Treffen im Stadtpark

Die Verabredung mit Milosz zu einem Spaziergang im Stadtpark von Hamburg war gegen 18 Uhr….den ganzen Tag schon war es schwül und immer wieder regnete es teils sehr stark.

Ich war am Ende meiner Bürozeit müde und schlapp….einen Tag zuvor die Blutspende, dann der aufregende Arbeitstag, das Wetter draussen…..ich wollte eigentlich lieber direkt nach Hause…unter die Dusche und ab auf die Couch.

Das Gefühl, mich dann doch gar nicht treffen zu wollen, habe ich IMMER. Es ist mein natürlicher Reflex, mich lieber fern von anderen Menschen zu halten, bin eben ein Eigenbrödler…..aber ich war auch wirklich müde und kaputt….aber nun hatte ich zugesagt.

Ich musste die Zeit bis zum Treffen jetzt noch für 1,5 Stunden überbrücken, immerhin hatte ich bereits um 6.45Uhr angefangen zu Arbeiten. Nach Hause zu fahren war auch keine Option, zwischen meinem Wohnort und dem Starkpark liegt halb Hamburg und das zur besten Feierabend-Zeit.

Ich hab also das gemacht, was ich früher sehr oft gemacht habe…bin mit dem Auto zum Park gefahren, hab mir einen schattigen Parkplatz gesucht und blieb direkt im Auto ….zum Ausruhen. Bin auch kurz eingeschlafen (dafür verriegele ich das Auto immer von Innen) ..hab mich dann etwas frisch gemacht, soweit es bei der Schwüle möglich war.

Pünktlich um 18 Uhr haben wir uns getroffen und sind dann kreuz und quer durch den Park gelaufen. Für den Regen hatte ich eine dünne Regenjacke und einen Regenhut…und doch brachte der Regen zuerst kaum Abkühlung…die kam dann erst mit einem sehr heftigen Regenschauer.

Es war ein nettes unkompliziertes Treffen….mit entspannter und lockerer Unterhaltung über alles Mögliche…es hat Spaß gemacht und war auch in keinster Weise komisch oder anrüchig, was ich sehr beruhigend finde. Der Kollege hat auch signalisiert, das sein Freundeskreis eher älter ist.

Das mit dem Essen gehen, haben wir dann aber doch gelassen….für Draußen war es einfach zu nass und unbeständig und für Drinnen hätten wir einen Corona-Test benötigt….und ich war dann auch froh, wie ich um 20.30 Uhr wieder Zuhause war…endlich duschen und auf die Couch zum Entspannen.

Und trotzdem bleibt jedes private Treffen eine Herausforderung für mich….egal mit wem….vielleicht gar nicht verkehrt, es jetzt mal wieder etwas mehr unter Leute zu kommen.

Junge Kollegen – Private Treffen

Donnerstag war ich den einzigen Tag in dieser Woche Vorort im Büro, der Rest der Arbeitswoche war: Homeoffice.

Seitdem ich in dieser Firma arbeite, gibt es zwei jüngere Kollegen, die nach Ihrem Studium und der Zeit als Trainee fast zur gleichen Zeit in Festanstellung gekommen sind, wie mein Start in dieser Firma…. Mit Beiden verstehe ich mich gut, und wir unterhalten uns viel und ungezwungen.

Die junge weibliche Kollegin ist erst vor ein paar Jahren aus dem asiatischen Raum nach Deutschland gekommen, spricht aber bereits gutes Deutsch….denn sie spricht im Privat-und Berufsleben fast ausschließlich Deutsch….oder eben Englisch im Beruf, wo es notwendig ist….nicht aber ihre Heimatsprache. Sie lebt mir ihrem Freund zusammen. Ich nenne sie hier im Blog jetzt „Kim“.

Der junge männliche Kollege ist mit seiner Mutter schon ein paar Jahre länger in Deutschland und hat hier auch studiert…auch sein Deutsch ist sehr gut und auch er lebt mit seiner Freundin zusammen. Er kommt aus dem osteuropäischen Raum…und ich werde ihn hier im Blog ab jetzt „Milosz“ nennen.

Beide werden erst 27 Jahre alt….weshalb sie bei mir bisher immer unter dem Begriff „Junge Kollegen“ liefen…das ist aber kein Alleistellungsmerkmal mehr…da immer mehr noch jüngere Kollegen in dieser Firma dazu kommen.

Mit Kim hatte ich schon mehrere sehr persönliche, vertrauliche Gespräche, als es Probleme mit ihrem Freund und der besten Freundin gab….sie hat keine sonstige Familie hier und so passt das ganz gut…auch sie hat mir schon zugehört, wenn ich mal etwas los werden wollte.

Milosz gehört zu den etwas ruhigeren Menschen….er ist zurückhaltend, aber nicht schüchtern….und braucht immer ein paar Augenblicke mehr, um etwas zu sagen oder zu antworten…..aber ich hab gelernt auf seine Antworten innerhalb eines Gesprächs zu antworten…er ist höflich und zuvorkommend, lustig, wirkt in seinem Wesen aber etwas älter als fast 27. Seine Freundin ist auch ein paar Jahre älter als er und er suchte von Anfang an, die Kommunikation zu mir.

Es macht mir Spaß mich mit den Beiden zu unterhalten….Kim hatte ich von Frau-zu-Frau schon mal angeboten, das wir uns auch mal außerhalb des Büro treffen können…immerhin waren wir über eine gewisse Zeit die einzigen beiden Frauen…nun sind wir zu viert….und mit unserem auch noch jungen Neuzugang aus NRW haben wir uns schon vorgenommen, also sobald die Corona-Regeln gelockert werden UND wir geimpft sind…dann treffen wir uns zu Dritt….(jetzt eventuell auch zu Viert)

Aber ich wäre eigentlich nie auf die Idee gekommen, mich außerhalb der Kollegengruppe im Privaten mit Milosz zu treffen. Er lebt schon lange hier, hat seine Familie, Freundin und seinen Freundeskreis. Also als neue „gute Freundin“ braucht er mich eigentlich nicht und als „Frau“ erst recht nicht, dafür hat er ja seine Lebensgefährtlin und zusätzlich bin ich auch noch so alt, wie seine Mutter. hahahhah

Aber seine Freundin ist gerade für ein paar Tage nicht da und er versuchte sich mit den Kollegen fürs Kino zu verabreden, die ja jetzt wieder öffnen….aber bei der Kategorie „Horror“ wollte keiner mit. Ich auch nicht.

Und dann hat er mich angefunkt, ob ich nicht Lust hätte nach Feierabend einen Spaziergang durch den Stadtpark zu machen und evtl. noch Essen zu gehen….Er fühlte sich scheinbar nicht so wohl, mehrere Tage die Abende allein verbringen zu müssen.

Ich hab leicht gezögert zu Antworten:

Das letzte Mal als ich mich mit einem Kollegen privat getroffen habe, war es danach schwierig…aber okay, der Kollege war in meinem Alter und wollte mehr als nur Freundschaft…während ich das „Mehr“ nicht wollte.

Der Kollege jetzt könnte ja mein Sohn sein….und er ist in einer festen Beziehung…da stehen die Chancen also sehr gut, das es nur darum geht, einfach etwas Gesellschaft zu haben und sich zu unterhalten….wie wir es auch im Büro machen.

Also man soll ja nicht in alles ein Problem hinein interpretieren und so hab ich zugesagt.

Zeit-Management – Zeitpuffer

Wie bereits Anfang der Woche erwartet, war diese Woche beruflich auch etwas anspruchsvoller….aber ich liege ganz gut im Zeitplan.

Mein Prinzip mit dem Erarbeiten von „Zeitpuffern“, indem ich Dinge vorarbeite, schon Machbares vorbereite und konsequent meine Ablaufpläne aktuell halte und alle Gesellschaften und Termine immer im Blick behalte, bringt mir die nötige Gewissheit, mit einigen ungeplanten Adhoc-Arbeiten, nicht gleich mein ganzes Zeit-Management zusammen brechen zu lassen.

Bereits einen Tag vor dem Abgabetermin möchte ich die Daten fertig haben….also muss ich bereits 2 Tage vor Abgabetermin alle Daten von Externen und Kollegen angefordert haben, spätestens….

So hatte ich Dienstag alle Daten für die 1.Gesellschaft da und konnte Mittwoch alles verarbeiten und mit den dänischen Kollegen abstimmen…..und Donnerstag hatte ich immer noch den ganzen Tag Zeit, alles noch einmal in Ruhe quer zu checken…den Report zu starten und zu verschicken….das dauert aber nur 1-2 Stunden..

Ich mag dieses Quer-Checken am nächsten Morgen,, …dann wenn der Geist noch frisch ist. Wenn ich bereits den ganzen Tagen tief in den Daten und den Dateien stecke, übersehe ich vielleicht etwas….und falls mir dann noch etwas am nächsten Tag auffällt, hab ich noch genügend Zeit es innerhalb der Frist (des gleichen Tages) zu korrigieren.

Der dänische Report läuft inzwischen bei mir richtig gut, nachdem der Kollege aus dem Helpdesk Anfang des Jahres so lange nach einer Lösung gesucht hatte…UND ich hab inzwischen eine Anleitung erhalten, falls der Report doch mal wieder aus meinem System verschwindet: HIlfe zur Selbsthilfe – das ist toll.

Hab freudig dem Controller von der Anleitung erzählt, aber er will die gar nicht haben….er möchte, das das Helpdesk diese Arbeit macht….hahahah….na gut , aber dann soll er sich das nächste Mal nicht beschweren, wenn es nicht funktioniert und das Helpdesk nicht erreichbar ist.

Ich bin lieber autark – das spart Nerven und Zeit, dauert die „Reparatur“ mit der Anleitung doch nur 3-5 Minuten….hab inzwischen mehrere solcher leichten kleinen Anleitungen erhalten…die mir schon ein paar Mal geholfen haben, meine IT-Problemchen selber zu lösen.

3. Blutspende – gefühlter Geldwert

Ich hab in dieser Woche aber auch einiges schon geschafft….so war ich am Mittwoch, nach Feierabend, noch zum Blutspenden.

Dieses Mal tat die Piekserei wieder etwas mehr weh, aber sobald die Nadel im Arm war, war alles wieder gut….meine ansonsten so gerne sichtbaren Venen in der Armbeuge, spielten etwas verstecken….dafür war aber mein Eisenwert wieder top (der war ja beim letzten Mal etwas niedrig).

Ich hab länger überlegt, ob es sinnvoll ist, so kurz vor der 2.Impfung, auch noch Blut abzugeben…hatte aber im Internet gelesen, das das überhaupt kein Problem ist.

In den Nachrichten kam nämlich wieder einmal der dringende Appell an die Bürger, bitte Blut-zu-spenden, da es durch Corona generell und den beginnenden Ferien im Besondern, viel zu wenig Blutspender gibt..

…und das geht uns ja alle an.

Denn wenn man mal ins Krankenhaus muss und Blut bei einer OP benötigt, möchte man ja auch selber gut versorgt sein.

Jaaa, das in den Finger Pieksen und die Nadel in die Armbeuge gesetzt zu bekommen, macht mir immer noch kein Vergnügen…aber es gibt echt Schlimmeres und ich bin froh, das ich es tatsächlich jetzt auch regelmässig mache….mehr als 4x im Jahr dürfen Frauen eh nicht spenden….und bei vielen Blutspende-Diensten gibt es inzwischen auch eine Aufwandsentschädigung ab einer gewissen Anzahl von Spenden…..

Dieses Anzahl hab ich jetzt erreicht, meinen „richtigen“ Spenderausweis erhalten und auch das erste Mal die Aufwandsentschädigung in Höhe von 18,50 EUR .

…eigentlich wollte ich danach im Mercado noch ein wenig shoppen….war in ein paar Geschäften, aber nicht bereit Geld auszugeben…hatte ich doch gerade erst vor ein paar Minuten, durch mein eigenes lebensnotwendiges Blut, etwas Geld erhalten und wollte es nicht so einfach für etwas profanes wieder hergeben….

Bin dann auf direkten Wege wieder nach Hause gefahren und habe die Aufwandsentschädigung in ein Extra-Glas getan. Das ist auf einmal in meinen Augen viel mehr wert.

2. Impfung und viel Schlaf

Da hab ich doch von gestern auf heute, mehr als 12 Stunden geschlafen…und fühle mich nun leicht gerädert.

Gersten Morgen hab ich die 2. Impfung bekommen….wieder Astrazeneca….Die von der Stiko geänderte Empfehlung nach einer Impfung mit Astrazeneca, die 2. Impfung mit einem RMNA-Impfstoff durchzuführen, um einen noch höheren Schutz zu bekommen, konnte mein Hausarzt so schnell gar nicht umsetzen.

Also rein mit der Spritze in den Arm und gut ist. Erst im Laufe des Tages, durch die Pressekonferenz vom Gesundheitsminister bekam ich dann das Gefühl jetzt 2.Klase geimpft zu sein….hahahaha

Die Hausarztpraxis hat das auch dieses Mal wirklich gut toll organisiert. Es wurden an dem Tag nur 2.Impfungen durchgeführt…und …alles lief wie am Schnürchen:

  • reinkommen
  • Impfling anhand der Kassenkarte auf der Terminliste abhaken
  • Wieder eine farbliche Nummer in die Hand gedrückt bekommen
  • meinen Platz mit dieser farblichen Nummer eingenommen
  • Arm frei gemacht
  • Der Arzt kam: desinfiziert und Picks, Pflaster drauf
  • ein paar Minuten sitzen bleiben
  • ausgedruckte Impfbestätigung und Kassenkarte wieder in Empfang nehmen

Den gelben Impfausweis konnte man da lassen, die tragen dann die Daten im Laufe der Woche direkt dort ein…ob die auch dann den digitalen QR-Code für mich erzeugen, weiß ich nicht….aber das für mich auch zweitrangig.

Ich hab mich Impfen lassen, damit ich nicht ernsthaft an Covid19 erkranke…nicht um leichter Reisen zu können. Die ausgedruckte Impfbestätigung konnte ich sofort mitnehmen.

Es hat wieder keine 1/2 Stunde gedauert, da saß ich schon wieder an meinem Schreibtisch zuhause…und konnte sogar noch am Teams-Meeting teilnehmen.

So nach ca. 2 Stunden wurde mir dann schwindelig und ich musste mich sehr stark konzentrieren, um weiter arbeiten zu können. Gut das ich mich für diesen Tag ins Homeoffice verzogen hatte….Als es nicht besser wurde, hab ich mich bei den Kollegen abgemeldet und mich für die nächsten 3 Stunden erst einmal hingelegt und hab geschlafen….

Es war schon fast 15 Uhr als ich mich wieder an den Computer gesetzt habe, um weiter zu arbeiten…ich stecke jetzt ja in meinen eng-getakteten Halbjahres-Abschlüssen…und Montag muss ich bereits die 2.und 3. Gesellschaft abgeben.

So nach dem schwindeligen Gefühl, kam dann noch eine mir bereits bekannte Impfreaktion: Gliederschmerzen…..die aber nur vereinzelt auftraten. Dafür blieb ich dieses Mal von Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und einem schmerzendem Arm verschont…und dann kam die Nacht und ich konnte tatsächlich schlafen.

War zwar immer mal wieder wach….fühlte mich aber weiter müde und schlief auch schnell wieder ein.

Entgegen dem was ich von Anderen gehört habe, waren die Reaktionen auf die 2. Impfung leichter, als auf die 1.

Sooo und jetzt ist der Vormittag fast rum, und ich hänge hier etwas schlapp in der Gegend rum….

nicht ins Schwitzen kommen…bitte

Nach einem schwülen Abend gestern, mit dann doch nur ein paar Tropfen Regen, einer stickigen Nacht trotz Durchzug über die gesamte Etage, war meine Schlafqualität einigermaßen gut.

Am Morgen war es dann mit 18 Grad und etwas Wind leicht kühl, quasi perfekt für meine Morgenrunde um 6.30 Uhr.

Das war viel später als geplant….aber irgendwie hab ich es nicht früher geschafft….daher waren es heute auch nur knappe 45 Minuten und mit 3,5km auch nur relativ wenig Strecke….aber ich WOLLTE einfach nicht ins Schwitzen geraten….

Die Hitzewallungen sind im Moment permanent da, so das ich wenigstens mal für eine Weile nicht von innen zerfließe wollte, wenn es schon mal von den Außentemperaturen angenehm ist.

Wenn wenigstens an manchen Stelle tatsächlich etwas vom Körper wegschmelzen würde, dann gerne hahaha.

Am Nachmittag hat es endlich richtig geregnet…also normal (nicht so, wie in Süden Deutschlands, wo es ja wohl richtig heftig zur Sache gegangen ist…die Armen…also die Bilder in den Nachrichten waren schon heftig).

Den Einkauf werde ich heute erst etwas später machen, aber nicht wegen des Regens…ich nutze die leeren Geschäfte wenn die Meisten sich das EM-Spiel der Deutschen gegen die Engländer anschauen.

Und bügeln werde ich später evtl. auch noch…wenn es nicht wieder stickig wird….oder mir einfach zu warm….

Wer denkt hier kompliziert?

Das wirklich Schöne an arbeitsreichen Tagen ist: sie gehen schnell vorbei…und zack….schon wieder ist Feierabend….HUCH wo ist mein Tag geblieben.

Mein Arbeitspensum hat sich erhöht…das war erwartbar und wird auch noch 1-2 Wochen so bleiben.. und so bin ich in diesen 2 Tagen bereits gut in Action gewesen.

Nichts destotrotz komme ich gut voran…wären da nicht immer die interessanten Gedankengänge meiner Kollegen aus DK. Mir ist schon bei manchen Gelegenheiten aufgefallen, das die dänischen Kollegen nicht nur eine „hyggelige“ Arbeitsweise …also eine gemütlich entspannte Arbeitsweise haben…sondern sie denken oft auch anders…

Das merke ich am Aufbau der Excel-Vorlagen….diese andere Art der Denkweise erscheint mir oft kompliziert und unübersichtlich…aber letztlich kommen sie auf diese Weise auch zum gleichen Ergebnis und das zählt schließlich…Also füge ich mich den Excel-Vorgaben und verbringe eine Menge Zeit damit, diese umständlichen Vorlagen den Anforderungen entsprechend zu füllen. Hier habe ich keinen Handlungsspielraum….alle müssen die gleichen Formblätter nutzen.

In meinem Fall heute, kommt diese andere Sichtweise jedoch zu einem anderen Ergebnis….was auf Konzernebene kein Problem ist…aber aus Sicht der Deutschen Einzelgesellschaft einfach falsch ist.

Witzig ist….die Kollegen sagen: ICH denke zu kompliziert und sie könnten sich keine andere Lösung vorstellen…..also habe ich die richtige und wirklich simple Lösung aufgezeigt und erneut erläutert, warum es so sein muss…aber auch das half nicht weiter.

Nun gut…letztlich hab ich es schriftlich, wie ich es machen soll…dann sollen sich die Wirtschaftsprüfer am Ende des Jahres damit rumärgern…hab den E-Mail-Verkehr mit an meinen Beleg geheftet und es so gemacht, wie die dänischen Kollegen es wollen. Fertig!

Hahaha….aber es wurmt mich innerlich trotzdem…warum sehen sie denn den Fehler nicht….das Erste ist simple Logik und die sich daraus ergebene Konsequenz ist simple doppelte Buchführung…grummel…grummel….

Knolle mit Bodenhaftung

Oder auch: Sellerie gegen Sellerie

Ich hab es wirklich versucht, aber Staudensellerie schmeckt mir nicht wirklich….ganz im Gegensatz zum Knollensellerie.

Bei meiner heutigen Gemüsepfanne hab ich den Staudensellerie endlich verarbeitet….klein geschnitten und mit dem restlichen Gemüse zusammen gebraten….und Reis dazu…eigentlich ein perfektes Mittagessen.

Aber schon nach kurzer Zeit, fing ich an den Staudensellerie auszusortieren…Ich will nicht sagen das er bitter ist…das nicht…aber er hat eine gewisse Schärfe, die mir nicht so liegt….Es lag auch nicht am scharf sein an sich…denn die Schärfe aus der Chilischote in dem Gericht fand ich toll….ich kann es nicht einmal richtig benennen…es schmeckt mir einfach nicht.

Die Knollensellerie ist erdiger im Geschmack und fügt sich besser in meine Gerichte ein…um es einfach mal mit dem Bauch zu sagen…die Knolle hat mehr Bodenhaftung ….ich esse sie gerne und sie gehört bei mir zu vielen Gerichten einfach dazu.

Ist aber auch egal welchen Sellerie man isst….beide Arten sind sehr gesund….

Radtour: Meldorfer Bucht

Radtour: Meldorfer Bucht

und rund um das Kronenloch…..heute war alles irgendwie perfekt…also fast.

Das Wetter mit 23-26 Grad, sehr sonnig und nur leichter Wind während der Tour, war einfach perfekt…..

ich hatte die richtigen Klamotten und Schuhe ausgewählt…nicht zu lang, nicht zu eng und mit dünnem Leinen und halblangen Jeans auch den richtigen Stoff – perfekt…

dazu mein Sonnenschup-Cäpi mit eingebautem Lichtschutzfaktor und dazu hab ich ja sogar daran gedacht mich rechtzeitig mit Sonnenschutz-Milch einzucremen – perfekt …

Konditiion, Kraft und mein allgemeines Wohnbefinden passte auch ziemlich perfekt …auf den insgesamt gefahrenen 36,3 km fühlte ich mich zu keiner Zeit aus der Puste oder gar angestrengt…auch nicht als es mehrere Deiche hinauf ging…..die Kraftübungen der letzten Wochen zuhause machen sich wieder positiv bemerkbar – perfekt…

Die Fahrt war einfach klasse….Am Bahnhof Meldorf bin ich gestartet….wollte mich über Komoot durch die vorher geplante Tour führen lassen…nur über die Sprachfunktion…aber die Sprachausgabe ist alles andere als perfekt und die Tour-Führung ist sehr starr…lässt nur „widerwillig“ Anpassungen zu….die häufigste Ansage lautete: „Die Tour wird angepasst – Kehren sie um“….obwohl ich über Google Maps Wege gefunden hatte ohne umzukehren…..also hab ich Komoot wieder gestoppt. Ich hab es jetzt mehrere Male ausprobiert….die App ist scheinbar nur gut geeignet, wenn man sich sklavisch an die Tour hält….. und zu der Sorte Mensch gehöre ich eindeutig nicht.

Ich hab also wieder, wie ich es sonst auch mache, über Maps die grobe Tourenplanung angeschaut…dann das Mobiltelefon wieder weg gepackt und bin einfach drauf los …vage den Wegen folgend …bin dann den offiziellen Rad-Wegzeichen gefolgt und hatte wunderschöne Wege durch Felder und kleine Ortschaften….bis ich am Kronenloch ankam…dann weiter bis zum Deich…und dahinter dann die Meldorfer Bucht….

Dann immer am Wasser entlang…Pause hab ich dort auch gemacht….erst war ich alleine…dann kam ein Schaf und dann immer mehr….am Ende waren es so ca. 20 Stück um mich herum….aber sie blieben auf ca.1 Meter Abstand…. Erst als ich später weiter fuhr, trotteten die Schafe auch weiter.

Dann ging es wieder über den Deich und weiter um das Kronenloch herum….Es handelt sich hierbei um ein Naturschutzgebiet mit einem großen Salzsee in der Mitte. Wie der NABU schreibt, gibt es ein „absolutes Betretungsverbot“, weil hier die Salzwiesen-Pflanzen nahezu ohne menschliches Eingreifen wachsen sollen.

Also ging es im großen Bogen mit dem Rad drumherum…wieder an Feldern und an kleinen Ortschaften vorbei.

Zurück in Meldorf , wollte ich mich zu einer Rast in einem auf dem Hinweg gesehenen Aussenbereich eines Restaurants niederlassen….hmmmm – Mittagsruhe von 14-17 Uhr….und selbst in der Innenstadt gab es nur Cafes….das einzig ansprechende Restaurant bot auch nur Kaffee und Kuchen. Ich wollte aber etwas handfestes.

OKAY – dann nicht…also hab ich das Rad wieder im Auto verstaut und bin ohne Umwege wieder nach Hause gefahren….im Kühlschrank warteten noch die restlichen Nudeln von gestern….hehehe

Planungen für den Sommer

Nächste Woche erhalte ich die 2. Impfung….und danach das Wochenende haben Schwester, Schwager und ich nun einen Tagesausflug nach Helgoland anvisiert.

In Friedrichstadt hatten wir festgestellt, das ich noch nie auf Helgoland war und die Beiden es dort toll finden…dann auf nach Helgoland.

Mein Schwager hat die Planung übernommen und so haben wir jetzt schon die Tickets von Büsum nach Helgoland: 64,50 EUR pro Person:

  • ca. 2 Stunden auf der Fähre Hinfahrt incl. kleinem Frühstück,
  • ca. 4 Stunden Aufenthalt auf Helgoland
  • ca. 2 Stunden auf der Fähre Rückfahrt incl. Abendessen

ein Negativer Corona-Test ist notwendig (auch für mich, da meine 2. Impfung noch keine 14 Tage her sein wird, wenn wir fahren).

Helgoland ist Deutschlands einzige Hochsee-Insel und liegt 70km vor der Küste…..ohhh ich freue mich auf diesen Ausflug…

…. und jetzt fange ich endlich an mit der Planung unserer Heißluft-Ballonfahrt….

….und ich plane jetzt für mich noch einen Besuch in einem Hochseilgarten…..

Zusätzlich hat unser junger Trainee, mit dem ich mich freitags öfter lange unterhalte, vom Bouldern erzählt. Bouldern nennt man das freie Klettern in Absprunghöhe…ohne Sicherung, ohne Seil….also ein Sport den man alleine ausführen kann.

Wir haben festgestellt, das Bouldern und Tanzen zwar komplett unterschiedliche Sportarten sind, sich aber die körperlichen Voraussetzungen sehr ähneln.

Für beide Sportarten braucht man viel Körperspannung, einen guten Gleichgewichtssinn, trägt etwas zu enge Schuhe um guten Kontakt herzustellen um so viel Gewicht auf und über den Fußballen auf Boden bzw. Wand zu bringen…..

Okay also letzteres könnte ja mit meinem Fußproblem schwierig werden….aber es gibt Indoor-Möglichkeiten das Bouldern als Anfänger einmal an einer einfachen Wand auszuprobieren….und das ist es wieder bei mir: ich möchte es wenigstens einmal ausprobieren….also: einfach machen….