Plädoyer für den Wald…und die Stille

Wenn die Schule  zu meiner linken Seite und der Kindergarten zu meiner rechten Seite gleichzeitig die Kinder in die Pause schicken, bin ich immer wieder überrascht WIE laut das ist. Scheinbar jedes Kind dort kann nur durch Schreien kommunizieren oder sich mittels Brüllen durchsetzen. Und damit meine ich nicht mal die kreischenden Aufschreie der kleinen Mädchen die erschreckt werden….

Ich weiß das ist politisch unkorrekt…und ich weiß auch das man das akzeptieren muss…tue ich ja auch…aber dadurch wird es nicht leiser oder melodischer….es ist einfach laut.

Wenn ich das Dauer-Gebrülle der Kinder höre frage ich mich, was sich wahrscheinlich alle Erwachsenen früher oder später auch fragen: Waren wir auch so?

Dann versuche ich mich an meine Schulzeit zu erinnern…oder an die Ausflüge in das Freibad…und muss leider sagen: JA – auch wir waren genau so laut auf dem Schulhof und im Freibad. Haben es aber anders wahrgenommen.

WAS aber wesentlich lauter geworden ist, sind  Kinder UND Erwachsene in der Öffentlichkeit, weil einfach weniger Rücksicht auf Andere genommen wird…. Mir fällt es vor allem im Wald auf.

Unser Vater ist mit uns oft in den Wald gegangen und hat uns beigebracht:  Nehmt im Wald Rücksicht auf die Tiere…dann habt auch Ihr etwas davon…ihr könnt dann nämlich viele Tiere sehen…und genau so war es.

Wenn ich heute im Wald unterwegs bin höre ich lautstarke Unterhaltungen, und manchmal sehe ich diese Menschen erst Minuten-später….es wird telefoniert und laute Musik gehört… Und hier rede ich nicht von Kindern – sondern von Erwachsenen.  Der Blick ist auf das Handy gerichtet oder auf den Boden.

Diese Menschen gehen in den Wald – können die Wirkung des Waldes jedoch gar begreifen….weil sie schlichtweg nichts wahrnehmen was den Wald ausmacht. Für solche Spaziergänger wäre ein Park oder ein Feldweg genauso gut…lach.

Der Wald ist voller Geräusche, voller Leben und doch ein Ort der Ruhe …wenn man es zulässt. Wer selber laut ist, wird davon jedoch nichts merken…und verpasst damit die Kraft die ein Waldspaziergang geben kann. 

Neiin – ich bin nicht esoterisch … ich liebe einfach nur den Wald und habe endlich wieder die Gelegenheit:

– die Ruhe des Waldes aufzusaugen: unser Leben findet i.d.R. in lauter Umgebung statt…überall wird man beschallt durch Musik, Fernsehen, Straßenverkehr, laute Maschinen usw.  Wer kann Stille überhaupt noch aushalten?

-den Blick entspannt in die Ferne zu schicken: unsere Augen müssen viel zu oft nur im Nahbereich tätig sein, durch Bildschirme, Fernsehen und Handys-das strengt die Augen an. Wie schön es ist in einen Wald hinein zu schauen…um so auch scheue Tiere in der Entfernung wahr zu nehmen…oder die Vögel die in unmittelbarer Nähe im Wald nach Nahrung suchen…

– die warmen Farben der Natur aufzunehmen: gerade das beruhigende Grün der Blätter – vor allem im Frühjahr wenn alles mit einem zarten Lindgrün anfängt  und noch mehr im Herbst wenn alles bunt wird. In unserer Stadtwelt ist Vieles bunt und grell und hell erleuchtet…alles muss markant hervorgehoben werden…wie schön ist es da, wenn die Augen mal nicht visuell überfordert werden

– den Duft des Waldes aufsaugen: Je nach Tageszeit riecht es im Wald anders oder geht mal in den Wald kurz nachdem es geregnet hat (okay – also nicht nach einem Sturm  oder Starkregen, das wäre zu gefährlich) das riecht so schön…und auch je nach Jahreszeit….für mich typisch für den Herbst ist der Pilzduft…

Und man kann sich ruhig mal bei trockenem warmen Wetter auf den Waldboden setzen oder auf einen gefällten Baum, dazu benötigt man keine Sitzbank…lach…

Vor ein paar Tagen war ich im Wald unterwegs und hab mich auf einem Stapel gefällter Bäume niedergelassen…ich war alleine  weit und breit…und es gab sehr viele gefällte Bäume, die entlang des Waldweges zum Abtransport aufgestapelt waren.

Keine 15 Minuten später hörte ich zwei Frauen schon aus großer Entfernung ….und als sie dann später an den Punkt ankamen, wo ich saß, fanden die die Idee wohl so gut das sie sich auf dem Stapel gegenüber niederließen und redeten und redeten… Ich bin dann gegangen…weiter rein in den Wald – weg vom Weg und weg vom Geschnatter ….bis ich an einen kleinen Bachlauf kam  der munter vor sich hin plätscherte…da hab ich mich gerne hingesetzt und hab den Geräuschen des Waldes gelauscht…

Umzug oder modernes Raubrittertum

Inzwischen hab ich 3 Angebote von seriösen Umzugs-Unternehmen vorliegen….oooohhhaaaa  DAS ist ja mal richtig teuer.  Was es so richtig teuer macht, ist die Strecke von ca. 510km und da das Unternehmen ja auch wieder zurück muss ist es ein Umzug über 2 Tage….Die beiden wirklich seriösen Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern und ECHTEN Festpreisen liegen so bei  3.500-3.800 EUR.

ABER …das eine Unternehmen (mit dem ich vor 3 Jahren schon von Frankfurt nach Schnöselhausen gezogen bin) hat mir angeboten, wenn ich etwas flexibel  mit den Umzugsterminen bin, kann ich eine Menge Geld sparen, dann können die einen Kombi-Umzug machen….

D. h. wenn die an einem bestimmten Tag sowieso schon einen Umzug z.B. nach Hamburg haben,  ist es möglich noch einen Anhänger an den Umzugswagen zu koppeln, so dass die reinen Kosten für die Wegstrecke fast wegfallen… Das geht aber nur wenn die Mengen nicht zu groß sind. Der Mitarbeiter der mir diesen Vorschlag gemacht hat, war wirklich sehr nett und super freundlich… und ist mir  mit dem Angebot sehr entgegen gekommen….

2 Tassen Kaffee später hatte ich auch SOFORT das fixierte Angebot, das hat der freundliche Mitarbeiter sofort errechnet und die Termine gleich mit seiner Kollegin per Handy abgeglichen: die Kosten  liegen jetzt NUR noch bei ca. 2.200 EUR.

Na klar ist das immer noch eine Menge Geld….aber mit dem Preis kann ich gut leben. Immerhin brauche ich mich nach dem Einpacken meines Hausstands um nichts weiter zu kümmern…und die arbeiten sauber und sorgfältig…Für gute Leistungen muss man eben auch bereit sein zu zahlen…und das bin ich.

Es gilt eben immer noch der alte Spruch: 2x umgezogen ist gleich 1x abgebrannt.

Es gibt auch sehr viele unseriöse Unternehmen, die zwar  günstige Verträge abschließen, aber dann Voort die Möbel nicht abladen oder nicht in die neue Wohnung bringen um so noch mehr Geld zu …ja sagen wir es ruhig: zu erpressen… oder die nur mit Teil-Festbeträgen arbeiten und sich so jede Extra-Minute und jeden Extra-Handgriff teuer bezahlen lassen. Das ist dann modernes Raubrittertum der schwarzen Schafe in dieser Branche. Mit dem  jetzt ausgewählten Unternehmen WEIß ich einfach, alles wird gut 🙂

 

Termine – alles erledigt

Sooo  – heute Vormittag hab ich dann mal alles erledigt, was ich mir so vorgenommen hatte:

        Beim Arzt ein Rezept abholen und mal wieder

        Blut zapfen lassen für einen erneuten VitaminD-Spiegel  (zur Kontrolle)

        Zum  Bürgerbüro – ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen

        Zur  Post  ein Paket aufgeben

        Zur Drogerie ein paar Kleinigkeiten besorgen

        Zum Supermarkt – Brot und Milch besorgen

Hmmm, bisher brauchte ich noch nie ein polizeiliches Führungszeugnis für einen neuen Job, die nette Dame beim Bürgerbüro meinte, das nimmt immer weiter zu und gilt schon fast als neuer Standard…mit 13 EUR  ist das zwar nicht billig, aber gerade noch akzeptabel.

Apropos Geld…inzwischen hab ich 3  Angebote von seriösen Umzugs-Unternehmen vorliegen….oooohhhaaaa  DAS wird ja mal richtig teuer. 

Payback-Punkte sammeln – kleiner Praxistipp

Wusstet Ihr, dass Ihr euch den Geldwert aus den gesammelten Punkten auch auf Euer Bankkonto überweisen lassen könnt?

Im Laufe der Jahre sind so einige Geschäfte in denen ich regelmäßig einkaufe dem Paypack-System beigetreten…also sammle ich fleißig Punkte, nutze die E-Cupons um beim Einkauf die Punkte zu vervielfachen…und so sind im Laufe der Zeit doch eine ganze Menge an Punkten zusammen gekommen.

Was macht man nun damit? Also entweder man tauscht die Punkte in Prämien…das finde ich persönlich nicht ganz so befriedigend ….Ich habe bisher beim Einkauf in den Läden Vorort das Payback-Terminal angesteuert und die Punkte in Gutscheine umgewandelt, die ich dann beim Kauf in dem Laden eingelöst habe. Mittlerweile kann man auch Voort mit den Punkten bezahlen…das hab ich noch nie probiert.

Eine wenig bekannte Möglichkeit hab ich in einem Artikel der CHIP gelesen, man kann sich den Gegenwert der Payback-Punkte auch auf sein Bankkonto überweisen….und genau das hab ich heute ausprobiert…es ging reibungslos.

Hier der Link zu der Anleitung von CHIP:

https://praxistipps.chip.de/payback-punkte-auf-konto-ueberweisen-lassen-so-gehts_44045

Mit den gesammelten Punkten erfülle ich mir alle paar Jahre mal einen Extra-Wunsch….und  mit dem Geld auf meinem Konto bin ich dabei jetzt nicht mehr auf die Payback-Partner angewiesen .

Über der Stadt

Über der Stadt

Manchmal ist es auch gut oberhalb einer großen Stadt zu wohnen. Die Luft ist besser…und manchmal scheint auch oben die Sonne und über der Stadt liegt eine Dunstglocke…

Mein Spaziergang gestern zum Bürgerbüro endete an dem Schild „montags geschlossen“….nun gut – dann eben nicht….also bin ich einfach weiter gelaufen…wieder in den Taunus…durch einen verwilderten Park…über kleine schmale Wege bis in den Wald…bis zum Opel-Zoo und auf der anderen Seite wieder zurück nach Schnöselhausen.

Die Sonne scheint ohne Wolken am Himmel… im Wald ist es schattig und es geht ein leichter Wind…Aber auf dem Rückweg hab ich dieses Bild von Frankfurt geschossen.  Und so ganz nebenbei war ich noch 1,5 Stunden im Wald wandern. Herrlich entspannt, ruhig und im Wald  und gut geschützt vor der Sonne und  weitweg vom  Lärm Zuhause  von Schule, Kindergarten und Kirche und den Straßenbauarbeiten.

Verwirrung im Wald

Dieses Mal WOLLTE ich wirklich den Beschilderungen im Wald folgen….damit ich erst ja nicht auf die Idee komme, wieder quer-feld-ein zu laufen und dann nicht mehr weiß wo ich bin.

Aber mal ehrlich bei DEM Schilderwald… ich hatte mich für einen Wanderweg entschieden, aber bereits ab der 3.Abzweigung wurde der dann gar nicht mehr angezeigt…..tztztz  also hab ich es gemacht wie immer…einfach drauf los…und ich hab mich Nicht verlaufen.

Termine, Sport und Planungen

Mit meinem Sportprogramm an diesem Wochenende bin ich trotz des unbeständigen Wetters sehr zufrieden…ich hab mal wieder meine Gewichtsmanschetten und den Schwingstab hervor geholt…lach….

Sa:

½  Einheit Bodenübungen f. Rücken/Bauch/ Schultern und Arme zuhause

¼ Einheit Ausdauer  zuhause

1 Einheit Ausdauer  draußen (mal wieder  1 Stunde wandern rund um Schnöselhausen)

So:

1 Einheit Krafttraining im Fitnessstudio (Beine / Rücken / Bauch)

1 Einheit Ausdauer im Wald (1 Stunde wandern im Taunus)

 Da ich diesen Sonntag eigentlich anders verbringen wollte, werde ich das auf die nächste Woche schieben…ich hab ja noch eine Woche Urlaub….evtl. fahre ich doch noch mal für 1-3 Tage weg…aber das entscheide ich wieder mal sehr spontan.

Ein paar fixe Termine hab ich noch, die sich nicht verschieben lassen,  zwei Termine kommen noch hinzu die zwar nicht fixiert sind, aber da kann ich kurzfristig auch ohne Termin hin …aber bis Mittwoch sollte das alles erledigt sein: Einschließlich der noch anstehenden Steuererklärungen…seufz.

Also Montag und Dienstag bin ich voll verplant. Den Rest der Woche steht zur freien Verfügung. Und ich hab schon ein paar Ideen was ich an diesen Tagen machen möchte…mal sehen, was sich davon in die Tat umsetzen lässt.

Glauben oder Wissen

Der evangelische Gottesdienst hat um 10 Uhr in der Kirche nebenan begonnen. Wie immer schallen Orgel und Gesang zu mir rüber….ich sitze immer noch auf dem Balkon und kann die Liturgie mitsingen…lol.

Hier hat man keine Chance dem zu entgehen…und es ist erstaunlich was ich noch so alles mitsingen kann, obwohl ich schon lange kein Kirchgänger mehr bin.

Mein Glauben hat im Laufe der Jahre sehr gelitten und ich begreife mich inzwischen mehr als Agnostiker. Ein Agnostiker geht davon aus das sich die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen lässt.

Gläubiger: glaubt an einen/mehrere Götter (je nach Religion)

Atheist:     glaubt NICHT an einen/mehrere Götter

Agnostiker: glaubt das das menschliche Wissen zu begrenzt ist, um die Frage nach der Existenz oder Nicht-Existenz eines/mehrerer Götter  zu beantworten.

Frage: Gibt es einen Gott?

Es gibt so vieles was dafür spricht, aber noch mehr was dagegen spricht…ich wage es nicht als Mensch diese Frage mit einem eindeutigen Ja oder Nein zu beantworten:

Antwort eines Agnostikers: „ich weiß es nicht“

Meine Großeltern sind streng gläubige evangelische Freichristen…mein Vater hat sich davon los gesagt und hat es zeitlebens vermieden in die Kirche zu gehen. Höchstens um sich Kirchen als touristische Attraktion anzuschauen und  um zu heiraten und die Kinder taufen zu lassen. Die andere Familienseite war von jeher atheistisch eingestellt.

Als Kinder bekamen wir also keine religiöse Erziehung. Das hat sich erst in der Schule geändert und später dann allem durch den Konfirmanden-Unterricht. Ich mochte vor allem den klaren vorgegebenen Ablauf der Gottesdienste…die Liturgie je nach Kirchenkalender. Das war eine vorgegebene Ordnung die mir gut gefallen hat. Ordnung und Struktur danach hab ich mich immer gesehnt. In der Zeit zwischen Konfirmation und Führerschein war ich regelmässig in der Kirche. Über meinem Bett hing ein selbstgebasteltes kleines Bild mit der Überschrift: „ich möchte eine Gottes-Kind sein“…. mein Vater war irritiert – hat aber nichts gesagt.

Mit zunehmendem Alter hab ich meinen Verstand benutzt und fing an den christlichen Glauben zu hinterfragen…und der Verstand hat die Oberhand behalten…Glauben kann man eben nicht mit dem Verstand erklären. Es heißt eben „Glauben“ nicht „Wissen“. 

Jeder kann und darf glauben was er möchte – das ist das Schöne an unserer Zeit…wir werden nicht gezwungen…es gibt genügend Religionen aus denen man Auswählen kann…oder man lebt eben ohne eine Religion…keiner ist besser oder schlechter nur weil er etwas glaubt …oder eben nicht glaubt.

 

MIST – es regnet

Regen der auf Bäume trifft, das hat etwas Beruhigendes. Ein schönes gleichmäßiges ruhiges Geräusch.

Obwohl für viele Menschen Regen als etwas Negatives gesehen wird, hat es doch so viel Positives. Ist Lebensspender. Unsere Wasserspeicher sind durch den extrem trockenen Sommer im letzten Jahr IMMER noch nicht wieder ausgeglichen…In einem Bericht über das Baumwohl wurde noch einmal darauf hingewiesen, die Schäden an den Bäumen sind massiv und noch so ein trockener Sommer und gerade junge Bäume oder nicht so tief verwurzelte Bäume könnten das kaum überleben.

Ich weiß, das klingt schon sehr nach den düsteren Prophezeiungen Ende der 70er Jahre mit dem Waldsterben durch Sauren Regen. Aber nur, weil kaum noch jemand darüber redet heißt es nicht, das es das nicht mehr gibt. Nur „…aus der akuten Erkrankung ist inzwischen eine chronische Vergiftung geworden“ (Zitat aus: www.Fortpraxis.de)

Wir Menschen sind Meister darin, unangenehme Dinge zu verdrängen, einfach auszublenden oder sie uns schön-zu-Reden. Das ist in vielen Dingen sehr gut und nützlich, wie sonst könnte man nach Schicksalsschlägen einfach weiter leben?

Dieses: Weiter-so, was uns so zu eigen ist, führt aber in den letzten 100 Jahren dazu das wir wider besseren Wissens Dinge machen, die uns und unserem Planeten nicht gut tun. Und was machen wir? …einfach weiter wie bisher.

Ich will hier auf keinen Fall der Moral-Apostel sein, denn ich mache ja auch mit. Ich finde es nur äußerst spannend wie wir Menschen „ticken“.

Um bei dem Beispiel mit dem Regen zu bleiben: Wir WISSEN wie dringend nötig wir den Regen  brauchen…und trotzdem jammern die Meisten darüber, wenn es denn tatsächlich mal regnet.

Der Mensch ist ambivalent. Regen bedeutet Leben in einer puren Form.  Wasser brauchen wir alle: Felder und Bäume, und die Tiere und auch der Mensch. Die Sonne ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Lebens, steht bei dem normalen Bürger aber meistens für Freizeit, Entspannung, Lebensfreude und für eine angenehme Zeit in netter Atmosphäre. Obwohl der Mensch also BEIDES braucht, beschränkt sich die Sehnsucht der Menschen auf die Sonne…Und Wasser höchstens im Glas oder im Schwimmbecken des Freibades.

Ich sitze mal wieder auf meinem Balkon und lausche dem Regen der auf die Bäume fällt…und es ist ein schönes Geräusch….und auch ich wünschte die Sonne würde scheinen…ich wollte heute nach Kassel fahren um dort mit dem Rad durch den Volkspark zu fahren, wollte an der Orangerie anhalten und in dem Café  eine Pause einlegen…wollte zum Bergpark fahren und dort vom Schloß Wilhelmshöhe aus bis zur Herkules-Statue laufen  um den Ausblick zu genießen… jaja…auch ich wünsche gerade für heute die Sonne herbei …ich habe immerhin Urlaub und Urlaub ist nun einmal auch Sonnenschein.

Der Verstand und eigenes Wohlbefinden gehen oft getrennte Wege.

Mein Leben – Zwischenstand-Meldung

Mir geht es erstaunlich gut. Ich fühle mich körperlich wohl…wenn man mal von den ständigen Kopfschmerzen absieht, die aber vom Wetter herrühren.

Mein seit Jahren andauerndes Problem mit dem  Magen-Darm hat sich vollständig erledigt. Auf der einen Seite lässt mein Stress langsam nach, aber das Problem mit dem Darm begleitet mich schon seit ca. 15 Jahren und kann nicht nur mit dem Stress des letzten Jahres erklärt werden. Nach einer  NUR 3wöchigen Tabletten-Kur gegen Reizdarm mit dem Bakterium : Bifidobakterienstamm, sind die schmerzhaften Symptome verschwunden …unglaublich. Hätte ich das gewusst, wie einfach das geht, hätte ich es schon viel früher gemacht.

Die Haustaubmilden-Allergie hab ich im Griff (nur bei Nutzung der Klima-Anlage im Auto oder im Büro hab ich danach wieder Probleme)….und ich hab das „Encasing“ der Bettwäsche wieder runter genommen…das sind ja auch Kunstfasern und ich hab es nicht vertragen…obwohl meine eigene Bettwäsche darüber war, hab ich mich  fast „zu-tode-geschwitzt“… das ging leider gar nicht. Okay – wenn die Hitzewallungen dann irgendwann einmal vorbei sind, versuche ich es erneut…bis dahin heißt es eben, wöchentlich das Bett neu beziehen und auch das gesamte Kopfkissen ab in die Waschmaschine. Die Bettdecke 1x im Monat ebenfalls waschen. Aber immer noch besser als jede Nacht von den Füssen bis zum Kopf nacssgeschwitzt zu sein.

Blutdruck und Herz geht es auch wieder gut….aktuell hab ich keine Probleme ( bin aber auch seit 1 Woche im Urlaub)

Mein Körper insgesamt macht alles was er soll….er funktioniert einwandfrei…und die Einheiten im Fitnessstudio mit Kraft-, Ausdauer- und Pilates-Training bekommen mir super gut. Ich bin gelenkiger als noch vor 2 Jahren… hab keinerlei Schmerzen im Rücken oder sonstwo.

Seelisch bin ich ausgeglichen und entspannt (nur nicht beim Autofahren – da gerate ich doch noch sehr schnell in Rage)…trotzdem – ich fühle mich wohl. Bin nicht einsam und vermisse gerade nichts … Ich genieße meine freie Zeit, bin auf meine ruhige Art neugierig und unternehmungslustig. Habe Augen und Ohren offen und nehme wieder viele Kleinigkeiten  in der Natur wahr. Meine Umgebung signalisiert mir eine sehr positive und gelassene Ausstrahlung…ich komme wieder leicht mit Menschen ins Gespräch und erhalte positives Feedback.

Fühle mich frei und selbstbestimmt und hoffe, dass es noch eine Weile so bleibt .