Bilder und ihre Wirkung

Was hat ein Krimi mit den Bildern in meiner Wohnung zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten Blick hat es meine Entscheidung welche Art von Bildern ich aufhänge, tatsächlich beeinflusst.

Ich bin ein Fan europäischer Krimis und vor allem auch aus Deutschland. Vor fast 2 Jahren gab es in einer meiner Lieblingskrimi-Serien eine Folge, in dem ein alleinstehender Mann zu Tode kam und die Ermittler in seiner Wohnung keine Familien-Bilder und keine Bilder von ihm selbst fanden. Alles wirkte trostlos und es kam die Frage auf, ob er sich selbst überhaupt gerne an sein Leben erinnert, wenn er so gar keine Erinnerungsfotos an den Wänden hat.

Ich selbst habe viele Bilder an den Wänden, bei mir wirkt die Wohnung nicht trostlos oder fade…trotzdem hat mich das zum Nachdenken gebracht, WARUM ich eigentlich keine persönlichen Fotos an den Wänden oder irgendwo auf einer Anrichte stehen habe. Seit vielen Jahren gibt es schöne gekaufte Bilder an den Wänden und mehr und meine Selbstfotografierten von Bäumen und Landschaften, die ich auf Leinwand habe ziehen lassen…..aber ich mochte es noch nieeee, Fotos meiner Familie, meines Freundes oder von mir selbst aufzuhängen.

Warum ist mir selber nicht ganz klar…das hat evtl. etwas mit meiner klaren und aufgeräumten Vorstellung von Gemütlichkeit zu tun….alles muss sich unverschnörkelt und klar strukturiert zusammen-fügen. Alles muss zusammen passen und soll miteinander wirken. Ein Bild kann da schnell die Harmonie einer Wand stören, wenn es sich nicht richtig einfügt.

Aber diese Aussage aus der Krimifolge hab ich irgendwie im Kopf behalten. Gestern hab ich ein großes Paket von der Post abgeholt. Anfang der Woche hatte ich 3 Leinwand-Bilder bestellt. In meinem Zuhause hab ich ja keine Schrägen mehr, also können mehr Wände Bilder vertragen.

Ein große Leinwand zeigt nun 4 Einzelbilder die zu einem Gesamtbild zusammengefasst wurden, mit den schönsten festgehaltenen Szenen mit meinem Tanzpartner und mir auf unseren Turnieren….und das hängt jetzt in meinem Schlafzimmer an einer Seite, ganz alleine auf einer Wand und wirkt durch die leuchtenden Farben meines Turnierkleides perfekt zum dezenten weiß-grau des Raumes. Und was soll ich sagen, es fühlt sich richtig gut an.

Da ich noch 2-3 Ideen für neue Bilder habe, werde ich eines davon als Kollage machen, in dem Schwester+Schwager im Mittelpunkt stehen werden….das kommt dann in mein Arbeitszimmer.

Vollkorn-Bagels

Beim Vorbereiten des Teiges für ein Brot am Wochenende, hab ich mich für einen Sauerteig aus Vollkornweizenmehl entschieden, ergänzt um kernige Haferflocken und einem Päckchen Hefe.

Wie erwartet, war der Teig ziemlich schwer. Doch als auch nach 36 Stunden Ruhezeit das Volumen des Teiges nur mäßig aufgegangen ist, hab ich mich gegen ein Brot entschieden und daraus Vollkorn-Bagels gebacken.

Vorteil 1: die Teiglinge sind kleiner als bei einem Brot – es geht also schneller beim Backen

Vorteil 2: die Teiglinge werden für 40-60 Sekunden in heißem Wasser blanchiert…das soll die Feuchtigkeit im Teig erhöhen….also der Teig wird saftiger und bleibt es auch eine Weile

Aus meinem Teig hab ich 6 Bagels und 2 Brötchen gebacken. Die 2 Brötchen dienen als Vergleichsprobe, ob der Teig tatsächlich weniger saftig ist, als bei den Bagels. Ergebnis: eindeutig JA.

Aber trotzdem sind die Bagels jetzt nicht luftig und leicht…sondern auch nach dem Backen kompakter als erwartet. Früher hätte man gesagt gut für lange Wanderungen, denn sie schmecken gut und halten lange satt- Quasi Fitnessbrötchen hihi.

Wohlfühl-Kochen – Wertschätzung

Wohlfühl-Kochen – Wertschätzung

In dieser Woche fehlt mir die Sonne…jetzt nicht die Sonne aus heißen Sommertagen, sondern einfach, das sich die Sonne überhaupt einmal zeigt…also, das sie noch vorhanden ist….und gibt es tatsächlich noch so etwas wie einen klaren blauen Himmel?

Das grau in grau in grau in grau der letzten Tage, dazu oft nass und windig schlug mir etwas auf meine Aktivitäts-Lust…..jaaa ich weiß das ist normales November-Wetter…aber so ein BISSCHEN…so ein KLEIN WENIG… Für den heutigen Sonntag stehen die Chancen nicht schlecht…es werden 6-Sonnenstunden vorausgesagt….

Was macht man also, wenn Einem das Grau der Tage erschlägt….also ich gehe wieder viel draußen walken….aber das ist ja noch im Dunkeln des Morgens oder im Dunkeln am Abend. Regenjacke an, Positionslichter an den Ärmeln angebracht, Mütze und Taschenlampe geschnappt und los geht es.

Für die Zeit dazwischen hab ich mich (also nach der Arbeit) fürs Wohnfühl-Kochen entschieden…Rezepte die in diese Jahreszeit passen und die mich glücklich machen.

Gestern auf dem Wochenmarkt hier im Ort, hab ich an einem kleinen Verkaufswagen mit Produkten aus dem Alten Land, neben Äpfeln deren Sortennamen ich noch nie gehört hatte, auch einen Kopf Rotkohl und eine große Tüte mit bereits gezupften Grünkohl gekauft.

Nach dem gepimpten Grünkohl aus dem Glas Anfang der Woche ,steht mir jetzt doch der Sinn nach so richtig frisch Gekochtem. Das mache ich aber erst später heute.

Dafür gab es ein paar Tage zuvor schon eine aus Rinderbeinscheiben gekochte Rindfleisch-Gemüse-Suppe mit separat gekochtem Reis als Einlage……einfach – deftig – und richtig lecker…genau das, was ich bei dem ungemütlichen Wetter mag:

Mittwoch gab es gebratenes Lachsfilet mit Rosenkohl und Reis.

Rosenkohl – entweder man hasst ihn – oder man liebt ihn. Ich liebe diese kleinen Knöspchen: Gekocht in Salz und etwas Kümmel, abgeschmeckt mit Muskat und etwas Pfeffer und dazu die gebräunte Butter in die der Lachs vorher schon geschwenkt wurde. Hmmmmm yummy.

Seitdem ich wieder alleine bin, bin ich auch beim Kochen wieder weg von gebundenen Gemüse-Soßen. Mein Ex-Freund liebte zu allem Gemüse eine Bechamelsauce. Diese aus Butter, Mehl, Milch und Gewürzen gerührten schweren weißen Soßen…ich hab sie zwar immer selber gemacht und finde sie auch lecker….aber meistens mag ich mein Gemüse doch lieber ohne.

Ich koche auch gerne für mich allein….und esse mit Genuss….gerade bei ungemütlichem Herbstwetter ist das eine Umarmung an mich selbst. Es ist ein Ausdruck von Selbstfürsorge und ein mich selbst Wertschätzen. Ich bin es mir wert, das ich mir genau das koche, was ich gerne mag.

eigene Nudeln

Gestern Abend hab ich mich spontan an einen Nudelteig gewagt…es ist doch schon eine Weile her…ich hab also aus Weizenmehl, Wasser, einen Schuß Olivenöl und etwas Salz einen Teig geknetet und ganz dünn ausgerollt….mit einem Messer hab ich den Teig in schmale Streifen geschnitten….

…dabei war der mobile Kleiderständer beim Aufhängen der Nudeln von gutem Nutzen….hahaha die kleineren hab ich dann später auf dem Backofen-Rost zum Trocknen gelegt und gehängt.

Heute Mittag hab ich im Homeoffice einem Teil der Nudeln gleich einmal gekocht…dazu gab es dann eine schnelle Tomatensauce…Beides war ruckzuck fertig.

jaaaaa …..sehr lecker….sollte ich öfter auf die Idee kommen, Nudeln selber zu machen, muss ich mir aber noch Gedanken machen, wie ich das Trocknen etwas produktiver gestalten kann.

Kochen im Herbst

Kulinarisch geht es weiter in den Herbst hinein…und damit in die Zeit von Eintöpfen, Suppen und Kohlgemüse….und jede Art von Wohlfühl-Essen.

Zuerst gab es Anfang der Woche Grünkohl….und da ich ja immer noch meine Notfall-Reserven aufbrauche, kam der Grünkohl aus dem Glas….bin ja normalerweise kein so großer Freund davon…aber den hab ich so aufbereitet, das er einfach lecker war.

Also eine kleingehackte Zwiebel und etwas Zucker in ganz wenig Schweineschmalz karamellisieren, dann das Glas Grünkohl hinein und leicht anrösten lassen, etwas gewürfelten Speck hinzugeben …mit etwas Wasser und wenig Weinessig ablöschen, mit Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und einen mutigen Löffel Senf würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen….Fertig ! und erstaunlich lecker…ich hab es nur mit Brot gegessen…aber klassisch mit Kartoffeln und Kohlwurst wäre auch gut gewesen…und ich war so überrascht das ich nicht mal ein Bild gemacht habe.

Zum Nachtisch hab ich gleich mal für 2 Tage einen Topf Milchreis gekocht. PERFEKT bei dem trüben Wetter mit Zimt und Zucker und etwas Butter…..ein Kindheitstraum für kalte Tage.

Am Tag zuvor gab es dann die selbst-gemachten Kartoffelspalten in Schale zum Spitzkohl-Auflauf….die sahen fast so aus, wie die Gekauften, waren aber besser…immerhin hab ich sie so gewürzt wie ich es mag:

Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer, dazu etwas Öl….alles vermischt und ab in die Heißluft-Friteuse.

Wenn ich mich mit Kollegen unterhalte, sind die immer wieder überrascht, was ich alles darin mache….vor ein paar Tagen erst hab ich erzählt, das ich darin mit Butter bestrichene Scheiben Brot anröste und meine Pizzastücke direkt aus dem Gefrierschrank darin nicht nur auftaue, sondern in ca. 5 Minuten auch verzehrfertig knusprig frisch bekomme….so schnell ist keine gekaufte Tiefkühlpizza im Backofen.

Beim Einfrieren der fertig gebackenen (sehr dünnen) Pizza achte ich aber auch gleich darauf, das ich die Stücke so zuschneide, das sie in den Garkorb der Friteuse passen….und Fett kommt auch keines mehr hinzu.

Auch wärme ich darin die Speisen auf, die ich knusprig mag…wie gebratenes Lachsfilet (das ich am Tag zuvor in der Bratpfanne zubereitet habe) oder Hähnchenkeulen vom Vortag. Die Möglichkeiten einer modernen Heißluft-Friteuse ist nicht zu vergleichen mit den Fetttränken von früher….

Gestresster Großstadt-Supermarkt

Nach Feierabend heute hatte ich noch etwas dienstlich zu erledigen…bin also mit dem Auto mitten rein nach Hamburg…und auf dem Rückweg kam ich an einem großen modernen Gebäude vorbei das einen REWE-Supermarkt beherbergt und groß damit wirbt, das das Parken im Untergeschoss des Hauses kostenlos ist…zumindest 1 Stunde, aber den Zusatz hab ich auf die Schnelle nicht lesen können.

Kurzentschlossen bin ich also in die Tiefgarage gefahren – KEINE Schranke und es wurde auch auf den Supermarkt hingewiesen und das es ein öffentliches Parkhaus ist. Soweit – so gut!

Bei Verlassen der Tiefgarage in Richtung Supermarkt stand so ein merkwürdiges Schild und ich blieb stehen um es zu lesen: Also das Parkhaus kostet Geld, wenn man länger als eine Stunde dort parkt und man muss vor Verlassen des Parkhauses (ohne Schranken) das Kennzeichen seines Autos in den Kassenautomaten tippen, um dann dort zu bezahlen.

Ein Parkticket bekommt man nicht, alles wird ganz modern per Kameras geregelt. hmmmmm?? und was heißt das jetzt, wenn ich weniger als 1 Stunde parke…muss ich mich dann auch erst am Kassenautomaten mit dem Kennzeichen „melden“….ein freundlicher Mitarbeiter im Supermarkt hat mir diese Frage dann beantwortet: NEIN – innerhalb der Stunde fährt man einfach wieder raus und kurz vor Verlassen des Parkhauses wird einem auf einem Monitor das eigene Kennzeichen angezeigt und ob man doch noch etwas bezahlen muss. Das Autokennzeichen wird für mehrere Tage gespeichert.

Sehr ungewohnt …und auch der Laden war überhaupt nichts für mich…Alles sehr modern, aber auch extrem eng. Enge Gänge, überall stand zusätzlich Ware herum, keine Frischtheken, eine vorgegebene Gangrichtung….kein Platz vor den Kassen…dahinter erst recht nicht….viele Kunden im Laden und nur eine Kasse auf….PUHHHHH….also da musste ich schon mehrfach tief durchatmen, um die Enge auszuhalten.

Die junge Kassiererin knallte dann auch mein Gemüse mit so einer hektischen Bewegung auf die Waage und dann noch einmal, als sie es vor mir ablegte, das ich gebeten habe doch etwas vorsichtiger damit umzugehen…immerhin möchte ich das noch essen. Sie schaute ganz erstaunt, hielt inne und hat sich entschuldigt.

Da hab ich es auch gemerkt…der gesamte Laden mit seiner Betriebsamkeit und der Enge hat unbewusst Stress erzeugt…nicht nur bei mir, auch bei den Angestellten….das war kein gemütliches: ich gehe mal einkaufen und schau mal was es so gibt – sondern das typische Großstadt-Gehetze: ich muss schnell noch etwas besorgen.

Den gleichen Supermarkt in groß oder auch klein gibt es überall bei mir in der Kleinstadt-Gegend…und da machen auch die kleinen Läden mehr Spaß….ist klar, das ich diesen Laden mitten in der Großstadt, eher nicht noch einmal aufsuchen werde….

Brot – wieder selber backen

Und weil ich gerade meine lieb gewonnenen Angewohnheiten wieder aufnehme, hab ich gleich nach der Wanderung mal wieder ein Weizenmehl-Brot gebacken:

Die ersten Scheiben gab es natürlich sofort, noch warm und nur mit Butter. Außen knusprig – innen fluffig….hmmm lecker:

Allerdings lag davor noch der Kampf mit meinem Backofen…..es hat eine Weile gedauert, bis ich kapiert hatte, wie ich nach der Reinigung das Metallgestell wieder einbauen muss. Der Elektro-Monteur hatte es mir zwar gezeigt, aber es klappte nicht….nach dem Studium der Bedienungsanleitung hätte es jetzt klappen sollen: es klappte aber nicht.

Die Einhark-Technik hab ich zwar richtig angewendet…trotzdem hielten die beiden Gestelle weder links, noch rechts….bis ich irgendwann feststellte, ich hab die Seiten vertauscht…uuups…. danach ging es schnell und einfach.

Wieder Sonntagsausflüge

Wieder Sonntagsausflüge

Jetzt wo das Thema mit der alten Wohnung, Umzug und Einrichten im neuem Zuhause endlich erledigt ist, hab ich auch wieder Muße für meine so liebgewonnen Ausflüge am Wochenende.

Heute also ging es ins Nienwohlder Moor, das ist im Kreis Bad Segeberg in der Nähe von Bad Oldeslohe und damit gar nicht so weit von mir entfernt….Das stürmische und regnerische Wetter der letzten Wochen hat den Goldenen Oktober jetzt endgültig fortgeweht….na gut – ist ja auch schon Mitte November….Die Bäume sind teilweise schon ziemlich kahl.

Atmosphärisch schön war es heute Morgen trotzdem kurz nach 8 Uhr….und mit 9 Grad und ohne Wind auch echt angenehm zu laufen….In Itzstedt hab ich das Auto abgestellt und bin in Richtung Moor gelaufen….aber zuerst ging es außenherum….zur Quelle der „Norderbeste“.

Ja auch wandern bildet: denn ich kannte diesen kleinen Fluss überhaupt nicht. Also die Norderbeste fließt ab in die Trave und dann in die Ostsee. Die Quelle ist jetzt unspektakulär und wohl auch nicht ganz klar wo sie genau liegt, aber es gibt einen Markierungsstein und dahinter, direkt vor dem Baum in der Mitte des Bildes ist ein kleiner „Tümpel“.

Richtig witzig fand ich am Anfang den Hinweis das ich nur noch 2,6km von Sibirien entfernt bin

….ähmm….nanu….völlig verdattert hab ich dann später ein Erklärungsschild gefunden: Das Itzstedt-Sibirien ist eine Wasserscheide zwischen Nord-und Ostsee…. und nein, ich hab mich nicht verlaufen. Befinde mich immer noch in Schleswig-Holstein, Deutschland.

Leider war das Moor von der Seite, wo ich es betreten habe, nicht wirklich zu durchqueren…ein Weg war gesperrt, auf anderen kleinen Wegen stand das Wasser ziemlich hoch….ich hab mich auf den großen Wegen also um das Moor herum bewegt…das war auf Dauer jetzt nicht so spanned…hab den Haupt-Wanderweg also irgendwann verlassen und bin anderen kleinen Wegen gefolgt…und die waren dann auch wieder richtig schön.

Am Ende waren es 7,1 km und ich komplett entspannt und gut gut gelaunt…

Renovierung – abgeschlossen

Eine ausgedehnte Dusche heute Nachmittag hat soo gut getan, wie schon lange nicht mehr, komme ich doch gerade von der letzten Renovierungs-Session für meine alte Wohnung. So hab ich nicht nur die weiße Farbe aus Haaren, von Gesicht und Händen abgewaschen, sondern auch gleich noch das unschöne Gefühl immer noch im Fokus meines Haus-Drachen zu stehen.

Mit jeder weiteren Minute unter der Dusche, hab ich den Stress und den Druck mit der Wohnung der letzten 2,5 Monate, von mir abfließen lassen….völlig erfrischt und auf geradezu magische Weise befreit, hab ich mich jetzt mit meinem Kaffee und dem Laptop in meinem Zuhause im gemütlichen Wohnzimmer nieder gelassen.

Ja es hat alles länger gedauert als gedacht….weil ich mehrfach die Grundierung auftragen und dann noch einmal alles neu streichen musste.

Die teure weiße Wandgarbe ging dadurch leider schneller zur Neige als gedacht….das lag aber an mir und meiner Schusseligkeit…beim letzten Mal stand ich auf einer Leiter und war gerade mit einem Pinsel Überkopf beschäftigt eine Kante zu streichen, während ich eine gerade neu gefüllte Farbwanne oben auf der Leiter abgestellt hatte….und hab nicht gemerkt, wie sie mir weg gerutscht ist….erst als meine nackten Füße auf einmal wohlig warm überschüttet wurden, schaute ich nach unten….MIST…..das hat nicht nur viel Zeit gekostet die Farbe aufzuwischen, sondern eben auch einen Teil der Farbe. Einiges konnte ich aber weiter verwenden.

Nun gut, es hat heute gerade noch so hingehauen….hab mit den aller letzten Farbresten dann sogar noch die Kammer gestrichen bekommen….Danach kam das große Reinemachen und Zusammenpacken der Malerutensilien. Hab allen Dreck und restlichen Müll in die verschiedenen Mülleimer runter gebracht….alles andere ns Auto geräumt und dann zu guter Letzt noch einmal alle Böden gefegt und gewischt. FERTIG !!

Jetzt muss ich nur noch einen Übergabetermin mit meinem Drachen vereinbaren….

Zur Belohnung gab es eine Currywurst mit Pommes…beim Baummarkt um die Ecke…jaaaa, das sollte ich eigentlich lieber nicht machen, immerhin hab ich immer noch Probleme mit der Entzündung in meinem linken Ellenbogen-Gelenk und durch die Malerarbeiten ist es heute auch nicht besser geworden…immerhin bin ich als Linkshänder nur eingeschränkt fähig länger mit der rechten Hand zu arbeiten. Aber lecker war es trotzdem und wohlverdient.

Sandwich-Wohnung

Sandwich-Wohnung

Zum ersten Mal in meinem Leben wohne ich in einer doppelten Sandwich-Wohnung.

Das heißt ich liege mit meiner Wohnung in einer perfekten Mitte – habe Nachbarn über und unter mir (1.Sandwich) und dann auch noch links und rechts daneben (2.Sandwich)….und erstaunlicherweise höre ich (bis auf das Mädel über mir) NICHTS davon….und profitiere auch noch heiztechnisch von dieser Mitte. In meinem Wohnzimmer sind es bisher immer 18 Grad, ohne das ich die Heizung angeschaltet habe…und das obwohl es nachts schon auf 3 Grad runter gegangen ist.

Wenn ich mit geöffneter Balkontür und offenen Fenstern in den anderen Räumen lüfte ,sind es danach zwischen 13-15 Grad. Sobald ich die Fenster und Tür wieder schließe steigt die Temperatur innerhalb kurzer Zeit wieder auf 18 und etwas hoch. Einzig die Zahl hinter dem Komma schwangt ein wenig.

Da ich ja genügend eigene Hitze produziere, mich viel und ständig in der Wohnung bewege, reicht mir diese Temperatur im Moment vollkommen aus….und am Abend auf der Couch lege ich dann schon mal eine leichte Wolldecke über mich…ziehe dann aber meistens gleich darauf die Socken aus…

Na klar, wenn die Außentemperaturen jetzt bald im Winter permanent runter gehen, werde ich auch die Heizung anschalten und dann werden es auch leicht über 20 Grad im Wohnzimmer.

Die gesunde Wohntemperatur wird für Wohnräume in denen man sich länger aufhält zwischen 20-23 Grad angegeben, in Schlafzimmer und Küche so zwischen 17-19 Grad….aber das hängt vom eigenen Wärme-Wohlbefinden ab. Einig sind sich alle, das eine Temperatur in der Wohnung von weniger als 15 Grad vermieden werden sollte…weil dann das Aufheizen der ausgekühlten Räume mehr Energie verbraucht, als wenn man die Heizung mit 15 Grad hätte durchlaufen lassen.