Ausflugsziel: Norderstedt – Stadtpark

Sonntag Mittag, bei strahlendem Sonnenschein, hat es mich wieder nach Draußen gezogen….aber ich hatte mir noch nicht wirklich überlegt, wohin es eigentlich  gehen sollte.

Also ab ins Auto und einfach mal in Richtung Norderstedt…in der Richtung liegen ja einige schöne Waldgebiete….aber entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, hab ich mich nicht in die Stille des Waldes oder eines Moores verzogen…..Ich folgte dem Hinweisschild „Stadtpark“ ….ohhha da stehen ja eine Menge Autos auf dem Parkplatz….aber ich hab es trotzdem gewagt….und war positiv überrascht über das riesige Areal….

Die Besucher verteilten sich sehr gut, auf dem weitläufigen Gelände …und ich hab später auf der anderen Seite das Parkgelände verlassen und war noch im angrenzenden Wald .

Der Park ist ein echt schönes Ausflugsziel mit einem großen See, einem Hochseilgarten und vielen Wegen…. am Ende war ich gute 8,5 km unterwegs….

Im Gleichgewicht bleiben

Ich hab mich gestern dann doch gegen das Shopping entschieden….. hatte bei dem Wetter auch keine wirkliche Lust mehr, noch einmal raus zu gehen….dafür hab ich ja gekocht, gebacken, gelesen und im Laufe des Tages mehrere kleine Sporteinheiten zuhause gemacht:

Hanteltraining für Arme, Brust und Schultern , Bodenübungen für Rücken, Bauch und Beine, Dehnübungen für den gesamten Körper….und Koordinations-Übungen für das Gleichgewicht.

Wie wichtig der Gleichgewichts-Sinn ist, merkt man erst, wenn dieser so langsam im Laufe der Jahre abnimmt….und sollte deshalb regelmäßig trainiert werden.

Meiner war nie sonderlich gut ausgeprägt….das hat sich erst ganz massig mit dem Turniertanzen geändert. Beim Tanzen muss man seinen GESAMTEN Körper unter Kontrolle haben und die Standfestigkeit ist dabei die Basis.

Diese kommt aber nicht aus den Beinen oder Füßen, sondern aus der Körpermitte….dem Rumpf….Bauch-und Rückenmuskulatur, Wirbelsäule, Brustmuskulatur… und man lernt, das alles im Körper mit Allem zusammenhängt und die eigene Haltung und damit die Standfestigkeit beeinflusst….

Willst Du z.B. standfest auf einem Bein stehen und stehen bleiben, ist es wichtig, das gesamte Gewicht auf den Fuß zu verlagern, das Knie dabei ganz leicht gebeugt zu halten, den Rücken gerade und lang zu machen, die Brustmuskulatur anzuheben, die Bauchmuskulatur anzuspannen, das Zwerchfell nach oben zu ziehen, das Becken nach vorne zu kippen, die Schultern runter und nach hinten ziehen, und den Kopf dabei hoch zu nehmen und das alles gleichzeitig….der Körper erhält eine Grund-Spannung (das ist natürlich eine laienhafte Ausdrucksweise ….und erhebt keinen Anspruch auf medizinisch korrekte Darstellung).

Seitdem ich diesen Sport aber (leider) nicht mehr ausübe, ist ein Teil dieser Grundspannung im Körper wieder verloren gegangen….und mein Gleichgewichtsgefühl hat nachgelassen….um dem entgegen zu wirken, hab ich jetzt wieder mit Koordinations-und Gleichgewichtsübungen angefangen.

Immer wieder hört man, das ältere Menschen stürzen und sich schwere Knochenbrüche zu ziehen…das Stürzen kommt häufig vom schwindenden Gleichgewichtssinn, weil dieser im Alter auf natürliche Weise oder durch Krankheiten verloren geht.

Es kann also nicht schaden, dem jetzt schon vorzubeugen….

Das nächste Brot….und noch eins

Neben dem Kochen hab ich in dieser Woche natürlich auch ein Brot gebacken.

Dieses Mal: Vollkorn-Weizenmehl mit Sauerteig. Ich hab aber immer noch keinen selbstgemachten Sauerteig-Ansatz, aber dafür ein Bio-Sauerteig-Granulat und das riecht genau so, wie ich es von einem Sauerteig Brot kenne.

Also optisch sieht das Ergebnis prima aus, richtig schön rustikal:

Aber ehrlicherweise schmeckt es mir nicht so gut….Es ist knusprig, leicht würzig…aber eigentlich ist es mir zu grob und auch etwas zu fest beim kauen….aber natürlich hab ich es im Laufe der Woche verputzt….

Dann doch lieber wieder ein schönes Weizenmehl-Baquette mit Hefe…wie das hier von heute: hmmmm sehr knusprig und leeecker… noch warm mit Butter, Lachsforelle und einer Honig-Senf-Sauce:

Purer Genuss

Mittwoch Abend bin ich, direkt auf dem Rückweg vom Job, mal wieder kurz vor Sonnenuntergang, im Klövensteen laufen (also walken, schnelles Gehen) gewesen…auf der anderen Seite, dort wo auch der kleine Selbstbedienungs-Hofladen ist.

Wenn ich von dieser Seite in den Wald laufe, sind hier die sehr schmalen und unebenen Wege…das fühlt sich wie eine Umarmung es Waldes an…und der weiche Boden ist super für meinen Fuß….auf dem Rückweg hab ich dann so einiges an Gemüse gekauft…u.a. auch einen Blumenkohl.

…und so hab ich den gesamten Blumenkohl gekocht, dann nur leicht zerkleinert in eine gefettete Auflaufform getan und mit Käse im Ofen überbacken. Gewürzt mit Salz und Muskatnuss. Dazu gab es Kartoffelpüree aus frisch gekochten Kartoffeln mit Milch, Butter und noch mehr Muskatnuss gestampft….und dazu Apfelmus aus dem Glas.

Gib mir Kartoffelpüree mit Apfelmus und ich fühle mich wohl und geborgen und kann gar nicht aufhören….so rudimentär und sooo lecker……hahaha den einfachen Blumenkohl-Auflauf musste ich dann später separat essen….ich konnte einfach nicht solange warten. Einfaches kann soooo lecker sein….

Auch den Blumenkohl-Auflauf hab ich dann später pur gegessen (das Püree war ja bereits weg gegessen)….keine Soße, keine Extras, außer einem kleinen Stich Butter.

Und heute nun hab ich wieder kein ganzes Gericht gemacht….sondern meinen Appetit auf leckere panierte Schweineschnitzel pur gestillt.

Aus dem Schweine-Lachsbraten hab ich ganz dünne Schnitzel geschnitten. Diese nach dem Waschen trocken getupft, noch etwas platter geklopft, mit Salz und Pfeffer gewürzt und ganz klassisch paniert mit Mehl, verquirlten Eiern und Paniermehl. Mit viel Pflanzenöl in der Pfanne gebraten und souffliert, auf Küchenkrepp entfettet und dann einfach pur genossen:

Ich hab nur einen Teil der Schnitzel sofort gebraten (und gegessen).

Den Rest der vor-panierten Schnitzel hab ich einzeln eingefroren…..Diese dünnen Schnitzelchen lassen sich dann extrem schnell im gefrorenen Zustand braten…dann allerdings nur bei mittlerer Hitze. Fastfood für zuhause.

Vor ein paar Tagen musste ich wieder einmal feststellen, das hochgradig verarbeitete Lebensmittel (hier: Würstchen) und verarbeitete Industrieprodukte mehr und mehr ihren Reiz verlieren…um nicht zu sagen: vieles was ich noch vor ein paar Jahren sehr gerne gegessen habe, mag ich jetzt gar nicht mehr.

Ich wollte meine selbst-gekochte Erbsensuppe mit Wiener Würstchen aufwerten….und da ich es eilig hatte, hab ich zu frisch abgepackten Würstchen gegriffen…die sahen lecker aus, rochen auch toll…aber schon beim ersten Biss hab ich gemerkt: neee die schmecken überhaupt nicht….und das Pulled Pork aus einem guten Hamburger Restaurant zum Mittagessen schmeckte zwar und war super zart…aber die Soße war sehr salzig und der Rest schmeckte einfach nur künstlich…

Hmmm scheinbar verändert sich mein Geschmacksinn weiter….es gibt sogar Tage da mag ich kein Rührei mehr essen, dann manchmal auch kein gebratenes Gehacktes mehr….so hab ich im Laufe des letzten Jahres den Fleischkonsum weiter eingeschränkt und dafür sehr oft Gemüsepfannen gemacht…oder Suppen aus verschiedenen Gemüsesorten…..

Ich esse bewusster Fleisch…und nichts geht über eine selbst-gekochte Rinderbrühe aus Markknochen mit frischem Suppengemüse … Aber das Verhältnis Fleisch zu Gemüse und Beilagen hat sich inzwischen umgekehrt.

Essen ist Genuss und das soll es für mich auch bleiben…kein Dogma, kein Zwang…ich esse worauf ich Lust habe und das, was mir schmeckt…..wenn es mir denn noch schmeckt…..

Anfang der Woche gab es eine Dorade auf Gemüsebett aus dem Backofen, dazu Reis…auch hier alles pur und super lecker: ich hätte bis vor einem Jahr nicht gedacht, das eine Dorade so saftig sein kann:

Neue Normalität

Im Gegensatz zu Hamburg, kann ich hier in Schleswig-Holstein nicht nur wieder zum Frisör oder zum Gartencenter…ich kann auch wieder relativ normal in vielen Geschäften einkaufen gehen.

Relativ normal meint hier: zwar mit Maske, Desinfektionsmittel, Abstand und Kundenbegrenzung je qm, aber immerhin dürfen die Geschäfte öffnen, man darf REIN gehen und das OHNE Termin….Also eine Art neue Normalität.

Also Shopping mit Termin wäre für mich überhaupt keine Option…dann würde ich lieber gar nicht in die Geschäfte gehen….so aber hab ich jetzt die Möglichkeit…solange die Inzidenzwerte hier so moderat sind. Ob ich diese Möglichkeit aber auch nutzen möchte, ist eine ganz andere Frage.

Auch die Möglichkeit seit dem 1.3. wieder zum Frisör zu gehen, hab ich bisher nicht genutzt….auch wenn der Laden gestern sehr leer war….ich hätte mir einen Sofort-Termin geben lassen können…aber irgendwie wollte ich nicht….ich scheue davor zurück und das hat nicht einmal etwas mit Angst wegen des Virus zu tun…

….eher ein diffuses Unbehagen einen anderen Menschen so nah an mich herankommen zu lassen…hahaha…zumal die Friseurin bei der ich sonst bin, gerade gar nicht im Laden war….na klasse….also werde ich doch noch Corona-schrullig….

Aber immerhin bin ich gestern Abend mal wieder in einem Klamotten-Laden gewesen…JA – ich hätte gerne eine neue Bluse und Jacke für den kommenden Frühling…und entgegen meiner eigenen Erwartung, war mein eigenes Kauf-Empfinden jetzt nicht so anders, eben wie sonst auch …schön war`s ….und ich hab sogar genau das gefunden, was ich gesucht habe. Also ein positives Erlebnis, aber eben nicht so, wie manche es aktuell beschreiben, als langersehntes und überschäumendes Glücks-Gefühl wieder shoppen zu dürfen…hahaha….

Ich müsste jedoch noch dringend in 2 sehr großen Geschäften meine Gutscheine einlösen, bevor diese Ende des Monats endgültig verfallen (keine Rabatt-Gutscheine – sondern Geld-Gutscheine) …aktuell schreckt mich aber der Gedanke, das ich vor dem Eingang Schlange stehen muss und das es trotz der Begrenzung zuuu voll werden wird. Schlange stehen ist auch ein Teil unser neuen Normalität….etwas was wir eigentlich schon fast verlernt haben…geduldig zu sein und zu warten, bis wir dran sind.

Aber mal schauen, evtl. nehme ich mir heute gegen Abend doch noch einen der Einkäufe vor…..

Vor dem Sturm

Vor dem Sturm

Heute Nacht bin ich vom starken Regen, der auf mein Dachfenster prasselte, aufgewacht….ich mag das Geräusch…aber bei gleichzeitigem Wind, hab ich immer auch Bedenken, das es auf meinen Laminatboden regnet…denn ich schlafe bei geöffnetem Fenster.

Alles okay….beim wieder Einschlafen dachte ich noch, schade….der nächste Sturm scheint schon da zu sein…Doch beim Aufstehen um ca. 6 Uhr war es windstill, trocken und der Himmel war nur noch wenig bewölkt…. Also auf zu meiner 3. morgentlichen Walkingrunde in dieser Woche….schnell…bevor das nächste Sturmtief tatsächlich da ist.

Und es war eine gute Entscheidung…ich hatte noch nicht ganz das Ortsausgangsschild passiert, da zeigte sich der Sonnenaufgang von seiner phantastischen Seite….und das Vogelgezwitscher war heute so vielstimmig, vielfältig….so intensiv durch den ruhigen Morgen.

Und schon kurz nach dem die Sonne eigentlich am Himmel hätte strahlen können, blies der Wind alles weg und übrig blieben dicke fette Regenwolken. Ich hab heute einen für mich neuen abseits gelegenen Weg für Wanderer oder Radfahrer erkundet…prima…und er führt direkt durchgänging nach Prisdorf….hahaha und ich war gerade kurz vor dem kleinen Ort,da fing der heftige Regen auch schon an…..

Zum Glück hatte ich bei den 3 Grad noch meine Winterjacke mit dicker Kapuze an…die Jacke hält den Regen ab und ist schön warm..-gut geschützt mit Mütze und Kapuze machte ich mich auf Rückweg und mit jedem Schritt weiter nach Hause, freute ich mich auf einen frischen Kaffee…und auf eine trockene Hose – meine Jeans hat sich so richtig vollgesogen.

Bereits um 8 Uhr Morgens hab ich damit meine täglichen 10.000 Schritte erledigt…..und jetzt kann der Sturm ruhig kommen. Ich fühle mich erfrischt und bin zufrieden…..und JETZT kann ich in Ruhe überlegen, was ich noch mit diesem Tag machen möchte….

Online-Meeting – Ohren auf Durchzug

Bis auf gestern (Migräne) bin ich gut und ziemlich locker durch die Woche gekommen…. an meinen beiden Homeoffice-Tagen konnte ich es sogar ziemlich gemütlich angehen….alles lief nach ganz unspektakulär nach Plan.

Mittwoch war ich gemeinsam mit dem Controller im Büro (einer von uns arbeitet an solchen Tagen dann immer im Besprechungsraum….wegen der Corona-Regel: aktuell immer nur 1 Person pro Büro).

Trotzdem haben wir uns viel Zeit genommen uns mal wieder persönlich auszutauschen…das hat Spaß gemacht …Er war mit seiner Frau jetzt eine Woche in Urlaub …die haben ein eigenes Ferienhaus auf einer der Nordsee-Inseln.

Der Tag hätte richtig gut sein können, würde unser neuer Chef nicht immer neue Möglichkeiten entdecken, uns in eine engere Struktur zu pressen….hahaha genau das hab ich ja schon geahnt…aber okay….

Wir sollen jetzt für eine Aufgabe, die wir bisher nur zusätzlich nebenbei gemacht haben, einen Ablauf-Plan erstellen….aber so wie sich der Chef das vorstellt, können wir das zeitlich gar nicht leisten.

Da der Controller an dieser Stelle zwar meiner Meinung ist…diese aber eher nicht laut äußert…bin ich es, die schon seit ein paar Wochen dagegen redet und sich so beim Chef unbeliebt macht (hahaha-das kann ich gut), aber so habe ich es zumindest geschafft, das die Aufgabe auf 2 Abteilungen aufgeteilt wird…und für den Teil, der uns nun zufällt, soll jetzt ein Ablauf-Plan erstellt werden. Der Unwillen meines Controller-Kollegen zu dem Thema macht sich bemerkbar, indem er sich überhaupt NICHT an der Erstellung beteiligen möchte.

Aber da lasse ich ihn jetzt nicht raus….ich hab nur erst einmal grob einen Plan erarbeitet und niedergeschrieben….und jetzt kommt noch das Fein-Tuning….da müssen der Controller und noch 2 weitere Standorte mit machen….damit wir einen für alle gültigen Plan erstellen können….Das anschließende Ausarbeiten übernehme ich dann….aber die Vor-Entscheidungen müssen wir gemeinsam treffen.

MIST – eigentlich wollte ich hier nicht die Federführung übernehmen…aber irgendwie hat sich das heute heraus-kristallisiert, weil der Kollege seine Ohren während unseres Online-Meetings auf Durchzug stehen hatte…oder wollte…und einer von uns Beiden musste sich aber zu dem Thema äußern….

Hahaha…nun, nachdem mein innerer Widerstand gegen das Thema gebrochen ist, werde ich mal wieder alle meine entsprechenden Erfahrungen auf dem Gebiet mit einbringen und inzwischen ist es auch okay für mich….Das Schreiben von Handlungsanweisungen, Ablaufplänen, Verfahrensdokumentationen und User-Manuals hab ich in den letzten Jahren schon so oft gemacht….da kommt es auf eine mehr jetzt auch nicht mehr an….

Was ich ganz witzig finde, sind diese kleinen netten Chats die man während eines TEAMS-Meeting mit einzelnen Kollegen haben kann….grins. z.B. der Kollege aus Berlin hat sich für meine Erläuterungen und Bedenken bedankt…oder auch ein Techniker-Kollege hat mir mitgeteilt, das bei meinem Outfit mein Loop-Schal etwas schräg hängt ….tztztz…

Insgesamt hatte ich heute 3,5 Stunden Online-Meeting, dazwischen mehrere Telefonate und brauchte mal wieder einmal wieder das Helpdesk per Fern-Wartung, um ein Problem zu lösen, welches durch ein Windows-update verursacht wurde….seufz.

ABER ….jetzt ist erst einmal Wochenende ….Montag geht es weiter….aber jetzt ist Schluß mit dem Arbeitskram….und so langsam muss ich mir mal überlegen wann ich meine letzten 8 Urlaubstage aus 2020 nehme…..und wie plane ich eigentlich meinen Urlaub für 2021…..

Wetterwechsel – Migräne und Sturm

Hier in Schleswig-Holstein ist gestern das Sturmtief auch durchgezogen….dabei ging es eigentlich noch…aber bei manchen sehr starken Böen hab ich unwillkürlich den Kopf eingezogen….weil hier direkt unter dem Dach, klang es teilweise schon leicht bedrohlich….hahaha…aber das Dach ist noch da …nur ein Blumenkübel auf dem Balkon ist umgefallen…ansonsten hab ich ja noch nichts nach draußen gestellt.

Nur dieser Wetter-Umschwung hat mir mal wieder gezeigt, das ich echt wetterfühlig geworden bin….beim Aufstehen hatte ich schon Kopfschmerzen, auf der Arbeit angekommen waren es dann schon sehr heftige stechende Kopfschmerzen und nach einer weiteren 1/2 Stunde war die Migräne da.

Also hab ich sofort den Rückzug angetreten….und auf der Fahrt nach Hause musste ich sogar kurz anhalten….den Rest des Tages hab ich dann einfach mal locker verschlafen…

Heute bin ich dann mit Watte im Kopf zur Arbeit ….aber es ging dann…und im Laufe des Vormittags war mein Kopf auch wieder klar und einsatzfähig.

Wahrnehmungs-Fehler

Manchmal spielt uns unsere Erwartungshaltung einen Streich…unser Gehirn trickst uns aus….ein Wahrnehmungsfehler (so ähnlich, wie bei dem sehr bekannten Experiment mit dem Gorilla, der durch ein Bild läuft…aber viele sehen ihn einfach nicht, weil ihr „Arbeitsspeicher“ im Gehirn mit einer Zählaufgabe zu beschäftigt ist, so das alles andere einfach vom Gehirn ignoriert wird).

So ungefähr ging es mir in den letzten 1,5 Wochen mit einer Problemstellung.

Ich war so sehr damit beschäftigt mich gedanklich mit einer Aufgabe auseinander zu setzen, von der ich seit dem 1/2-Jahre-Abschluss ahnte, das sie mir jetzt zum Jahresabschluss „auf die Füße fallen“ KÖNNTE.

Ich erwartete also, dem Problem jetzt wieder zu begegnen….und hab genau DAS auch aus dem (zugegebenermaßen sehr unglücklich aufgebauten) Report, herausgelesen….Und auch (bitte nicht lachen – eingefleischte Buchhalter kennen das ganz bestimmt auch) genau den gleichen Betrag aus der vorherigen Problemstellung wieder erkannt.

An der Stelle dann hab ich dann den Report zu Seite gelegt und rein geistig weiter nach einer Lösung gesucht…hmmm warum ist es da/ / wie kommt das zustande / wo gehört das eigentlich hin / wieso finde ich es dann nicht da / und warum taucht es überhaupt auf, wo ich es doch langwierig schon zum 1/2-Jahresabschluss aus der Welt geschafft zu haben glaubte. Ich drehte mich im Kreis….

….heute nun, in der Ruhe des Homeoffices-Tages, wollte ich einige Lösungsansätze ausprobieren…..und hab den Report und die Vergleichsdaten noch einmal herangezogen…..und da sah ich ihn – den winkenden Gorilla….ja sag mal….das kann doch nicht wahr sein…Wie konnte ich das denn übersehen.

Es gibt gar kein Problem, weil es gar keinen Fehler gibt….ich habe schlichtweg in eine falsche Spalte geschaut.

Na klar musste mir der Betrag in den Bewegungsspalten begegnen…aber in den Saldospalten sollte da kein Wert mehr stehen…da auf der ganzen letzten Seite des Reports aber nur ein einziger Wert stand, hab ich schlichtweg nicht bemerkt, das das dieser ausgewiesene Wert ziemlich mittig steht (Bewegungsspalten) und eben nicht weiter rechts (Saldospalten)…und da die Spalten weder mit Linien getrennt wurden und Null Werte einfach mit einer leeren Zelle darstellt werden, hat mein Gehirn es nicht richtig registriert…. Ich sah nur den Wert, der da nicht hin gehörte…mein Gehirn signalisierte deshalb: HIER ist er, der erwartete Fehler….und ich bin drauf reingefallen.

Wenn ich könnte, würde ich mir selber in den Hintern beißen….

Nachts an der Elbe

Als ich aus den Tiefen meines Buches und der Putzaktion wieder auftauchte, war der helle Teil des Tages schon vorbei…nach einigem Zögern, hat mich die Sehnsucht nach einem Spaziergang an der Elbe doch noch aus dem Haus gelockt.

Es war dann auch fast 21 Uhr….in der Nähe vom Teufelsbrück hab ich mein Auto abgestellt….und bin dann immer direkt an der Elbe in Richtung Altonaer Fischmarkt gelaufen…es war HIMMLISCH. Wenn man die schönen Wege und den Elbstrand so richtig geniessen möchte, sollte man das dann machen, wenn alle Anderen nicht da sind…..dann wenn es Dunkel und kalt ist….hahaha – aber gleichzeitig auch sooo schön.

Ich bin dann bei Övelgönne, erstmalig wieder an dem Stück Elbstrand gelaufen, wo ich vor GENAU 3 Monaten den Unfall hatte (es war der 6.Dezember: Stein ist härter). Wollte doch jetzt mal sehen, ob an der Stelle immer noch die Steine im Sand sind, über die ich gestolpert und letztlich mit dem Knie aufgekommen bin. Nicht das ich glaubte noch Blut meiner tiefen Wunde dort zu finden GRINS….aber ich dachte – ich könnte diese Steine, die ja mit Sand bedeckt und dadurch nicht sofort sichtbar waren, aus dem Weg räumen.

Vorsichtig, dieses mal mit eingeschalteter Taschenlampe, hab ich mich der Stelle genähert…aber die Steine waren nicht mehr da wo man den Beton-Sockel-Weg verlässt und die ersten Schritte in den Sand macht…wahrscheinlich sind auch andere Spaziergänger auf die hinderlichen Steine gestoßen und haben diese auf den seitlich liegenden Steinhaufen verfrachtet….

Ich war mehr als 1,5 Stunden unterwegs und bin insgesamt 8,5 km gelaufen…zusammen mit den Schritten meiner Aufräum-Putzaktion hab ich damit mehr als 21.000 Schritte gemacht…ein durchweg positiver Tag mit dem schönen Abschluss an der Elbe.