Belastbar? – aber na klar

Im Job haben mich mal wieder zwei Kollegen mit den Daten hängen lassen und meine Chefin  hat mich in der jährlichen Beurteilung beim Punkt „Belastbarkeit“ schlechter bewertet, als ich gedacht hätte. Habe beim Gespräch Einspruch erhoben…es ist immer noch ein „GUT“, aber mal ehrlich….ich reisse  mir den Allerwertesten auf, um allen gerecht zu werden. Zeige immer viel Einsatz und Engagement und bekomme doch nur ein „GUT“?  Ihre Begründung: ich würde im Monatsabschluss hektisch wirken.

????? Na das bringt die Deadline eben so mit sich….und den meisten Stress bei mir verursacht sie.

Sie mailt mir ein paar Zahlen aus denen ich  Buchungen machen soll  und fragt Minuten später ob das erledigt ist….Ähmm….ich bin noch dabei….melde mich, sobald ich fertig bin…und dann sagt sie…okay lass Dir Zeit. Und gleichzeitig wird klar, sie wartet  nur darauf das ich fertig werde… Und wenn dann in der Zeit jemand kommt, dann sage ich eben…sorry geht grad nicht…muss noch etwas für die Chefin fertig machen…und das ist dann schlecht? SIE hat doch gesagt, ich soll den Kollegen ruhig sagen, wenn es zeitlich mal nicht passt.

Und wenn ich dann erzähle ich bin seit 6 Uhr im Büro, damit sie die Daten bis 11 Uhr fertig vorbereitet bekommt, dann heißt es: keine Eile wir haben doch Zeit. Bin ich aber nicht fertig, dann fragt sie und WANN kann ich jetzt  die Daten haben…sie muss aber um 15 Uhr gehen…aber mir erzählen wir haben den ganzen Tag noch Zeit und ich solle mich nicht so sklavisch an die Deadline (17 Uhr) halten. Man die weiß echt nicht, WAS sie mir gerade verklickern möchte.

Sie hatte nämlich letzte Woche spöttisch gemeint meine Zuarbeiterin hätte für 3 Belege 1 Std. gebraucht…ganz ehrlich ich hab das noch nie unter dem Zeitaspekt  betrachtet, fühle mich aber jetzt unter zeitlicher Erpressung schneller zu sein. Aber wie lange brauche ich  für einen Beleg? Da es um qualitativ hochwertige Entscheidungen geht, dauert das Auswählen schon etwas Zeit…

Und dabei bin  ich  schon schnell…..und super vorbereitet…..heute hab ich mal die Zeit gestoppt, durchschnittlich  4 Minuten für einen Beleg: Aus der Mail die Daten entnehmen, dafür einen Beleg erzeugen mit der richtigen Vorlage, den  richtigen Konten/Kostenstellen/Gegenkonten/Aufträgen, Den Beleg drucken…zum Drucker rennen (mehrere Büros entfernt) zurück, den  Beleg buchen und dabei kontrollieren,  beschriften, in die Rückstellungsliste eintragen, Ergebnis abgleichen und in die Ablage legen….und dabei bündel ich schon  einiges…renne nicht wegen jeder Buchung zum Drucker.

Impressionen vom Sonnenuntergang…

….und jetzt sitze ich auf meinem Balkon…lasse mich weiter stechen, hab den Computer auf den Knien und ein Glas mit Likor  daneben….also JETZT gerade versuche ich zu entspannen…versuche die letzten Tage einfach von mir abgleiten  zu lassen….

Zum Glück kann ich trotz der vielen Arbeit gut schlafen. Aber die Anspannung auf der Arbeit führt zu einer leichten Melancholie abends…vielleicht ist es auch einfach nur die Müdigkeit, die mich anfälliger für sentimentale Stimmungen macht.

Ich würde mich jetzt gerne an eine starke Schulter lehnen….aber leider ist die nicht hier….naja…ein Tag noch, dann ist es soweit.

Urlaub – harte Arbeit

Also dieses Jahr muss ich mir meinen Urlaub echt hart verdienen…

Schon seit Wochen bereite ich im Job meinen Urlaub vor…bei jedem Arbeitsschritt denke ich schon an den Monats/Quartalsabschluss, arbeite parallel  in den verschiedenen Buchungsmonaten (wo es schon möglich ist) ….Bereite meine Mädels auf alles vor, versuche sie bestmöglich zu stärken, das sie sich NICHT stressen lassen und auf alles vorbereitet sind. Versuche die unausweichlichen Fragen meiner Chefin  für die Jahresplanung im Juli vorauszuahnen und auch schon die Antworten zu geben.

Und seit dem 1. Juli arbeite ich wieder seeehr lange zwischen 10 und 12 Stunden am Tag. Heute war Monatsabschluss…und da ich nur noch Morgen da sein werde, muss dann der Quartalsabschluss auch fertig sein.

Das hindert meine Kollegen und Chefs allerdings nicht daran, mich mit allem Möglichen zu behelligen…und so wird die Zeit immer knapper…aber so langsam kommt alles in die richtigen Bahnen. Ich sehe  Land…also das Wochenende ….

Und wenn der Tag Morgen vorbei ist, dann ist es endlich geschafft…DANN hab ich 3 ganze Wochen Urlaub.

DREI ganze Wochen…seufz….mein Süßer kommt auch Morgen nach Hause …und am Sonntag geht es schon los…mit meinem neuen Auto…nach Sylt.

Ohhhh ich freue mich so darauf.

Angriff der kleinen Plagegeister

Ich liebe meinen Balkon und ich  liebe den Sommer…und trotz  der vielen  Arbeit  und knappen Freizeit so kurz vor dem Urlaub,  bin ich jeden Abend noch draußen.  Nachts ist auch noch ein Fenster auf…das hat aber ein Fliegengitter davor….

Und trotzdem bin ich bevorzugtes Opfer aller Stechmücken der Umgebung…und die stechen nicht nur einmal und auch durch meine Sommerklamotten hindurch. Vorhin hab ich nur nach einem Gerät gegriffen und konnte dabei beobachten, wie mich so ein Stechmücken-Tier in die Hand gestochen hat.

Überall hab ich inzwischen die Quaddeln…denn mit jedem Stich ist es nicht nur rot, sondern gleich geschwollen und es juuuuckkkkkt…..grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Jetzt muss ich mir endlich mal Gedanken um  einen Mückenschutz machen. Bin eigentlich kein Fan davon mit irgend so einem Zeug einzusprühen…aber so kann es ja nicht den ganzen Sommer über  weiter gehen…

Welch ein Zufall ….. das es soetwas gibt

WAS für eine schlechte Dramaturgie das Leben doch manchmal für uns bereit  hält…es gibt schon komische Zufälle und  so ein Zufall hat mich am Sonntag ganz schon überrascht.

Jetzt wo ich mein neues Auto habe, muss ich mein Altes ja noch verkaufen. Also hab ich eine Anzeige aufgegeben und ich habe mich mit einem Mann für Sonntag verabredet. Er war sehr freundlich am Telefon….ausländischer Akzent…ich hätte auf Osteuropa und einen Händler getippt…und wir hatten bereits den Preis verhandelt….

Also an diesem Sonntag wollte er aus Bremen (Norddeutschland) zu uns in den Taunus kommen (Frankfurt) um meinen 10 Jahre alten verbeulten Wagen zu kaufen. Er hat mir sofort seinen deutschen Pass per Whatsapp geschickt und am Sonntag kam er auch tatsächlich….mit seiner Frau.

Es stellte sich heraus es war ein syrisches Ehepaar…etwas Ende 30 Jahre alt, sehr nett und das Auto sollte für die Frau sein. Also kein  Händler.

Und wir sitzen also gemütlich auf dem Balkon trinken Kaffee, verhandeln noch etwas, werden uns einig und da sagt die nette Frau sie müssten jetzt los, da sie jetzt noch nach Dortmund fahren müssen…..

Dortmund?  Und ich sage so…ach Dortmund, ich  komme aus einem Ort 50 km entfernt und nenne den Namen und sie guckt und sagt….ja sie kommt aus einem Örtchen 3 km davon entfernt und ihr Mann kommt aus dem gleichen Ort wie ich…und es stellt sich heraus der Mann war auf der gleichen Schule wie ich…nur 10 Jahre später…

Das ist krass. Das liegen unsere Wohnorte hunderte km auseinander und doch kommen wir quasi aus der gleichen Kleinstadt in  NRW….lach

Also wäre das  in einem Film so dramaturgisch dargestellt worden, hätte ich gesagt, ja klar doch…..na klar gibt es solche Zufälle…ganz gestimmt…… im Film!!!…aber nicht im wahren Leben.

Lach ….doch auch solche Zufälle gibt es….

Mein Alptraum im Zug

Letzte Woche auf der  Zugfahrt zu meinem neuen Auto, hab ich einen dieser Nahezu-Alpträume erlebt, die mich früher öfter  nachts heimgesucht haben….Dabei fing es  erst mal gar nicht schlecht an.

Der Tag startete bereits um 5 Uhr…um 6 Uhr saß ich am Schreibtisch, um noch so viel arbeiten zu können wie möglich. Feierabend um 13 Uhr ….und um 14.08 Uhr saß ich in der S-Bahn in Richtung Frankfurt-Hauptbahnhof.

  1. In der S-Bahn wagen 5 Teenager die sich so unflätig benommen haben, das mir fast die Spucke weg blieb
  2. Auf den letzten 4 Teilabschnitten zum Hauptbahnhof blieb die Bahn derartig lange stehen, so das mein Zeitpuffer von 20 Minuten dahinschmolz, wie Butter in der Sonne.
  3. Den ICE hab ich noch bekommen….aber dieser war extrem voll…Was wollen die alle an einem Donnerstagnachmittag auf dem Weg nach Straßburg?…. Nun gut…bei der Suche nach einem freien Platz, gab es sehr viel unfreundliche Abwehr, obwohl einige Plätze unbesetzt schienen…aber das sah vielleicht auch nur so aus.
  4. In einem 6er Abteil hab ich dann noch einen Platz bekommen….schön…darüber hab ich mich gefreut und nach ein paar Minuten schon überlegt ob es nicht besser sei, sich einfach auf den Gang zu setzen.
  5. Ich hab mich ganz schmal gemacht….die Handtasche auf dem Schoß und die Tasche mit dem KFZ-Kennzeichen zwischen den Beinen…die Dame links von mir hatte ihren Koffer auf dem Tischchen stehen…und hatte ein Notenblatt in der Hand…quasi stumm sang sie vor sich hin und fuchtelte die ganze Zeit mit der rechten Hand den Takt mit…die Dame schräg gegenüber hatte es nicht mal für nötig befunden ihre Beine anzuziehen, als ich versuchte in das Abteil zu kommen, war ansonsten aber eher starr und stumm. Der Herr mir gegenüber, Typ „übrig geblieben“ grinste mich die ganze Zeit stumm an und die beiden älteren Herren am Fenster unterhielten sich über Belangloses
  6. Es war der heißeste Tag der Woche und bei 36 Grad ausserhalb, war es in dem Abteil warm und stickig….Kopfhörer in den Ohren und Sudoku vor den Augen hab ich versucht mich mantra-ähnlich von all dem abzuschotten. Leider ist es mir nicht gelungen dieses Elend von Fuchtelei  in meinem Sichtfeld auszublenden und meine ganze Kraft brauchte ich, um mich ruhig zu halten.
  7. Als nach fast 2 Stunden dann auch noch klar war, das der ICE es nicht rechtzeitig bis nach Offenburg schafft und ich meinen Anschlusszug NICHT erreichen werde, hab ich gedacht, an diesem Tag werde ich mein Auto garantiert nicht mehr erhalten (Ich hatte einen Fixtermin für 17 Uhr) … WAS also mach ich.
  8. In Offenburg also raus aus dem Bahnhof und die Taxen standen am anderen Ende…also durch die pralle Sonne gerannt und den Taxifahrer gefragt, wie lange er bis nach Kehl braucht (20 Minuten – okay, das würde gerade eben noch so passen) und ob er auch EC-Karten annimmt. Seine Antwort: Steigen Sie ein.
  9. Auf dem Weg unterhalte ich mich mit dem Taxifahrer und sage: ohhh gut das ich mit EC-Karte bezahlen kann und er so: WIE EC? Das geht nicht…nur Bargeld….. Ja, aber danach hab ich doch gefragt… ER so: nein ,das haben Sie nicht?….GRRRRR okay wir einigen uns, er hat mir nicht zugehört….kein Problem fahren sie mich einfach zum nächsten EC-Automaten der auf dem Weg liegt…das klappt.
  10. Sooooo wir kommen rechtzeitig in Kehl an, aber es ist Stau auf dem Weg nach Straßburg…das Taxi steckt fest…dabei kann ich das Autohaus schon sehen…ich rufe an, das ich im Stau stehe und den Rest jetzt Zufuss komme….ich also gleich da bin.
  11. Also Taxi mit 40,60 EUR   (und damit teurer als die ganze Bahnfahrt) bezahlt und ab wieder durch die Sonnen-Hitze und an allen Autos vorbei …ich bin quasi schon halbtot als ich das ankomme…ok,ok…etwas übertrieben….aber so hat es ich angefühlt…lach
  12. Danach geht alles ganz glatt. Ich bekomme ein Glas Wasser, einen freundlichen Verkäufer, eine Quittung und mein Auto…HURRA.
  13. Also ab nach Hause….um es kurz zu machen…2x Stau, einmal zähfließender Verkehr…eine Raststätte mit fettigem Essen und dann bin ich Zuhause…

Der Alptraum steckt in der  Enge des vollen Abteils (ich habe Klaustrophobie), in der Hitze und dem nicht voran kommen und über allem trohnt und droht  der Termin….nach 17 Uhr wäre niemand mehr da gewesen um mir mein Auto zu übergeben….Ich bin bedient.

Direkte Demokratie – WARUM?

Weiß die englische Bevölkerung was sie da tut? Ich denke das fragen sich jetzt viele.

Warum direkte Demokratie in Fragen die sooo existentiell sind? Wir haben Wahlen in denen wir unsere Volksvertreter wählen. Also die Politiker die in unserem Namen das Beste für uns entscheiden sollen. Die Bevölkerung gibt damit das Wahlrecht für große Entscheidungen ab, an die Menschen die sich mit den Themen intensiv beschäftigt haben und die auch die Konsequenzen der Entscheidungen überblicken können.

WARUM soll also mittels Referendum ein Normalbürger  etwas entscheiden, wo dieser Bürger sich eben nicht von berufswegen mit den  Konsequenzen dieser Entscheidungen beschäftigt hat…im Zweifel überblickt er die Zusammenhänge nur zum Teil  und trifft deshalb eine Entscheidung die für ihn als Einzelnen das Richtige sein mag…aber ist das auch richtig für die Gesamtheit eines Volkes?

Das meine ich nicht mal böse, ich halte die Menschen auch nicht für dumm….aber es liegt in der Natur der Dinge, das Entscheidungen die Millionen verschiedene Menschen innerhalb eines Landes betrifft, eben nicht  ALLE Informationen haben was das bedeuten mag und  eben nicht alle möglichen Konsequenzen durchspielt haben um dann anhand dieser Planspiele eine Entscheidung zu treffen, die für die Mehrheit das Beste sein wird. Das ist alles hypothetisch, weil es eben keinen Präzendenzfall dafür gibt.

Menschen treffen ihre Entscheidungen  emotional…und selbst wer meint rein rationell zu handeln, hat auch hier die Emotion  meistens nicht ganz ausgeschaltet… kann man so eine für viele Millionen geltende Entscheidung wirklich  einer Emotion überlassen?

Direkte Demokratie macht da Sinn, wo es um emotionale Themen geht, wo es um überschaubare klar abgegrenzte Konsequenzen geht….aber doch nicht, wo die Möglichkeit besteht, das  ein Land an so einer Entscheidung zerbrechen oder auseinander brechen kann.

Ich war und bin gegen den Brexit…aber ich kann die Emotion der  Menschen für den Brexit verstehen…aber ich kann es nicht akzeptieren das sie damit ein ganzes Land auf Spiel setzen.

Autokauf – Autoverkauf und Action…

Und noch etwas Schönes:….die Wagenpapiere sind da.

Also hab ich im Internet bereits einen KFZ-Versicherungs-Vergleich vorgenommen und bleibe wohl doch bei meiner bisherigen. Jetzt benötige ich noch die EVB-Nummer (Früher hieß das: Deckungskarte)…das hat aber über das Internet nicht geklappt (traut ja nicht dem Check-24 –Sch……) da muss ich morgen bei der Versicherung anrufen.

Jetzt geht es noch um die Zeitplanung:  Um das Fahrzeug anzumelden hab ich mir den Mittwoch ausgesucht…das sollte ein nicht so hoch-frequentierter Tag sein…die machen bereits um 7.30 Uhr auf. Also werde ich Mittwoch 7.30 bereits  an der Tür der Zulassungsstelle stehen und dann zur Arbeit fahren.

Dann kann ich am Donnerstag  zum Autohändler fahren…mit der Bahn. Die haben aber nur bis 18.30 Uhr auf, also muss ich für die 220km doch bereits um 14 Uhr losfahren und bin dann um kurz vor 17 Uhr dort. Vom Bahnhof zum Autohaus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Hoffentlich klappt das, ich muss noch den Händler anrufen…hab aber das Ticket schon gebucht…na bei 33,75 EUR musste ich einfach zuschlagen.

Eigentlich wollte mein Freund mit…aber danach ist mir im Moment nicht und ich wollte es nicht am Wochenende machen….da geht ja doch wieder ein ½ Tag drauf.

Dann muss ich jetzt noch für meinen Meriva die Anzeige schalten und ein paar ordentliche Bilder machen…aber erst morgen wenn ich ihn gewaschen hab und die Sonne scheint. Und dann hoffe ich, dass ich meinen treuen Begleiter der letzten 7 Jahre auch schnell verkauft bekomme. Viel wird es nicht mehr werden…10 Jahre alt, optisch nicht mehr einwandfrei durch diverse  Unfall-Parkmanöver….seufz….

Junge Menschen sollen etwas erleben

Es ist Sonntagmorgen  10.10 Uhr und ich war bereits  beim Sport. Hehehe….Jawohl….ich bin stolz auf mich.

Das ging auch nur weil mein Fitnessstudio die Öffnungszeiten am Wochenende jetzt ausgeweitet hat. Geöffnet ist ab 8 Uhr (in der Woche ab 6 Uhr). Jetzt bin ich zugegebenermaßen nicht der typische Frühsportler…aber manchmal klappt es eben.

Mein Freund darf im Moment nicht zum Sport (Die Wunden der letzten OP sind noch nicht verheilt und die Fäden noch nicht gezogen)….und so hab ich auch keine eigene Motivation gehabt ins Fitnessstudio zu fahren.

Und obwohl ich so früh da war, war ich nicht die Erste…es waren bereits 5 andere „Verrückte“ da…hahaha. Und da hab ich mir gedacht, wie kommt es dann so junge Leute an einem Sonntagmorgen ins Fitnessstudio gehen. Die waren gestern Abend bestimmt nicht bis 3 Uhr morgens in der Disco oder auf einer Party… Schade eigentlich.

So junge Menschen sollten doch was erleben…über die Stränge schlagen und sich so richtig austoben…und dann am nächsten Tag  ausschlafen und den Tag locker angehen…Ich hab das aber auch erst mit Anfang 30 gemacht , aber mein Jungerwachsenen-Leben war auch etwas ….naja…wie soll ich sagen: anders… merkwürdig…..einsiedlerisch in einer Ehe…..auf jeden Fall zurückgezogen.

Umso mehr hab ich die Zeit mit Mitte 30 genossen.

Regen und Regen….

Einen Frühsommer mit so viel Regen hab ich noch nie so entspannt genießen können….auch jetzt wieder regnet es wie aus Eimern und ich war noch eine Weile auf dem Balkon….geschützt  durch ein Dach bleibe ich dabei trotzdem trocken.

DAS ist Lebensqualität….ich bin ständig draußen,  ohne das Haus verlassen zu müssen….und hab damit praktisch ein drittes Zimmer….okay also nicht für mich allein. Die Tierwelt ist hier ständig gut vertreten…aber es funktioniert.

Bis auf die Eichhörnchen die ständig ins Vogelhaus gehen….grummel….ich glaube die sehen es mittlerweile als Sport: Wie schnell schaffen sie es wieder rein, bis ich sie aus dem Vogelhaus verscheuche…lol… nun manchmal kommt schon mein Gartenschlauch zum Einsatz…aber auch dann dauert es nur 1-3 Minuten und sie sind wieder dabei  es zu entern…und 3x ist es bereits umgefallen….

Trotzdem dieser schönen Situationen hätte ich jetzt auch nichts dagegen wenn die Sonne mal wieder raus kommen würde. Ich hab doch keine Wasserpflanzen eingepflanzt….und die Blumentöpfe stehen eben nicht überdacht….Einzig meine Hortensie blüht tapfer weiter…..