Besuch bei Familie Nett

Der Familienvorstand von Familie Nett von nebenan hat mich schon von Anfang an eingeladen, das wir mal alle zusammen ein Glas Wein trinken…also seine Familie und ich. Dann kam Corona…und da war ja lange Zeit gar nichts möglich und auch danach hatte ich ein Treffen jetzt nicht forciert, weiß ich doch, das die ganz eng sind mit meinem Hausdrachen.

Vor ein paar Wochen hat der Familienvorstand (bereits im Ruhestand) mitbekommen, das ich bald weg ziehen werde und bei einem der zufälligen Treffen am Gartentor hat er mich gefragt, ob wir das mit dem Glas Wein noch hin bekommen, bevor ich weg ziehe.

Vorgestern Abend klingelte seine Frau bei mir und fragte ob ich Dienstag Abend Zeit hätte….ihre Körpersprache und auch ihr Gesichtsausdruck zeigten soviel körperliches Unwohlsein, das ich ziemlich irritiert war und nur zögerlich die Einladung für den heutigen Abend annahm. Alles an ihr sprach eher dafür es lieber abzulehnen….ich will mich ja nicht aufdrängen und auch niemanden auf die Nerven fallen.

Aber nein, ich hab zugesagt…Herr Nett war immer immer freundlich und aufgeschlossen und hat auch schon sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, das ich fort gehe…und auch mit Frau Nett hab ich immer wieder nette Gespräche im Vorgarten gehabt und mit der erwachsenen Tochter Nett waren es richtig gute Gespräche….

Also bin ich heute zum verabredeten Zeitpunkt, mit Blümchen und einer Flasche Wein, zu den Nachbarn rüber gegangen….in der festen Absicht nicht mehr als 1 Stunde dort zu bleiben….

….hahaha 4 Stunden später bin ich jetzt zurück und es war ein lustiger und echt schöner Abend…die Familie Nett ist sehr unterhaltsam, teils sehr belesen und vielseitig interessiert….wir haben uns wirklich angeregt unterhalten.

Das Thema „Hausdrachen“ haben wir nur kurz gestreift, aber dabei wurde schon deutlich das sie auch nicht alles gutheißen was da passiert….und ich hab auch gesagt, das ich aufgrund der Nähe der Familie zu meiner Vermieterin mich hier nicht weiter dazu auslassen werde. Aber der Standort meines Fahrrades wurde wohl schon öfter vom Drachen in Richtung der Familie thematisiert.

Jetzt sind wir quasi schon zu Weißwein und Zwiebelkuchen-Essen verabredet…also demnächst mal….sobald ich umgezogen bin….

Am Boden geblieben

Nicht ganz unerwartet mussten wir gestern dann doch am Boden bleiben…..die Fahrt mit dem Heißluft-Ballon konnte nicht stattfinden. Gegen Mittag hatte ich, wie geplant, angerufen um nachzufragen…..aber das Wetter bot nicht die Voraussetzungen für ein gefahrenfreies Ballon-Erlebnis.

Bereits am Morgen konnte ich in der Wetter-App sehen, in Kiel regnete es immer wieder mal, die Sonne zeigte sich den ganzen Tag überhaupt nicht und der Wind war zu stark.

Wir hatten beschlossen, uns auf jeden Fall in Kiel zu treffen, egal ob es mit der Ballonfahrt klappt oder nicht. Schwester + Schwager und ich haben uns also zur Mittagszeit an einem verabredeten Platz getroffen und erst einmal ein Steak-Restaurant angesteuert. Egal was heute noch kommen wird, wir brauchen eine vernünftige Basis im Magen hahahaha.

Das Essen war super, die Unterhaltung lustig und entspannt…..und irgendwie war uns allen Dreien schon bewusst, es wird wohl eher nichts mit dem Abheben heute…..aber ein klein wenig Hoffnung hatten wir immer noch.

14 Uhr war der früheste vereinbarte Zeitpunkt, um beim Ballonfahrt-Unternehmen nachzufragen…und es kam auch sofort die Auskunft: Heute geht gar nichts mehr…..nun gut, jetzt wussten wir wenigstens woran wir waren…und haben einen entspannten Schlenderrundgang durch Kiel und die Geschäfte in Kiel gemacht.

Es war erstaunlich leer für einen Samstag und das fand ich natürlich super. Und mit dem Impfnachweis auf den Handys konnten wir uns ganz unkompliziert überall drinnen niederlassen. Aber, und das fand ich (positiv) bemerkenswert: es wurde tatsächlich überall in Kiel der Impfnachweis in Cafés und Restaurants kontrolliert.

So richtig enttäuscht war ich über unseren Nachmittag „am Boden“ dann aber doch nicht…. denn für eine Fahrt mit dem Heißluft-Ballon hab ich eine bestimmte Vorstellung von ruhiger, entspannter und sonnig-anmutender Gelassenheit an einem friedlichen späten Nachmittag mit klarer Sicht ….und dieser Samstag hatte nicht einen Hauch dieser Atmosphäre.

Und wenn man sich mal erinnert, es sind nur gerade mal 5 Tage her, seit an der Kiellinie in Kiel eine Windhose durchgezogen ist, bei der einige Menschen ins Wasser geschleudert und verletzt wurden.

Erst Mitte nächster Woche werden die nächsten und letzten Termine für 2021 vergeben….die Saison wird schon in 2 Wochen beendet sein….es wird also knapp werden, und realistischer ist ein Termin erst im kommenden Frühjahr 2022.

So bleibt uns die Vorfreude auf ein hoffentlich tolles Erlebnis noch ein wenig erhalten….und wir hatten einen schönen entspannten Tag in der Stadt:

Schokolade

Nachdem ich gestern wieder einmal einen an mich adressierten Brief in einem neutral weißen und unfrankierten Umschlag auf meiner Treppe fand, hab ich jetzt kurzerhand schon mal den Nachsendeantrag für die Post los geschickt. Ich möchte endlich wieder meine Eingangspost für mich alleine haben.

Damit hab ich auch wieder den nötigen Schwung, um den Umzug voranzutreiben (heute in 14 Tagen) und die erneute Gewissheit, das es trotz der vielen Arbeit und der Kosten, eine gute Entscheidung ist hier weg zu gehen.

Diese ganze Arbeit hat aber auch noch einen Nebeneffekt, den ich zuerst gar nicht so wahrgenommen habe…..ich habe doch tatsächlich 3,5KG abgenommen…mal ebenso, nebenbei. hahaha – sehr schön. Gemerkt hab ich es tatsächlich an meinen Hosen und auch der Blick in den Spiegel verrät, das meine Taille wieder klar erkennbar ist und auch die Muskulatur in Armen und Schultern ist wieder sichtbarer modelliert. Das mit den Armen hab ich schon vor längerer Zeit bemerkt, nachdem ich ja öfter mit dem Kajak auf der Alster unterwegs war.

Damit bin ich jetzt bei noch ungefähr 1,69m mit 68,7kg im absolut normalen Bereich. Das freut mich wirklich. Am Essen hab ich nichts bewusst verändert, außer das ich jetzt komplett auf Bitter-Schokolade umgestiegen bin….und das bremst meinen Heißhunger auf Vollmilch-Schokolade ziemlich deutlich..und auch der allgemeine Japp auf Süßigkeiten ist, aktuell zumindest, mal wieder gebannt.

Ich teste mich durch allerhand der hochprozentigen Schokoladen der verschiedenen bekannten und auch unbekannten Marken. Mit hochprozentig meine ich Schokolade wo der Kakao-Anteil mindestens über 60% liegt…..und es gibt tatsächlich im Geschmack enorme Unterschiede….

Gestern ist mir allerdings eine andere Schokolade in die Hände gefallen…. „Rettergut“ Mixschokolade…die hat zwar nur 48% Kakao-Anteil aber die Firma hat eine interessante und witzige Geschäftsidee….über die hatte ich vor kurzem eine Doku im Fernsehen gesehen….

Bei der Schokolade zum Beispiel bleibt beim Wechsel der Produktion von einer Schokoladensorte auf eine Andere eine Misch-Schokolade übrig, die bisher nicht verwendet wurde….und daraus wurde jetzt ein eigenständiges Produkt….es ist ein Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittel-Verschwendung…also die Idee finde ich super.

Aus diesem Mix an unterschiedlichen Schokoladensorten wird diese Schokolade kreiert, sie ist etwas dunkler als Vollmilch, aber etwas heller als Bitter-Schokolade…mir schmeckts.

wenig Luft – aber dann in luftige Höhen

Diese Woche hat mir bisher wenig Luft gelassen…also Luft um mal raus zu kommen, abzuschalten, durch zu atmen…Jeden Tag gab es viel zu tun, vor allem mit den Terminen rund um die alte Wohnung, neue Wohnung und Auto. und auch im Job überschlägt sich gerade alles. Erst lassen sich alle viel Zeit, dann werden die Änderungen nicht kommuniziert und zum Schluß muss alles ganz schnell gehen….hahaha das hat inzwischen echt Methode….oder ist eine Mentalitätsfrage.

Jeder Tag war ein wenig zu voll gepackt… so das ich heute Abend ziemlich leere Akkus habe.

Aber immerhin hab ich gerade die letzten Malerarbeiten in der neuen Wohnung erledigt…hoffe ich zumindest….zum Schluss war das Licht mehr so gut, also werde ich erst Sonntag sehen können, ob der Farbauftrag auf die Wände wirklich gleichmäßig ist.

Morgen ist zwar erst Samstag, aber das ist DER freie Tag, auf den ich mich schon seit Wochen freue….und für den ich permanent die Wetter-Prognosen verfolge….

Morgen ist die Heißluft-Ballonfahrt mit Schwester und Schwager….WENN das Wetter mitspielt….

Die Farbe macht das Zuhause

Das richtige Gefühl für ein neues Zuhause zu entwickeln, fängt bei mir nicht mit dem Putzen an….obwohl das auch sehr wichtig für mich ist….

..nein, es fängt an, wenn ich mit Wandfarbe anfange zu Streichen….dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, das diese Farbe anders ist, als die zu Überstreichende. Es geht um die Tätigkeit zuerst mit Sorgfalt alles dafür vorzubereiten und dann tatsächlich den Pinsel und die Rolle in die Farbe zu tauchen und auf die Wand zu bringen.

So hab ich gestern im Bad und im Flur alles zum Streichen der Wände vorbereitet….Das Bad hat jetzt nicht soviel streich-notwendige Wände…aber das Vorbereiten mit Abkleben der Kanten und Abdecken von Badewanne, Dusche, Toilette, Waschbecken und aller Böden, nahm schon etwas Zeit in Anspruch.

Für das Bad hab ich eine besondere weiße Farbe für Nassräume genommen und auch die Decke gestrichen. Die Decke ist tapeziert und scheint nicht mehr durchgängig mit der Decke verbunden zu sein….dem Thema widme ich mich aber erst später….nach dem Umzug.

Anschließend hab ich den größten Teil des Tages damit zugebracht im Flur alles fürs Streichen vorzubreiten…und das war eine Menge. Der erste Eindruck beim Reinkommen in den Flur vermittelte bis jetzt abgenutzte und nicht gut gepflegte Fußleisten und Türzargen. Beim genaueren Hinsehen und vor allem durch den Einsatz von Putzlappen und Reinigungsmitteln wurde aber schnell klar…so schlimm ist das gar nicht. Im Gegensatz zum Wohnzimmer sind hier die Fußleisten durchaus gut erhalten.

Und das die Türzargen so ungepflegt und abgenutzt aussahen, lag auch daran das sich die verschiedenen Farbschichten ungleichmässig bis auf die Zargen verteilten, anstatt kurz davor zu enden.

Ich hab also mit einem kleinen flachen Spatel nach und nach auf der Flurseite alle Türzargen von den Farbschichten befreit, die Zargen gesäubert…das gleiche bei den Fußleisten, dann ordentlich mit Malerkrepp alle Leisten und Zargen abgeklebt und mit einer wirklich gut deckenden weißen Farbe, das dunkle „Steingrau“ von den Wänden verschwinden lassen. Obwohl ich grau als Farbe mag, ist es doch für einen Flur mit vielen dunkel gebeizten Holztüren keine gute Farbwahl.

Das hat viel Zeit gekostet und ich bin noch nicht ganz fertig, aber die Arbeit hat sich gelohnt…obwohl der Flur noch nicht komplett fertig ist, wirkt er jetzt hell und freundlich und vor allem ordentlich und sauber.

Und als ich ziemlich ermattet am Abend auf mein Tageswerk geblickt hab, hab ich zum ersten Mal dieses Zuhause-Gefühl gehabt. Bisher war es nur meine „neue Wohnung“….jetzt fühlt es sich nach meinem „neuen Zuhause“ an.

Die Handgelenke taten mir weh vom vielen Putzen und Streichen, die Knie vom vielen auf dem Boden herumrutschen, der Rücken vom vielen runter beugen und hoch strecken….aber es ist ein total befriedigendes Gefühl.

Bei solchen Arbeiten sieht man am Ende des Tages genau, was man geschafft hat….und dafür lohnt sich der Aufwand…und Fitness ist es auch noch.

Nicht gern zuhause?

Während ich in dieser Woche 3 Tage quasi alleine auf der gesamten Büroetage war…hab ich mich mit unserer neuen Kollegin, die ebenfalls alleine auf ihrer Büroetage saß, unterhalten.

Alle anderen Kollegen (die weder im Urlaub, noch krank waren) befanden sich auf dem Weg zur Firmenzentrale im Norden Dänemarks, wo am Donnerstag ein großes Firmen-Event stattfand. Ich hatte mich nach reiflicher Überlegung ja dagegen entschieden.

ca. 200 Kollegen aus ca.15 Ländern verbringen auf engsten Raum 2-3 Tage um sich selbst zu feiern und übernachten jeweils zu zweit in einem Hotelzimmer….das war mir einfach immer noch zu riskant.

Inzwischen hat der Controller herausgefunden, das wir für Deutschland bereits Anfang November die neue Rechnungs-Software bekommen sollen und so werden wir wahrscheinlich bereits Ende Oktober zusammen in die Firmenzentrale fahren….dann sehe ich die Dänischen Kollegen auch mal wieder, lerne die neuen Controller-Kollegen auch persönlich kennen und auch meinen eigenen Chef.

Die beiden Male die ich bereits in der Zentrale war, gab es diesen Chef noch nicht….und seitdem hatten wir nur „Teams“-Online-Meetings…das ist schon mal nicht schlecht…aber ich freue mich darauf, ihn endlich auch mal persönlich zu treffen.

Die neue Kollegin aus der Planungsabteilung ist in meinem Alter….und hat eine für mich ungewöhnliche Lebensweise. Sie lebt allein in einer kleinen Wohnung, ist aber NIE da…nur zum Schlafen. Sie kocht nicht, verbringt keine Freizeit dort…quasi nutzt sie die Wohnung wie ein Hotelzimmer.

Und wo verbringt sie ihre Freizeit?…..laut eigener Aussage immer bei Freunden….sie isst mit deren Familien in deren Zuhause…trifft sich mit anderen Freunden draussen, in Cafes, Kneipen usw…..und hat während der Corona-Lockdowns „gelitten wie ein Hund“.

Hmmmm….so zu leben ist für mich so unvorstellbar…..so ungewöhnlich.

Ich liebe es nach Hause zu kommen, die Tür zu schließen und mich einfach in meiner Trutzburg wohl zu fühlen….ich sitze gerne auf dem Balkon, liebe auch meine Couch-Landschaft….Beine hoch, Laptop auf den Knieen ….eine Tasse Kaffee dazu.

Und auch wenn ich meistens nur für mich alleine koche, so koche ich doch gerne und das sehr oft. Na gut – jetzt in der Vorbereitungsphase für den Umzug nicht so viel und ohne einen funktionieren Backofen fehlt mir tatsächlich eine meiner bevorzugten Zubereitungsmethoden.

Die Kollegin ist nett und aufgeschlossen und wir können uns gut unterhalten…und wenn es sich für sie und ihre Freunde so richtig anfühlt, dann ist auch alles prima.

Ich bin gerne zuhause und mache es mir daher auch so gemütlich und angenehm wie möglich….

Kosten-Poker bei den Umzugs-Angeboten

Nachdem ich am Ende also 4 Angebote von Umzugsunternehmen hatte, konnte ich endlich vergleichen, wie unterschiedlich die rechnen und sich präsentieren…

  1. Angebot: sehr teuer – und das mit einer abenteuerlichen ((nur mündlichen) Erklärung
  2. Angebot: günstig – dafür stark verzögerte Kommunikation und dazu scheinbar nicht stress-resistent
  3. Angebot: gutes Angebot – dafür immer wieder extrem schlechte Bewertungen i.den letzten 3 Jahren
  4. Angebot: etwas teurer als das 3. – dafür sind die im Verband der Umzugsunternehmen, sind zertifiziert und haben durchgängig gute Bewertungen

Ich hab mich also für das 4. Angebot entschieden….die kommunizieren schnell und unkompliziert und der Preis ist es mir wert, wenn dadurch meine Möbel auch gut ankommen und auch die Wohnungen keinen Schaden nehmen….also hoffe ich zumindest.

Der Telefonanruf vom 1. Unternehmer zur Klärung des extrem hohen Preises hat mich sprachlos gemacht:

Also er wäre jetzt seit 42 Jahren im Umzugsgeschäft und das erfolgreich und ich wäre die ERSTE, die jemals nach einer detaillierten Aufstellung des Angebots gefragt hat (die hatten nur einen Gesamtpreis ohne weitere Erläuterungen aufgeschrieben). Was ich denn mit überhaupt mit der Anzahl der m3 wolle. Na, ich bin es von all meinen vorherigen Umzügen gewohnt, das im Angebot die m3 aufführt werden, um so auch eine Berechnungs-Basis als Vergleich zu haben.

Also er hätte in seinen 42 Jahren noch NIE m3 ausgerechnet und er macht eben täglich Umzüge und nein, das wäre kein Standard. Und überhaupt, der Transportweg für die Männer wäre sehr lang, deshalb hätte er mit 6 Personen a 9 Stunden gerechnet.

Ja, aber das IST doch ein Standard, wenn der Großteil der Unternehmen eben dieses Volumen als Basis nimmt …immerhin bieten die meisten Unternehmen sogar online m3-Rechner an, um selber schon mal zu errechnen, wie teuer der Umzug werden wird….zumindest als Richtwert.

Also er hätte mit 6 Personen a 9 Stunden gerechnet, wegen des weiten Laufwegs…

Hmmm…..merkwürdig….einzig Bett und Schlafzimmerschrank müssen demontiert und neumontiert werden….9 Stunden und 6 Personen? Ja der Laufweg ist mit 100m nicht kurz, aber der ist auch ebenerdig und es gibt doch die Möbelrollen…auch „Hund“ genannt….da müssen die Möbelpacker die Teile doch gar nicht selber den ganzen Weg auf dem eigenen Rücken schleppen… und es geht von einem 1.OG in ein anderes 1.OG.

Inzwischen weiß ich aus den anderen Angeboten, das mein Umzug ein Volumen von ca. 20 m3 hat. Und der Preis der anderen 3 liegen relativ nah beieinander und damit eindeutig weit entfernt vom überteuerten 1. Angebot.

Da fiel mir am Ende die Entscheidung nicht schwer…und ich habe dem 1. Angebot nur freundlich zurück geschrieben, das ihr Angebot nicht annehme. Eine weitere Diskussion war es mir auch einfach nicht wert.

kleine Verschnaufpause

Der Tag heute schien wie ein kleines Feuerwerk zu starten:

Nach einer doch recht betriebsamen Woche, also zumindest außerhalb der Arbeitszeit, hab ich nach einem frühen Feierabend, eine kleine Verschnaufpause eingelegt.

Wenn der Start dazu auch nicht ganz freiwillig war. Ich hatte noch dringend etwas in der Nähe des Jungfernstiegs zu erledigen….eigentlich war ich müde, es ist dazu auch echt kalt geworden und heute haben sich in Hamburg genau dort wieder ca. 20.000 Klimaaktivisten zu einer Demonstration zusammen gefunden…..Aber es musste heute einfach sein.

Ich hab also die S-Bahn genommen bin direkt bis zum Jungfernstieg gefahren, hab dort das erledigt, weshalb ich gekommen war….und dann….

…dann hab ich gemerkt, das es jetzt doch wieder wärmer wurde und bin noch etwas durch die Stadt geschlendert…hab mich bei Tchibo draussen hingesetzt und mir ganz in aller Gemütsruhe einen Kaffee gegönnt…

und später war ich noch in einem Vietnamesischen Restaurant in der Nähe… für ein verspätetes Mittagsessen…..hmmm sehr lecker:

Es gab eigentlich nichts, was ich noch hätte in der Stadt unternehmen wollen…bin aber noch gemütlich herumgeschlendert, bevor es wieder mit der S-Bahn zurück ging und von dort ging es dann mit dem Auto nach Hause.

Bisher gab es jeden Tag etwas für die neue Wohnung zu tun…..ich hab Sachen hingebracht, einen großen Waschtisch-Unterschrank aufgebaut, Sachen aus dem Baumarkt geholt, hab Strom angemeldet, mit der Hausverwaltung telefoniert, hab Kontakt zu einer Art Hausmeister Vorort aufgenommen, mit der neuen Vermieterin geschrieben, bin dabei Angebote über „MyHammer“ einzuholen für den Austausch der Fußleisten, hatte Umzugsunternehmen zu Besichtigung, hab mit denen telefoniert und Angebote verglichen und ja endlich auch einen beauftragt….ich hab Sachen gepackt, rüber gefahren und Sachen schon wieder ausgepackt, hab geputzt und Lack an Zimmertüren und Zargen ausgebessert, hab neue Lampen bestellt und sogar schon erhalten….ich war jeden Tag fleißig…und bin froh das das alles so neben und nach der Arbeit funktioniert hat. Hab heute Vormittag einem guten Bekannten telefonisch zum Geburtstag gratuliert und gestern wieder einen Plausch per Telefon mit dem Rentner aus Hessen.

Deshalb ist heute Nachmittag einmal einmal NICHTS…..und nach der Dauer-Kommunikation der letzten Tage, freue ich mich jetzt über die Stille von außen und die Stille die mich jetzt wieder umgibt.

Und deshalb bleibe ich heute auch in meiner alten Wohnung und mache einfach mal nichts…..

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende.

Vom Putzen, Packen und Purer Erholung

Den gestrigen Nachmittag hab ich damit verbracht die Küche in meinem neuen Zuhause einmal komplett zu putzen: alle Schränke von Innen und Außen, alle Flächen, Fenster, Heizung und Fußboden…..jetzt kann ich schon nach und nach die Schränke einräumen.

Außerdem hab ich schon eines meiner Vorratsregale wieder aufgebaut und es passt tatsächlich in den Einbauschrank, der aber keine Regalfächer hat, im „Vorflur“….das ist damit jetzt meine Vorratskammer. Also Stauraum hab ich in dieser Wohnung echt genug.

Am späten Nachmittag hab ich dann wieder auf dem Balkon gesessen….und dieses mal war es TOLL, die Sonne schien leicht auf den Balkon (der ist fast 2m tief und 5m breit….hat also eine ordentliche Größe) und es war angenehm ruhig….pure Erholung….körperlich und auch seelisch.

Heute bringe ich weitere Kisten und Sachen rüber… und ich werde das Bad grundreinigen…..hmmmm ich nehme auch schon mal eine Leiter mit…dann komme ich leichter bis ganz nach oben.

Es ist Sonntag, also werde ich heute keine weiteren Aktionen machen, die immer etwas Lärm bedeuten, wie z.B. weitere Metallregale im Keller aufzubauen oder so etwas….will mich ja nicht gleich unbeliebt machen….dann putze ich lieber noch…putzen ist nicht so laut, wie mit dem Akkuschrauber zu hantieren….immerhin hallt es noch ganz schön in der leeren Wohnung und auch im leeren Kellerraum.

Mein Kellerraum ist übrigens groß für eine Mietwohnung in einer Wohnanlage, das sind gute 10 m2, mit Fenster (auch wenn es bestimmt noch nie einen Putzlappen gesehen hat), dafür kommt etwas frische Luft hinein…und auch im gesamten Keller ist es gepflegt, wenn auch verwinkelt gebaut….aber auch TROCKEN und überhaupt nicht miefig oder muffig….und das ist fast unbezahlbar.

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Gestern im Baumarkt hab ich dann noch mal ein Reparatur-Kit für Laminat- und Parkettböden gekauft, um einige der kleinen Löcher in der jetzigen Wohnung zu reparieren. Ich weiß nicht wieso, aber Laminat sollte ja eigentlich etwas robuster sein…ist es aber hier leider gar nicht….schon vor dem Einzug hat der Boden vor allem im Wohnzimmer schon einige Macken gehabt und mein Hausdrachen hat schon da etwas ungehalten reagiert, als ich diese mit ins Übernahmeprotokoll hab schreiben lassen.

Kleine Löcher lassen sich mit dem Reparatur-Kit tatsächlich gut kaschieren, hätte ich gar nicht gedacht.

Frühstück – mit Fisch

Frühstück – mit Fisch

Da meine Schwester bereits befürchtet, ich würde mich schon an diesem Wochenende in einen ziemlichen Renovierungs-Rausch begeben, hab ich ihr erst einmal versichert, das ich das gar nicht vorhabe…ich lasse es jetzt ruhig angehen.

So startete mein Samstag erst einmal mit einem schönen ruhigen Spaziergang bei leichtem Regen im Wald…

Die feuchte kühle Luft hab ich tief eingeatmet, die Schritte langsam gesetzt….ganz bewusst bin ich durch den Wald gelaufen….

Mit einem kleinen Umweg über die Fischabteilung des Supermarktes und einem Abstecher zur Bäckerei….hab ich alles fürs Frühstück zusammen gesucht und so gar es eben Allerlei aus dem Wasser.

Matjes mit Zwiebeln, Nordseekrabben, geräucherte Garnelen, Backfisch und Dorschfrikadelle….dazu frisches Brot mit Butter, Kaffee und Orangensaft….

hmmmmm……lecker (war natürlich zu viel, aber so hab ich Morgen auch noch etwas davon).

Und später fahre ich in die neue Wohnung. Heute steht nur Küche und Bad putzen auf dem Plan…dann kann ich schon mal anfangen einzuräumen….Danach kommt dann der Aufbau der Kellerregale. Und mit jeder Fahrt nehme ich ein paar Dinge mehr mit rüber..so das Küche und Keller sich langsam füllen.