Was macht man mit dem Urlaub in Zeiten des Lockdown?
Also ich hatte ja meinen Urlaub vom November (im Teil-Lockdown) auf den Dezember geschoben. Soooo und just an dem Tag, an dem es in den komplett-Lockdown geht, hab ich nun bis Ende dieser Woche Urlaub….ich wollte ihn aber nicht noch einmal absagen….immerhin nehme ich schon genügend Tage mit ins neue Jahr…und ein paar freie Tage sind ja auch so nicht zu verachten.
Also den gestrigen Tag hab ich quasi verschlafen…..wie ein Murmeltier hab ich mich bereits ab 11 Uhr Vormittags auf die Couch verzogen, die Decke drüber gezogen und den Tag mit Lesen, Fernsehen und Schlafen verbracht….und trotzdem hab ich heute Nacht auch noch gut und lange geschlafen. Also das war wohl nötig….tut auch dem Heilungsprozess gut.
Soooo und heute Morgen nun bin ich endlich wieder ans Elbufer gefahren…aber erst bei Sonnenaufgang und ausschließlich auf befestigten Wegen bin ich gelaufen…also langsam, ohne den Fuß zu sehr abzurollen…alles damit die Wunde unterhalb der Kniescheibe nicht gleich wieder aufreißt, wo sie sich doch gerade so gut beginnt zu schließen.
Der Nachteil bei der für mich ungewöhnlich langsamen Fortbewegung: mir wird nicht wirklich warm dabei ….hahaha…ich bin ja sonst immer im Schnellgang-Modus…also walken… Somit hatte ich die nasse Kälte etwas unterschätzt…trotzdem war ich fast eine 3/4 Stunde unterwegs….und es tat richtig gut.
Um bequem über eine längere Strecke im Auto sitzen zu können, musste ich tatsächlich meinen Sitz im Auto neu einstellen…aber dann ließen sich die 160km ganz gut im Auto aushalten.
Die Fahrt zu Schwester und Schwager verlief nicht ganz so ruhig, wie ich es vermutet hätte…es waren sehr viele Autos in Richtung Küste unterwegs…aber trotzdem konnte ich noch einigermaßen entspannt fahren. Heute Morgen, auf der Rückfahrt, war es wesentlich leerer auf den Straßen…okay heute dürfen ja nur bestimmte LKW`s fahren.
Mein Schwager musste gestern Arbeiten (Die Jahres-Inventur in seiner Firma). Ich hatte extra Dinkelbrötchen gebacken (und KEINE Weihnachtskekse), hab am Morgen noch Matjes besorgt und so gab es dann für meine Schwester und mich erst einmal Mittags ein herzhaftes Fischbrötchen. Da wir Beide ja lädiert sind, wollten wir den Aufwand so gering wie möglich halten….
…nach dem Essen mit ausgiebiger und lustiger Unterhaltung, sind wir zu einem Spaziergang aufgebrochen. Also wirklich Spaziergang….gaaaaanz langsam…und es lief eigentlich ganz okay…nur am Ende mussten wir von der Solitüde einen sehr steilen Weg hoch laufen…und da bin ich zweimal etwas ungünstig mit dem Knie weggeknickt….so das sich meine Wunde schmerzhaft in Erinnerung brachte…..trotzdem – insgesamt, hat der Spaziergang bei diesigem und leicht nebeligem Wetter und leichten Wind doch sehr gut getan….Endlich mal wieder draussen laufen….frische Seeluft an der Strandpromenade….entspannte Unterhaltung….JA – das tat gut.
Am Abend haben wir dann zu Dritt ganz bequem drinnen verbracht….ich hab meiner Schwester eine seit längerem versprochene Nacken-Rückenmassage verpasst, während der Schwager seine schmerzende Hüfte in der Badewanne entspannte (er hat seit Jahren Hüftprobleme und bereits auf der einen Seite eine Künstliche eingesetzt bekommen). Später haben wir thailändisches Essen liefern lassen….und zum Nachtisch frischen Obstsalat mit Sahne und dazu Prosecco mit schwarzen Johannisbeeren getrunken.
Ehrlich…der Prosecco schmeckte derartig künstlich und über-süß….für mich was es fast ungenießbar ….hahahha zum Glück hatte ich noch Sekt und Wein mit gebracht und so sind wir auf den feinherben Rosè umgestiegen.
Diese kleine Familien-Zusammenkunft tat uns allen Dreien gut….und für mich gab es noch ein Nikolaus-Geschenk mit meiner Lieblings-Schokolade und einem kleinen Schutzengel:
jaaaaa – so einen kleinen Schutzengel können wir alle gut gebrauchen….
Heute Morgen haben wir noch gemeinsam gemütlich gefrühstückt, ehe ich mich wieder auf den Heimweg gemacht habe…..hachja….das war schön meine Familie mal wieder knuddeln zu können.
Geplant ist, das wir am 1. Weihnachtsfeiertag zum Mittagessen zusammenkommen, ich aber am Abend bereits wieder nach Hause fahren werde….soweit der Plan. Das würde auch mit dem heute beschlossenen Corona-Lockdown auch konform gehen UND bietet auch weiterhin Schutz für uns, da wir ja sowieso in fast Quarantäne leben……hahahha. Also wenn nichts dazwischen kommt, fahre ich in 12 Tagen wieder nach Flensburg.
Jetzt aber, muss ich mich erst einmal heute Nachmittag um meine Wohnung kümmern….putzen, waschen…..seufz….all das, was so in der letzten Woche unerledigt geblieben ist…..aber gaaaanz langsam….
Was gibt es Schöneres als einen Samstag NICHT einkaufen gehen zu müssen?… nicht einkaufen und bei dem trüben Wetter überhaupt nicht vor die Tür gehen zu müssen.
Es war also bisher ein ruhiger, gemütlicher Samstag Zuhause im Warmen…hab gekocht, aufgeräumt, gewaschen und was man sonst so macht und erst als es Draussen dunkel wurde, wurde ich unruhig…ich wollte doch noch zu einer Walking-Runde raus an die frische Luft.
Also flugs umgezogen, die Lichter geschnappt und los ging es. Erst einmal ins Auto und bis zum Elbufer in der Nähe von Blankenese gefahren. Das letzte Mal was es so schön, spät am Abend und bei Nebel…jetzt wollte ich dort noch einmal laufen…dieses Mal ohne Nebel….
Und es war auch zuerst ein toller Ausflug….dunkel aber ohne Nebel konnte ich die Lichter und Industrieanlagen auf der anderen Seite der Elbe viel besser erkennen:
Ich bin ein ganzes Stück weiter gelaufen, als beim letzten Mal..
.und irgendwann kam ich auf die TOLLE Idee, auf dem Rückweg eine Weile direkt am Elbstrand zu laufen…..hmmmm….direkt an der Wasserlinie war eine Art Betonsteg und auch ohne die Taschenlampe hatte ich genügend Licht….
….aber dann war der Betonsteg zu Ende und ich musste auf dem Sand weiter laufen. Was ich leider in der Dunkelheit nicht sehen konnte, direkt unter dem Sand waren große unebene Steine…und bereits mit dem 2. Schritt stolperte ich über einen…konnte mich noch auffangen und stolperte sofort über den Nächsten….
soooo und dann musste ich unbedingt mit meinem Rechten Knie auf einen weiteren Stein prallen und schon lag ich im Sand …..Der Aufprall mit dem Knie war heftig….und ich brauchte eine kurze Weile um mich überhaupt aufzusetzen zu können. Ich jammerte laut vor Schmerzen, wusste aber noch nicht, wo genau der Schmerz eigentlich herkam…und mein 1. Gedanke, als ich wieder denken konnte, war: und ich muss noch ca. 4,5km zurück zum Auto laufen.
Aber noch lag ich im Sand….zum Glück auf der Seite…denn erst so nach und nach merkte ich das meine Hose am Bein zerrissen war und ich eine offene Wunde hatte, die blutete. Nun gut, also bin ich langsam aufgestanden, humpelte jammernd zu einer Treppe in der Nähe, setzte mich hin und hab erst einmal meine Wunde mithilfe der Taschenlampe, die ich immer noch in der Hand hatte, begutachtet.
Alles halb so wild…die Wunde war zum Glück unterhalb der Kniescheibe und ich hab bereits bei den wenigen Schritten bemerkt, das ich beim Laufen das Knie normal beugen kann….es ist nichts gebrochen und scheinbar gibt es auch keinen sonstigen gravierenden Schaden rund um das Knie.
Na ,mit offenen Schürfwunden kenne ich mich ja inzwischen ganz gut aus. Doch jetzt war es schade, das ich dieses Mal nicht meinen Rucksack dabei hatte und damit hatte ich also weder Wasser, noch mein kleines Notfallpack dabei. Konnte die Wunde also weder säubern, noch irgendwie abdecken.
Und immer noch lagen ca. 4,5 Km zwischen mir und meinem Auto. Nun ist der Museumshafen von Hamburg nicht in der Einöde oder in der Wildnis. Ich hätte also ohne weiteres in einen Bus steigen, oder mir ein Taxi nehmen können (zumindest hatte ich etwas Geld dabei)…aber das war für mich überhaupt keine Option, solange ich überhaupt noch laufen kann.
Also bin ich, ohne Wundversorgung, einfach wieder auf die Promenade gegangen und hab einen Fuß vor den Anderen gesetzt und schon nach einer kurzen Weile hatte ich wieder meinen üblichen Rhythmus und bin tatsächlich bis zum Auto zurück gelaufen.
Erst Zuhause hab ich die Wunde dann von Sand und Blut gereinigt und mir einen Verband anlegt…mir ging es ja soweit gut, also hab ich nicht einmal eine Schmerztablette genommen. Die Nacht war allerdings so gar nicht erholsam….als Seitenschläfer wusste ich nicht, wie ich mich positionieren sollte…und das Bein tat einfach mit jeder Bewegung weh….na das kann ja heiter werden.
Bei Morgengrauen hab ich endlich Schmerztabletten genommen und seitdem geht es besser….Später hab ich den blutgetränkten Verband abgemacht, die Wunde noch einmal gesäubert, Wund-und Heilsalbe vorsichtig darüber verteilt und neu verbunden.
Und jetzt? Jetzt geht es mir wieder gut. Kann das Bein beugen und strecken, kann liegen und laufen und habe fast keine Schmerzen mehr. Ich hatte mir schon kurzzeitig Sorgen gemacht.
Na immerhin waren es an diesem Tag insgesamt knappe 11,5km die ich gelaufen bin.
Es ist kalt geworden und teilweise sogar richtig ungemütlich draussen….trotzdem bin ich Dienstag nach Feierabend mal wieder nach Ottensen gelaufen und danach weiter zum Altonaer Elbufer.
…und jetzt weiß ich warum Hamburg als das Venedig des Nordens gilt….wieviel Brücken es genau sind, weiß Niemand so genau, aber die Stadt sagt, es sind ca. 2.500 ….und damit mehr als in Venedig oder Amsterdam…..
Vom Altonaer S-Bahnhof bin ich auf verschlungenen Wegen kleine malerische Treppen rauf und runter gelaufen…über kleine Brücken spaziert, hab große Brücken passiert und hatte mehr als einmal das Gefühl von Brücke zu Brücke zu laufen…bis ich dann tatsächlich direkt im Hafen Altona und damit am Wasser ankam….wieder hinauf ging es später dann auch noch….und das war dann schon echter Sport haha.
Von oben hab ich auf den Hafen geschaut und ja diesen Büro-Komplex hab ich schon mehrfach bei Tageslicht gesehen:
Was ich aber erst jetzt in der Dämmerung wahr genommen habe, die Treppenstufen bis zum Dach sind tatsächlich begehbar und auch für die Öffentlichkeit freigegeben….es sind fast 120Stufen….und es sind relativ hohe Stufen….oben angekommen musste ich erst einmal meine Atmung wieder in den Griff kriegen…ich glaube ich muss wieder öfter Treppenlaufen….das Keuchen machte keinen sehr sportlichen Eindruck….räusper….ich glaube ich brauche wieder mehr Höhenunterschiede bei meinem Wanderungen (das ich das einmal freiwillig sage….hahaha)
Dafür war die Aussicht grandios:
Aber schon nach ein paar Minuten waren der Wind und der leichte Nieselregen sooo kalt, das ich mich schnell wieder auf den den Rückweg gemacht habe….
und wieder ein Tag mit insgesamt mehr als 10km auf dem Tageskilometer-Zähler…..ja ich bin zufrieden ….zum Abschluss des Tages gab es dann nämlich noch ein Fischbrötchen…..und zuhause einen heißen Tee zum Aufwärmen….
Wenn man in Hamburg einmal in Ruhe an der Elbe entlang spazieren möchte, dann geht das nur spät am Abend.
Ich bin also gestern, nach meinem sehr späten Einkauf, nach Blankenese gefahren. Warm angezogen und mit genügend Licht ausgetattet bin ich von Blankenese, über Teufelsbrück bis kurz vor Övelgönne gelaufen….Immer auf der Promenade an der Elbe entlang….
Dabei war es nicht nur kalt und trübe, sondern es wurde auf dem Wasser immer nebeliger und nebeliger, während aber der Mond über mir klar strahlte…was die Stimmung durch die spärliche Beleuchtung an der Promenade noch einmal verstärkte…
….dafür war es nahezu menschenleer.
Kurz vor Övelgönne bin ich dann von der Promenade direkt über den Elbstrand bis ans Wasser gegangen (dort wo es möglich war, ohne sich gleich alle Gräten zu brechen…und die Dunkelheit und der Nebel auf der Elbe waren sehr dicht….die Wellen rauschten an den Strand und aus dem Nebel hörte man die Maschinen der vorbeifahrenden Schiffe …von denen sah man nur die Lichter…mehr nicht.
Genau in diesem Moment musste ich an die alten Edgar Wallace Filme denken ,mit dem Londoner Nebel über der Themse…hahaha…fühlte mich aber NICHT unwohl dabei.
Es war ein schönes Gefühl von Leben und von Freiheit.
—habt Ihr schon mal überlegt, welcher Teil Eures Körpers als 1. durch eine Tür geht?…. nicht lachen…das hängt ganz davon ab, wie Eure Körperhaltung ist.
Also meine Körperhaltung ist immer noch sehr gerade…und wie es so schön bei den Standard-Tänzern heißt: Ein guter Tänzer steht über dem Fuß…d.h. der gesamte Körper ist gleichauf mit dem Fuß/Knie. Das gesamte Gewicht befindet sich damit „unter“ dem Körper. Eine optimale Lastenverteilung für die Gelenke. Der Oberkörper ist also weder vorgebeugt noch nach hinten verlagert.
Beim Gehen gibt es also 2 Körperteile die VOR dem Körper sind: das Knie und……… die Nase!
Hahahha und das hab ich mal wieder überprüft…als ich nämlich vor 2 Tagen im Büro dachte, ich gehe durch eine geöffnete Glastür… aber stattdessen mit ziemlicher Wucht gegen die Glaswand daneben prallte.
RUMMMS …..DAS hat gesessen!!!
Der Schmerz an meiner Nasenspitze und am Nasenrücken war schon echt heftig…so das ich im 1. Moment etwas benommen war….musste mich hinsetzen. Aber mir wurde weder schwarz vor Augen, noch wurde mir schlecht. Die Nase war 1,5 Tage berührungsempfindlich, aber sie ist nicht gebrochen.
Das mein Knie auch gegen die Scheibe prallte war fast nebensächlich….
Also ich kann bestätigen, meine Haltung ist auch Jahre nach Ende meiner Tanzzeit immer noch so, wie ich es von den Trainern gelernt habe. Dazu hätte ich aber eigentlich keine Glaswand benötigt.
Zum Thema Glaswände in unserem Büro gab es inzwischen schon einige Teammeetings und es wird auch geändert…aber durch die Corona-Lage verzögert es sich die Umsetzung noch ein wenig.
Aber Anfang dieser Woche waren 2 Herren dieser Firma zum Ausmessen vor Ort….alle Glaswände und Türen bekommen einen Sichtschutz auf „Augenhöhe“…damit sollte diese Unfallgefahr dann auch gebannt sein .
Nach einem unaufgeregten, aber produktiven Arbeitstag von Zuhause aus, hab ich das Auto geschnappt und bin zum Klövensteen gefahren.
Nach nur einer kleinen Walking-Runde am Morgen, sollte es jetzt am Nachmittag noch eine etwas größere werden.
Am Morgen war es schwierig genug, mich überhaupt zu einer Runde zu motivieren…hahaha es hat geregnet und geregnet und das Thermometer zeigte nur 4 Grad, es wirkte einfach ungemütlich…also hab ich einen Deal mit mir selber geschlossen:
Ja – ich gehe raus…aber nur eine Runde „um den Block“, wie ich es immer noch nenne. Das wären dann so ca. 10-15 Minuten. Ausreichend, um wenigstens ein wenig munter zu werden. Wohlwissend, das – wenn ich erst einmal draussen bin, dann auch länger laufen werde…Also eine Art Selbstüberlistung.
Und ja – es hat gewirkt: immerhin bin ich dann 35 Minuten unterwegs gewesen. Zusätzlich konnte ich heute endlich mal meinen Südwester ausprobieren hahaha. Kopf und Nacken blieben erwartungsgemäß trocken…dafür war meine Hose ziemlich nass. Was mal wieder beweisst, der Regen fällt nur selten senkrecht.
Die Runde am Nachmittag im Klövensteen war locker und leicht und einfach nur schön….und mit knapp 6 km auch mit einer für mich normalen Strecke. Und da es ja am Morgen so heftig geregnet hat und ich es ja liebe die kleinen Wege zu laufen, die unbefestigt sind…waren meine Schuhe durchnässt…aber das machte mir überhaupt nichts.
Ich hab ein paar Schleifen durch durch den Wald gezogen…und während es innen schon ganz dunkel wurde,gabes am Waldrand noch etwas Licht….
Auf dem Rückweg hab ich in dem Selbst-Bedienungs-Hofladen noch allerhand Gemüse und auch Eier gekauft….
Soooo – damit ist auch klar, was ich kochen werde: frischen Grünkohl
Nach der enttäuschenden Fahrt zum überfüllten Brennermoor letztes Wochenende, wollte ich heute lieber in der Nähe bleiben. Warum so weit fahren, wenn das Schöne doch so nah liegt…
Also bin ich heute bei Sonnenaufgang für die knappen 10km ins Auto gestiegen und noch einmal zum Himmelmoor gefahren…Da gibt es noch genügend Wege zu entdecken und ich war ja schon beim 1. Besuch begeistert von der Umgebung.
So am frühen Morgen, nach dem Sonnenaufgang war es sehr ruhig und strahlte eine leicht erhabene Freundlichkeit aus.
Ich bin dieses Mal andere Wege gelaufen und es war einfach phantastisch…auch wenn es zwischendurch sehr dunkel wurde….aber selbst der Regen hatte etwas ….hmmm….stimmungsvolles:
Wahrscheinlich, weil ich genau für so ein Wetter vorgesorgt hatte…und weil der Wind nur manchmal etwas stärker wurde.
Und nur wenige Minuten später, war alles wieder strahlend schön:
In den 2 Stunden, die ich unterwegs war, hab ich genau 3 Menschen getroffen… und bin auch „nur“ 7 km weit gekommen….zu oft blieb ich einfach stehen und hab mich umgeschaut, den Schwarzhals-Gänsen zugeschaut, Vögel beobachtet….und ihren Rufen gelauscht, dem Klang des Regens…und noch viel wichtiger…der RUHE zu gehört.
Nass von oben und mit matschigen Schuhen, dafür voll zufrieden war es ein schöner Sonntags-Start….
Und das 3. Mal in dieser Woche war ich bereits vor Sonnenaufgang draußen unterwegs.
Bei 2 Grad, Regen und Wind fiel es mir zwar schwer…aber es hat sich gelohnt… Der Regen hörte schnell auf, der Wind lies etwas nach, es waren entspannte 6km und der Sonnenaufgang war mal wieder sehr schön….
…und danach fällt mir so ein Homeoffice-Tag viel leichter, als mich direkt nach dem Aufstehen, mit Umweg über Bad und Küche gleich an den Schreibtisch zu setzen.
Es kann zwar auch Spaß machen, sich mit weniger Morgen-Routine quasi noch im Schlafanzug oder Jogginghose an den PC zu setzten….aber an den Tagen, wo ich das mal gemacht habe, fiel es mir nach Feierabend unglaublich schwer, mich zu irgendeiner Tätigkeit ausserhalb der Wohnung aufzuraffen.
Ich bin also zu meiner kompletten morgentlichen Routine zurück gekehrt, ziehe mir auch etwas Vernünftiges an, style meine kurzen Haare und schminke mich dezent…so wie ich es sonst auch mache.
Und NACH so einer morgentlichen Walkingrunde bin ich wach und zufrieden…freue mich dann auf den ersten Kaffee des Tages, während ich gleichzeitig meinen Laptop hochfahre und mit der Arbeit beginne.
Misstrauisch bin ich in den Mittwoch gestartet…puhhh zum Glück sind die Kopfschmerzen wieder weg.
Und – Yuchuuuu …. heute ist Officetag….und es waren doch eine Menge Kollegen anwesend (in JEDEM Büro und den Besprechungsräumen) saß eine Person…mehr hätten also gar nicht kommen dürfen und die meisten waren froh, wieder im Büro sein zu können, wenn auch mit Maske….nur von Zuhause aus arbeiten ist eben auch blöd.
Schon interessant ,wie sich die Sichtweise auf den Arbeitsort ändert. Erst waren alle froh, auch „mal“ ins Homeoffice gehen zu können…aber so nach einer Weile kommt bei allen die Erkenntnis: MAL ist wirklich gut und effektiv….aber „größtenteils“ oder „nur“ Homeoffice hat doch auch viele Nachteile.
Jeder macht seine Arbeit, egal wo und wann…aber sich alleine zu motivieren fällt dem Einen oder Anderen schon schwer…vor allem, wenn sie sowieso keinen Zeitdruck bei Ihrer Arbeit kennen oder nur einen sehr vagen Zeitrahmen dafür haben…da fehlen dann die Kollegen um sich gegenseitig zu pushen.
Da geht es uns in der Buchhaltung natürlich ganz anders…wir haben zwar hier auch keinen extremen Zeitdruck (das kenne ich ja gaaanz anders), aber wir haben einen ziemlich klaren Zeitrahmen durch die verschiedenen Abgabetermine für UST, Z4-Meldung, ZM-Meldung, Zahlungsfristen von Eingangs-Rechnungen, Fristen für die Erstellung von Ausgangs-Rechnungen, Cash-Planung zum Monatsende, interne Abgabetermine für alles Mögliche.
Bei uns kommt es nicht so sehr auf kreativen Austausch mit anderen an, sondern um klare Strukturen, um immer für alle Gesellschaften alles zu den jeweiligen Terminen rechtzeitig fertig zu haben. Mit diesem Rahmen fällt es leichter sich zu motivieren, als den Kollegen aus der Projekt-Entwicklung.
Einen Teil des Tages war ich also erst einmal mit ausführlichen Gesprächen beschäftigt, das hat Spaß gemacht ..und trotzdem konnte ich meinen Teil-Ausfall von gestern wieder aufholen. Der November ist bisher sowieso ein eher ruhiger Arbeitsmonat.
Nach Feierabend war ich noch im Altonaer Volkspark, um noch vor und während des Sonnenuntertags meine Walking-Runde durch zu ziehen….Zuhause hab ich nach noch 40 Minuten Kraftsport gemacht….sooo reicht für heute.