Bis an die eigenen Grenzen

Abenteuer: Hochseilgarten

Nach einem ausgiebigem und entspannten Frühstück in Eckernförde, sind wir mit den Autos noch die knappen 2 km bis zum Hochseilgarten gefahren.

Wir waren noch NIE klettern, noch nie in einem Hochseilgarten….wir zwei „alten“ Schachteln (53 und 55 Jahre).

Unser „Time-Slot“ startete um 12 Uhr….im Nachhinein betrachtet ,eine eher unglückliche Uhrzeit, war es doch zu dieser Zeit extrem voll…zumindest am Anfang.

Nach der Anmeldung, dem Anlegen des Klettergurtes und dem Anbringen der „Verbindungsmittel“…also diese doppelten Haken, die man benötigt, um sich zu sichern, durch die Helfer Vorort, ging es mit ca. 20 Personen zur Einweisung.

Der junge Mann, der uns die Nutzung der doppelten Klettersicherung erklärte, absolvierte seine Erklärung routiniert…also sehr schnell…dann ging es an die Übungsseile um zu üben, wie man diese „Verbindungsmittel“ benutzt….einhaken mit Nr.1, Einhaken mit Nr. 2, Umhaken mit Nr. 1, Umhaken mit Nr. 2 usw…und aushaken mit Hilfe eines Endstücks. Diese Doppelsicherung ist so aufgebaut, das sich immer nur eine der beiden Haken öffnen lässt…und erst wenn ein Haken geschlossen ist, lässt sich der 2. Haken öffnen. und für bestimme Teile eines Parcours, wo man sich abseilen oder zum nächsten Baum schwingen musste, gab es noch eine extra Sicherung die am Kletterzeug eingehakt wurde.

Meine Schwester hatte zum Glück gleich zu Anfang Kletterhandschuhe für uns besorgt….auf die Idee wäre ich nicht gekommen…aber es stellte sich als absolut sinnvoll für uns heraus. Für 4 EUR konnte man die im Kletterpark kaufen. Alles an Wertsachen, Handys, Schlüssel, jede Art von Halstuch, Ketten und Ringen…alles musste abgelegt werden….wir haben alles in unsere Rucksäcke gepackt, an Seilen hochgezogen und mit einem Mietschloss abgeschlossen….hahaha das fand ich lustig.

So richtig hatten wir das natürlich noch nicht drauf, mit dem Handling der Sicherungshaken…aber wir würden ja langsam anfangen….das Prinzip beherrschten wir dann aber bereits nach kurzer Zeit….nur manchmal kam es dann doch noch vor, das man versuchte einen Haken zu lösen und es nicht funktionierte….weil der andere dann doch nicht richtig geschlossen war.

15 verschiede Parcours werden mitten im Wald angeboten…die waren teilweise übereinander angeordnet …..es fing bei ca. 2m an und ging bis auf 25m Höhe…..um den vielen Menschen etwas zu entgehen, fingen wir gleich mit dem 2. Parcour an….das fühlte sich schon etwas komisch an….war aber auch lustig und hat viel Spaß gemacht.

Wir sind über Balken gelaufen, haben uns wackelnden Leitern ausgesetzt, sind durch Schlaufenwege gelaufen, haben schwebende Pfosten überquert, haben uns hinabfallen lassen mit Seilrutschen, sind in Netzen gelandet und mussten dann hochklettern….mussten Schrägen überwinden…..es war wirklich lustig….wir haben mit Kindern gelacht, uns gegenseitig angefeuert und gelobt, mit jungen Erwachsenen geflachst und spaßeshalber unser eigenes Ende vorhergesagt, noch bevor dieser Tag zu Ende geht….es war einfach toll.

Wir Zwei waren bei weitem die Ältesten Kletterer….während ansonsten alle zwischen 6 und 36 Jahre alt waren….und von Parcours zu Parcours ging es höher hinauf und die Anforderungen wurden schwieriger….Parcours 2 und 3 gehörten noch zu den Leichten….Danach sind wir gleich auf Parcours 5 gegangen…..weil es dort leerer war…..das war schon anspruchsvoller, weil die schaukelnden Elemente mehr wurden, die Abstände zwischen den Trittmöglichkeiten weiter auseinander lagen und die Halteseile weniger wurden…..hier brauchten wir schon unsere ganze Konzentration……und dann kam Parcours 6.

Meine Schwester wollte lieber gleich auf die 7, weil der Aufstieg viel leichter aussah…aber ich meinte, ich wolle lieber bei der 6 bleiben, weil es nach dem Aufstieg auf der 6 bestimmt noch „leichtere“ Elemente gab, als auf der 7.

Wir blieben also bei Parcours 6 und der Aufstieg hatte es wirklich in sich. Wir mussten den Baum mittels einer Kletterwand erklimmen….Höhe bis zur 1. Plattform, ca. 7-8 Meter…..Wir hatten dicke Wanderschuhe an und das hochklettern (natürlich 3fach gesichert) an der Kletterwand war, nach fast 2,5 Stunden hier, sehr anstrengend.

Ich bin dieses Mal als Erste hoch…..oben angekommen war ich ziemlich fertig….auch das eine Disziplin die wir noch nie gemacht haben….und ich hab gemerkt, bei diesem Parcours komme ich an meine Grenzen….und dabei war ich gerade erst oben auf der 1. Plattform angekommen. Hab gewartet bis meine Schwester ebenfalls auf der Plattform ankam. Für sie war das hochklettern noch schwieriger, weil sie etwas kleiner ist, als ich und Schwierigkeiten hatte, die sogenannten „Klettersteine“ zu erreichen, um sich mit Händen und Füßen daran hochzuziehen.

Es kamen sich hebende und senkende Holzplanken, die man überqueren musste…..später dann eine Art Hochseil wie im Zirkus, ca.. 1,5 cm breit, eine Schlaufenbrücke, schräge Bücken, schwingende Brückenelemente, und dann kam eine Abzweigung: aber meine Schwester wollte nicht den kürzeren Weg nehmen, den ich eigentliche wollte….okay als dann weiter über die Hängeseilbahn….und dann kam das vorletzte Element….und das war der Moment wo ich nicht nur an meine körperlichen Grenzen kam, sondern einfach nicht mehr konnte:

Es waren nicht quer, sondern längs zur Laufrichtung angebrachte schwingende Holzbalken und rutschige Reifen-Elemente, die man nach und nach überwinden musste….da hab ich dann nach 2/3 der Strecke nicht mehr weiter gekonnt….meine Schwester meinte, ich solle mich vom Kletterpersonal „retten“ lassen. (was immer und überall ohne Probleme möglich gewesen wäre)…aber ich hing da, auf dem letzten Holzbalken und musste auf das letzte Reifenstück…hatte keine Kraft mehr in Armen und Beinen…hab mich so ca. 20-30 Sekunden nur gehalten und dann mit wahrlich letzter Kraft über die heftig schaukelnden Reifen bugsiert…und mich dann mit aller-aller-letzter Kraft auf die letzte Plattform gezogen….dort stand noch ein kleiner Junge und meinte zu mir: Sie schaffen das, als ich meinte ich kann nicht mehr. Während der Junge sich dann dem letzten Absprung zum Boden stellte…hab ich mich ausgeruht und meiner Schwester zugeschaut, wie sich sich ähnlich schwer abmühte, wie ich gerade zuvor…auch ihr ging die Kraft aus, auch sie hing am letzten Element und konnte nicht mehr…auch sie konnte nicht mehr und auch sie hat es geschafft.

Wir sind da ganz ähnlich: aufgeben, kommt nicht in Frage….Wenn wir Herausforderungen annehmen, dann ziehen wir es auch durch….sie hat sich allerdings dicke Blaue Flecke an den Armen zugezogen.

Und jetzt mussten wir ja noch von der letzten Plattform, wieder zum Boden….eine Planke führte ins nichts…am Ende der Planke musste man sich an einer Art Seilbahn senkrecht runterfallen lassen….ich hab meine Dritte Sicherung am Gurt befestigt und mich an den Rand der Planke gesetzt….und da kam der Hinweis: Du musst noch deine Doppelsicherung Umhaken…aber da saß ich schon und es schien so, als ob ich meine Sicherungen vom oberen Sicherungsseil im Sitzen nicht mehr lösen könnte…zum Aufstehen war mir aber nicht mehr zumute…zu schmal die Planke, zu wenig Kraft…also rief ich doch nach einem der „Retter“ …aber bis der dann da war (ca. 1 Minute) , hab ich es doch noch von alleine geschafft, die Sicherungen Umzuhaken und es ging auch ohne Hilfe runter bis zum Boden…..aber ich fand es beruhigen, das er da unten stand und uns im Auge behielt.

Soooo….als wir dann Beide wieder den Waldboden unter den Füßen hatten, war uns klar….das war es für heute mit dem Klettern…mehr geht nicht. Das hat insgesamt viel Spaß gemacht, aber noch fast 3,5 Stunden waren wir körperlich einfach fertig…aber auch hochzufrieden, das wir uns auf dieses Abenteuer eingelassen hatten.

Ich hab ihn gefunden…

….meinen neuen Sport auf dem Wasser und zukünftiges ergänzendes Freizeit-Vergnügen: Kajak-Fahren!

Ich hab es ja schon geahnt, das das eine Sportart sein könnte, die mir so gefällt, das ich dafür in einen entsprechenden Sportverein eintreten würde…und seit heute Abend weiß ich es.

Ich habe nicht viele Erfahrungen mit Wassersport…aber das Rudern empfand ich schon vor Jahren als eine so schöne Bewegung (auf einem „Teich“ im Frankfurter Palmengarten)….das ich seitdem im Fitness-Studio sehr gerne aufs Rudergerät gehe.

Was mir am Rudern aber gar nicht gefällt ist, das man auf dem Wasser entgegen der Fahrtrichtung sitzt….das ist dann doch wieder nichts für mich….ich sehe gerne wohin ich fahre….

Bei meinem letztjährigen Urlaub an der Müritz wollte ich es ja schon mit Kanu oder Kajak probieren…aber da war es mir überall viel zu voll und zu heiß usw.

Vor ein paar Tagen hat meine junge Kollegin aus NRW mir von einer Kanufahrt auf der Alster vorgeschwärmt…und ich hab es mir für dieses Wochenende gleich mal vorgenommen…nur das Wetter war jetzt nicht so beständig….Auch heute hat es ja den größten Teil des Tages heftig geregnet…aber so gegen 16 Uhr hab ich mich auf den Weg nach Hamburg Eppendorf gemacht….dort gibt es es mehrere Bootsverleiher.

Das Wetter klarte zwar auf…und es waren eine Menge Menschen unterwegs, aber auf der Alster war es ziemlich leer…und auch beim Bootsverleih bin ich sofort dran gekommen. Ich wollte eine Kanufahrt machen…die freundlichen jungen Männer haben mir zu einem Kajak geraten, wenn ich alleine fahren möchte…das Boot ist kürzer und leichter zu steuern….okay – dann bitte einen Einer-Kajak für eine Stunde.

Nach der schriftlichen Anmeldung stand das Kajak bereit und einer der Beiden hat mir beim Einsteigen geholfen…und nach wenigen erklärenden Worten ging es auch schon los….dann hab ich noch kurz gefragt, wie ich mit dem Doppelpaddel umgehen muss…2 Sätze dazu und ich war schon auf der Alster unterwegs….wie ich richtig manövriere lernte ich sehr schnell durch Ausprobieren und auch wie ich das Paddel optimal halten muss, damit kein Wasser ins Kajak kommt….und dann war es auf einmal da….

….dieses wunderbare Gefühl von absoluter Harmonie…ich saß super bequem im Kajak und mit den gleichmäßigen Paddelbewegungen ging es langsam und entspannt über die Alster…nur als ich meine Jacke ausziehen wollte und das Gewicht einseitig verlagert habe, merkte ich, das die Balance auf dem Wasser, tatsächlich nur durch meinen Körper kommt, da hab ich dann doch Respekt davor bekommen, also hab ich die Jacke doch lieber angelassen…..nicht das ich noch ins Wasser falle (hatte keine Badeklamotten an, sondern halblange Outdoor-Hose und Baumwollhemd mit Regenjacke drüber).

Ich fühlte mich total geborgen im Kajak und auf dem Wasser…..und obwohl ich mitten in Hamburg war und überall Menschen über die Brücken oder an der Alster spazieren gingen, fühlte es sich so an, als ob ich ganz alleine wäre (im positivsten Sinne), wie in einer anderen Welt…ich war und bin es immer noch, komplett begeistert.

Mir kam ein Standup-Paddler entgegen und wir haben uns im Vorbeifahren kurz nett unterhalten…dann war wieder Ruhe und Stille auf dem Wasser und am Uferrand mit kleinen süßen Aussenplätzen, Bootsstegen und Hinterhöfen…und ich hab das Ganze so intensiv genossen….

Nach knapp 1/2 Stunde hab ich das Kajak mit einer sanften Kurve gewendet und bin zurück gepaddelt….und wieder war da der Standup-Paddler, ebenfalls auf dem Heimweg…ein paar weitere nette Freundlichkeiten und wieder war ich gefühlt alleine hier…so langsam hab ich das Doppelpaddel noch breiter gefasst und etwas sportlicher ins Wasser getaucht, noch weiter durchgezogen, das Kajak wurde tatsächlich schneller….und ich werde wahrscheinlich so richtig Muskelkater in Schultern und Armen bekommen…aber egal…das jetzt muss einfach sein….

Dann hab ich mich wieder etwas treiben lassen….auch um Fotos zu machen….

Bin dann leicht am Bootsverleih vorbeigefahren, hab eine lockere Kurve gefahren, um dann auf der gegenüberliegenden Seite (auch auf dem Wasser herrscht Rechts-Fahr-Gebot) locker am Bootssteg anlegen zu können….aber da brauchte ich doch die Hilfe des Mitarbeiters vom Bootsverleih….weil ich nicht wusste, wie genau ich jetzt mit dem Paddeln was machen musste….hahaha…kam doch ein wenig zu steil mit dem Bug an den Steg….und das Aussteigen war tatsächlich der schwierigste Teil. Der junge Mann hat es mir kurz erklärt und ja, es hat funktioniert, aber es war schon sehr wackelig…ich bin dann gleich mal am Steg sitzen geblieben und wir haben uns noch kurz unterhalten….

Diese 1 Stunde hat jetzt 14 EUR gekostet….und dazu hatte ich die gesamte Alster fast für mich alleine…..hahaha….okay, sonst sind natürlich viel mehr Menschen auf der Alster, mit Stand up-Paddling, Kanus in verschiedenen Größen, Kajaks oder auch Tretbooten….

…aber heute, heute gehörte die Alster mir !!

Ganz ehrlich…am Liebste wurde ich Morgen gleich noch eine weitere Kajakfahrt unternehmen….und ich hab schon im Internet nach Kajak/Kanu-Vereinen gesucht und auch gefunden….Nach meinem Kurz-Urlaub in Hessen werde ich mal nach Schnupperkursen in den Vereinen fragen….

Abenteuer-Planung

Soooo die Planung der nächsten kleinen Abenteuer geht nun in die nächste Runde

Für die Ballonfahrt hab ich Rechnung und Gutscheine erhalten. In der kommenden Woche kann ich nun endlich anrufen und den Termin mit dem Ballon-Unternehmen abstimmen.

Und für das kommende Wochenende werden meine Schwester uns ich uns an der Ostsee treffen…..Ich hab einen Termin im Kletterpark gebucht….in einem sehr großen Kletterpark haben wir einen „Time-Slot“ von 4 Stunden für 21 EUR pro Person….die haben auch bei Regen geöffnet.

Wir sind Beide noch nie in einem Kletterpark gewesen….es wird bestimmt lustig….53 und 55 Jahre alt, aber sportlich, werden ein kontrolliertes Höhen-Wagnis eingehen. Höhenangst hab ich keine, aber Respekt vor Risiken und Verletzungen……meine Schwester hatte sich aber jahrelang eingeredet sie hätte Höhenangst…jetzt auf einmal soll das kein Problem mehr für sie sein. das kann echt lustig werden…..ich jedenfalls freue mich auf dieses kleine Abenteuer.

Meine Schwester hat in einem Restaurant Plätze zum Frühstücken vorbestellt….oder sagen wir lieber: mein Schwager hat das für sie gemacht…Wir treffen uns also zum Frühstück in der nahen Stadt und fahren danach zum Kletterpark in der Nähe.

Mein Schwager selber wird an dem Tag nicht mit dabei sein, durch seine Probleme mit der Hüfte ist das Klettern für ihn nichts…wir machen daraus also einen Schwesterntag….dafür werden wir ja bei der anstehenden Ballonfahrt zu Dritt sein.

Und im Herbst möchte ich mir im Schloss Gottorf endlich die Moorleichen anschauen…das werden wir dann auch wieder zu Dritt machen.

Was steht noch auf meiner imaginären Wunsch-Abenteuerliste: Bouldern, Kanu fahren, Standup-Paddeling und Rundflug in einer klein-motorigen Maschine. Außerdem weniger abenteuerlich: Hafenrundfahrt Hamburg und nächtlicher Besuch des Miniatur-Wunderland…..und wenn ich noch länger darüber nachdenke fällt mir noch eine ganze Menge mehr ein…

Wandern im Regen

Das aktuell in Norddeutschland herrschende nasse und leicht kühle Sommerwetter, ist zum Glück, weit davon entfernt ,so ein Unglückswetter zu sein, wie in NRW, Rheinland-Pfalz, Schweiz, Niederland, Belgien….die Liste scheint immer länger zu werden…und mein Mitgefühl geht an Alle die unter den verheerenden Folgen der Katastrophen leiden.

Wir hier im Norden haben nur normales Schiet-Wetter…..und wenn man nicht betroffen ist, vergisst man zu leicht, das gleichzeitig Menschen in diesen Gebieten alles verloren haben.

Mit diesem Gedanken hab ich dann Samstag Nachmittag eine Regenwanderung durch das Tävsmoor begonnen….Schon auf der kurzen Fahrt dorthin hat es ziemlich stark geregnet….mit Regenhut, Regenjacke, Wanderschuhen und Rucksack ging es dann los….und innerhalb wenigen Minuten war ich ziemlich nass….aber das war mir egal….

Ich bin eine meiner Lieblingsstrecken gelaufen und währenddessen hat das Wetter ein paar Mal gewechselt…es schien sogar mal die Sonne, bevor es wieder bedrohlich dunkel wurde…und mitten im Moor hatte ich schon ein leicht herbstliches Gefühl…Es war windig, nass, leicht kühl, frische Äste lagen auf den Wegen und dann stand da auch noch dieser recht große Pilz am Wegesrand:

Der Moorsee wellte sich auf dieser Seite durch den Wind…später auf der anderen Seite, war er wieder ruhig und glatt. Es war eine himmlische Ruhe und in den 1,5 Stunden sind mir nur 2 Menschen begegnet….hahaha da haben wir es mal wieder: wenn ich meine Ruhe haben möchte, muss ich die Zeiten ausnutzen, an denen andere Menschen sich lieber drinnen aufhalten.

Kurz vor Ende meiner 7,5km Tour schien dann, wie schon erwähnt, wieder die Sonne..

und am Ende meiner Tour war ich schon etwas geschafft….immerhin war ich die letzten 2 Wochen nur wenig unterwegs….eine Woche hatte ich ja Zwangspause durch den verstauchten Knöchel….und davor die Woche hatte ich viel Arbeit und wenig Energien.

Aber jetzt fühlte es sich toll an und es hat mir gut getan…es war ein positives Gefühl von „geschafft sein“ und „geschafft haben“…..ich bin endlich wieder in Bewegung….

In Balance

Viele Tagen bei mir enden mit tief empfundener Ruhe und Zufriedenheit…..innerer Frieden ist damit keine Illusion.

Was ich aber immer wieder feststellen muss, es fällt mir wahnsinnig schwer, diesen inneren Frieden über einen längeren Zeitraum konstant zu halten…zu schnell kann das innere Gleichgewicht aus der Balance geraten, auch ohne das etwas Gravierendes passiert.

Die Zeit-Verschiebung im Frühjahr war so ein Thema, dann die 2. Impfung, nach der ich einen Teil meiner Kraft irgendwie verloren hatte, die sehr warmen Sommertage und meine Hitzewallungen. …Alles nichts Großartiges und doch war ich fast den ganzen Juli nicht wirklich in Balance…immer irgendwie latent unzufrieden…auch wenn ich aktiv gegen dieses Gefühl angekämpft habe.

Immer wieder dachte ich: sooo – jetzt geht es wieder…aber es fehlte jedes Mal das letzte Stück an innerer Ruhe und das letzte Quäntchen an Gelassenheit, um mich wirklich ausbalanciert zu fühlen.

Mittwoch Abend war ich den einzigen Tag in dieser Woche abends zu einer kleinen langsamen Walkingrunde unterwegs (so langsam geht es wieder mit dem Knöchel)….und erst da hab ich es wieder gefunden:

Diese innere Ruhe und ausgeglichene Freude, dieses Gefühl wieder bei mir zu sein… Ich bin wieder im Gleichgewicht….und das Gefühl ist auch heute immer noch da…..das fühlt sich sehr gut an und ich hoffe es bleibt noch eine Weile bei mir.

Reflexe verlieren sich

Mit der Putz-und Räumaktion gestern, hab ich jetzt wieder 2 Kisten voll mit aussortiertem Kram und dazu die alten Teppiche, die zum Wertstoffhof gebracht werden können.

Den Weg dorthin kenne ich inzwischen schon im Schlaf…..hahaha…also ging es heute Morgen mal wieder dorthin….mit Kaffeebecher und Frühstück, weiß man doch nie, wie lang die Schlange davor ist. Es ging einigermaßen, ich hab nur ca. 20 Minuten gebraucht….trotzdem genügend Zeit für ein kleines Frühstück im Auto.

Hmmm seit meinem Sturz mit dem Knie auf die Steine am Elbufer, sind ja inzwischen schon 9 Monate vergangen…..warum also nicht, nur so zur Abwechslung, mal mit dem Knöchel umknicken. Ich war so mit den Teppichen bepackt, das ich nicht gemerkt habe, das vor dem Container eine kleine etwas tiefergelegene Ablaufrinne entlang lief….ich bin mit dem linken Fuß in diese Rinne getreten und da ich nur Sneaker anhatte, gleich mal so richtig umgeknickt.

Jaaaa, das tat weh….und der Knöchel schwoll natürlich auch gleich etwas an…aber nicht zu sehr…laufen ging auch noch, wenn auch etwas humpelnd.

Bisher haben mich meine in vielen Jahren antrainieren Reflexe oft davor bewahrt, so richtig massiv umzuknicken….das stammte noch aus meiner aktiven Tanzzeit auf hohen Schuhen, wo man ständig drohte sich die Haxen du verbiegen. Aber inzwischen ist das schon zu lange her und diese Art der reflexhaften Gegenbewegung, um den Fuß zu schützen, ist wohl verloren gegangen.

Aber eines ist trotzdem geblieben: Den Schmerz zu ignorieren und einfach weiter machen. Nur nicht darüber nachdenken. Darum kümmere ich mich später.

Nach dem Abladen, bin ich dann noch zum Einkaufen gefahren und dann noch zur Tankstelle, um den Reifendruck zu kontrollieren (eine Warnlampe hat mich auf den zu niedrigen Reifendruck aufmerksam gemacht- das finde ich wiederum super)….und danach gab es zuhause erst einmal Eisspray auf den geschwollenen Knödel und später noch kühlendes Voltaren-Schmerzgel.

Also ändere ich meine Pläne für dieses Wochenende und bleibe heute mal lieber zuhause… keine großen Aktionen, lieber den Fuß still halten, relaxen und grillen auf dem Balkon.

(Meine Vermieterin ist bis Ende der Woche in Urlaub, da könnte ich sogar Morgen noch einmal den Grill anwerfen)

Öl-Rausch

Für diesen Sonntag hatte ich keinen Ausflug geplant….ich hab lange und gut geschlafen, es mir am Vormittag auf dem Balkon gemütlich gemacht und war ziemlich zufrieden mit meinem Sonntag…..aber dann bekam meine Vermieterin den nächsten Geburtstagsbesuch (das geht schon seit Freitag so) und es wurde mir zu laut….

…also hab ich kurzentschlossen meinen Kaffeebecher, eine Flasche Wasser, Wanderschuhe und -Rucksack und meinen Autoschlüssel geschnappt und bin mit dem Auto los gefahren…OHNE vorher ein Ziel zu fixieren.

….nun gut es ist sehr sonnig und warm…also wäre Wald nicht schlecht…..zuerst ging es mit dem Auto in Richtung Quickborn…..aber dann bin ich doch weiter gefahren und kurz vor Bad Bramstedt hab ich das Auto auf einem Parkplatz abgestellt und wollte durch ein Waldstück laufen.

Sonntag Mittag, Sonnenschein und Blauer Himmel …..da hätte es mich schon stutzig machen sollen, das der direkt neben der Bundesstraße liegende große Parkplatz komplett leer war….aber ich hab mir nichts weiter dabei gedacht und mich sogar gefreut…..

Ich war noch nicht ganz 5 Minuten unterwegs, da waren meine Beine und Arme komplett mit Mücken besetzt….so schnell konnte ich die gar nicht verscheuchen, wie die zustachen….also bin ich schnell wieder zum Auto geflüchtet und musste danach erst einmal die restlichen Mücken, die es mit ins Auto geschafft hatten, erledigen…zum Glück hatte ich in meinem Notfall-Pack dieses kühlende Mücken-Gel dabei….das kühlt und lindert den Juckreiz, hhaaaach herrlich……Also Soooo viele Mücken, die alle gleichzeitig versuchen mich zu stechen…das hatte ich selbst im letzten Jahr an der Mecklenburgischen Seeenplatte nicht….aber die Mückenstiche dort waren eindeutig schmerzhafter und langanhaltender….. Diese Stiche heute waren nach ein paar Stunden wieder weg.

OKAY….also dann doch lieber heute keinen Waldspaziergang….kurzentschlossen bin ich dann nach Bad Bramstedt reingefahren….

Diese kleine niedliche Stadt liegt im Holsteiner Auenland, ist ein Moorheilbad und bietet schöne Wege zum Spazierengehen und Kanufahren auf der Hudau (auch so ein kleiner Fluß von dem ich vorher noch nie gehört hatte).

Ich kam also direkt zur Mittagszeit in Bad Bramstedt an und bin an einem kleinen italienischen Restaurant mit schönem Aussenbereich direkt an dem Flüßchen vorbei gekommen…das sah nett und gemütlich aus …und hab mich dort niedergelassen.

Leider war der italienische Koch der Meinung auf eine Pizza Vegetariana gehört nicht nur tiefend in öl eingelegtes Gemüse, sondern dieses muss man auch nachträglich noch in Olivenöl ertränken nur um ganz sicher zu sein das es wirklich nicht mehr lebt….. Ich hab angefangen mit meiner Serviette und einen (sauberen) Taschentuch und einer weiteren Serviette das Öl von meiner Pizza zu tupfen…..der Koch fragte mich ob es mir zu viel Öl wäre…was ich eindeutig bejahrte….ja er hätte noch extra viel Öl dazu gegeben….zuckte die Achseln und ging wieder….erst als ich weiter meine öltriefende Pizza stückchenweise trockenlegte um sie auf diese weise Stück für Stück zu essen, kam er wieder und fragte ob er mir eine neue machen solle…..Nein – sein Timing war einfach zu schlecht….das hätte er mich schon vorher fragen sollen….jetzt esse ich weiter….

Seine Frau meinte mit einem unschuldigen Augenaufschlag beim nächsten Mal solle ich vorher sagen, das ich das nicht möchte, weil ihre Gäste das mit dem vielen Öl so gerne wollen…..ich hab ihr mit ruhiger Stimme erklärt, das ich mir das nicht vorstellen kann, das jemand eine vollkommen durchtränkte Pizza essen möchte und ich garantiert nicht noch einmal hier essen werde….außerdem wäre die richtige Vorgehensweise den Gast vorher darüber zu informieren und ihn zu fragen…da ja auf der Karte nichts von diesem Öl-Rausch stünde.

Soooo also mit vollem Magen (hab die Pizza immerhin zu etwas mehr als der Hälfte gegessen), mit abgekämpften Muskeln von gestern und zerstochenen Armen und Beinen bin ich gemütlich an der Hudau entlang

und durch die Stadt geschlendert…hab vor dem „Schloss“ lange auf einer Bank gesessen und meinen mitgebrachten Kaffee getrunken….

…..und als ich später wieder zuhause ankam, hat sich der Besuch meiner Vermieterin gerade verabschiedet…wenigstens das war perfektes Timing.

Ballonfahren ist kein Rennsport

Das nächste Abenteuer plane ich gerade…wobei das Wort Planung hier nicht so ganz stimmt.

Seit meinem Fallschirmsprung im April, möchte ich ja im Spätsommer/ Herbst als nächstes eine Ballonfahrt machen….inzwischen ist klar, meine Familie (Schwester + Schwager) möchte da gerne mitmachen.

Ich hab mich also durch den Wochenend-Dienstplan meiner Schwester gewühlt, hatte ich sie doch gebeten mir ihre freien Wochenenden mitzuteilen…..und der einfachheitshalber bekam ich dann einfach den abfotografierten Kalender der nächsten Monate ….na Prima….also eine Lupe wäre nicht schlecht gewesen.

Okay, also hab ich nun alle ihre dienstfreien Wochenende für die nächsten Monate raus geschrieben und anschließend nach Ballonfahrt-Anbietern im Netz gesucht. Inzwischen weiß ich, das wird für 3 Personen so zwischen 650 – 850 EUR kosten…..je nach Anbieter und Wochentag.

Letztlich bin ich bei einem vertrauenserweckend wirkendem Unternehmen gelandet, die an mehreren Standorten in Norddeutschland Ballonfahrten anbieten. Die sind schon seit vielen Jahren am Start…das klingt schon mal gut.

Nur das Anmeldeverfahren finde ich tatsächlich etwas langsam und antiquiert, weil man beim Anmelden gar keinen Termin vereinbart, sondern man meldet sich erst einmal mit all seinen Daten an….einschließlich Alter und Gewicht. (Da musste ich dann erst einmal rückfragen, was mein Schwager so wiegt, also im Schätzen bin ich echt schlecht…..hahaha).

Jetzt warte ich darauf, das ich eine per Briefpost zugeschickte Bestätigung und die Rechnung bekomme….dann muss ich den Betrag vorab bezahlen, danach bekomme ich, wieder per Briefpost, die Tickets zugeschickt, die dann 2 Jahre gültig sind und erst danach wird, ausschließlich telefonisch, ein tatsächlicher Termin vereinbart…..hmmmmm also mit „mal eben“ und „auf die Schnelle“ geht da gar nichts….

Na hoffentlich klappt das noch in diesem Jahr…ich meine okay, Ballonfahren ist jetzt kein Rennsport, aber die Anmelde-Prozedur hätte ich mir schon etwas zügiger gewünscht….aber in der Ruhe liegt bekanntermaßen die Kraft und die Vorfreude dauert dann eben entsprechend länger.

es läuft nicht – geht noch weiter

Heute hat eine meiner dänischen Kollegen angerufen und gemeint in einer meiner Firmen wäre großes Durcheinander und ich solle mir das mal anschauen und ihr erklären….ich hab nach geschaut und hab es ihr erklärt., nämlich das es kein Durcheinander gibt und alles i.O. aussieht……aber sie hat es nicht verstanden, weil bei ihr ganz andere Zahlen angekommen sind…

Nun gut….wir schauen zur gleichen Zeit in die GLEICHE Excel-Datei….aber ich vergleiche diese natürlich mit den Werten aus meinen Deutschen Buchhaltungssystem….sie dagegen überträgt diese Werte in ihr Dänisches System (jaaa – das ist nicht effektiv, aber bisher hat es immer funktioniert)…aber sie meinte meine Daten wären falsch.

Ich habe vorgeschlagen, das ich es mir noch einmal in Ruhe anschaue und es ihr dann per Mail erkläre, da neben der Sprachbarriere ja auch noch Ihre Aufregung hinzukam und ich überhaupt nicht verstanden habe, wo ihr Problem liegt. Normalerweise lässt sie einen immer zappeln, wenn man etwas von ihr möchte…..jetzt hatte sie es eilig und ich hab versprochen, es sofort zu machen…also habe ich ca. 25 Minuten lang Daten verglichen, rauskopiert und ihr erklärt wo bei mir die Daten herkommen und hingehen, hatte mir aber bereits Sorgen gemacht, weil sie das eigentlich aus der Datei alles ablesen kann und es trotzdem nicht verstanden hat…also etwas ist faul im Staate Dänemark (😂 ähmm sorry für den Shakespeare-Klassiker…das konnte ich mir nicht verkneifen: also irgendwas läuft auf jeden Fall schief).

Dann kam eine E-Mail: STOP – sie hat die Fehler in ihrem System gefunden. Danach war Stille…Ich brauchte jedoch eine Weile um das abzuschütteln und um mich wieder auf meine eigentliche Arbeit zu konzentrieren….

……….

Heute nach Feierabend wollte ich endlich meinen Impfpass vom Arzt abholen….ab 16 Uhr ist dienstags geöffnet…und ich hatte mich schon gewundert das es draussen so leer war…..kein Wunder – die sind jetzt in Urlaub….hahahaha

voll genervt

Manchmal läuft es einfach….und manchmal eben nicht….ich befinde mich gerade in so einer Nicht-Lauf-Phase…

Dabei sind es gar nicht mal die großen Dinge…sondern eher die Kleinen….aber lästig sind diese schon.

Letzten Woche Mittwoch hab ich ja den Arbeitsplatz meiner Kollegin schnell wieder geräumt, hab alle meine Sachen in die Arbeitstasche verfrachtet (darunter nicht zur Laptop und Arbeitspapiere, sondern auch so jede Menge Kleingedöns…eben alles, was ich an dem Platz zuvor ausgepackt hatte). Zuhause dann hab ich den ganzen Krams wieder auf meinem Esszimmertisch aufgebaut und hab die nächsten Tage von dort gearbeitet…soweit – so gut.

MONTAG Morgen nun, stand ich um 6:45 Uhr vor der Bürotür und kam nicht rein….Ich konnte meine Zutrittskarte nicht finden. Das Auto stand natürlich wieder ziemlich weit weg….zum Glück bin ich aber schon mal ins Treppenhaus gekommen….

Da hab ich mich dann in unserem Stockwerk auf die Betontreppe gesetzt und erst einmal in aller Ruhe die gesamte Firmentasche und meine Handtasche ausgepackt…die muss ja irgendwo sein, diese blöde Karte….und hab gesucht…

Okay, also nachdem ich quasi jedes Papier einzeln hochgehoben hatte, musste ich einsehen: Also entweder sie liegt irgendwo im Büro oder Zuhause….Montag Morgen kurz vor 7 Uhr….meine Kollegen kommen garantiert nicht vor 8 Uhr….hmmmm? Und nu? – wieder zurück zum Auto laufen….Neeeeee.

Ich hab es mir im Treppenhaus etwas gemütlicher gemacht und das Laptop angeworfen…und tatsächlich kam ich hier über das WLAN eine Verbindung zu unseren Servern…..so hab ich eben schon mal das gearbeitet, was ich so machen konnte….und schon mal so einiges an den Drucker geschickt….

Um kurz nach 8 Uhr kam dann der GF und ich konnte endlich hinein….aber meine Karte hab ich auch dort nicht gefunden….nun gut….Das Auto hatte ich Sonntag komplett von Innen gereinigt, also da liegt sie definitiv auch nicht….

Nun ist der Controller der Einzige der an Schlüssel (also diese altmodischen Dinger, die man noch analog ins Schloss stecken muss) oder Ersatz-Zutrittskarten kommen kann, aber der ist ja bereits auf einer der Nordsee-Inseln….na das können ja heitere 2 Wochen werden.

….Später am Abend hab ich Zutrittskarte tatsächlich wieder gefunden….Zuhause, auf meinem Esszimmertisch….unter dem Schreibblock…..puh – Glück gehabt.

………

DIENSTAG Abend fahre ich mit dem Rad zum Einkaufen….das was ich brauchte, passte alles in den Rucksack…und da vor kurzem meine Ersatzluftpumpe kaputt gegangen ist (die hat sich während des Pumpvorgangs in ihre Einzelteile zerlegt) hab ich mir bei dieser Gelegenheit mal eine von diesen größeren Luftpumpen gekauft…stand extra drauf: für Auto-Ventile…Prima – hab ich.

Nach dem Einkauf war es noch so schwül, das ich eine größere Runde mit Rad und Rucksack gedreht habe….und irgendwo, mitten in der Pampa, kam ich auf die glorreiche Idee, mit der neuen Luftpumpe den Luftdruck am Hinterrad etwas zu erhöhen…kann ja nicht schaden.

Also Schutzkappe ab, Luftpumpe angelegt, arretiert und los-gepumpt…..nach 3 oder 4 Pumpstößen war mein Reifen: PLATT. Nanu? …. was soll das denn….Also noch einmal von vorne: Luftpumpe erneut angelegt, arretiert und los-gepumpt…..aber es wollte keine Luft in den Reifen hinein.

Inzwischen war ich durch die Schwüle und die ganze Aktion in Schweiß gebadet….der Himmel zog sich zu und es fing leicht an zu regnen….na gut….dann schiebe ich das Rad eben nach Hause….allerdings lagen fast 6km vor mir und ich hatte Schuhe an, die zwar zum Radfahren gut funktionieren, aber nicht zum Laufen.

Zum Glück blieb es bei nur ein paar Regentropfen…und so bin ich dann nach Hause gehumpelt, hab das Rad geschoben…..aber es hat eine Weile gedauert….und ich hatte echt den Kaffee-auf….mein Gesicht war hochrot, mein Fuß tat weh, ich hatte Durst und ich wollte nur noch unter die Dusche und ab auf die Couch….

Ich hab das Rad tatsächlich einfach mit plattem Reifen zuhause abgestellt…erst heute morgen hab ich es mit meiner normalen Mini-Luftpumpe versucht: Luftpumpe angelegt, arretiert und gepumpt….und innerhalb kürzester Zeit war der Reifen wieder aufgepumpt.

Na diese tolle Luftpumpe werde ich zurück geben….eine die nur Luft raus-,nicht aber rein-pumpt, kann ich nun wirklich nicht gebrauchen…Heute kann ich drüber lachen…aber gestern Abend war ich voll genervt…

…..