Urlaub in Sicht

Nächste Woche hab ich Urlaub…und wie sollte es auch anders sein, ich freue mich darauf und kann es kaum noch abwarten.

Erst gestern ist mir wieder eingefallen, das ich ja jetzt doch verreisen kann….Jetzt – wo ich den neuen Vertrag unterschrieben habe….

Mein Plan war ja, nach London zu fahren…Aber die Zugfahrt ist immer noch fast doppelt so teuer wie der Flug…hmmm aber durch die aktuelle Situation mit dem Corona-Virus möchte ich eigentlich nicht fliegen….nicht das ich Angst vor dem Virus hab und auch nicht vor dem Fliegen….

…ich hab nur keine Lust auf einmal an einem der Flughäfen festzusitzen….also verschiebe ich London doch noch einmal und suche mir lieber in Ziel das ich gut mit dem Auto erreichen kann….

Ostsee? klingt gut….. irgendwo an der Schlei? klingt prima.. und dann höre ich auf einmal Wismar  –  ja klar….da wollte ich auch schon immer mal hin…

….und Minuten später hab ich ein Hotelzimmer gebucht…ich bleibe nur 3 Tage….aber in der Regel reicht das für mich….dann freue ich mich schon wieder auf mein eigenes Bett…und hab dann immer noch ein paar Tage Zuhause Erholungsurlaub.

Hmmm eigentlich hatte ich schon für diese Woche  mein Auto für eine Reparatur angemeldet….aber die können nicht garantieren, das ich den Wagen auch tatsächlich bis Samstag wieder zurück bekomme…so verschiebe ich den Termin doch noch einmal….

Mein Auto hat seit letztem Jahr immer mal wieder Probleme mit dem Gaspedal…aber bisher wurde der Fehler nicht gefunden (Da der Fehlerspeicher nichts anzeigt, gibt es den Fehler also nicht ….AHA …komisch nur, das das Problem trotzdem immer wieder auftritt.) Nun gut …. das Problem ist inzwischen schon mehr als 8 Monate  da…da kommt es jetzt auf ein paar Tage hoffentlich auch nicht mehr an….

Und auf langen Strecken ist das Problem eher marginal….bei Kurzstrecken macht es sich öfter bemerkbar….

In Vorbereitung auf den Reparatur-Termin hab ich mein Wägelchen auch schon mal vom Winter-Dreck befreit…Innen und Außen…jetzt strahlt es wieder….nur an einer der hinteren Türen ist eine kleine, aber tiefe Delle…also im Herbst war die noch nicht da…gut das ich in solchen Fällen gelassen bin… mein Auto ist eben ein Gebrauchsgegenstand ….nicht mehr und nicht weniger…eine Delle löst in mir kein Groll aus. Ist eben so….na und mein Auto fährt trotzdem…

….und es fährt mich in den Urlaub….HURRA….2 Tage noch arbeiten, dann 1 Woche Urlaub.

Dann arbeite ich noch einmal 2 Wochen…und dann hab ich noch 4 Tage Resturlaub incl.  der Überstunden…und dann ist diese Firma Vergangenheit für mich.

 

Frühling ?

Frühling ?

Nach Feierabend habe ich heute der Müdigkeit widerstanden und bin NICHT nach Hause gefahren…sondern in den Wald….1,5 Stunden bin ich auf  meiner Lieblingsstrecke im nahegelegenen Moor spazieren gewesen…

Und das bei ca. 7 Grad und Sonnenschein…danach war meine Müdigkeit verschwunden….

Die Auswirkungen des Dauer-Regens in den letzten Wochen waren aber noch überall sichtbar…viele Wege sind immer nochh die reinsten Schlamm-Schlitterbahnen…und so mancher Weg  wurde vom Bach als Zulauf genutzt……

…aber die Weidenkätzchen fangen an zu knospen und ein Konzert aus Vogelstimmen hat mich durch den Wald begleitet…ja …so langsam glaube ich an den Frühling…

 

Erkenntnis des Tages: Ego-Probleme

In meinem vorherigen Beitrag bin ich dann vom eigentlichen Thema weg gekommen…wie öfter mal wenn ich in einem Schreibfluss bin, verselbständigt es sich…lach.

Eigentlich war mein Thema: wie sich meine Situation vom März 2019 zum März 2020 unterscheidet.

Der Unterschied liegt zum einen darin, das ich mich jetzt nicht mehr überarbeitet und ausgelaugt fühle. Zum anderen werde ich nicht wieder ALLES auf einmal ändern, sondern nur meinen Job. Ein großer Vorteil.

Der Wechsel von Hessen in die Norddeutsche Provinz war richtig und wichtig für mich…und ich kann nicht mal sagen das ich böse bin, das es mit der 1. Firma hier oben nicht funktioniert hat….

Ich hab wieder einmal einiges gelernt und auch Neues  „angestoßen“ um etwas in meinen Sicht-und Vorgehensweisen zu ändern. Mit anderen Worten: auch diese jetzt 5 Monate waren lehrreich für mich Selbst und mein Selbstverständnis Wissen zu haben und einzusetzen.

Über das „Wissen haben“ bin ich dann auch fast gestolpert…und ich fing an zu Zweifeln… ist mein Wissen falsch oder warum weiß das hier keiner?  WARUM wissen selbst höher ausgebildete studierte Menschen, in höheren Positionen oft nicht das, was  für unseren Job notwendig ist?

Kann es wirklich sein, das wir in all den Diskussionen und Versuchen schwierige  Sachverhalte mit Hilfe von Gesetzestexten und Auslegungen mit meiner bisherigen Chefin im alten Job bestmöglich zur Zufriedenheit der Steuerberater und der Wirtschaftsprüfer zu klären, so daneben lagen?

Eigentlich lautet meine innere Frage: WARUM will Niemand etwas davon hören wenn ICH es sage…das trifft es eher. Wenn ich gesagt habe es ist Dienstag, haben alle erst einmal auf dem Kalender nachgeschaut, ob nicht doch Mittwoch ist (also im Übertragenen Sinne)….Ich bin es bisher nicht gewohnt gewesen, überhört oder in Zweifel gezogen zu werden.  Lach!

Diese Firma hat also mein Ego vor Probleme gestellt…und dafür bin ich  sogar ein  klein-wenig  dankbar. Zeigt mein Ego doch eine gewisse, fast unbewusste  Überheblichkeit in der Wahrnehmung, das es für mich  selbstverständlich  ist, gehört und für glaubwürdig befunden zu werden.

Es ist eben nicht mehr selbstverständlich das man mir glaubt was ich sage….das Vertrauen muss ich mir erst erarbeiten. Ich hab fälschlicherweise  gedacht, mit meiner Freundlchkeit zu den Kollegen  und der Erfahrung die ich  mitbringe, ist es normal das man meinen Worten auch Glauben schenkt.

DAS ist meine Erkenntnis der letzten Wochen…und mit dieser Erkenntnis kann ich tatsächlich daran arbeiten, mein Ego geerdet zu halten….

 

 

 

 

 

 

 

Sichtweisen

Wenn ich meine Situation im April letzten Jahres mit Heute vergleiche, sind das 2 ganz unterschiedliche Ausgangspunkte….soll heißen mit der nun anstehenden Veränderung verbinde ich Energie, Lust am Leben…. Neugierde.

Im letzten Jahr war die Veränderung ungleich größer und ich bin mit Erschöpfung in diesen Neustart gegangen. Meine Intention war: Ruhe und Erholung zu finden, inneren Frieden nach der Trennung vom Freund und eine geregeltere Freizeit nach meiner Kündigung im Stess-Job.

Der neue Job war nur ein Vehikel um meinen Unterhalt zu bestreiten, mir die finanzielle Sicherheit zu geben und mir die Freizeit zu ermöglichen…denn eine richtige Aufgabe oder gar eine Passion konnte ich dort nicht entwickeln.

Ich hab mich eine Weile mit dem Job arrangiert, weil mir schon nach 1 Monat klar war, das hier ist nicht der Job, wie ich ihn mir vorgestellt habe und auch nicht so, wie man mir gesagt hat.

Auch das Team schien nur am Anfang harmonisch zu sein. Es gibt mehrere Lager und wer nicht zum stärksten Lager gehört, der ist eben DRAUSSEN…das hab auch ich zu spüren bekommen. Aber selbst wer DRINNEN ist, hat es nicht automatisch gut .

Erst letzten Donnerstag brüllten sich 2 Kolleginnen ihren ganzen Frust auf die eigene Situation im Job an….Jede fühlte sich unverstanden…und auch danach waren Beide tief überzeugt, das immer nur auf den jeweils Anderen Rücksicht genommen wird….

Die Konflikte im Team sind sogar noch tiefer, als ich es bisher wahr genommen habe. Daran hat auch die Teambuilding-Maßnahme (ein paar Monate bevor ich dort angefangen habe) nichts bewirkt.

Bei 14 Personen gibt es glaube ich nur 2-3 Personen die eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen…die mit Job und der Kollegensituation gut auskommen. Die meisten sind unzufrieden..einige mit denen ich gut auskomme, erzählen es frei heraus…bei den Anderen ist das ewige Gemeckere nicht zu überhören.

Interessant ist allerdings die Wahrnehmung der Chefin…die bekommt es entweder wirklich nicht mit oder sie interepretiert es als „vorüber gehende Miss-Stimmung“ oder sie will es einfach nicht wahr haben, das es ein Grundsatz-Problem ist. Sollte sie es wirklich nicht wahrnehmen, fehlt ich allerdings jegliche Empathie für ihre Mitarbeiter und jegliches Gespür wie man mit schwierigen Situationen umgehen sollte.

Nein – ich bin kein Prepper…aber

Meine Schwester hat meine Vorratskammer gesehen und meint ich wäre ein „Prepper“…so weit würde ich nicht gehen, da es sich bei mir nur um  Dinge des alltäglichen Gebrauchs handelt…und nicht um die Vorbereitung auf ein Überleben im Kampfmodus.

Ich mag das sichere Gefühl ich könnte für 1-2 Wochen leben ohne einkaufen gehen zu müssen. Nachdem die Finanzkrise 2011 dazu geführt hat, das die Banken kein Bargeld mehr auszahlen konnten und ein Teil der Geschäfte geschlossen blieb, hab ich gesehen wie wichtig ich es für mich finde ein paar Tage autark zu sein.

Erschwerend kommt noch hinzu das ich das Buch „Blackout“ von Marc Elsberg gelesen habe…seitdem hab ich tatsächlich zusätzlich ein paar Liter mehr an Wasser zu Hause..grins.

Ausserdem kann ich so einige  Vorräte dann einkaufen, wenn sie gerade günstig sind.

Gestern haben wir telefoniert und auf einmal fand sie es gar nicht mehr so abwegig…weil niemand weiß wann und wer evtl. in den nächsten Wochen unter Haus-Quarantäne gestellt werden könnte…da kann es nicht schaden ein paar Nudeln , Reis und  Mehl im Haus zu haben…

 

 

Mein Leben – im schnellen Wandel

Irgendwie passieren die Dinge bei mir immer wieder in einem unglaublichen Tempo…manchmal komme ich selber kaum mit, denn natürlich kostet so etwas auch eine Menge Kraft.

Daher bin ich froh, alles in einer so kurzen Zeit geschafft zu haben, denn auf wochen-oder monatelange Bewerbungsphasen hab ich überhaupt keine Lust…es frisst eine Menge Zeit und kostet Nerven…aber nun kann ich mich wieder meinem normalen Leben widmen.

Heute hab ich also öfter auf mein Handy geschaut….und die Mail mit dem unterschriebenen Arbeitsvertrag kam um 12.04 Uhr bei mir an. Der Vertrag enthielt auch keine komischen oder unverständlichen Klauseln,  und so hab ich meiner Chefin heute um 12.20 Uhr meine Kündigung zum 31.03.2020 überreicht.

Ihre Reaktion war verhalten erstaunt und auf Ihren fragendem Blick hab ich gesagt: „Du glaubst doch nicht, das ich unvorbereitet in das Abschluss-Gespräch gegangen bin…ich hatte mich schon vorher umgeschaut und beworben“. Immerhin ist  die Aufforderung zur Kündigung erst 2 Tage alt….so schnell hatte sie wohl nicht damit gerechnet…aber sie hat mir alles Gute für die Zukunft gewünscht.

Ich bleibe ja noch einen Monat da…aber ich fühle mich tatsächlich schon  befreit…und hoffe das es in der nächsten Firma besser für mich läuft…auch ich hab meine Lehren aus dieser Firma gezogen…das hat ja auch etwas Gutes….und ich hab tatsächlich auch ein paar berufliche Dinge  hinzu  gelernt, mit denen ich vorher nichts zu tun gehabt habe…

Diese Episode in meinem Leben ist damit zwar nicht meine Beste, aber sie ist auf keinen Fall vergeblich…

 

Formel: 4 – 3 – 2 – 2 = 1

und wieder quäle ich mich gesten  im Nachmittags-Verkehr bis in Herz von Hamburg …direkt bis zur  Binnenalster zu einem weiteren Gespräch mit einem Personalvermittler…und noch während ich im Auto sitze und mich vorbereite, schaue ich in meine E-Mails….

….und die Müdigkeit ist schlagartig fort….

Da hat sich die Firma, auf die ich seit Tagen warte, doch tatsächlich gemeldet um mir mitzuteilen, das sie auf das 2. Gespräch verzichten….

…ABER sie mir gerne kurzfristig ein Jobangebot unterbreiten wollen…  !!!! Gerne würden Sie noch im Februar mit mir den Vertrag schließen, aber wenn es zu knapp werden sollte, wäre es einen Monat später auch kein Problem.

DAS war das Signal, auf das ich gewartet habe…die halbe Nacht hab ich nämlich beide Jobs gegeneinander abgewogen und ich wollte genau diesen Job, der mir jetzt angeboten wird: kein Teamleiter-Posten, 2er-Büro, mit dem Auto  in 25 Minuten erreichbar, Parkplätze sind morgens auch ausreichend vorhanden, und ein etwas höheres Gehalt als jetzt….dazu waren mir die Personen mit denen ich das Gespräch geführt habe, gleich sympathisch…

…in einem Telefonat haben wir kurz besprochen,  wenn mir am Freitag bis Mittag der Vertrag unterschrieben per Mail zugesandt wird, ich selber entscheiden kann, ob ich noch im Februar  kündige oder erst im März…

….sooo jetzt musste ich erst einmal durchatmen und hatte noch 1 Tag Zeit zu überlegen…obwohl es für mich schon da fest stand…

Fazit: vor 2 Wochen hab ich begonnen mich zu bewerben:

4 eigene Bewerbungen

3 Personalvermittler eingeschaltet

2 Bewerbungsgespräche

2 Jobangebote

1 Job angenommen (ohne Vermittler)

Genialer Blick auf den Hafen – nicht auf den Job

Wie gesagt, hat mich die Aufforderung zur Kündigung nicht verwundert, was mich eher wunderte, war das zur schaugestellte Wohlwollen…na klar soll die Jahresabschluss-Prüfung noch reibungslos über die Bühne gehen.

Aber ich hatte ja noch 2 Asse im Ärmel… denn Aschermittwoch-Abend hatte ich noch ein 2. Vorstellungsgespräch…direkt in Hamburg, quasi oberhalb vom Alten Elbtunnel….mitten drin.

Ich hab nach dem Gespräch mit meiner Chefin normal weiter gearbeitet…immerhin war Reporting-Zeit….und so musste ich mich tatsächlich etwas sputen ,um rechtzeitig mit dem Auto bis ins Herz von Hamburg zu fahren…ich war wie immer in Jeans auf der Arbeit und erst als ich einen Parkplatz an meinem Zielort gefunden habe, hab ich mich im Auto umgezogen. Es ist erstaunlich wie wenig vorbei-laufende Menschen in geparkte Autos schauen… zum Glück Niemand….so konnte ich mich in Ruhe umziehen: Strumpfhose, Rock, Bluse und Blazer, Stiefel….etwas schminken, noch einmal kurz etwas über die Firma nachlesen und dann ging es zum Gespräch.

Die Aussicht aus dem 11.Stock des Gebäudes war überwältigend……der Leiter der Abteilung war dagegen schon etwas speziell…so speziell das eigentlich nicht genau klar war, welchen Job die eigentlich zu besetzen haben (das wusste auch der Personalvermittler im Vorfeld nicht…sehr merkwürdig)….Aber immerhin war das Gespräch zu Dritt nett und offen und lustig…

…und am Ende des Gesprächs waren sich meine beiden Gesprächspartner einig und haben mir sofort ein Jobangebot gemacht….für einen Teamleiter-Posten…und die hätten es gerne gesehen, das ich dieses sofort annehme, damit ich noch im Februar kündigen kann…

Da hab ich erst einmal den Druck rausgenommen…Nein, das klappt so schnell nicht, immerhin hab ich noch weitere Bewerbungsgespräche und entscheide mich dann – in Ruhe. Okay – aber das Angebot steht und ich soll es mir überlegen.

Nun war mir bereits auf dem Rückweg klar…das ist eigentlich nicht der Job den ich suche… 1 Stunde Fahrt mit der Bahn pro Strecke, einen Teamleiter-Posten mit Vertrauensarbeitszeit, eine Firma die noch nicht einmal den 1. Schritt in Richtung Digitalisierung unternommen hat, offene enge Büros, viele Gesellschaften, ein neues ERP-System das aufgebaut werden soll, eine Zwischen-Hierachie die neu eingezogen wird, und dazu ein Gehalt das der Aufgabe nicht gerecht wird….. hmmm nöööö

Und auf einmal hab ich einen inneren Druck verspürt einen Job finden zu müssen…nein, nein, nein…ich hab noch Zeit… und am Donnerstag hab ich noch einen Termin mit einem weiteren Vermittler und am Freitag noch ein weiteres Bewerbungsgespräch…. ich brauche nichts zu überstürzen…
Ausserdem warte ich schon seit Tagen darauf, das sich die Firma meldet ,bei der ich mich als erstes vorgestellt habe…die wollten mich ja zu einem 2. Gespräch einladen…aber bisher war nichts ….manno. DA würde ich nämlich sofort ja sagen.

Alles Vorbei – Aschermittwoch eben

Mal abgesehen davon, das ich in diesem Jahr von Karneval NICHTS mit bekommen habe, was ich sehr gut finde, hat mich Aschermittwoch doch sehr überrascht…oder eigentlich auch nicht…

…So gegen Mittag hat mich meine Chefin gefragt ob ich bereit sei, das „Probezeit-Endgespräch“ 2. Teil  jetzt doch vorzuziehen…na klar…

…also…mit vielen Worten hat meine Chef-Chefin erläutert, das sie über meine Aussagen schockiert sind und das sie nun begriffen haben, das es nicht nur an mir liegt und nun etwas im Team geändert werden muss ..und das es ja auch überhaupt nichts mit meiner Leistung zu tun hat…die ja sooo toll, ist und ich würde mich ja so bemühen ins Team aufgenommen zu werden….blablabla…als ob die das überhaupt beurteilen könnte….sie sieht mich ja kaum und beruflich  hab ich ja nur Handlanger-Dienste gemacht.

….ich hab sie gefragt, was sie mir da „in homöopatischen Dosen“ versuche mitzuteilen…weil sie eierte nur drum herum und ich wusste genau, was sie sagen wollte…

…ja also für mich gibt es in dem Team keine Chance mehr…und sie möchten meinen Vertrag aufkündigen, allerdings würden sie es begrüßen wenn ich kündige…lach.

Was sagen die mir da: Ich leiste gute Arbeit, es liegt nur zum Teil an mir, sie müssen im Team dringend etwas ändern, aber dafür muss ich erst einmal gehen. Na so ersparen sie sich eine Menge Ärger im Team und können alles auf mich abwälzen: Frau Wirbelwind68 geht, wegen Euch….

Die Chef-Chefin hat mir ihr Wohlwollen signalisiert, das man mich nicht freistellen kann, aber mir keine Steine in den Weg legt und ich flexibel zwischen 1-3 Monaten wählen kann, wann ich kündige…Hauptsache ich mache  in der Zwischenzeit weiter meine Arbeit. Ns klar in der nächsten Woche kommen die Wirtschaftsprüfer.

Nun ist es also raus und zum ersten Mal sind wir einer Meinung.

Sie waren überrascht das es mich so gar nicht umgehauen hat…lach…natürlich habe ich nicht gesagt, das ich bereits ein Vorstellungsgespräch hatte und am gleichen Abend noch ein Weiteres haben werde.

Es hat mich erstaunlicherweise überhaupt nicht belastet quasi auf Sicht ohne diesen Job zu sein….und ich bin sogar erleichtert das die Entscheidung schon jetzt gefallen ist…na klar ein paar Tage später wäre mir lieber gewesen, dann hätte ich von ganz alleine gekündigt…ohne Aufforderung.

 

 

Wandern im Dauerregen

Wandern im Dauerregen

Den ganzen Tag hat es nicht einmal aufgehört zu Regnen…Die Fahrt nach Ahrensburg verlief reibungslos. Anstatt meine Dicke Winterjacke immer wieder durchregnen zu lassen, hab ich mal etwas anderes ausprobiert:

Erst mal eine dicke Sweatjacke, darüber mein Regenjacke, die nur wenig gefüttert ist und darüber noch den dünnen Regenponcho. Das hatte den charmanten Vorteil, das weder der Schal, noch mein Wander-Rucksack vollkommen durchnässt wurden und ich gleichzeitig nicht zu warm angezogen war….

Nach 2,5 Stunden war der Poncho zwar innen wie außen nass…aber das war gar kein Problem…immerhin waren meine  Socken bereits nach 30 Minuten  vollkommen durchnässt… Die Wege waren derartig durchweicht und matschig, das ich mehrfach keine andere Wahl hatte als mich mit den Füssen in die tiefen Pfützen zu „retten“ um nicht der Länge nach hinzufliegen…mehrfach bin ich auf dem unebenen Wegen weg gerutscht….

Anfänglich dachte ich noch, mir wird bestimmt niemals warm werden…aber bereits 20 Minuten später sah das ganz anders aus…

Die Stunden im Wald taten mir gut…dabei war ich eigentlich ständig am Rande des Waldes, so das ich mich gut orientieren konnte…und trotz des schlechten Wetters waren viele Jogger, Hundebesitzer  und Spaziergänger unterwegs…

Da ich die meiste Zeit damit beschäftigt war auf den Weg zu achten, blieb meinem Kopf keine Zeit mehr andere Gedanken aufzunehmen….im Nachhinein war DAS die perfekte Erholung.

Den Rest des Tages hab ich dann entspannt und zufrieden auf der Couch verbracht. Mission completed.