Dies und das ….so vor Weihnachten

Heute ist der 20.12. mein letzter Urlaubstag….während dann alle Anderen in den Weihnachtsurlaub gehen, gehe ich zurück an meinen Schreibtisch…auf zur Jahresend-Rallye. Die Mail meiner liebsten dänischen Kollegin während meines Urlaubs hat mich ein wenig in Schrecken versetzt. Sie schreibt das die Chefs auf die noch vorhandenen Controller (also eigentlich Buchhalter) den Druck weiter erhöhen….immer weniger Kollegen, müssen immer mehr arbeiten, weil die, die weg gehen, nicht ersetzt werden können. Sie finden keine neuen Mitarbeiter.

Die Kollegin hat ein ausgesprochen ausgeglichenes Wesen, arbeitet strukturiert, zügig und die Arbeitsergebnisse, die sie erzielt, waren immer gleichbleibend auf hohem Niveau…zumindest bis zum Sommer…seitdem wird es für sie immer schwieriger und wir haben uns schon öfter darüber unterhalten. Jetzt schreibt sie, wenn es nicht besser wird, dann sucht sie sich einen neuen Job. Sie wäre damit ja auch nicht die Erste die in DK das Unternehmen verlässt.

Und genau das ist es auch, was der Controller und ich in Hamburg mitbekommen…es wird immer mehr Arbeit auch bei uns abgeladen, was eigentlich ursprünglich nicht zu unseren Aufgaben zählt…aber die dänischen Kollegen haben einfach keine Zeit mehr, sich mit bestimmten Themen auseinander zu setzen. Noch schaffe ich es weitere Sonderaufgaben von mir fern zu halten.

So aber heute ist noch Urlaub und so hab ich meine Weihnachtsgrüße fertig geschrieben und gleichzeitig noch ein paar Briefe mit meiner Adressänderung an diverse Versicherungen und andere Stellen, die ich nicht selber online ändern konnte.

Nachher geht es noch zum Einkaufen….alles was ich so in den nächsten 1-2 Wochen brauchen werde, mit Ausnahme von frischem Obst und Gemüse.

Ich hab mich jetzt bei einem Kajak-Verein zum Grundkurs angemeldet…die nehmen aktuell jedoch keine Voranmeldungen an…ich soll mich im Frühjahr noch mal melden….also hab ich es mir auf Termin gelegt…der Kontakt war sehr nett und unkompliziert und mit Ahoj unterschrieben…..

Außerdem hab ich von Familie Nett (meine ehemaligen Nachbarn, die neben dem Drachen wohnen) eine Rückmeldung auf meine Einladung erhalten. Sie kommen gerne in der 1. Januar-Woche…zu VIERT. Ohhh wow – also sogar die beiden erwachsenen Töchter wollen mitkommen.

Hmmm da muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen…Flammkuchen für 5 Personen bekomme ich mit meinem Backofen nicht gleichzeitig fertig…werde noch einen Eintopf oder eine Paella machen….mal sehen, was mir da noch für Ideen kommen.

Morgen früh kommt endlich die Glasbau-Firma, um mein Fenster im Arbeitszimmer mit einer Silikondichtung wieder winddicht zu machen….hab vor ein paar Tagen mal vorsichtig bei meiner Vermieterin angefragt, ob sie schon Gelegenheit hatte….ich nehme an sie hatte es vergessen, denn prompt kam der Anruf zur Terminabstimmung. Also Morgen früh….okay, dann fahre ich erst später ins Büro. Es wird jetzt auch Zeit mit dem Fenster, seit heute sind die Temperaturen wieder um den Gefrierpunkt.

Nach langem hin-und-her hab ich mich endgültig entschieden KEINEN Tannenbaum aufzustellen…das lohnt sich nicht und ich finde es bei mir auch so, sehr gemütlich und kuschelig weihnachtlich.

Und weil ich die besten Ideen unter leichtem Zeitdruck entwickele….kümmere ich mich heute erst um die „Bei-Geschenke“. Also mit meiner Familie ist abgesprochen, das ich Ihnen Geld schenke…das klingt zwar langweilig, ist aber für uns alle praktisch – so kauft sich jeder das, was er gerne haben möchte und sich sonst evtl. nicht kaufen würde. Wir sind alt genug, unsere Haushalte sind komplett so eingerichtet, auch Deko ist überall genügend vorhanden….

…aber da wir in diesem Jahr komplett auf Süßigkeiten als Bei-Geschenk verzichten, besorge ich noch ein Kleinigkeiten der anderen Art….ich hab schon ein paar Ideen im Kopf: Eintrittskarten fürs Museum im Gottorfer Schloss, Hafenrundfahrt im Frühling, Eintrittskarten für Hagenbecks Tierpark (wollte ich eigentlich nie wieder hin, aber Schwester+Schwager waren viele Jahre nicht mehr dort).

Roggenbrot mit Röstzwiebeln

ich hab den Roggen-Sauerteig in 2 kleinere Brote verwandelt …wow also die sehen ja richtig gut aus…und schmecken auch noch richtig gut.

Da ich den Zwiebelgeschmack jetzt nicht dominieren lassen wollte, war ich also zurückhaltend bei der Zugabe der Röstzwiebeln und so ist jetzt der Kümmelgeschmack ein kleeeinnnn-wenig mehr im Vordergrund…..aber dafür passt das Verhältnis Salz zu Kümmel prima…und der Zwiebelgeschmack kommt ganz leicht am Ende des Kauvorgangs.

Mit Butter und Leberwurst (Seit Linsenfutter, den Kommentar mit der Leberwurst geschrieben hat, hab ich immer mal wieder mal ein kleines Stück Leberwurst im Haus hahahaha) passt das prima zusammen.

Falsche Schublade geöffnet

Ich hab in dieser Woche die Grammatik-Grundregeln der Dänischen Sprache wiederholt und wiederholt und wiederholt und so langsam kann ich mir das Eine oder Andere tatsächlich schon merken.

Das mir die Grammatik keinen Spaß bereitet, hab ich ja schon geschrieben….eine letzte Lektion liegt noch vor mir: Die reflexiven Possessivpronomen…danach ist dieser Grammatik-Block erst einmal überstanden, hoffe das es anschließend mehrere Lektionen gibt, um all das Gelernte zu vertiefen.

Ich arbeite beim Lernen auch heute noch nach den gleichen bewährten Regeln, wie früher schon in der Schule…Alles was ich mir merken möchte, schreibe ich ganz altmodisch per Hand auf. Es ist inzwischen erwiesen, das diese Form der handschriftlichen Wiederholung besser für das Erinnern ist, als wenn man es nur über eine Tastatur einstippt.

Dabei ist die langfristige Speicherung von Informationen in unserem Gehirn schon eine echte Meisterleistung. Das Erlernte wird wahrgenommen, interpretiert und konsolidiert, landet dann im Kurzzeitgedächtnis und wird erst nach mehrmaligem Wiederholen ins Langzeitgedächtnis verschoben. Um das so Gelernte wieder abrufen zu können, muss man es dann später nur wieder finden.

Es ist quasi wie, wenn ich meinen Schrank öffne und anfange zu suchen…ich öffne Schublade, um Schublade…und manchmal finde ich dann Sachen, an die ich mich schon lange nicht mehr erinnern konnte….bevor ich dann das hoffentlich Gesuchte wieder finde.

Bei den Abend-Walkingrunden der letzten Tage, rekapituliere ich immer wieder ein paar der dänischen Regeln, die mir dann ganz spontan einfallen….und wiederhole sie halblaut.

und auf einmal höre ich mich sagen: das ist ein = „Esta es un…“

MOMENT-EINMAL….das ist NICHT Dänisch…das ist Spanisch.

Da hat sich meine Erinnerung wohl in der Schublade vertan….und auch wenn ich diese nun wieder versuche zu schließen, kommen mir unvermittelt immer wieder spanische Wörter in die Quere….dabei habe ich Spanisch nie wirklich benutzt und auch nur 2 Jahre Wirtschafts-Spanisch gelernt, auf der Höheren Handelsschule vor 35 Jahren.

Wieso mir ausgerechnet JETZT diese Worte wieder einfallen, ist mir ein leichtes Rätsel….das kann ja heiter werden, wenn ich jetzt die verschiedenen Sprachen auch noch anfange zu mixen….als ob es nicht schon so genug wäre…

Flammkuchen und anderes aus Teig

Gekocht hab ich in dieser Woche wesentlich weniger, als ich es sonst tue, war dafür ja ein paar Mal auswärts essen und ansonsten hab ich mich aus meinem Gefrierschrank bedient, in dem viele frisch gekochte Gerichte genau auf so einen Einsatz warten.

Für die Wanderung gestern, hatte ich kein Brot zuhause, also nicht einmal einen Brotteig in Bearbeitung ….also gab es ein schnelles Pfannenbrot – ohne Hefe, dafür mit Salz, Kümmel und Thymian und in etwas Olivenöl als Fladenbrot in der Bratpfanne gebacken. Da ich schnell ins Brenner Boor wollte…hab ich kein Bild gemacht, aber es sah jetzt auch nicht spektakulär aus…war aber lecker.

Am Mittag hab ich aus den Resten eines selbstgemachten Tomaten-Ketchup mit viel Knoblauch, Passata aus dem Glas und etwas Rotwein eine Tomatensoße gekocht und die fertigen Spaghetti darin geschwenkt…dazu frisch gehobelter Parmesan…das war richtig lecker….

Und da ich ja Familie Nett, meine ehemaligen Nachbarn, zum Flammkuchen-Essen einladen werde (die Einladung ist verschickt, wir müssen uns nur noch auf einen Termin einigen) musste ich ja mal wieder ausprobieren ob ich das überhaupt noch kann.

Jaaa – der sieht gut aus….2/3 von links gerechnet sind klassisch mit Schmand, Speck und Zwiebeln….das 1/3 rechts ist mit Käse und geräucherten Putenbrust-Streifen.

Der Backofen hätte noch etwas heißer sein sollen, damit der Teig noch knuspriger wird….aber das klappt schon mal ganz gut und lecker war es auch so…also zumindest die klassische Seite des Flammkuchen….aber das kann ich fürs nächste Mal noch feinjustieren.

…und weil ich scheinbar jede Menge Lust aufs Teig kneten hatte, hab ich auch gleich mal wieder einen Brotteig mit Sauerteig und Roggenmehl angesetzt, verfeinert mit Röstzwiebeln und Kümmel…auf das Brot bin ich echt gespannt…aber das backe ich erst Montag…..

Bewegungs-Drang

Bei kühlem, windigem Sprühregen hab ich mich kurz nach Sonnenaufgang bei Bad Oldeslohe ins Brenner Moor begeben…obwohl es wirklich nur leichter Sprühregen war, fühlte es sich durch den Wind viel kälter an und so zog ich die Wollmütze immer tiefer über die Ohren….brrrrrr.

Aber ich wollte Laufen, ich wollte mich mich bewegen…also hab ich mich überwunden….und bin gelaufen. Das eigentliche Moor auf den Holzplanken zu durchqueren, ist relativ schnell gemacht (auch wenn die nassen Planken rutschig waren)…..

aber ich bin, wie schon bei meinem früheren Besuchen hier, einige Schleifen gelaufen ….und das Laufen ging richtig gut…hatte ich doch meine Dehnübungen für den Arm auch endlich mal wieder auf meinen Fuß ausgeweitet…..und prompt lief es wie am Schnürchen.

Das Wetter blieb trüb und so blieben auch die landschaftlichen Aussichten eher trübe, aber ich mag ja den morbiden Charme des Moores.

Ich bin fast stoisch ohne Pause gewandert….blieb innerlich ohne große Emotion….es ging heute bei mir nicht um das Genießen der Natur oder in der Natur, es ging ums Genießen der Bewegung…ich hatte das Bedürfnis mich einfach zügig fortzubewegen….und so waren es dann auch ziemlich genau 9,8 km als ich zwei Stunden später wieder am Auto an kam.

Erst später am Abend, bei einer weiteren Walking-Runde nach 22 Uhr, hab ich gemerkt, es ist Vollmond. Insgesamt hab ich also inclusive aller Putz-, Koch- und Aufräumaktionen fast 24.000 Schritte gemacht und dabei 17,3 km zurück gelegt.

Kampf dem Schmerz

Hab ich mich meinem Tennis-Arm bisher passiv ausgeliefert gefühlt und mittels Orthese quasi ruhig gestellt…hab ich jetzt endlich den ersten Schritt zur aktiven Wiederherstellung der vollständigen schmerzfreien Beweglichkeit meines linken Ellenbogens begonnen.

Immerhin hab ich die Schmerzen jetzt schon seit mehreren Wochen und ich habe keine Lust das daraus ein chronischer Schmerz wird.

Wie geht das also?

Mit verschiedenen Dehn-und Streckübungen der Unterarm-Muskulatur u.a. auch mit Hilfe der Mini-Faszienrolle, Muskelaufbau-Übungen mit Kurzhantel und Thera-Band und mit Akupressur. Alles Übungen die man Zuhause und alleine durchführen kann….die in den Schmerz hineingehen. Das ist unangenehm, na klar…aber nach jeder Übung merke ich, wie es tatsächlich etwas besser wird.

Leider geht es nicht von 1-2x Mal Übungen machen vorbei…das wird evtl. ein paar Tage oder auch Wochen dauern, in denen man die Übungen immer wieder wiederholen sollte….2x am Tag, 4x am Tag.

Das ist lästig und ja, ich hab dazu auch keine Lust….aber auf Dauerschmerzen hab ich erst Recht keine Lust….also rein in den Schmerz…..seufz….

Im Internet gibt es einige Videos mit Anleitungen und ich bin ein Befürworter der Liebscher-Bracht Methodik…deren Grundprinzip zusammen gefasst bedeutet: Eine Ruhigstellung von Muskeln und Sehnen führt langfristig nicht zum Erfolg, sondern dazu, das diese ihre Funktion immer weiter einstellen. Sie sollten entsprechend der jeweiligen Problemstellung aktiv eingesetzt werden, um eine Veränderung/Verbesserung herbeizuführen.

Auch wenn ich nicht bei allen Themen einer Meinung bin, mir haben viele der Übungen geholfen. Für das Thema „Tennis-Arm“ hab ich mich allerdings für andere Videos mit unterschiedlichen Übungen und Techniken entschieden….aber alle haben das gleiche Prinzip: Dehnen, Strecken, Stärken…..ergänzt um Wärme oder auch Kälte, je nachdem was einem Gut tut.

Rustikale Gemütlichkeit

Seitdem ich hier im Kreis Pinneberg wohne, also seit 2 Jahren, komme ich sehr oft durch Norderstedt und damit immer genau an einer belebten Kreuzung vorbei, an der es ein Bistro gibt, das „Einstein“.

Jedes Mal denke ich, ach das sieht aber nett aus…das müsste ich doch mal ausprobieren….hab es aber noch nie getan…aber auf der Rückfahrt vom Wohldorfer Wald wollte ich es jetzt endlich mal testen.

Von Außen rustikal, ist es auch innen sehr rustikal – gemütlich…mit ein paar netten Nischen.

Die Speisekarte ist so, wie ich es mir bei einem modernen Bistro vorstelle – von allem etwas: Pizza, Pasta, Burger, Salate und Steaks. Die Getränkekarte ist sehr groß und umfassend.

Ich hab mich für eine Gemüsepfanne mit Steak-Streifen und Knoblauchbrot entschieden…..aber ohne die dazugehörende Bratensoße…also allein für dieses Gericht komme ich gerne wieder: frisches Gemüse, knackig, lecker, heiß -auch das Fleisch und das Brot sehr lecker.

Nur die musikalische Untermalung hat mich etwas verwundert….herz-zerreißende schmachtend-getragene langsame Weihnachtsmusik aus so aus den 50er Jahren …ein schmalziges Gejaule ziemlich laut…der reinste Nervenkrieg….hab die junge Bedienung gefragt, ob das Ihr Musikgeschmack ist oder ob es möglich wäre, die Lautstärke etwas zu reduzieren….die Frage hat sie zwar nicht beantwortet, aber dan n doch die Lautstärke so reduziert, das die Musik nur noch im Hintergrund wahr zu nehmen war.

Wieder zuhause angekommen war mir schon wieder so erbärmlich kalt….was ich erst mit einer langen, heißen Dusche endgültig abschütteln konnte….anschließend hab ich den Rest des Tages auf der Couch verbracht und über die Mediathek eine norwegische Kurz-Serie aus dem Jahr 2015 angeschaut „Lifjord- der Freispruch“ – war zwar etwas langatmig, manche Nebenschauplätze waren eindeutig überflüssig bzw. absolut unlogisch….aber letztlich blieb es bis zur endgültigen Auflösung spannend genug.

Unterhaltung im Wald

Trotz des trüben Morgens bin ich über Norderstedt in den Wohldorfer Wald gefahren….und als ich ankam, kam gerade die Sonne hervor…wieder einmal Glück gehabt.

Der Arm tat mir immer noch weh und mir war trotz der 9 Grad erbärmlich kalt, so richtig fröstelig kalt…und so stapfte ich eher missmutig, als froh gelaunt los…..brrrrrrrr…..kalt….grummel…..kalt….

Na klar wurde mir auch wieder warm, aber es dauerte in der Tat eine ganze Weile….und dann war ich froh hier zu sein…auch als wenig später die Sonne zusammen mit dem Blauen Himmel, wieder hinter einer dichten Wolkendecke verschwand. Meine Laune war wieder auf Normal-Niveau angelangt (also entspannt gut gelaunt) und ich hab es sehr genossen zügig durch den stillen Wald zu Laufen.

Während ich später auf einer Bank saß und heißen Kaffee trank, flog ein Flugzeug über den Wald…ich schaute empor, aber durch die Wolken war es nicht sichtbar.

Ein Ehepaar Mitte/Ende 50 kam vorbei und wir sind durch meinen Blick zum Flugzeug ins Gespräch gekommen…haben uns über Lautstärke von Flugzeugen über Wohngebieten, über Pandemie bedingte Ruhen und Arbeiten von Zuhause unterhalten und dann haben Sie von ihrem Sohn erzählt (Ende 30, verheiratet 2 Kinder) der sich im Homeoffice selbst-ausbeutet, keine Pausen macht und das sie sich Sorgen machen. Über drohenden Burnout und über Eltern die ihre Kinder zwar warnen, aber sie nicht vor Fehlern beschützen können.

Es war ein so ruhiges, offenes und schönes Gespräch auf Augenhöhe…ich fand die Beiden wunderbar….das waren bestimmt 15-20 Minuten….Beide haben sich für das nette Gespräch bedankt, bevor sie dann weiter gezogen sind. Manchmal ist es tatsächlich einfacher sich fremden Menschen für ein privates Gespräch zu öffnen.

Als ich nach 2 Stunden wieder am Auto war, waren es fast 8km, die ich gelaufen bin…sehr schön.

ruhige Urlaubstage…

Mein Urlaub plätschert jetzt ruhig und harmonisch vor sich hin…und das ist herrlich so.

Mittwochvormittag war ich zur Booster-Impfung….eigentlich ist mein Termin über den Hausarzt erst im Februar 2022…aber als ich das in der Firma erzählte, meinte einer meiner Kollegen: Du kommst doch auch aus Schleswig-Holstein…da gibt es eine Webseite über die man sich unproblematisch über die Impfzentren anmelden kann…die haben noch viele freie Termine.

Hmmm, nach den Informationen im Fernsehen über lange Schlangen vor Impfzentren in eisiger Kälte, bin ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, es über eines der Impfzentren zu versuchen. Das betraf scheinbar aber nur spontane Impfaktionen…denn was soll ich sagen, in meiner unmittelbarer Nähe hat bei den Johannitern ein neues Impfzentrum eröffnet und den Termin konnte ich mir tatsächlich aussuchen, einzige Voraussetzung, die 2. Impfung musste mindestens 5 Monate zurück liegen. Passt ! – Also diesen Mittwoch, alles lief reibungslos…super organisiert und auch der Pieks war fast gar nicht spürbar und überhaupt nicht unangenehm. Jetzt muss ich nur noch beim Hausarzt den Termin wieder stornieren.

Davor und danach bin ich noch Walken gewesen und war anschließend in einem kleinen italienischen Restaurant essen.

Das Essen war zwar ganz okay, wenn auch für Pasta mit viel zu viel Soße. Der kleine Laden war auch irgendwie gemütlich, aber so richtig wohl hab ich mich nicht gefühlt….der Chef war zu bemüht freundlich um wirklich Freundlichkeit auszustrahlen, die Tischdecken waren alle ziemlich verknittert und an meinem Tisch dreckig. Die Corona-Regeln hat er mehr als halbherzig kontrolliert, bzw. das Nichtvorhandensein eines Impfnachweises am Nebentisch akzeptiert.

Ich war hier im Ort schon in einem anderen kleinen italienischen Restaurant, das etwas versteckter liegt…aber dort strahlten Alle eine wirkliche Herzlichkeit und Freundlichkeit aus und das Essen war Gut und sauber war es dazu auch noch.

Den Rest des Tages hab ich dann nicht mehr allzu viel gemacht…..ein bisschen Wäsche waschen, bügeln, Wohnung putzen. Dänische Grammatik lernen und ich hab lange mit dem Rentner aus Hessen telefoniert, das war wie immer lustig und tat mir sehr gut. Seit dem Abend hab ich als Nebenwirkung zur Booster-Impfung nur einen leicht schmerzenden Oberarm rund um die Einstichstelle gehabt, dafür keine Müdigkeit oder Schlappheit, wie bei den ersten beiden Impfungen. Gut das ich den linken Arm gewählt habe, an dem ich ja den „Tennis“-Arm habe….so schmerzte immerhin nur ein Arm und auf dieser Seite kann ich eh momentan nicht liegen.

…und wieder der Drachen

Seit gestern hab ich Urlaub…also hab ich meinen Urlaub tatsächlich nur um einen Tag verschoben ….bringt ja nichts ihn noch weiter zu verschieben, die Arbeit wird dadurch auch nicht weniger.

Ja und nun könnte ich also ganz entspannt hier sitzen und mich rundherum des Lebens erfreuen, wenn….ja wenn der Drachen aus der alten Wohnung nicht seit Montagabend wieder per Whatsapp Zeter-und Mordio schreien (also schreiben) würde.

Es geht jetzt 2,5 Wochen nach der Wohnungsübergabe um den Mülleimer in der Küche…den sie wieder haben möchte….hab ihr geschrieben WO sie ihren Mülleimer IN der Küche findet und damit war für mich alles gut. Es geht um so einen Eingebauten, den ich aber schon beim Einzug sorgfältig ausgebaut und mit allen Teilen unter der Arbeitsfläche verstaut hatte, sonst hätte ich weder Waschmaschine noch Spülmaschine anschließen lassen können. Ich hatte meinen eigenen Mülleimer genutzt, aber beim Auszug ihren auch nicht wieder eingebaut….und es ist ihr bei der Übergabe auch nicht aufgefallen und war nicht Teil des Übergabeprotokolls.

Und jetzt behauptet sie, der Mülleimer wäre komplett kaputt und überhaupt nicht mehr zu gebrauchen und sie würde jetzt auf meine Kosten einen Neuen einbauen lassen.

Ich hab ihr entsprechend geantwortet, das ich mir jetzt weitere Beschuldigungen dieser Art verbitte und es eben in ihrem ach so geliebten Protokoll nicht enthalten ist. Ihre Antwort: Sie hätte schon lange genug von mir gehabt.

Bevor ich sie dann bei Whatsapp blockiert habe, hab ich ihr nur noch geschrieben, das wir uns da ausnahmeweise einmal einig sind, auch ich hätte schon lange genug von Ihr und das ich Ihr ein TOLLES Leben wünsche…..

Schluss jetzt…es geht nicht an, das sie mich mit ihren Nachrichten immer noch aus meiner Mitte reißt….und so habe ich sie bei Whatsapp tatsächlich blockiert. So muss ich nicht bei jeder weiteren Whatsapp befürchten, weiter von ihr drangsaliert zu werden. Es bleibt ihr immer noch der Weg per Mail oder Briefpost.