Spaziergang durch den alten Elbtunnel

Nach 3 Tagen Homeoffice war ich gestern noch der Meinung, ich schaffe das nie mit dem Abgabetermin heute…und bin trotzdem pünktlich in den Feierabend gegangen. Der Tag heute, wieder im Büro, mit 2 großen Bildschirmen und einer Grabesstille auf der gesamten Etage (nanu, wo sind die denn alle hin?) hab ich konzentriert die fertig gestellten Daten verglichen, abgestimmt, nachbearbeitet und erklärt…..sooooo und noch vor meinem regulären Feierabend hab ich die Reports für diese letzte Gesellschaft in die Konzernzentrale gesendet…Geschafft.

Danach hab ich mit dem Prokuristen telefoniert, das er schon mal so ungefähr weiß, wo wir mit den Zahlen gelandet sind und vor allem WARUM die Zahlen so aussehen, wie sie aussehen…..und er damit schon mal ein paar Erklärungshilfen auf dem Schirm hat…danach hab ich noch ein paar Telefonate geführt und mit dem Controller geplaudert und dann ziemlich pünktlich das Weite gesucht.

….im wahrsten Sinne….Feierabend – ab an die Landungsbrücken….erst einmal ein Fischbrötchen essen und dann die kalte Luft um die Nase wehen lassen…

Etwas später ging es dann in und durch den alten Elbtunnel…..da war ich das letzte Mal vor ca. 8 Jahren…da wohnte ich noch in Hessen und war mit meinem heutigen Ex-Freund hier auf Kurz-Urlaub…Aber meine Erinnerungen an den alten Elbtunnel reichen tatsächlich bis in meine Kindheit….

Seitdem ich jetzt hier wohne, wollte ich schon ein paar Mal durch den Tunnel laufen, aber entweder es waren zu viele Leute, oder es war zu heiß, dann kam Corona…aber HEUTE – ganz spontan:

Vor dem Personenaufzug standen Leute und warteten….momentmal – ich wollte doch die Treppe nehmen…hmmm ach ja – da ist ja der „Einstieg“….also erst einmal 24 Meter Treppen runter….

und dann knappe 450 m den Tunnel entlang …..es war fast menschenleer (ein paar Radfahrer und wenige Fußgänger)…..ich mag diese alten Kacheln…und diese unterkühlte Atmosphäre…..am anderen Ende dann wieder über die Treppen 24 Meter nach oben….. und schon ist man ist Steinwerder …..allerdings im Industriegebiet und da macht das Laufen nicht so viel Spaß…da nehme ich bald mal mein Fahrrad mit und erkunde ich weitere Umgebung.

…ich hab also schon nach ein paar Minuten den Rückweg angetreten und dann das gleiche noch einmal in umgekehrter Reihenfolge. Nur dieses Mal hab ich beim Aufstieg am Ende des Tunnels, den Lastenaufzug genommen….hahaha ist doch bequemer….

Das Auto hatte ich in der Nähe vom Michel abstellt…und so bin ich noch ein Weilchen oberhalb der Landungsbrücken und im Alten Elbpark herum gelaufen, hab mich auf einer Bank niedergelassen (Witzig: dieser Flanierweg hat den Straßennamen: „Bei der Erholung“ ) und hab noch etwas auf die Elbe geschaut…..das war ein schöner Abschluss für diesen Tag.

Vorbereitung – Zeitumstellung

Ohhh man….jetzt gibt es das ja immer noch: kommendes Wochenende wird uns wieder einmal eine Stunde unseres Tages abgezogen und erst im September wieder zurück gegeben. Der Sonntag hat daher nur 23 Stunden…..und verschiebt für das kommende 1/2 Jahr das Leben um genau diese eine Stunde….

Und das wird meinen Tagesablauf erst einmal für 1-2 Wochen gehörig durch einander bringen. In diesem Jahr versuche ich mich darauf vorzubereiten, indem ich aktuell 1 Stunde früher am Abend zu Bett gehe und so versuche morgens, bereits vor dem Wecker, von alleine wach zu werden.

Quasi ein sanften Übergang von 5 Uhr Morgens auf 4 Uhr Morgens Weckzeit.

Die meisten Menschen haben mit der jährlich wiederkehrenden Zeitumstellung keine Probleme…ich schon.

Dabei wurde bereits 2019 beschlossen, das die Umstellung in 2021 abgeschafft wird….Aber seit Ende 2019 hat die Welt andere Sorgen und hat es deshalb nicht geschafft sich auf eine europäisch einheitliche Zeit NACH Ende der Zeit-Umstellung zu einigen….und da es keine Einigung gibt, bleibt alles wie es ist….

Na dann – gute Nacht 😃

Per Hand und schriftlich

Das eigene Schriftbild ist ja fast so unverwechselbar, wie ein Fingerabdruck. Nun, ich hatte noch nie eine schöne Handschrift und irgendwie war ich auch froh, als in den weiterführenden Schulen die Schrift nicht mehr separat benotet wurde. Gibt es das eigentlich noch in einer der heutigen Schulformen?

Später in meinem Job, hab ich mir eine schnörkellose Druckschrift angewöhnt, mit relativ kleinem Schriftbild…immerhin hab ich immer mit vielen Zahlen zu tun und auch Zahlen-Buchstaben-Kombinationen und dazu dann kurze Erklärungen, Anmerkungen oder Querverweise.

Im Laufe meines Berufslebens hat das Handschriftliche im gleichen Maße abgenommen, wie der Computer an Bedeutung zunahm. Aber so ganz ist es nie verschwunden….denn auch heute noch gibt es immer wieder Belege die handschriftlich ergänzt werden müssen…und die mir der Computer eben nicht mal eben schnell abnehmen kann.

In den letzten Jahren hat die Lesbarkeit meiner Ziffern, Zahlen und Buchstaben jedoch immer weiter abgenommen. meine Schrift wurde nachlässiger, unlesbarer…Jahreslang war es gerade noch so zu erkennen, was es heißen sollte… Notizen, Merkzettel und Mitschriften bei Meetings waren bei mir eher eine Art von Steno und für andere erschien es eher wie eine Geheimschrift, die keiner mehr entziffern konnte.

Das hab ich mir jedoch nicht bewusst ausgesucht, sondern aus Stress, Hektik und einfach aus purem Zeitmangel wurde ich beim Schreiben immer schneller, hektischer und damit kryptischer.

Das war so lange kein Problem, wie ich meine internen Notizen, noch selber entziffern konnte….tja…bis dann der Moment kam, wo ich es eben nicht mehr konnte…das war alles noch, bevor ich Hessen den Rücken gekehrt habe….ich hab dann wieder versucht mich beim Schreiben zu disziplinieren…und es ging eine Zeit wieder etwas besser..aber lange hielt dann nicht…dann der Bruch und mein Wechsel nach Schleswig-Holstein.

Jetzt bin ich schon 1,5 Jahre raus aus dem Stress, aber meine Schrift ist so unsauber geblieben. Nein, so kann das nicht auf Dauer bleiben. Ich hätte gerne wieder ein ordentliches Schriftbild….Ich hab mich in den letzten 2-3 Monaten dazu gezwungen, wieder langsamer und damit ordentlicher zu schreiben.

Zuerst hat es erst einmal viele Wochen gekostet, es überhaupt zu realisieren in welchem Moment das herum-kritzeln anfängt, um es dann für den Moment zu ändern….das war frustrierend, denn natürlich liegt mein Augenmerk beim Arbeiten nicht unbedingt darauf, wie es auf dem Beleg aussieht, sondern das es richtig ist. Erst beim Buchen (welches Konto soll das sein?) oder bei der Ablage (WAS soll das für eine komische Beleg-Nummer sein?) fiel es mir dann auf.. Aber im Laufe der Wochen ging das mit dem Auffallen immer schneller…und jetzt merke ich es schon während ich etwas schreibe…realisieren, durch atmen – langsamer und deutlicher schreiben.

Und inzwischen hab ich tatsächlich wieder eine (relativ) schöne schnörkellose und gut lesbare Blockschrift. Das muss man zwar nicht haben….ich mag es aber trotzdem.

….ach ja das schnelle Schreiben, beschränkt sich bei mir nicht auf die Handschrift allein..auch bei.m Tippen am PC bin ich noch viiieel zu schnell….und vertippe mich dadurch relativ oft, obwohl ich im 10Finger-System schreibe….ich tippe einfach zu schnell….so das ich oft „hc“ anstatt „ch“ schreibe oder „ei“ anstatt „ie“ 🙂

So einfach und lecker – Granola

Natürlich blieb es nicht aus, das meine Schwester und ich uns während der Wanderung über Rezepte unterhalten haben…und sie hat schon das gemacht, was ich auch ins Auge gefasst, dann aber irgendwie wieder aus selbigen verloren hatte: GRANOLA ….eine Form des Knusper-Müsli.

Aus meinem Weihnachts-Back-Fundus hab ich immer noch Mandeln, Walnüsse in Schale, getrocknete Feigen und Kokosflocken. Okay die Kokosflocken hab ich dann doch erst einmal wieder zur Seite gelegt….die können sehr schnell zu dominant sein…und ich wollte es erst einmal dezenter ausprobieren.

Also: die Mandel und Walnüsse hab ich gehackt, die Feigen in kleine Stück geschnitten, dazu mit kernigen Haferflocken alles in einer Schüssel gemischt und dann mit Olivenöl und Ahornsirup (es geht auch alles andere wie z.B. Honig oder auch ohne…je nach Geschmack und Anspruch) gut durchgemischt.

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorgeheizt und die lose Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gegeben. Mittlere Schiene ca. 20 Minuten bakcen lassen und nach den ersten 10 Minuten in regelmässigen Abständen die Masse durcheinander mixen und neu ausbreiten…..zum Schluss immer ein Auge auf den Backofen haben…damit das Granola nicht zu dunkel wird. Das geht zum Ende hin ganz schnell.

Danach aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen…sofort essen oder in einem Schraubglas aufbewahren.

das ganz dunke sind die Feigenstücke…die sind nicht verbrannt, sehen nur sehr dunkel aus 🙂

Ich konnte es nicht abwarten und hab es gleich einmal warm probiert….man ist das lecker…ein bisschen schmeckt es nach gebrannten Mandeln wie auf der Kirmes ,aber nicht so süß. Ich hatte zuerst befürchtet das man das Olivenöl zu deutlich herausschmeckt…aber nein…im Vordergrund ist bei meinem Granola der Nussgeschmack, danach kommt eine leichte Süße.

Das tolle ist, man kann jede Art von Nüssen und Saaten verwenden, ganz nach eigenem Belieben….und kernige Haferflocken sich ja auch ideal für zu hohen Blutdruck…und das Beste daran ist: wenn man es selber macht, weiß man was genau und wieviel davon, drin ist….

Endlich – Frühling

….also so langsam kommt der Frühling ja doch noch bei uns an…..aber das dachte ich schon einmal und danach wurde es wieder lausig kalt…aber gestern nun, am 20.03. war offizieller Frühlingsbeginn und heute meinte das Wetter dies unterstreichen zu wollen.

Dabei sah es zuerst gar nicht danach aus…ich bin am Morgen ins Auto gestiegen….heutiges Ausflugsziel: Bordesholm. Die etwas mehr als 1 Stunde Fahrzeit war ruhig und kurzweilig….und diesig. Während der Fahrt dachte ich noch, wäre ja schön gewesen sich mit Schwester+Schwager abzustimmen, um sich dort zu treffen….aber jetzt noch mittendring schreiben: lasst uns doch dort treffen….das wäre ja auch blöd. Vor Fahrtantritt hatte ich aber mitgeteilt wohin ich fahre.

Es war schon fast Frühlingswetter, aber noch kalt, als ich an der Klosterinsel ankam und startete mit meiner Walking-Runde rund um den Bordesholmer See…..eine wirklich schöne, friedliche Atmosphäre strahlte vom See zu mir rüber….

Mit einem kurzem Abstecher zur Klosterkirche…..und weiter ging es um den See….es waren einige Spaziergänger unterwegs…aber nicht zuuu viele….aber alle Menschen, die mir begegnet sind, strahlten…..jeder schien sich darüber zu freuen, das der Winter jetzt ENDLICH vorbei ist….

Ich hatte den See fast 3/4 umrundet, da rief mein Schwager an, ohne Hallo zu sagen, fing er an mir mitzuteilen das die Beiden gerade in einen Zoo wollten, der aber jetzt schon zu viele Besucher hatte….sie kamen nicht mehr rein….aber sie hätten ja eine Jahreskarte und könnten da noch den ganzen Sommer hin…. AHA…ja und? Auf seine umständliche Art versuchte er mir zu erläutern, was ich aber schon zwischen den Zeilen herausgehört hatte….JA also sie könnten in ca. 1/2 Stunde in Bordesholm sein…dann könnten wir uns treffen….

….zuerst war ich von dieser Spontanität leicht überfordert….zumal ich ja meine Runde um den See auch schon bald beendet hätte….aber dann hab ich zugesagt und ihnen den Standort meines Parkplatzes (danke an Google-Maps 🤣) durch gegeben…und ja in 1/2 Stunde sollte ich dann auch wieder bei meinem Auto angekommen sein….

Der Weg um den See war wirklich herrlich und am Ende war eine Runde 5,7km lang…also da geht auch noch eine 2 Runde ganz ohne Probleme.

Das hat dann alles super gepasst…ich war rechtzeitig am Parkplatz, es wurde gerade eine Stellfläche frei und da kamen die Beiden auch schon….oooooccch das war schön….Knuddel-Alarm.

Also sind wir zu Dritt zu einer erneuten Runde um den See aufgebrochen…haben zwischendurch eine Rast eingelegt und gegen Ende der Runde haben wir in einem Bistro am Badestrand warmen Kinderpunsch erstanden und uns am Wasser nieder gelassen…und jetzt strahlte die Sonne auch und es fühlte sich auch schon warm an…so mit dicker Jacke und Mütze .

Damit liege ich heute bis jetzt bei insgesamt fast 18.000 Schritten und 13,5 km (also mit ALLEN Schritten des Tages)….und mit einem entspannten Blutdruck und einem fröhlichen Grinsen im Gesicht…

Das war ein richtig schöner Ausflug und dazu noch mit einem schönen spontanen Familientreffen…wir sehen uns ja zu Ostern bei mir…wenn die Corona-Regeln bis dahin nicht wieder verschärft werden…..

…sooo und jetzt darf der Frühling gerne bleiben….und ich meine wirklich Frühling (bitte nicht gleich wieder zu schnell zu heiß)….

Eine Form von: Luxus-Problem

Ich hatte für mein 3. Zimmer, mein sogenanntes „Kleiderzimmer“, geplant, es in ein Gäste- und Arbeitszimmer zu erweitern.

Aktuell sind in dem Zimmer ein großer Eck-Kleiderschrank und zwei Kommoden unterbracht, zusätzlich noch Wäscheständer, Wäschekorb und die Sachen für den Balkon (die können nicht draußen stehen bleiben, weil ich keine Überdachung habe).

Nun liebäugele ich ja schon seitdem ich hier wohne damit, hier noch eine Schlaf-Couch für Gäste aufzustellen….das wollte ich jetzt auch endlich in Angriff nehmen….evtl. sogar heute noch, wer weiß schon ob nicht bereits in der kommenden Woche die Möbelhäuser in Schleswig-Holstein wieder schließen müssen….und NOCH ist ja fest geplant, das Schwester + Schwager mich Ostern besuchen kommen.

Die einfachste Lösung, ohne zusätzliche Schlaf-Couch, wäre ja das Beide einfach mein Schlafzimmer nehmen und ich auf meiner schmalen Gästematratze schlafe…die ist nur für eine Person und dazu auch noch sehr niedrig…nichts für meinen Schwager mit seinen Hüftproblemen, deshalb wäre mein hohes Bett gerade für Beide richtig…dumm nur, das ich im Schlafzimmer keine Fenster-Verdunklung habe…ich brauche so etwas ja nicht, liebe es vom Bett aus, durch das Dachfenster, in den Nachthimmel zu schauen…aber meine Schwester kann nur schlafen, wenn es ABSOLUT dunkel ist.

hmmm…der aktuelle Plan sieht also noch wie folgt aus: mein Schwager schläft in Schlafzimmer…meine Schwester nimmt die niedrige Ein-Personen-Matratze im Kleiderzimmer (das einzige Zimmer indem ich komplett jede Lichtquelle ausschließen kann) und ich schlafe im Wohnzimmer auf der großen Couch. So hat jeder das, was er zum Schlafen braucht.

Schöner wäre es allerdings, wenn ich es kurzfristig hin bekommen könnte, eine richtige sSchlafcouch für 2 Personen ins Kleiderzimmer zu stellen.

Andererseits hat sich in dieser Woche die Möglichkeit ergeben, das ich evtl. meine technische Ausstattung fürs Homeoffice aufstocken kann….der technische Kollege mit dem ich mich in dieser Woche lange unterhalten habe, hat mir dann am Freitag unvermittelt angeboten mal zu schauen, das ich eine Docking-Station und einen der übrig gebliebenen Bildschirme, Tatstatur und Maus für Zuhause bekommen kann…so das ich nicht mehr auf den Laptop-Bildschirm allein angewiesen bin…das wäre natürlich klasse…dabei hatte ich mich nicht beschwert oder etwas in der Richtung verlauten lassen. Finde ich total nett….er kümmert sich darum…

Das würde aber bedeuten, das ich mir einen festen Arbeitsplatz schaffen muss…aktuell arbeite ich an meinem Esszimmer-Tisch im Wohnzimmer, „baue“ aber immer alles wieder ab, wenn es zurück ins Büro geht….aber mit einem Extra-Bildschirm usw. wäre dann ein Schreibtisch doch besser, wo einfach alles stehen bleiben könnte….und hier wäre wiederum mein Kleiderzimmer der passende Ort.

Das Schlafzimmer halte ich ja sehr reduziert….vor allem ohne elektrische Geräte (für guten Schlaf) und ohne viel Krams (wegen der Allergien)…..und außerdem ist es dort immer kälter, als in jedem anderen Raum. Also etwas zu kalt zum Arbeiten bei den aktuellen Außentemperaturen….diesen Raum zu heizen finde ich absolut überflüssig.

Also muss ich jetzt überlegen, was und wie ich es mache:

Auf die kleine längliche Kommode im Kleiderzimmer könnte ich gut verzichten….dann passt die Schlafcouch dorthin, direkt vor der Schräge, das würde gut passen …und ein Schreibtisch könnte dann dahin, wo jetzt der Wäscheständer seinen Platz hat, nur dann hat der eben keinen festen Platz mehr und würde immer irgendwo im Weg stehen…egal, wo ich ihn aufstelle. Ich mag es, wenn immer alles seinen Platz hat und nichts mitten im Weg steht….

ABER – Ich mag es nicht, wenn Räume zu überfüllt sind….was aber mit dem Raum passieren würde, wenn ich Schlafcouch und Schreibtisch ins gleiche Zimmer stelle.

Also drehe ich mich gedanklich im Kreis…weil eigentlich mag ich meine Wohnung genau so, wie sie jetzt ist…..in meinem großen Wohn-Esszimmer hab ich auch noch eine Wand, da könnte ein nicht allzu großer Tisch hin….aber das würde ebenfalls den Stil und die Weite des Zimmers so verändern, wie ich es nicht möchte.

Also alles auf Anfang….Beides scheint aktuell nicht machbar…..Wie oft bekomme ich Übernachtungs-Besuch? Wie oft bin ich im Homeoffice und wie lange hält das noch an?…Was hat Priorität?

…..

….. ?

-> Homeoffice

Okay, dann doch keine Schlafcouch…zumindest nicht jetzt.

Ja das ist schon eine Form von: Luxus-Problem…ich lebe alleine auf fast 80qm (mit vielen Dachschrägen) in 3 Zimmern, Küche, Bad, Abstellkammer und Balkon…und möchte etwas hinzufügen ohne etwas zu verändern…..hahaha …..

schleppender Start ins Wochenende

in der letzten Nacht hab ich nicht so erholsam geschlafen…Das Einschlafen ging schnell und um 5 Uhr bin ich ohne Wecker wach geworden…ja gut….das ist meine normale Aufstehzeit in der Woche….aber heute ist Samstag….ich WILL noch nicht aufstehen…bin müde.

Ich hab mich rum gedreht und bin wieder eingeschlafen…dann hab ich so einen Blödsinn geträumt…bin aufgewacht, wieder eingeschlafen….weiter blöd geträumt…wieder aufgewacht. Ich hätte aufstehen sollen… aber mein Körper fühlte sich einfach müde und schlapp an…in dem Rhythmus hab ich es also bis 8.30 Uhr im Bett ausgehalten.

Ich hätte DOCH sofort aufstehen sollen…denn jetzt sitze ich hier auf der Couch und fühle mich wie gerädert…die Augen sind schwer und noch fehlt der Antrieb für irgendeine körperliche Aktivität…soviel Kaffee kann ich gar nicht trinken, wie ich bräuchte, um richtig wach zu werden.

Gestern Abend hatte ich noch viel Schwung und Energie….hab viel gekocht und gebrutzelt…auf allen Herdplatten gleichzeitig und im Backofen….wollte die Einkäufe vom Vortrag möglichst frisch verarbeiten….kann ja alles einfrieren:

  • geschmortes Weißkohlgemüse mit Möhren
  • dazu knusprig gebratene Kartoffeln
  • kurzgebratenes Schweinefilet mit Pfeffersoße
  • im Ofen geschmorte Möhren, Zucchini, Zwiebeln und Rindfleisch

Vom Weißkohl und den Kartoffeln ist quasi nichts mehr übrig….bzw. so wenig, da lohnt sich das Einfrieren nicht mehr…..war sooo lecker.

Nun gut…also Kochen brauche ich heute nicht mehr…dafür stapelt sich die Bügelwäsche….seufz…okay, erst einmal werde ich jetzt ordentlich frühstücken und dann….dann…schau ich mal weiter….hahaha

Saison-Finale – im Büro

So langsam nähert sich die jährliche Abschluss-Saison dem Ende…das große Finale steht bevor….hahaha ich muss noch EINE einzige Gesellschaft für die Wirtschaftsprüfer vorbereiten und hab dafür noch eine ganze Woche Zeit….ich liege super in der Zeit.

Die Rückmeldungen der Wirtschaftsprüfer für die bereits fertigen Gesellschaften, trudeln auch nach und nach ein ….und so langsam kapiere ich durch das „try and error“-Prinzip auch die restlichen Besonderheiten unser Software bei den Jahresend-Buchungen…(ich glaub ich hab schon mehrfach erwähnt, das ich SAP doch seeeeehr vermisse).

Die anfänglichen Herausforderungen in dieser Firma gehen mir inzwischen routiniert von der Hand…so das ich zeitlich nicht hinterher hinke…

Ich hab auch meinen Prozess-Ablaufplan rechtzeitig ausgearbeitet, in dieser Woche die verschiedensten Themen per Telefon und Teams-Meetings geklärt, mit der Zentrale in DK einige Themen (freundlich) ausgefochten …und ich hab meine restlichen Urlaubstage aus 2020 verplant und beantragt….jetzt warte ich noch auf die Genehmigung.

Sooo wenn jetzt alles gut geht, ist mein Saison-Finale der 30.03. ….danach hab ich Oster-Urlaub.

Wenn ich jetzt mal die Abschluss-Methodik vergleiche zwischen meinem „alten“ und dem jetzigen Job ,dann ist das schon ein gewaltiger Unterschied.

Die Fast-Close-Methode in Hessen hat mich jedes Jahr an den Rand des Zumutbaren getrieben, wenn am 7.oder 8. Werktag im Januar bereits die Wirtschaftsprüfer meine Gesellschaften prüfen wollten, während ich gleichzeitig noch an den Daten gebastelt habe, ich bereits im November mit Überstunden begonnen habe, um für diese 4 sehr komplexen großen Kapital-Gesellschaften anständige und korrekte Zahlen in der richtigen Form zu liefern. Das ging nur, weil ich an Feiertagen und Wochenenden auch arbeiten war. Und das alles nur, weil die Konzernzentrale kein Pardon kannte. Am 6. Werktag MUSSTEN die fertigen Zahlen gemeldet werden. Ein jährlich wiederkehrendes Wettrennen, welches ich jedes Jahr zwar gemeistert habe….aber mich selber hab ich dabei langsam kaputt gemacht.

Die normale Methode, also der zeitlich nachgelagerte Abschluss (i.d.R. innerhalb der ersten 4 Monate des Folgejahres) ist dagegen wesentlich entspannter.

Hier ist die einzige große Herausforderung keine der aktuell 25 Gesellschaften zu vergessen….hahaha und natürlich zu wissen, wie die Software funktioniert….und da jede Gesellschaft, für sich genommen, eher klein ist und dann auch noch Personenhandels-Gesellschaften sind, ist es von den Sachthemen her wesentlich simpler und daher schneller zu bearbeiten.

Also der zeitlich nachgelagerte Abschluss lässt mich weiterhin Mensch-sein….und genau DAS war mein Ziel mit dem Arbeitgeber-Wechsel….Ich bin sehr zufrieden und freue mich jetzt aufs Wochenende…

Nachtrag: Ehrlichweise muss ich aber auch sagen, das ein Teil der Entspannung auch dadurch kommt, das ich jetzt keine Personalverantwortung mehr habe und nicht mehr für alles selber eine Lösung suchen muss…wenn ich einen Zweifelsfall habe, gibt es jetzt höher-gestellte Abteilungen, die die Antworten geben müssen….grins….

das nahezu perfekte Brot

Manchmal passt einfach alles zusammen… Gestern ist es mir gelungen das nahezu perfekte Brot zu backen:

-fast perfekt rund

-perfekte Brotfarbe

-nahezu perfekte Kruste

-ziemlich perfekte Krume

-grandios im Geschmack….

Und was hab ich jetzt anders gemacht…als all die Male zuvor?

Es ist ein reines Weizenmehlbrot nur mit Hefe und Salz….wie sonst auch schon oft..nur die Ruhezeit lag dieses Mal bei fast 30 Stunden…und ich hab die Backzeit für das kleine ca 300g Brot auf knapp 40 Minuten bei 200Grad erhöht….

Die Ruhezeit zu verlängern war keine Absicht, aber aus zeitlichen Gründen hab ich das Brot backen etwas verschoben….Grins….

.

Wolken-Schauspiel

Drei Walking-Runden in 2 Tagen….das ist ein schönes Zwischen-Fazit für diese Woche.

Montag ging es am Morgen direkt vor der Haustür mit einer meiner Standard-Runden los und führte mich in den naheliegenden Park…..Dienstag Morgen bin ich dann spontan in den Stadtforst gefahren…..

Beide Strecken mag ich sehr und doch sind sie sehr unterschiedlich ….gemeinsam haben Beide: die Luft war einfach wunderschön klar und auch mit Minus-Graden sehr kalt….und der Regen kam jedes Mal erst, als ich schon wieder zuhause war.

Im Stadtforst am frühen Morgen war ich quasi lautlos unterwegs auf dem weichen Waldboden….und so begegnen mir immer wieder viele freilebende Rehe…..ich bleibe dann stehen….oder ich bewege mich nur gaaanz langsam weiter, keine schnellen oder hektischen Bewegungen….und dann bleiben die Rehe stehen und schauen mich an….oder trotten nur etwas weiter….das ist schön….und macht den Morgen so noch ein wenig einzigartiger….

Mit diesen Morgenrunden im Wald tanke ich soviel Kraft und Freude. Ich bin dankbar dafür, das ich das machen kann. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen es nicht mehr zu tun. Wenn irgendwann meine 2-3 Homeoffice-Tage pro Woche wegfallen, muss ich mir etwas überlegen…denn diese Zeiten sind einfach die Schönsten des Tages.

Obwohl, gestern am späten Nachmittag bin ich dann noch einmal nach Quickborn ins Himmelsmoor gefahren….und da war so gegen 18 Uhr ein Wolkenschauspiel….einfach klasse….es war kalt, es war windig und extrem ruhig und die Wolken zogen sehr schnell vorbei….

innerhalb von Minuten haben sich die Wolken mehr und mehr zugezogen, während gleichzeitig die Sonne unterging: