Niedertemperatur-Methode

Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit der Niedertemperatur-Garmethode….

Bevor ich mich an ein Roastbeef wage habe ich einen Freiwilligen gesucht und hab mich für  einen Schweine-Schulterbraten entschieden.

Bis ich begriffen hab wie das mit der Kerntemperatur und dem Braten-Thermometer funktioniert hatte ich meinen Backofen glatt mal etwas zu heiß eingestellt…aber dank der unerschöpflichen Informationsquelle „Internet“ hat es doch ganz gut geklappt und der Braten ist tatsächlich gar (ganz leicht rosa-so wie geplant) und trotzdem saftig…das ist ein großer Erfolg, weil Schweinebraten bei mir meistens eher trocken sind.

Ein Schulterbraten, ca 1,2 kg  hat auch gar nicht so viel länger gedauert, wie ein Braten im Bräter (Saftomat)….ist aber wesentlich leckerer.

 

….nun ein paar Teile hab ich als Fleischbeilage für meinen Salat genommen. Ich versuche aktuell Salate zu machen, die als Hauptmahlzeit dienen…um endlich zu verinnerlichen, das Salate nicht nur als Beilage fungieren, sondern tatsächlich als vollwertige Mahlzeit gelten können.

Dafür benötige ich auf jeden Fall etwas Feta-Käse und wenn möglich etwas Fleisch…

Heute hab es : Feldsalat, rote Beete, Tomaten, Frühlingszwiebeln, gebratene Erbsenschoten, Fetakäse und ein paar Stücke Schweinebraten. Dazu ein leichtes italienisches Dressing.

Orangerie

Wir waren heute in der Orangerie in Darmstadt…es gab dort eine Modeleisenbahn-Börse…und beim Spaziergang durch den Saal und durch den Park, musste ich an die Orangerie in Kassel denken.

Die  Orangerie in Kassel ist groß und liegt in großen Volkspark….am Rande der Fulda. Und direkt dahinter liegt der Bugapark. Der Volkspark ist mitten in der Stadt, trotzdem ist es dort so herrlich ruhig…der Park liegt tiefer als die Stadt.

Von der Orangerie aus bin ich stundenlang im Winter durch den Park gelaufen….fast jeden Tag…der Park dort ist riesig…an den Rändern ist es fast ein Wald …und an einem Ende ist ein See mit einer Blumeninsel….

Im Winter war es oft sehr kalt, zugig und herrlich einsam…..und trotzdem waren oft Boulespieler dort und spielten friedlich und zufrieden …und auch bei Eis und Schnee hatte der Park immer etwas Tröstliches für mich…und im Laufe der Monate wurde mir der Park sehr vertraut. Endlich ein Ort an dem ich mich nicht mehr so verloren gefühlt habe.

Mit beginnendem Frühling kamen die wärmeren Sonnenstrahlen und das Wetter wurde angenehmer…und meine Aufenthalte im Park wurden noch länger. Später im Sommer bin ich nicht mehr durch den Park gelaufen, sondern bin mit meinem Fahrrad gefahren und hab den Radius erweitert….erst durch den Buga-Park und dann entlang der Fulda bis nach HannMünden…

Das waren die Stunden  am Tag die ich genießen konnte und sooft es meine Zeit erlaubte bin ich lang und länger geblieben…Es war der Jahrhundertsommer 2003 – der Hitzesommer…ich hab sogar im Spätherbst auf dem Rasen vor der Orangerie bis nachts gesessen….das kann man sich bei den Sommern der letzten Jahre gar nicht mehr vorstellen.

Was erlaubt er sich?

WARUM um alles in der Welt sollten wir es Politikern aus anderen Ländern erlauben in unserem Land Wahlkampf zu betreiben?

Ich bin empört über die türkische Haltung…wie  wohl die türkische Regierung reagieren würde, wenn ein deutsche Politiker in der Türkei Wahlkampf betreiben wollte…lach…na da kann ich mir die Reaktionen vorstellen….

Also ich bin absolut dagegen, dass ausländische Politiker (egal aus welchem Land) Deutschland für ihre Zwecke als Plattform benutzen und sich respektlos verhalten. Politiker aus anderen Ländern sind in erster Linie Gast in diesem Land und sollten sich auch als solche verhalten. Mit Respekt gegenüber dem gastgebenden Land.

Und obwohl ich eher liberal bin, bin ich dafür, dass die Bundesregierung eindeutig Stellung bezieht und deutlich klar macht, das solche Auftritte hier nicht erwünscht und geduldet werden.

Die 1.Welle des Tages

Wisst Ihr was mich gerade so richtig aufregt? Als Frau mit Hitzewallungen bin ich es ja wohnt, das zwischen 1-30x am Tag eine heiße Welle durch mich hindurch schwappt….

Was mich aber so richtig ärgert ist, das bereits 10 Minuten nach dem Duschen am Morgen die 1. Welle des Tages alles zunichte macht. Da fühle ich mich nach dem Duschen, pflegen und anziehen ENDLICH mal wieder so richtig frisch am Morgen …und schon hab ich wieder die Hitze. Okay die dauert nur ca. 1 Minute – aber danach fühle ich mich eben nicht mehr ganz so frisch….

Ich kann mit der Hitze eigentlich ganz gut umgehen – würde mich aber gerne mal länger als 10 Minuten am Tag frisch fühlen…. Grrrrrrr

Dabei kann ich mich gar nicht beschweren, ich bin danach nicht klatschnass und von Außen sieht man es auch nicht…und wenn ich nicht gerade anfange zu wedeln wird es auch kein anderer bemerken…. Bei mir ist es wirklich „dezent“.

Aber die 1. Welle des Tages  – die nehme ich echt persönlich ….grummel….

und noch einmal geht´s ums Essen

Und ob das nicht genug ist, hab ich heute auch noch eines meiner Weihnachtsgeschenke eingeweiht…ich habe Waffeln gebacken.

Nach einem schönen (und friedlichem) Spaziergang mit meinem Freund  durch den Park bei uns im Ort, hatte ich so richtig Lust auf belgische Waffeln. Dazu hab ich ein Rezept NICHT vorab gelesen….hab einfach oben angefangen und als ich fertig war musste ich ganz unten lesen:  „Der Teig sollte einen Tag vorher vorbereitet werden und im Kühlschrank ruhen…

Grummel, grummel….also sooo lange kann ich wirklich NICHT darauf warten.

Also hab ich das Waffeleisen doch angeworfen und es kam wie es kommen musste, der schöne zähflüssige Teig wurde durch die Hitze viel zu schnell wieder flüssig. Die Waffeln waren daher nicht so dick, wie sie sein sollten, schmeckten aber lecker.

Am Abend hab ich dann bei frisch panierten Schnitzeln und selbstgemachten Ofen-Pommes  den Coleslaw präsentiert…und er ist wirklich gut geworden….jaaaaa okay, nicht ganz wie bei KFC, aber auch frisch und knackig…

Soooo ich glaube in der kommenden Woche werde ich NICHT kochen oder backen…ich glaube das war erst einmal genug…obwohl ich noch genügend Lebensmittel im Kühlschrank zum Verarbeiten habe.

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Und weiter geht`s mit Kohl

Und noch ein Rezept-Versuch….Coleslaw wie bei KFC

Als bekennender Fan des Wintergemüses: Kohl, habe ich zum ersten Mal  versucht Weißkrautsalat  auf amerikanische Art selber zu machen….Am liebsten wäre mir der Geschmack des Coleslaw  wie bei KFC.

Der Salat dort schmeckt frisch und knackig und nicht zu schwer in der Konsistenz…so das man glauben kann es ist keine Mayonnaise enthalten. Beim Durchforsten von Internet-Rezepten ist  mir aber aufgefallen, das bei ALLEN Rezepten mit Mayonnaise gearbeitet wird.

Zum Glück hatte ich bei Jamie-Olivers-15Minuten-Gerichten mit bekommen, das er den Coleslaw mit Joghurt anstatt Mayonnaise zubereitet…okay – das klingt schon besser.

Wenn man keine Küchenmaschine besitzt ist das Raspeln  per Hand zwar nicht so anstrengend wie geglaubt, aber meine Küche sieht aus, als ob ich eine wilde Schlacht geschlagen hätte…na zumindest hab ich gewonnen und Kohl, Möhren und Zwiebeln liegen in kleinen Schnipseln zu meinen Füßen…also das ist auch wörtlich zu nehmen…aber das Meiste ist dann doch in der Schüssel gelandet.

Ich lese immer mehrere Rezepte und bilde einen Querschnitt,  um das für mich Beste aus den Rezepten zu ziehen….dann sehe ich wo Gemeinsamkeiten sind….wenn etwas bei allen Rezepten auf die gleiche Art auftaucht, scheint das die Grundvariante zu sein….bei Zutaten sind oft große Bandbreiten möglich und dann suche ich mir das heraus, was ich vorrätig habe oder von dem ich weiß das wir es gerne essen…lach…

Einen interessanten Tipp hab ich gelesen, man soll den Kohl mit den Zutaten ein paar Minuten mit den Händen durchkneten, damit der Kohl weicher wird und die Soße besser aufnimmt, das spart Zeit beim durchziehen lassen.

Okay? Das muss ich mal auspobieren.

Ach ja, nachdem mein Coleslaw soweit fertig ist und im Kühlschrank nun die nächsten Stunden ziehen muss, hab ich mit dem Rest noch eine weitere Variante ausprobiert….dafür musste de Kohl vorab blanchiert werden….und auch diese Variante muss jetzt durchziehen.

Das Ergebnis werden wir als heute Abend oder Morgen dann probieren….ich bin gespannt…

Für die Fitness-Menschen: Weißkohl und andere Kohlsorten sind gesund: Kohl hat wenig Kalorien, viel Vitamin C, Magnesium, Selen und Kalium und ist damit auch besonders gut für´s Herz.  Es sättigt gut und lange und mit etwas Kümmel ist der Kohl auch gut verträglich.

Süßkartoffel-Chips

Ich probiere gerade ein paar neue Gemüsesorten aus….

Zuerst die Pastinaken….und ich muss sagen: das Püree war echt lecker.

Und jetzt sind es die Süßkartoffeln….also erst einmal Eine. Die wollte ich auch schon seit einiger Zeit einmal probieren.

Also hab ich Süßkartoffel-Chips gemacht. Ganz schnell und einfach im Backofen….dünn gehobelt…..gewürzt mit einem aktuellen Lieblingsgewürz: Cayenne-Pfeffer und Salz, etwas Olivenöl und ab in den Ofen.

…also….da ich die Süßkartoffelscheiben nicht genau gleich dick geschnitten habe, sind die dünneren Stellen schneller dunkel geworden, als der Rest…

ABER…..seeehr lecker

Achtsam oder egoistisch?

Ich hab gerade einen interessanten Artikel über Achtsamkeit gelesen in dem geschrieben wurde, das Achtsamkeit und die Auswirkungen von Achtsamkeit unterschieden werden müssen. Achtsamkeit meint eigentlich das „tun“.

Ich wollte gerade dazu ansetzen die Achtsamkeit ins Verhältnis zum Egoismus zu betrachten, da hat mich dieser Artikel ausgebremst. Darüber muss ich jetzt erst einmal nachdenken.

Meines Erachtens hat der gesunde Egoismus viele Gemeinsamkeiten mit der Achtsamkeit. Ein Begriff der in der Psychologie immer öfter  im Zusammenhang mit Burnout und Stress genannt wird.

Wir sollen achtsam mit uns umgehen. Für mich heißt das, wir sollen erkennen was unser Körper und unsere Seele wirklich benötigen, um z.B. Stress zu bewältigen um das Ungleichgewicht in unserem Leben wieder ins Lot zu bringen: durch Ruhe, Entspannung, mehr Zeit für sich selbst, Auszeiten in der Familie, Hobbys die helfen auf andere Gedanken zu kommen. Dinge Die wir lieben, für die wir aber im Alltag verlernt haben Zeit zu haben oder die sogar ganz in Vergessenheit geraten sind.

Wenn ich also sage: ich brauche einen gesunden Egoismus, meine ich eigentlich genau das. Ich versuche in mich hinein zu horchen, was möchte ICH eigentlich ….was brauche ICH….

Das Wort Egoismus ohne Zusatz dagegen ist ein Begriff der negativ behaftet ist und meistens eine extremere Form der Selbstsucht meint…man unterstellt  das rücksichtslose Durchsetzen eigener Interessen zu Lasten anderer. Nein so sollte Niemand sein.

Aber ein gesunder Egoismus tut uns allen gut….also seit Achtsam zu Euch und auch zu Eurer Umwelt.

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„Komm in die Hufe“

…das hat meine Oma aus Hamburg immer gesagt….und heißt nichts anderes als: nun mach endlich mal….

In diesem Sinne werde ich mich nun aufraffen zum Wohnung putzen und Wäsche waschen. Arbeit im Allgemeinen lässt mich die Kopfschmerzen vergessen…und die Laune steigt wenn alles ordentlich sauber und aufgeräumt ist.

Rumsitzen und jammern hilft ja eh nicht….und später gehe ich dann Einkaufen…was es zu Essen geben wird, weiß ich zwar jetzt noch nicht…ich hoffe aus Spontan-Ideen sobald ich im Laden bin…das klappt meistens sehr gut.

(Der Spruch meiner Oma ist eine der wenigen Erinnerungen mit ihr,  die ich als positiv empfinde…aber ich höre immer noch ihre Stimme mit dem Hamburger Dialekt. Meine Oma war eine schwierige – wenig herzliche Person, bei der ich mich nie wohl gefühlt habe).

Wenn ich mich wie jetzt, nicht ganz wohl fühle, hat das auch Auswirkungen auf meine Selbstwahrnehmung…und dann finde ich mich auch wenig attraktiv und unscheinbar…

Also bitte – ran an die Putzlappen – das kann so nicht bleiben.

Die Logikkette lautet: Erst Wohnung putzen – damit Kopfschmerzen, Schlappheit und schlechte Laune wegwischen – dann besser fühlen  und gute Laune haben.

Ist das ein Plan? – Jawohl

Schiebetag

Ich fühle mich schlapp.

Gestern beim Sport fielen mir die letzten 15 Minuten auf dem Fahrrad echt schwer….keine Ahnung warum…aber nach dieser Stunde  hab ich nur noch für ca. 10 Minuten mit dem Rudergerät verbracht…und auch Rücken-und Bauchtraining war nur noch ganz kurz…ich war einfach kaputt. Dabei habe ich mein Tagesziel trotzdem erreicht: mehr als 60 Minuten Ausdauersport und  mehr als 600kcal verbraucht.

…der  Arbeitstag war  bereits anstrengend. Mein eigentlicher Plan war ein „Schiebe-Tag“.

Das ist ein Tag an dem man all die aufgeschobenen Arbeiten nach holt, die man bereits seit ein paar Tagen vor sich her schiebt.

Seit ca. 2 Wochen beschäftige ich mich fast ausschließlich mit den unkomplizierten Arbeiten, die die mir leicht fallen oder die ich gerne mache und von denen ich weiß das kann man zügig erledigen oder eben die Arbeiten, die überhaupt keinen Aufschub vertragen.

Dabei fällt auch eine Menge Arbeit an, mit genau dem Gegenteil. Das sind Aufgaben die  komplizierter sind und mehr Zeit benötigen, Mails mit denen ich mich nicht beschäftigen wollte, weil ich noch keine Ahnung habe, wie ich das lösen soll. Dann muss ich mich mit unserem neuen Ticket-Tool beschäftigen, unangenehme Mails formulieren, funktionale Listen aufbauen und und und

Ich glaube wir haben alle  immer wieder Aufgaben die wir nicht so gerne machen….und dann kommt der Punkt, das muss man diese Dinge auch endlich mal angehen…das ist der Schiebe-Tag.

Also hab ich angefangen meinen Mail-Rückstand aufzuarbeiten, mich mit dem Tickettool zu beschäftigen, hab die Listen gebastelt und war auf dem besten Weg all den Kram erledigt zu bekommen….

Doch dann kam es wieder einmal anders…Zuerst  kam noch eine Frage meiner Chefin, dann eine Listen-Anforderung aus einer anderen Abteilung  – die brauchten die Daten dringend auch für meine Chefin. Dann kam noch der Wirtschaftsprüfer mit einer letzten und allerletzten Liste an Fragen…..grrrrrrrrrr und das waren alles Dinge die man nicht eben in 3-5 Minuten erledigen kann.

Allein für die Anfrage einer Auswertung aus der Logistik  brauchte ich fast 2 Stunden….nicht weil ich so langsam bin, sondern weil ich mit den dürftigen Angaben die ich bekommen habe, erst einmal auf die Suche gehen musste, wie komme ich jetzt an die benötigten Informationen in SAP und wie stelle ich es zusammen…so langsam kam ich in Zeitnot…denn eigentlich wollte ich um 15 Uhr Feierabend machen…ich hatte mich schon sehr auf den Sport gefreut…

Alles in Allem hab ich mich sehr hetzen müssen, um rechtzeitig fertig zu werden…und danach blieb mir nicht mehr so viel Energie für den Sport für den ich ja rechtzeitig Feierabend gemacht hab. Das war also eine schlechte Wahl. Ich hätte länger bleiben sollen, die Arbeit in Ruhe erledigt und dann entspannter zum Sport.

Nun heute Morgen bin ich also schlapp, hab Kopfschmerzen und bin nicht gut drauf…