Stadt der Parkplätze

Jeder Ort  hat etwas Besonderes…für viele Orte wird  sogar  mit besonderen Schildern die Besonderheiten des Ortes hervorgehoben…als ich heute für einen Ausflug in  Itzehoe angekommen bin, hab ich nur gedacht: man – die haben aber viele Parkplätze hier…irgendwo stand auf einem Schild auch das in der Innenstadt 4.000 Parkplätze zur Verfügung stehen…

wow – also das ist echt eine Menge Platz für Autos.

Ansonsten war ich etwas enttäuscht…die Innenstadt hat zwar sehr viele alte und schöne Häuser…daneben aber auch viele Bausünden und vor allem viel Leerstand…das wirkt dann sehr schnell nicht nur verlassen, sondern dem Verfall preisgegeben…verstärkt wurde das Gefühl in der Innenstadt durch eine hohe Anzahl an Menschen die ich  im Sozialgefüge unseres Landes als abgehängt bezeichnen würde…dabei liegt die aktuelle Arbeitslosenquote des Kreises voll im Bundesdurchschnitt.

Was mich jedoch sehr gefreut hat sind die Spazierwege und Radwege  rund um die Stadt, entlang der Stör (neeeeiiiin – nicht der Fisch, sondern der Fluß)  und hier bin ich dann auch auf den „Ochsenweg“ gestoßen. Einem Fernradweg der von Dänemark bis nach Wedel führt….davon hab ich jetzt schon mehrfach gehört…

 

Abrutsch in die Stille

In den letzten Tagen war ich etwas schreibfaul – oder sagen wir lieber: kommunikations-faul…woran das liegt? Es ist ja nicht so, als ob mir nichts mehr einfiele oder es mich nicht interessiert was andere so machen…Aber mir fehlte einfach die Energie, der Antrieb.

Wie bereits früher mal hier beschrieben, gibt es bei mir immer mal wieder Zeiten in denen ich still werde…stumm…einfach weil ich irgendwie in eine Phase gerate, die man durchaus mit dem Begriff schwermütig beschreiben  könnte.

Schwermütig ist dabei eine altmodische Bezeichnung…aber als depressive Verstimmung würde ich es in dieser Phase nicht bezeichnen wollen…das trifft es einfach nicht …ich bin ja nicht schlecht gelaunt, fühle mich nicht minderwertig oder ungeliebt, bewältige meinen Alltag ganz normal…Es ist ja nicht alles gleich eine Krankheit nur weil man sich ein paar Tage „anders“ fühlt.

Ich denke es ist jetzt der Wechsel in den wirklichen Herbst der es mir gerade schwer macht, mit frohem Schwung durch diese Woche zu gehen. Es ist trübes Wetter draussen und die Sonne, wenn sie denn mal scheint, hat nicht mehr die gleiche Kraft wie im Sommer. Der Körper fängt an sich auf den Winter vorzubereiten.

Ich erkenne die Anzeichen bei mir  inzwischen recht gut und versuche diese Phasen in meinem  Leben so aktiv wie möglich zu gestalten. Es sind in der Regel nur ein paar Tage in denen ich mich schlecht fühle, keinen Antrieb habe und dazu neige mich auf der Couch unter der Decke zu verkriechen…mich nicht mitteilen mag, weniger lache und nicht so optimistisch auf den Tag schaue.

…aber ich  versuche  eine ganze Menge, um mich davon wieder zu befreien…direkt nach Feierabend bin ich bisher jeden Tag in dieser Woche an der frischen Luft gewesen…hab mir nahe Ziele gesucht und war einfach in der Natur laufen und später am Abend hab ich mich auch mehrfach aufgerafft noch „eine Runde“ in der Umgebung zu laufen. Wenn ich das Phlegma erst einmal überwunden habe, waren das am Abschend schon 1-2 Stunden zusätzlich…Mit Laufen meine ich strammes Gehen, also kein Jogging und auch kein Schlendergang…wandern/walken eben.Bewegung hilft mir aus dem stummen Tal heraus

Zusätzlich war ich gestern zum ersten Mal nach der Arbeit frustriert…lach, ja es ist schon eine etwas  merkwürdige Art der Arbeitsaufteilung, an der ich mich gerade reibe….Ich hab dann längere Zeit am Nachmittag  mit einem meiner Mädels telefoniert – und das tat mir und ihr richtig gut….so hat jeder seinen Frust los werden können.

…und heute bin ich relativ gut wieder aus meiner stummen Zeit wieder aufgetaucht…und weiter geht es… hab wieder genügend Energie und Neugierde…und hab mir für meinen heutigen Nachmittag 2 Ziele ausgesucht….welches ich davon  tatsächlich ansteuern werde, entscheide ich gleich spontan…wenn ich mich ins Auto setze.

Also ich wünsche Euch Allen einen schönen Samstag

 

Krabben satt

Bestens gelaunt bin ich am Sonntag um 6:30 Uhr aufgestanden und war bereits vor 8 Uhr auf der Autobahn in Richtung Husum…Das Wetter war bedeckt und größtenteils auch trocken. Um diese Zeit waren die Straßen  ziemlich leer und so hab ich den Tempomaten eingestellt und eine Runde geschlafen…NEIN…natürlich nicht geschlafen, aber ich war entspannt.

Witzigerweise traf meine Schwester zur gleichen Zeit am verabredeten Platz ein, wir waren also Beide mehr als 30 Minuten zu früh…lach. So hatten wir auch keine Parkplatz-Probleme…eine Stunde später war auch wirklich die gesamte Innenstadt von Husum voll…immerhin gab es neben dem Krabbenfest auch noch einen verkaufsoffenen Sonntag.

Erst einmal haben wir in einem gemütlichen kleinen Café halt gemacht…dann sind wir über den Kirchplatz geschlendert und haben das 1. Mal an diesem Tag einen Krabbenbrötchen gegessen…, später am Hafen musste ich unbedingt einen echten dänischen Hotdog essen…mein Letzter liegt mehr als 10 Jahre zurück..hahahha  LECKER.

Rund um den Hafen sollten dann die Krabben-Kutter ankommen um  direkt vom Kutter kaufen zu können…so wie früher in meiner Kindheit…leider war kein Kutter in Sicht,  aber in einem der Fischgeschäfte am Hafen waren gerade riesige Mengen frischer Krabben rein gekommen (die Kutter waren wohl schon da gewesen)…also haben wir uns einmal ordentlich mit ungepulten Krabben eingedeckt und für mich gab es noch einen frisch geräucherten Aal dazu… So – das Abendessen war schon mal gesichert.

Für den Mittags-Hunger sind wir direkt am Hafen  in ein Fisch-Restaurant eingekehrt, hatten ein gemütliches Plätzchen und studierten die Speisekarte. Klar gab es auch Krabben zum Mittag (Schwarzbrot mit Krabben und Spiegelei mit einer riesigen Salatbeilage) und ich kann nur sagen: leeeeeecccckkker.

Bis 16 Uhr sind wir dann noch durch die Stadt geschlendert und durch ein paar Geschäfte, durch den Schlosspark…alles war schön und nett, aber irgendwann kann der Moment, da ging mir das Gesabbel meiner Schwester doch langsam auf die Nerven…lach…und nachdem meine Schwester und Schwager wieder gefahren sind bin ich noch ein paar Minuten in Ruhe durch den Schlosspark gelaufen..

Am Abend hab ich mich dann ans Krabben pulen gemacht….lach…ohhhha es hat eine ganze Weile gedauert bis es dann endlich etwas zügiger ging…bin tatsächlich aus der Übung…und so konnte ich nicht abwarten das alle Krabben zum Essen fertig gepult waren…und so fand mein Abendessen quasi in Häppchen noch während der Vorbereitung statt…so ganz pur…

Der Aal hat mich allerdings nicht überzeugt…butterweich – aber auch sehr fettig…okay also das war dann erst einmal genug Früchte aus dem Wasser…so für einen Tag.

Hab übrigens gelesen, dass die fertig gekochten Krabben sehr oft mit dem LKW  6.000km nach Marokko zum pulen transportiert werden und dann wieder 6.000km zurück nach Deutschland…3 Tage hin / 3 Tage zurück.  Nur so sind die Krabben in den Supermärkten überhaupt bezahlbar. Das rechnet sich nur, weil in Marokko die Löhne so extrem niedrig sind.

 

 

 

na endlich … ich bin drin

…ENDLICH war die Telekom da…und schwuuuups funktioniert alles innerhalb von Minuten …alles ganz von allein – wie von Geisterhand.

der nette Telekom-Techniker mit Azubi im Schlepptau hat den Anschluss gefunden, freigegeben und das war`s dann. Nun konnte ich meinen Router in Betrieb nehmen und meinen Festenetz-Anschluss.

Innerlich gewappnet, jetzt elendig lange für die Installation zu brauchen überraschte mich die Telekom mit einer angenehmen Neuerung:

ALLES hat sich selbständig mit einander verbunden…war das Einrichten der neuen Telefonnummer bisher äußert umständlich manuell zu erledigen, waren in meinem Telefon auf einmal meine neuen Nummer schon drin…und auch den neuen Router musste ich  gar nicht erst mit dem mitgelieferten Schlüssel-Passwort verbinden…nein….und schwwwuuuuuuups bin ich tatsächlich wieder über das Festnetz online.

Selbst mein E-Mail-Account, der ja umgezogen werden musste und mein Telekom-Login: schwuuups: alles da.

Nach all dem Ärger der letzten Monate bin ich jetzt derartig überrascht und freue mich über das JETZT unkomplizierte Prozedere…und über die eingesparte Zeit. Vor etwas mehr als 3 Jahren, bei meinem letzten Umzug musste ich das alles noch von Hand selber eintippen und mit einander verbinden.

Damit hat mich die Telekom jetzt mal positiv überrascht….so kann das Vertrauen in die Telekom wieder wachsen…

 

Familientreffen: Geplantes und Befürchtetes

Morgen soll ja jetzt doch endlich der Telekom-Techniker ins Haus kommen…na hoffentlich klappt es dieses Mal auch wirklich…

…für diesen Termin hab ich ja meine Verabredung zum Nordseekrabben-Fest auf Sonntag verlegen müssen. An diesem  Wochenende finden die Husumer Krabbentage statt…Meine Schwester und Schwager fahren ca. 50km und für mich sind es  ca. 130km…freue mich schon total…und Sonntag ist auch noch verkaufsoffener Sonntag…ich befürchte es wird sehr voll werden…andererseits bin ich gerade sehr entspannt, was auch Einfluss darauf hat, wie stark ich auf Enge reagiere…

…apropos reagieren…bester Indikator das es mir gut geht: seit mehr als 2 Wochen geht es der Haut um meinen Augen richtig gut und ich kann wieder jeden Tag Kontaktlinsen tragen…ich kann es immer noch nicht fassen.

Was ich daraus lerne ist: Lange bevor der Verstand es auch nur ahnt, zeigt der Körper das etwas schief läuft. Man muss nur verstehen was er (der Körper)  uns mitteilen möchte.

Und noch etwas lerne ich daraus: Wer es schafft die Angst vor Verlust oder Veränderung zu überwinden, kann auch mit einschneidenden Umbrüchen seinem Leben eine positive Wendung geben. (Wie immer gilt auch hier: das ist keine allgemeingültige Formel und löst nicht alle Probleme des Lebens…aber wenn man es zulässt,  kann es eben für Einzelne Teil der Lösung sein).

Hmmm – etwas trübt meine Freude bei den Gedanken an das Wochenende.  Die  Krabbentage finden in Husum statt…es besteht also die theoretische Möglichkeit das wir am Sonntag unser Mutter über den Weg laufen…nach unserem letzten Kenntnisstand lebt sie immer noch dort. Aber selbst wenn wir uns über den Weg laufen sollten, keiner würde den Anderen wieder erkennen…

Ich war 13 Jahre alt als unsere Mutter weg ging…und danach hab ich sie nur noch ein einziges Mal gesehen… auf der Beerdigung unserer Oma…da war ich so ca. 26 …  heute bin ich 51Jahre alt….wie gesagt, es ist ja nur eine theoretische Möglichkeit…die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht eindeutig gegen ein unbeabsichtigtes Familientreffen.

 

Entspannt ins Wochenende

Die letzte Nacht habe ich schlecht geschlafen…das passiert leider öfter rund um den Vollmond…und so hab ich heute ab kurz vor  3 Uhr nachts wach gelegen…es gab keinen Grund dafür…also ich hab mir keine Sorgen gemacht…so wie früher oft. Aber mit dem Einschlafen wollte es nicht so recht klappen.

Also hab ich kurzerhand das Hörbuch laufen lassen, den Timer auf 30 Minuten eingestellt und habe meinen  spannenden Krimi weiter gehört.

Damit habe ich meinen Kopf abgelenkt…nichts ist schlimmer als im 2 Minuten-Takt zu denken: Du musst so langsam mal wieder einschlafen…lach…und es hat auch nicht lange gedauert und ich war wieder im Schlummerland.

Der Arbeitstag heute war wirklich schön…ich hab viel neues gelernt, mich mit Kollegen und auch mit meiner Chefin nett unterhalten und  habe ein paar der Entscheidungsträger kennen gelernt…ich kenne inzwischen die Namen und Gesichter meiner direkten Kollegen, und nach und nach kehren auch die Namen und Funktionalitäten aus anderen Abteilungen immer wieder.

Ich trage zwar immer noch das Namensschild, welches mich für alle Anderen  als Neuling kennzeichnet…lach…aber langsam gehöre ich dazu… meine Chefin  fragte mich wie es mir jetzt in der Firma geht: Danke mir geht es gut. Sie meinte dazu:  die Firma hätte jetzt so lange auf mich warten müssen, da möchte sie sicher stellen, das ich nicht gleich wieder abhaue. Nein – mit dem Gedanken spiele ich nicht.

Gestern hatte ich einen selbstgebackenen Kuchen mit gebracht…nur so, nicht zum Einstand…es sind ja noch viele Kollegen in den Herbstferien. Das kam gut an.

Und ich hab heute etwas früher Feierabend gemacht… Ich muss ja auf mein Stundenkonto achten. Bei jedem Arbeitszeit-Stempeln werden  die Über-oder Unterstunden angezeigt…und da  läppern sich die täglichen 15-30 Minuten  mehr pro Tag schon schnell zu ein paar Stunden zusammen. Da das Überstunden-Guthaben limitiert ist, muss ich darauf achten das es nicht unnötig anwächst….

MAN-O-MAN…das sind ja echte Luxus-Probleme….ZEIT-Luxus-Probleme….hahahaha. Ich bin schon einmal in dieser Woche darauf aufmerksam gemacht worden, das ich mein Zeitkonto im Auge behalte…und ich muss jetzt schon so schnell wie möglich meinen Urlaub für dieses Jahr einplanen. Es ist tatsächlich nicht erlaubt Urlaubstage mit ins Folgejahr zu nehmen.

Aber auch hier gilt wegen des Jahresabschlusses : Kein Urlaub im Dezember….höchstens einen einzelnen Tag je Mitarbeiter. Also kann ich jetzt über 7 Urlaubstage frei verfügen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offizielle Verabschiedung

Meine offizielle  Verabschiedung war ja bereits am 10.09. / den Blogbeitrag hab ich bisher aber noch gar nicht veröffentlicht:

Es sollte am 10.09. schon um 11.30 Uhr los gehen…unsere Chefs und vor allem meine Chefin hatte sonst die ganze Woche über keine Zeit mehr….also wurde die Verabschiedung mal so für sie passend dazwischen rein geschoben….meine Chefin hatte ein Zeitfenster von maximal 45 Minuten….

Für mich war das aber okay… viel wichtiger war mir, ob das auch alles so funktioniert.

Erst dachte ich noch einen Tag vorher: Mist, das Essen reicht nie und nimmer für alle, während der Vorbereitung dachte ich: Mist ich hab viel zu viel, und kurz vorher dachte ich: Mist es wird gar keiner kommen, Mist, Mist, Mist,

Wenn es ums Essen geht, gilt bei mir die Devise: Keiner muss hungrig vom Tisch aufstehen…also ich hab eigentlich immer viel zu viel…hab immer die Befürchtung ein Gast könnte zu kurz kommen…oder etwas nicht mögen, es muss auf jeden Fall eine Alternative möglich sein. Natürlich gibt es Ausnahmen: Wenn ich zum Gulasch einlade, dann gibt es eben Gulasch…lol…das gibt es dann höchstens eine Auswahl in den Beilagen: also Kartoffeln und Spätzle oder Nudeln….

Ich hatte mich ja für diverse italienische Vorspeisen (selber vorbereitet)   und Pizza (vom „Guten Italiener um die Ecke“ entschieden.

Also um es kurz zu machen…ich hatte reichlich aufgefahren.

Da ich ja keine Möglichkeit hatte die Vorspeisen in meinem Ferienzimmer vorzubereiten, hab ich am frühen Morgen im Büro und im Meeting-Raum gebastet …mit Hilfe meines Teams. Während ich die diversen Käsecremes mit Spritzbeuteln auf kleine Einzelschälchen  verteilte und Salamischeiben  kunstvoll auf Käsewürfel fältete, waren die Kollegen sooo fleißig: haben Getränke-Kisten und Flaschen geschleppt, das Geschirr aus den Küchen zusammen gesucht, Servietten drapiert,  die weitere Komponenten für die Vorspeisen auf Spieße gesteckt…Kräcker auf die Schälchen verteilt…LOL…Wenn ich es recht bedenke haben wir an dem Tag eigentlich gar nur ganz wenig gearbeitet.

Als dann endlich alles fertig war, wurde ich aus dem Besprechungsraum geschickt, es hab noch eine Deko-Überraschung… süß oder?

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Danach begannen meine Nerven zu flattern: kommen die bestellten Pizzen rechtzeitig?  Geliefert werden sollten diese um 11.15 Uhr / Start der Verabschiedung war um 11.30 Uhr…

Um 11.25 Uhr kam alles gerade noch rechtzeitig an…und dann wurde es auch eine richtig tolle Verabschiedung. Die Kollegen aus den anderen Etagen kamen zwar nicht pünktlich (und unser GF war an diesem Tag gar nicht im Haus)…aber so war die Ansprache meiner Chefin nur im kleiner vertrauten Umfeld aller Kollegen aus der Etage…sogar unsere Logistik-Abteilung die solche Termine meidet ist gekommen …und meine Chefin hat sooo schöne Worte gefunden… es war feierlich, respektvoll und trotzdem locker und lustig…eine sehr schöne Stimmung…ich hab es auch fast ohne Tränen und nur mit einem kleinen Kloss im Hals gut überstanden, hab mich mit 2 Sätzen bedankt und dann allen einen guten Appetit gewünscht…So damit war der offizielle Teil erledigt…und dann begann der gemütliche Teil…

Mit einiger Verspätung kamen…aber noch rechtzeitig zum Essen kamen dann noch die Kollegen aus der Konzernmutter…und erst viel später noch ein paar Kollegen aus der IT. Das machte aber nichts…unser Besprechungsraum ist eh viel zu klein für alle.

Ich hab viele Komplimente für das Buffett bekommen und am Ende des Tages war wohl wirklich für jeden genug dabei…Die 4 riesigen Pizzen waren fast komplett weg und wir haben am nächsten Tag noch die Reste der Vorspeisen zum Mittagessen vertilgt…Mit anderen Worten: es war weder viel zu viel, und schon gar nicht Zuwenig…es war richtig…

Der ganze Tag fühlte sich einfach richtig an.

Ohhh – mein Bauch

…man hab ich Muskelkater…aber nur im Oberbauch…die Übung hatte es aber auch in sich und als ich nach der Anzahl der Wiederholungen fragte kam die Antwort: Sooft wie Du kannst…und das Ganze 3x….ich hab wohl etwas übertrieben. Alle anderen Muskelgruppen hab ich ebenso intensiv trainiert, spüre aber keinen Muskelkater…bin also wieder gut im Training.

Sport und das mit FAST-Vollmond gibt mir eine Art  Energie-Kick. Und so bin ich heute bei Sonnenuntergang durch die Natur in meiner Umgebung gewandert… Und weiß jetzt das ich noch eine kleine Taschenlampe benötige…lach…bin mehrfach nur knapp den Pfützen entkommen, weil die Wege auf dem Rückweg schon im Dunkeln lagen…einzig der Fast-Vollmond mit klarem Himmel brachte noch etwas Licht.

Eine Stunde strammen Laufens später bin ich frieden auf die Couch gesunken….so den Rest des Abends werde ich mich von dort nicht mehr weg bewegen…lach….

 

 

Ein Hauch von Hektik

Heute kam tatsächlich so etwas wie Hektik auf…aber nicht bei den Kollegen, sondern bei meiner Chefin, die geht nämlich in der nächsten Woche in Urlaub und möchte noch so viel wie möglich regeln…vor allem mit meiner Einarbeitung…

Zwischenzeitlich musste ich mal darauf hinweisen, das ich schon Tagesarbeit von ihr zugewiesen bekommen habe, mit Zeit-Vorgabe…und um die einhalten zu können, musste ich mal zwischenzeitlich den weiteren Einarbeitungstermin unterbrechen.

Gestern hatte meine Chefin sich so im Allgemeinen darüber ausgelassen, das mache Kollegen über eine zu hohe Arbeitsbelastung jammern, sich das aber gar nicht in deren geleisteten Stunden widerspiegelt.. Ausgenommen davon sind die Personen von denen ich Teile der Arbeit übernehmen soll.

Vor dem Hintergrund finde ich es erstaunlich,  als sie mir heute mitteilte, welche Aufgaben sie noch aus anderen Abteilungen zu uns „rüber ziehen“ möchte …ich hoffe sie übersieht dabei nicht, wieviel Arbeit die von ihr anvisierten Aufgaben zusätzlich machen.

Was ich schon feststellen kann, es wird an vielen Stellen umständlicher gearbeitet, als notwendig. Begründet wird es mit den Kontroll-Anforderungen durch den amerikanischen Mutter-Konzern… Mir ist es in soweit egal, solange diese Kontrollaufgaben auch als Teil der regulären Arbeit angesehen werden…also bei der Aufgabenverteilung zeitlich mit aufgeführt werden….lach…DANN kann ich nämlich irgendwann  (nach der Einarbeitung – also wenn ich normal schnell meine Aufgaben erledigen kann) sagen: sorry aber mehr  passt in eine 40-Stundenwoche nicht hinein.

…und ich werde auf keinen Fall den Fehler machen schweigend mehr zu übernehmen.

 

 

 

 

keine guten Neuigkeiten…

…aus meiner alten Firma:

Ein Kollege aus dem technischen Bereich hat wegen Krankheit den Job gekündigt….ohhhha, das ist zwar keine tödlich verlaufende Krankheit…aber sie ist nicht heilbar und wie ich gelesen habe, auch sehr schmerzhaft: Morbus Bechterew bedeutet „versteifende Wirbelsäulenerkrankung“ und ist eine besondere Form von entzündlichem Rheuma,  vornehmlich im Lendenwirbelbereich.

Wir reden hier von einem Mann in den 30er Jahren, der einen großen Teil seiner Arbeitszeit im Auto verbringt.. Da der Kollege erst seid ein paar Monaten für diese Firma arbeitet hatte ich kaum Gelegenheit den Kollegen kennen zu lernen…kenne also sein persönliches Umfeld nicht…aber wenn er schon den Job kündigen muss, weil er die seine Arbeit nicht nicht ausführen kann (er muss viel im Auto durch Deutschland fahren und dann auch noch sehr oft  körperlich bei Wind und Wetter  draußen arbeiten), dann ist das ein dramatischer Einschnitt in seinem Leben.

Und diese Abteilung ist eh ständig unterbesetzt…und der Chef der Abteilung ist extrem frustriert…um nicht zu sagen deprimiert, die Abteilung steht ständig kurz vor dem Kollaps durch die Arbeitsüberlastung…(also ähnlich wie meine bisherige Abteilung) …hoffe das es für den kranken Kollegen nicht zu schlimm wird und die Abteilung schnell einen Ersatz findet…was in diesem technischen Bereich  gar nicht so leicht ist.