Start in die Woche

Nach einem schönen und ereignislosen Arbeitstag, hab ich meine Walkingrunde heute einfach mal nach Hamburg verlegt…direkt nach dem Feierabend bin ich nach Ottensen gelaufen und hab für einen Cappuccino einen Zwischenstopp in einem netten Cafè gemacht.

…und hab danach noch ein paar neue Seitenstraßen ausgekundschaftet…hier gibt es so viele nette kleine Läden…interessant ist, das viele im Soutterrain liegen…das wird schon heimelig wenn man erst einmal 1-3 Stufen runter gehen muss, um in die Geschäfte zu kommen….

Ich bin mal wieder kreuz und quer gelaufen und finde mich mittlerweile ganz gut zurecht…so das ich mühelos bis zur S-Bahn Altona gefunden habe.

Für diese Woche bin ich ja im Besitz einer Wochenkarte für den ÖPNV und die Fahrt hin- und auch zurück war wirklich entspannt…es sind soo wenig Menschen in der Bahn, das ich nicht das Gefühl hatte, das es zu voll wird…und auf dem P+R Parkplatz direkt neben der S-Bahn-Station, wartete ja auch gleich mein Auto.

Hmmm – vielleicht sollte ich diese Kombi öfter machen…zumindest solange die S-Bahnen noch nicht wieder überfüllt sind…ich denk mal darüber nach.

Im Cafè wollte ich eigentlich mal wieder in Ruhe Zeitung lesen und auch ein wenig schreiben….aber dazu bin ich gar nicht gekommen.

Pilzduft bei Sonnenaufgang

Pünktlich um kurz nach 5 Uhr morgens bin ich von alleine aufgewacht…aber heute ist Sonntag…ich könnte weiterschlafen…

…hab mich zwar noch eine kleine Weile im Bett aufgehalten, aber das mit dem wieder Einschlafen hat nicht geklappt….mein Kopf war schon zu wach

…wie wäre es heute mit einer morgentlichen Walkingrunde im Wald? Es ist noch dunkel draußen…aber bald schon wird die Sonne aufgehen…und so ganz früh im Wald ist es phantastisch

….also gut: ich hab mich also einfach zum wandern angezogen, Kaffee gekocht und einen der leckeren Apfelballen eingepackt…beim Blick auf das Thermometer hab ich Handschuhe und Wollmütze hervorgekramt (5 Grad).

Ich war dann um 6.50 Uhr im Wald….es war immer noch dunkel….also hab ich mich bis zum Sonnenaufgang erst einmal am Rande des Waldes aufgehalten….

Und als es dann auch im Wald heller wurde, bin ich wieder kreuz und quer durch den Klövensteen gewandert…. So eine tiefenentspannte Atmosphäre gibt es nur am Morgen

…und dazu der Duft der Pilze….das nasse Wetter der letzten Tage hat sehr viele Pilze sprießen lassen…also keine, die ich jetzt Essen würde…aber trotzdem toll…ich bin auf schmalen Pfaden durch den Wald gelaufen und überall standen diese kleinen malerischen Kerlchen herum:

Auf dem Rückweg bin ich noch am Hofladen vorbei gelaufen und habe frische Eier für das Frühstück gekauft….und damit waren es heute Morgen schon einmal 8,5 km und das fast ohne Menschen im Wald…

Samstag in der Stadt

Um jetzt wirklich in den nächsten Wochen ein paar Km mit dem Auto einzusparen, hab ich mich entschieden, es mal mit einem Wochen-Ticket für den ÖPNV zu probieren. Ein Tagesticket wie ich es benötige, kostet 7,90 …das Wochenticket 29,20 und das gilt dann für genau 7 Tage….

Meine Kollegen haben mir erzählt wie unkompliziert ein Handy-Ticket ist…also hab ich die HVV – App auf mein Handy geladen, mich registriert und besitze jetzt mein erstes Handy-Ticket.

Auch wenn ich es beängstigend finde, das sich alles mehr und mehr auf das Handy fokussiert. Ich muss mich bereits in unregelmäßigen Abständen mit meinem Firmen-Handy verifizieren, wenn ich den Firmen-Laptop anschalte…das finde ich schon ulkig und hoffe immer, das es nicht ausgerechnet dann passiert, wenn ich es zuhause hab liegen lassen….

Ich bin also heute am Samstag mit dem Fahrrad bis zur S-Bahn-Station geradelt…und dann bin ich mit der S-Bahn (incl. Rad) nach Hamburg gefahren…hab dort ein paar Dinge erledigt…nur das Wetter wurde immer schlechter….

…hmmmm okay – wo ich ja schon mal in der Stadt bin und das Wetter nicht so dolle ist, kann ich auch mal kurz ins Büro fahren…nein – nicht um zu arbeiten….ich hatte mich im letzten Team-Meeting freiwillig für eine Sonderaufgabe gemeldet.

Der mega-kleine und hoffnungslos überfüllte Abstellraum benötigt dringend eine helfende Hand….keiner hat noch den Überblick was noch an Büromaterial und Putzutensilien auf Lager ist und so geht ständig jemand los, um genau das zu kaufen, was derjenige gerade benötigt….das ist ineffektiv.

So hab ich den wirklich ungünstig gestalteten Raum erst einmal bis auf das Regal leer geräumt, alle Dinge sortiert, Leerkartons beschriftet und alles neu einsortiert….

Jede Menge Alt-Elektrokram auf einen gesonderten Haufen gelegt…darüber müssen andere entscheiden. Man sollte doch meinen, das auch vor einem Büroumzug mal jemand schaut, ob das eigentlich noch benötigt wird..

Jetzt kann man den Raum auch wieder betreten….und ich zumindest kann nun schnell überblicken, was wir noch ausreichend auf Vorrat haben und was wieder nachbestellt werden muss…

Aber auch nach der Räum-Aktion war das Wetter nicht besser und so bin ich auf dem Rückweg zur S-Bahn zum Lieblings-Falafel-Laden gefahren und mich dann auf den Heimweg gemacht.

Apfelkuchen – einmal anders

Im Internet ist mir ein Rezept über den Weg gelaufen, das ich unbedingt ausprobieren wollte: Apfelballen.

Vorbereitung: ca. 10 Minuten, Backzeit ca. 20 Minuten….Einfach und schnell…..und das ist mein Ergebnis:

Es handelt sich um einen einfachen Quark-Öl-Teil mit kleingeschnittenen Äpfeln….Also ehrlich gesagt: einer der besten Apfelkuchen, die ich je gemacht habe…Yummy.

Das Rezept: 200g Quark, 100ml Sonnenblumen-Öl, 100g Zucker, Vanillemark oder Vanillesirup nach belieben zu einer cremigen Masse rühren…dann 300g Mehl, 10g Backpulver vermengen und mit der Quarkmasse zusammen rühren. 4-5 leicht säuerliche Äpfel schälen und in Stücke schneiden und ebenfalls zum Teig dazu geben.

Am Besten die gesamte Masse mit leicht feuchten Händen zu einem runden Laib formen und dann mit dem Messer in 8 Teile schneiden, als ob man eine Torte schneidet. Jedes Achtel dann zu einer Kugel formen und auf ein gefettetes Bachblech geben.

20-25 Minuten bei 180Grad Umluft backen lassen, leicht abkühlen lassen und mit Zimt und Zucker bestreuen …..

und dann lauwarm geniessen….

Hoch die Gläser

In dieser Woche haben die Kollegen beschlossen sich nach Feierabend mal wieder alle zusammen zu treffen: in einer kleiner Lokalität in der Nähe: ein bisschen was essen, ein nettes Gläschen trinken und einfach mal wieder quatschen….Seit Corona (und meinem Start in der Firma) war das bisher keine Option.

Aber jetzt sind die meisten Kollegen nur noch unregelmässig im Homeoffice und wir arbeiten meistens alle zusammen im Büro…treffen uns in der Küche und im Meeting-Raum…wir halten so gut es geht Abstand, liegen uns nicht in den Armen, nutzen die Hygienemöglichkeiten und versuchen bestmöglich Rücksicht zu nhmen…bisher gibt es bei uns keine Corona-Fälle….

Die Begrenzung für Treffen in Hamburg liegen aktuell bei 10 Personen …und als wir im Meeting durch gezählt haben, wer denn mitkommen möchte, waren es genau 10 – BINGO, passt. Ein Kollege hatte für den Donnerstag reserviert…gerne draussen…aber bei dem Regen lieber Drinnen.

Wir waren in einem leicht abgetrennten Bereich alleine an zwei Tischen und was soll ich sagen…es war ein super lustiger und feucht-fröhlicher Abend. Das Essen war wieder einmal klasse und ich habe mich ausgelassen unterhalten.

Das Schönste ist, die Kollegen sind stark durchmischt in ihrer Art: Alter von 22-59 Jahre, Berufe: Projektentwickler, Techniker, Rechtsabteilung und Buchhaltung. Die Kollegen kommen aus unterschiedlichen Ländern und es gibt unterschiedliche Geschlechter.

Also die Teilnehmerquote der Frauen lag bei 100% hahahha, was aber daran liegen könnte, das es aktuell nur 2 Frauen am deutschen Standort gibt.

Die junge Kollegin ist super nett und auch sie ist erst seit kurzem in Festanstellung. Zusammen hatten wir das Zepter übernommen um die Kaffeeküche im neuen Büro ordentlich und den Toilettenraum ein wenig heimeliger zu machen. Die Jungs lassen uns gewähren…und die Sauberkeit und Ordnung hat inzwischen insgesamt deutlich zu genommen.

Ich bin am Donnerstag extra mit der S-Bahn nach Hamburg gefahren, um dann auch ohne schlechtem Gewissen Alkohol trinken zu können…außerdem muss ich jetzt bei meinem Auto ein paar Kilometer „einsparen“, da ich beim Autokauf eine Km-Obergrenze für mein altes Auto vereinbart habe.

Es war eine gute Entscheidung die S-Bahn zu nehmen….und ich musste auch nicht alleine zur S-Bahn laufen…sondern hatte die Begleitung eines jungen Kollegen, der zwar nur fast die gleiche Richtung hatte, mich aber trotzdem bis zum Bahnhof begleitet hat…über soviel Ritterlichkeit hab ich mich gefreut.

Herbst-Typ

Ich war schreibfaul in dieser Woche…und ich merke wie Körper und Seele sich erst langsam an die dunklere Jahreszeit anpassen….denn ich bin auch insgesamt ein wenig faul.

Ich bin gut drauf, aber weniger unternehmungslustig und schneller müde. Okay – aber dafür gehe ich jetzt wieder regelmässig abends meine Walkingrunde.

Das ist schon etwas schräg: ich gehe lieber bei Dunkelheit, leichter Kühle und Regen…als im Sommer Abends, wenn es lange hell ist und dazu noch warm….Es macht mir jetzt einfach wieder viel mehr Freude zu laufen…auch gestern Abend nach 21 Uhr, als der Regen auf das Velux-Fenster prasselte …da hab ich einen kurzen Moment gezögert…will ich wirklich da raus? Aber der Impuls raus zu gehen war größer. Nach ein paar Minuten hat es dann nur noch genieselt, ich hab die Regenjacke mit Kapuze genommen und bin dann 3/4 Stunde mit schnellen Schritten durch die Dunkelheit gelaufen….

Danach hab ich mich mit einem heißen Tee noch auf die Couch verzogen und bin später zufrieden in mein Bett gefallen….

Meinen Kleiderschrank hatte ich schon am Wochenende auf Herbst-Betrieb umgestellt…hahahha also die reine Sommerkleidung wieder in die Kisten verstaut, aus denen ich die -Langarm-Shirts, Übergangs-Pullis und natürlich die bei mir unverzichtbaren warmen Strickjacken hervor geholt habe….

Soooo ….und jetzt fehlt mir zu meinem Glück nur noch der GOLDENE Oktober….aber der kommt bestimmt noch, auch wenn es in Hamburg und Pinneberg in den letzten Tagen viel geregnet hat. Aber wir alle wissen ja inzwischen, das länger anhaltender Regen eigentlich das ist, was wir uns wünschen sollten…..

Ein Land – verschiedene Regionen

Heute ist ja in Deutschland Feiertag….und ich möchte mich eigentlich nicht über das Thema auslassen…aber irgendwie möchte ich mich trotzdem einordnen.

Für mich war es nie ein Thema: Ost oder West / Ossi – Wessi und ich hab auch nie verstanden, woher diese Ressentiments auf beiden Seiten kommen.

Mal ehrlich – es ist vieles echt schief gelaufen bei der Wiedervereinigung und es wäre wahrscheinlich besser gewesen, sich etwas mehr Zeit dabei zu lassen, um das Beste für beide deutsche Staaten zu entwickeln. Aber letztlich gab es für so ein Riesen-Projekt keine Vorlage….da konnte man einfach nur anfangen und schauen, wo wir eigentlich landen….

Und jetzt nach 30 Jahren sollte das doch eigentlich kein Aufreger-Thema mehr sein….wir sind wieder vereint und das ist richtig und gut so. Die Löhne sind übrigens nicht nur im Osten unter Westniveau, sondern auch von Nord nach Süd gibt es gravierende Unterschiede…..und ja, das sollte es so nicht geben…und auch das Rentenniveau sollte nun angeglichen werden.

Ansonsten bin ich dafür, anzuerkennen, das es eben 16 unterschiedliche Regionen in Deutschland gibt und damit auch unterschiedliche Mentalitäten….und ganz ehrlich sächsisch verstehe ich ebenso wenig wie bayerisch oder schwäbisch….hahaha. dabei sage ich nicht, das damit eine Region besser oder schlechter ist.

Wir sind alle Deutsche… reicht das nicht.

Suppensaison ist eröffnet: Möhrensuppe (OHNE Ingwer)

Die moderne Küche hat so ihre Lieblinge. Dinge die es nur noch in bestimmten Kombinationen gibt….z.B. die Möhren-Ingwersuppe.

Überall wird diese in coolen Bistros und Restaurants angeboten und es gibt so viele unterschiedliche Rezepte dafür.

Warum gibt es eigentlich die Möhre nur noch dieser Kombination: Möhren mit Ingwer? Was ist aus der guten alten Möhrensuppe (Karottensuppe) geworden?

Ich mag keinen Ingwer: ich mag ihn nicht riechen, mag ihn nicht schmecken und reinbeißen schon mal überhaupt nicht…ich hab es in den letzten 20 Jahren immer mal wieder versucht…es geht nicht…auch nicht als Tee. Mir wird einfach schlecht davon.

Aber ich mag Möhren und so hab ich heute eine Möhrensuppe gekocht (OHNE Ingwer)…dafür mit Sellerie…

Gemüsezwiebel, Möhren und Sellerie im Verhältnis 1/2/1 schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel anrösten, Möhren und Sellerie dazu geben und weiter rösten, 1 Knoblauchzehe gehakt dazu geben, mit Gemüsebrühe auffüllen und Salz, Zucker, Pfeffer und 1TL Madras-Curry dazugeben. alles 20 Minuten köcheln lassen.

Danach die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer pürieren, weitere Gemüsebrühe und Milch dazugeben, bis alles eine sämig-flüssige Konsistenz hat.

Dann einen Spritzer Essig dazu geben und je nach Geschmack weiter abschmecken mit Salz, Pfeffer und Madras-Curry…

Wenn die Suppe etwas zu scharf wird, kann man diese mit etwas Schmand wieder neutralisieren…

Ich hab noch zusätzlich ein westfälisches Mettendchen (frisch vom Hofladen in NRW) reingeschnippelt und von meinem selbstgebackenen Brot eine Scheibe mit Butter in der Heißluft-Friteuse angeröstet.

hmmmm -lecker ! jetzt darf es ruhig kalt draußen werden….meine Suppensaison ist eröffnet.

Fisch und Fisch

Nach den fast 700km am Mittwoch, hab ich an meinem 2. Urlaubstag das Haus gar nicht verlassen…

Erst einmal war ich müde und hab lange geschlafen. Danach hab ich einen guten Teil des Vormittags mit bloggen verbracht und mich danach aufgerafft meine Abstell-Speisekammer auszuwischen und neu zu sortieren und vor allem die Lebensmittel noch einmal genauer nach Ablaufdatum zu sortieren.

Irgendwie ist mir da im Laufe des Jahres doch zuviel Unordnung reingekommen. Jetzt ist wieder alles perfekt zusammen gestellt und übersichtlich angeordnet.

Zum Mittagsessen gab es „Ofengemüse mit Lachsforelle“ ….so viel Gemüse gab mein Kühlschrank zwar nicht mehr her…aber mit Möhren, Lauchzwiebeln und kleinen Landgurken war es trotzdem lecker:

Dazu gab es die Kartoffeln, die ich in NRW in einem Hofladen gekauft hatte. Die sind heute echt mein Highlight, denn es sind „Cilena“ Kartoffeln. Diese Sorte gab es in der Soester Börde viele Jahre lang sehr häufig und war jahrelang meine Lieblingskartoffel…jawohl – so etwas gibt es: eine Lieblingskartoffel.

In Hessen und auch hier in Schleswig-Holstein scheint diese Sorte dagegen weniger beliebt zu sein….zumindest hab ich sie nirgendwo gefunden (wahrscheinlich weil der Ertrag dieser Sorte i.d.R. als „niedrig“ gilt).

Also hab ich diese unerwarteten Leckerbissen nur in Schale gekocht und dann mit Salz und Butter zu Fisch und Gemüse gegessen….

Einfach und lecker = Einfach lecker !!

Und weil ich gerade so schön im Fisch und Kartoffel-Modus bin, hab ich am Abend für die Matjes in meinem Kühlschrank aus Joghurt, Schmand, Gemüsezwiebeln, Äpfel und eingelegten Gurken eine schnelle Sauce nach Hausfrauenart gemacht und dazu aus den restlichen Pellkartoffeln vom Mittag auch noch Bratkartoffeln gezaubert….

Den Abend hab ich dann nur noch mit Bügeln und entspannen verbracht….Grins – ich fand den Tag klasse, so herrlich unaufgeregt und trotzdem produktiv.

Zwischenstopp: Bremen

Nachdem ich also gestern für ein neues Auto

  1. eine Menge Geld ausgegeben habe
  2. und einen halben Tag dafür im Auto saß

hab ich die Rückfahrt über die A1 genutzt, um einen kleeeiiinen Abstecher nach Bremen zu machen. Auch an diesen Ort sollte ich eigentlich ein paar Erinnerungen haben…auch wenn diese aus meiner Schulzeit stammen… ich glaube es war in der 7. oder 8. Klasse, als wir einen Schulausflug hierhin gemacht haben.

Ehrlicherweise konnte ich mich aber an NICHTS mehr erinnern, außer an die Stadtmusikanten…Bremen ist mir aus einem anderen Grund im Gedächtnis geblieben….Dort wo ich groß geworden bin, gibt es in de Nähe ein Dorf das heißt: Bremen (Ense)…als Kind bin ich mit dem Rad losgefahren hab auf einmal das Ortsschild „Bremen 9km“ gesehen…und ich war stolz wie Oskar sooo weit mit dem Fahrrad gefahren zu sein….hahaha für ein paar Minuten hab ich echt gedacht, kurz vor der Stadt Bremen angekommen zu sein….erst als ich umdrehte um nach Hause zu fahren, hab ich gemerkt das es nicht stimmen kann…wir waren mit der Klasse stundenlang im Bus unterwegs und ich nur ca. 1,5 Stunden mit dem Rad….

Die Stadt hat viele sehr alte Gebäude, aber im Gegensatz zu vielen anderen Städten mit historischem Gebäudebestand, hat Bremen einen fast morbiden Charme.

Die alten Gebäuden wirken hier an vielen Stellen einfach abgenutzt alt…gerade den öffentlichen Gebäuden fehlt eine vorsichtige und liebevolle Restaurierung oder eine Säuberung der Fassaden…aber dazu wird eben auch eine Menge Geld benötigt…und das hat die Stadt nicht.

Trotzdem wirkt die Innenstadt mit sich im Reinen…alte und neue Gebäude fügen sich zu einer Einheit…es wirkt authentisch und übertüncht nicht mit Farbe die Probleme.

Im Schutze einer der großen Kirchen hab ich mich draußen in einem Bistro niedergelassen….ich kenne es aus Frankfurt und war überrascht, das es hier auch eine „Bar Celona“ gibt… etwas Fingerfood und eine Weinschorle, danach ein kleiner Spaziergang durch die Stadt und dann ging es auch schon wieder weiter nach Hause…..ich wollte dieses Mal nicht in den Berufsverkehr geraten…