zwar jetzt noch nicht…ich hoffe aus Spontan-Ideen sobald ich im Laden bin…das klappt meistens sehr gut.

(Der Spruch meiner Oma ist eine der wenigen Erinnerungen mit ihr,  die ich als positiv empfinde…aber ich höre immer noch ihre Stimme mit dem Hamburger Dialekt. Meine Oma war eine schwierige – wenig herzliche Person, bei der ich mich nie wohl gefühlt habe).

Wenn ich mich wie jetzt, nicht ganz wohl fühle, hat das auch Auswirkungen auf meine Selbstwahrnehmung…und dann finde ich mich auch wenig attraktiv und unscheinbar…

Also bitte – ran an die Putzlappen – das kann so nicht bleiben.

Die Logikkette lautet: Erst Wohnung putzen – damit Kopfschmerzen, Schlappheit und schlechte Laune wegwischen – dann besser fühlen  und gute Laune haben.

Ist das ein Plan? – Jawohl

Schiebetag

Ich fühle mich schlapp.

Gestern beim Sport fielen mir die letzten 15 Minuten auf dem Fahrrad echt schwer….keine Ahnung warum…aber nach dieser Stunde  hab ich nur noch für ca. 10 Minuten mit dem Rudergerät verbracht…und auch Rücken-und Bauchtraining war nur noch ganz kurz…ich war einfach kaputt. Dabei habe ich mein Tagesziel trotzdem erreicht: mehr als 60 Minuten Ausdauersport und  mehr als 600kcal verbraucht.

…der  Arbeitstag war  bereits anstrengend. Mein eigentlicher Plan war ein „Schiebe-Tag“.

Das ist ein Tag an dem man all die aufgeschobenen Arbeiten nach holt, die man bereits seit ein paar Tagen vor sich her schiebt.

Seit ca. 2 Wochen beschäftige ich mich fast ausschließlich mit den unkomplizierten Arbeiten, die die mir leicht fallen oder die ich gerne mache und von denen ich weiß das kann man zügig erledigen oder eben die Arbeiten, die überhaupt keinen Aufschub vertragen.

Dabei fällt auch eine Menge Arbeit an, mit genau dem Gegenteil. Das sind Aufgaben die  komplizierter sind und mehr Zeit benötigen, Mails mit denen ich mich nicht beschäftigen wollte, weil ich noch keine Ahnung habe, wie ich das lösen soll. Dann muss ich mich mit unserem neuen Ticket-Tool beschäftigen, unangenehme Mails formulieren, funktionale Listen aufbauen und und und

Ich glaube wir haben alle  immer wieder Aufgaben die wir nicht so gerne machen….und dann kommt der Punkt, das muss man diese Dinge auch endlich mal angehen…das ist der Schiebe-Tag.

Also hab ich angefangen meinen Mail-Rückstand aufzuarbeiten, mich mit dem Tickettool zu beschäftigen, hab die Listen gebastelt und war auf dem besten Weg all den Kram erledigt zu bekommen….

Doch dann kam es wieder einmal anders…Zuerst  kam noch eine Frage meiner Chefin, dann eine Listen-Anforderung aus einer anderen Abteilung  – die brauchten die Daten dringend auch für meine Chefin. Dann kam noch der Wirtschaftsprüfer mit einer letzten und allerletzten Liste an Fragen…..grrrrrrrrrr und das waren alles Dinge die man nicht eben in 3-5 Minuten erledigen kann.

Allein für die Anfrage einer Auswertung aus der Logistik  brauchte ich fast 2 Stunden….nicht weil ich so langsam bin, sondern weil ich mit den dürftigen Angaben die ich bekommen habe, erst einmal auf die Suche gehen musste, wie komme ich jetzt an die benötigten Informationen in SAP und wie stelle ich es zusammen…so langsam kam ich in Zeitnot…denn eigentlich wollte ich um 15 Uhr Feierabend machen…ich hatte mich schon sehr auf den Sport gefreut…

Alles in Allem hab ich mich sehr hetzen müssen, um rechtzeitig fertig zu werden…und danach blieb mir nicht mehr so viel Energie für den Sport für den ich ja rechtzeitig Feierabend gemacht hab. Das war also eine schlechte Wahl. Ich hätte länger bleiben sollen, die Arbeit in Ruhe erledigt und dann entspannter zum Sport.

Nun heute Morgen bin ich also schlapp, hab Kopfschmerzen und bin nicht gut drauf…

Jugendliches Aussehen in den Wechseljahren

Was ist das für eine Aussage:  „Meine Haut verliert durch die Wechseljahre ihr jugendliches Aussehen“…das hab ich gerade in der Werbung gehört, na klar wollten die eine Antifalten-Creme bewerben.

Ja was soll das denn bitte aussagen? Wer in die Wechseljahre kommt hat sein jugendliches Alter meistens bereits hinter sich. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber bei denen weiß ich nicht ob ein Messer oder eine Spritze mit im Spiel gewesen sind.

Ich hab extrem gute Haut (sorry ich weiß das klingt nach Eigenlob – ist aber so)…ich hab irgendwie gute Erbanlagen und ich hab in meinem Leben wenig getan um meine Haut zu schädigen. Hab nie geraucht,  nie Drogen genommen, trinke nur mässig Alkohol, war nur ganz wenige Male in meinem Leben im Sonnenstudio und auch Sonnenbaden hab ich nie exzessiv betrieben.  Mit anderen Worte für manche eher ein langweiliges Leben…aber ich habe gute, noch glatte und feste Haut, mit wenig Falten im Gesicht und noch gar keine Falten am Dekolleté.

Aber auch ich muss beim Blick in den Spiegel feststellen, dass ich nichts Jugendliches mehr an mir habe…Ich bin fast 49 Jahre und ich bin eine adrette Frau…aber ich bin keine jugendliche Erscheinung und bin gerade erst am Anfang der Wechseljahre.

Also bitte – wie hoch soll der Anspruch an uns Frauen denn noch sein auch in und nach den Wechseljahren noch ein jugendliches Aussehen zu haben…Adrett, gepflegt, hübsch, sinnlich, aufregend, wach und munter, schön: JA ….aber jugendlich?

Dann muss man sich doch nicht wundern wenn manche  Frauen Probleme damit bekommen älter zu werden…und es nicht akzeptieren.

Ich weiß wer Werbung schaut ist selber Schuld…lach….

Heilsamer Schock?

Eines meiner Mädels hat mir heute erzählt, das ihr Cousin mit 55 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben ist. Alles kam ganz plötzlich….aus.

Die Familie ist geschockt, weil niemand es hat kommen sehen…er hatte wohl nur leichtes Übergewicht, war Raucher, trank ab und an Alkohol und hatte seeehr viel Stress…

Nun ist meine Kollegin auch knapp über 50 Jahre und dabei  sehr stark übergewichtig, sie raucht zwar nicht, trinkt aber auch auf Feiern mal ganz gerne etwas…und nun hat sie Angst bekommen.

Sie möchte jetzt  abnehmen…mit Diät und Sport.

Da ich solche guten Vorsätze kenne, nehme ich sie erst einmal nicht so ernst, auch wenn ich sie versuche darin zu bestärken.

Schon seit Jahren versuche ich ihr zu vermitteln, das sie unbedingt auf ihre Gesundheit achten soll, vor allem seit dem letzten Bandscheibenvorfall…ich mag nicht auf sie verzichten und sie ist mir als Mensch auch wichtig.

Sie muss sich bewegen um gesund zu bleiben…nur etwas mehr bewegen und dabei geht es nicht in erster Linie um abnehmen….und schon gar nicht um hungern und diäthalten – sondern nur um etwas Muskelaufbau für Rücken und Bauch und um leichten Ausdauersport (lange Spaziergänge oder Schwimmen)…

Jede Form von leichter Bewegung tut ihrer Gesundheit gut…wer fast sein ganzes Leben so viel Gewicht mit sich herum trägt, kann sich nicht in 2 Monaten schlank-hungern….das funktioniert leider nicht.

Ich drücke ihr die Daumen….und versuche sie weiter vorsichtig zu motivieren.

 

Schutzmechnismus ist aktiviert

Ich verfüge  über eine Art Schutzmechanismus….Dadurch das ich im emotionalen Bereich nicht ganz so reagiere, wie es der Durchschnittsbürger tun würde, weiß ich nicht, inwieweit es normal ist so einen Schutzmechanismus zu haben.

Ich habe diesen Selbstschutz…immer wenn es mir emotional zu viel wird…also so richtig zu viel und ich es emotional kaum mehr ertragen kann, wird dieser Mechanismus ausgelöst….Es ist eine Art Schutzwand um mein Herz…ich ziehe mich hinter diese Schutzwand zurück…ein Teil der  Emotionen werden dabei komplett zurück gefahren ….ich funktioniere normal, kann normal arbeiten, mich unterhalten, klare Entscheidungen treffen.

Der Bereich der mich überfordert wird jedoch (fast) komplett ausgeblendet…Ich ziehe mich dabei nicht nur innerlich zurück, sondern auch physisch suche ich den Abstand. Diese Auszeit für mein Herz und meine Seele hilft, mich wieder zu stabilisieren.

Seit unserem Streit am Samstagnachmittag  hab ich das Wochenende allein verbracht und das tat gut. Als ich heute nach der Arbeit direkt zum Sport gefahren bin, hab ich dort  meinen Freund angetroffen. Ich habe nur kurz Hallo gesagt und dann saßen wir quasi nebeneinander auf dem Rad….ich hab ihn nicht angeschaut, nicht mit ihm geredet …..ich hab mich nur geärgert, dass er um diese Uhr Zeit da war, ansonsten war ich ohne weitere Emotion.

Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich nicht weiß ob ich so weiter machen möchte… wir streiten uns nach mehr als 6 Jahren wieder über die gleichen Dinge …und wie ich im Laufe dieser Zeit schon öfter festgestellt haben:

  • Wir sind extrem unterschiedlich in unseren Lebensweisen, in unseren Ansichten und im Denken
  • Liebe allein hilft nicht über alle Schwierigkeiten hinweg
  • Damit das mit uns funktioniert benötigen BEIDE Seiten eine Menge Toleranz und die haben wir BEIDE nur bedingt
  • Wir müssen uns Beide schon sehr verbiegen, damit es einigermaßen reibungslos funktioniert …und dabei kommt einer immer zu kurz…und das wirft er dann dem Anderen vor….

Ich sag ja nicht, das es seine Schuld allein ist….Ein großer Teil liegt ja auch an mir, dass es nicht läuft…aber die Frage ist ja: in wieweit können wir uns auf Dauer verbiegen, das es funktioniert….und will ich das überhaupt….mich weiter verbiegen?

Mein Schutzmechanismus wird noch ein paar Tage aktiviert sein….und dann nach und nach verschwinden…das kann ich nicht bewusst beeinflussen (ich hab mal gelesen die Seele mutet einem nur so viel zu, wie man ertragen kann ohne zu zerbrechen…vielleicht ist damit auch so ein Schutzmechanismus gemeint)…und erst dann kann ich entscheiden ob eine längere Auszeit sinnvoll ist….oder ob ich es weiter versuchen möchte…oder ob eine Trennung besser ist….

Vom rein Logischen wäre eine Trennung der richtige Schritt…

Kochen als Balsam für die Seele

So und heute hab ich Lust zu kochen…und immer wenn ich so richtig Lust darauf habe koche ich gleich 2 verschiedene Gerichte…eines wird dann einfach sofort eingefroren.

Am Montagabend hatten wir ziemlich spontan den Stiefsohn meines Freundes zum Abendessen…und da hab ich mich für selbstgemachtes CordonBleu mit neuen Kartoffeln und gebratenen Pilzen entschieden…Das CordonBleu hab ich selber aus dem Schweinerückbraten geschnitten, gefüllt und paniert…hahaha das hat lecker geschmeckt.. Und gleichzeitig – ziemlich spontan  – hab ich mich entschieden endlich mal wieder ein klassischen Grünkohl mit Mettenden und Kassler zu kochen….leider hab ich keinen Frischen bekommen…na gut dann eben gefrorenen…der geht erstaunlicherweise auch ganz gut als Basis.

Heute nun gibt es 1. Eine klassische Linsensuppe mit Speck und Würstchen …die werde  ich dann portionsweise einfrieren…und für´s Abendessen gibt es ein Experiment für das ich kein Rezept habe….

Also es gibt Hähnchenfilet aus dem Backofen mit einer Pastinakenpüreehaube und Parmesankruste….

Ich wollte schon immer mal wissen wie Pastinaken schmecken und bei verschiedenen Sendungen im Fernsehen gab es immer wieder Pastinakenpüree….und die Hähnchenbrustfilets hab ich vorsichtshalber mal gekauft…wusste noch nicht genau was ich eigentlich kochen will….nun wird daraus eben mein Überraschungsabendessen.

NUN … noch ist das Ganze im Backofen, ich weiß also nicht ob es überhaupt schmeckt….das Pastinakenpüree hab ich natürlich schon beim Stampfen abgeschmeckt…und war überrascht. Es schmeckt ein wenig nach Möhren, aber etwas stärker und etwas süßer….ein interessanter Geschmack…lecker….

Nachtrag: BOA  – DAS Gericht  ist LECKER  – also das schreib ich mir gleich in  meine Rezeptsammlung….

Sport und Wald

Ich war heute Morgen bereits im Fitness-Studio….das ging eigentlich schon wieder ganz gut.

Meine Halsschmerzen sind zwar fast weg, aber ich fühle mich noch etwas schlapp und angegriffen…also hab ich etwas ruhiger gestartet ….heraus gekommen sind trotzdem 45 Minuten Fahrradfahren dafür mit weniger Widerstand und knapp 20 Minuten rudern mit 2500m…reicht…

Also ab nach Hause und unter die Dusche…den Mittag hab ich dann etwas vertrödelt und am frühen Nachmittag bin ich dann erst einmal mit dem Auto etwas aus dem Ort heraus gefahren und bin dann durch den Wald gelaufen (also gewandert)….es war trocken und mit 8 Grad auch erträglich….dazu schien die Sonne.

Wald und Sonne tun mir immer gut…und dazu Laufen….so bekomme ich schnell den Kopf wieder frei, kann Frust und Sorgen hinter mir lassen und neue Kraft tanken….und da ich zuerst nur mit mir und meinen Sorgen beschäftigt war hab ich nicht wirklich auf den Weg geachtet…bin immer dort abgebogen, wo ich es gerade schön fand ….und am Ende wusste ich nicht mehr genau WO ich eigentlich bin….

Nun gut…also dann immer dem Hauptweg folgen, bis mal wieder eine Straße kam…achja….also hier bin ich definitiv nicht in den Wald hineingegangen…aber anhand der Radwegs-Beschilderung wusste ich, wo ich mich ungefähr befinden musste und vor allem wo ich denn eigentlich hin wollte…

Ich bin dem Hauptweg also in die falsche Richtung gefolgt…da half nur umdrehen und den ganzen Weg zurück gehen, letztlich kam ich auf der anderen Seite tatsächlich auf die richtige Straße…allerdings ca. 1,2 km entfernt von meinem geparkten Auto…dann also noch einen Spaziergang entlang der Landstraße….So war mein Spaziergang insgesamt um ca. 3-3,5km länger als ursprünglich gedacht….aber das tat gut.

Und kaum bin ich zuhause verdunkelt sich der Himmel auch schon wieder – Glück gehabt.

 

Wer bin Ich?

„Wer bist Du das Du es wagst mir zu sagen was ich machen soll oder Nicht“.

ICH? Ich bin Niemand. Niemand auf den es ankommt.

Ich bin nur die Person die

  • -die ständig auf Dich wartet, auch wenn Du Stunden brauchst, um fertig zu werden
  • -die Dich versucht anzutreiben endlich mal die wichtigsten Dinge in Deinem Leben zu erledigen, das Du mal nicht in Schwierigkeiten gerätst.
  • -die Deine Wäsche wäscht, bügelt, für Dich kocht
  • -die die sich ständig darum bemüht herauszufinden was Du gerne machen möchtest
  • -die dich ständig in den Arm nimmt, dich krault und massiert
  • -die Dir zuhört und Ratschläge gibt auch wenn Du diese einfroderst aber dann doch  gar nicht hören magst
  • -die Dich ständig dafür lobt wenn Kleinigkeiten und Alltägliches endlich erledigt sind, weil Du es so stolz erzählst
  • -die korrigiert wenn Deine Phantasie mal wieder mit Dir durch geht

…ach ja …ich bin Niemand.

Niemand dem es zusteht Dir zu sagen, das Du gerade in deinem eigenen Universum lebst…und damit in einer anderen Dimension und einer anderen Zeitzone. Niemand dem es zusteht Dich zu kritisieren oder anzuhalten etwas zu tun oder zu lassen.

Ich bin dieser Niemand auf den alle deine Aktionen Auswirkungen hat…ach ja…ich bin Niemand besonderer…ich bin einfach nur ich, weil ich da bin.

Aktuell fühle ich mich am Wohlsten wenn ich meine Ruhe habe… Ich war wirklich der Meinung das das Ende unserer Fernbeziehung gut für uns ist, muss aber feststellen…da hab ich mich wohl getäuscht.

Also wer bin ich? Niemand für Dich ….