Faul in der Sonne

Ich sitze heute seit ca. 9:30 Uhr (Winterzeit) auf meinem Balkon, es geht zwar etwas Wind aber die Sonne scheint…und scheint…passend zu meinem Beitrag https://wirbelwind68.com/2019/10/26/letztes-aufbaeumen .

Und ich habe so gar keine Lust in der Wohnung etwas zu machen…ich mag gerade NICHT aufräumen, NICHT putzen, NICHT kochen (obwohl ich so leckere Sachen gekauft habe)…ich mag gerade einfach NICHT drinnen sein.

Ich sitze draußen und möchte einfach weiter hier sitzen bleiben….eigentlich wollte ich heute in Richtung Celle fahren…aber ich habe nicht einmal Lust heute wieder Auto zu fahren.

Ich habe zwischendurch ca. 1 Stunde mit einem meiner Mädels telefoniert (dafür bin ich aber rein gegangen)….und jetzt hab ich nur schnell ein Brot gemacht und bin sofort wieder in die Sonne geflüchtet…mit Jacke, Schal und Decke ist es auf dem Balkon gut auszuhalten….laut meinem Thermometer sind es in der Sonne ca. 20 Grad….aber durch den Wind fühlt es sich nicht ganz so warm an….

Ich hab mich in den letzten Minuten dazu entschlossen, diese Faulheit heute einfach zuzulassen…und wenn es mich nachher doch noch nach draußen treibt, dann ist es okay.

Ich kann hier einfach sitzen, die Ruhe hier aufsaugen, meine innere Ruhe fühlen und mit inzwischen einigem Abstand über das Chaos in meiner alten Firma nachdenken OHNE das es mich aus der Ruhe bringt…Ich fühle mich auch nicht mehr schuldig oder verantwortlich…denn das Chaos hab nicht ich verursacht, sondern der neue Teamleiter. Das das Team es jetzt ausbaden muss und viele Strukturen innerhalb von nur 1 Monat verloren gegangen sind, tut mir zwar für alle wirklich leid und ich kann es mitfühlen das sich alle irgendwie allein gelassen fühlen…aber sie fühlen sich durch ihren neuen Teamleiter alleine gelassen…ohne Führung. Das kann ich inzwischen sehr gut unterscheiden.

Der Frust innerhalb des Teams nimmt zu…aber sie finden Wege es sich gegenseitig leichter zu machen…die weiblichen Mitglieder des Teams funktionieren trotz allem sehr gut zusammen und als der neue Teamleiter schon wieder 2 Tage krank war, hat eine im Team einfach die Fäden in die Hand genommen, so das es weiter geht…klasse – Respekt …. damit hätte keiner von uns gerechnet….LOL und ich hab sie damals gegen den Widerstand vom HR und der kaufmännischen Leitung behalten, hab immer gesagt: das wird – sie wird sich entwickeln….und obwohl ich manchmal das Gefühl hatte, ich hab mich evtl. doch geirrt…nein hab ich nicht – Glück gehabt!

Energie-Abbau

Also ich hab immer noch eine ganze Menge Energie heute…was mach ich nun damit?Nun gut…dann hab ich eben noch einen Teil des Haushalts erledigt:

  1. Pilze putzen, waschen und blanchieren
  2. Waschmaschine anstellen
  3. Spülmaschine ausräumen
  4. Neuen Toilettendeckel anbringen
  5. Wäsche aufhängen
  6. Pilze mit Speck und Zwiebeln braten und mit einer Scheibe selbstgebackenem Brot (von Heute Morgen) verspeisen … sehr lecker
  7. Aufräumen

Gestern hab ich schon die Wohnung gesaugt, noch ein paar Bilder angebracht und das Bad geputzt…da ist also alles fertig.

Abends nach dem Pizza backen (also auch gestern) habe ich mal wieder ein paar Fitness-Übungen gemacht…mit der Faszien-Rolle die Muskel stimuliert und danach ausgiebiges dehnen…habe vor kurzem im Fernsehen gesehen wie sinnvoll es ist , auch die Zehen einzeln zu dehnen…und mache das seit ein paar Tagen jeden Abend….anfangs tat es noch weh…aber jetzt merke ich tatsächlich einen Unterschied beim Laufen…

und da das (heute) immer noch nicht reichte, hab ich noch einen Regen-Spaziergang gemacht. Ausgestattet mit: Regenjacke, Regenhose, Regenhut, Leuchtmanschetten ….und Stoffturnschuhen…(Lol…finde den Fehler).

Ich bin also noch eine 3/4 Stunde durch den Regen gewandert…es war mit 11 Grad immer noch ziemlich warm, dafür das heute der 20. Oktober ist…aber eben auch ungeheuer nass…und da ich lieber auf unbefestigten Wege laufe waren meine Turnschuhe sehr schnell nass…und das nicht nur von Außen…gestört hat es mich nur, als ich die durchnässten Schnürsenkel neu binden musste…grrrrr

Sooo – den Rest des Abends bleib ich jetzt auf der Couch….

Pietsmoor

Pietsmoor

Jaja…Moore haben es mir echt angetan… Heute hab ich einen Ausflug in die Lüneburger Heide unternommen…ins Hochmoor bei Schneverdingen…und da ich bereits am Vormittag los gefahren bin (es waren knapp 100km zu fahren) hab ich mit dem Wetter echt Glück gehabt… der Regen kam erst, als ich am Nachmittag wieder nach Hause fahren wollte.

Das besondere am Pietsmoor ist, das man über Holzstege durch das Moor geführt wird…bei den meisten Mooren bleibt man aussen vor… das Erlebnis sich direkt in einem  Moor zu befinden ist hier also richtig groß…

Bei 12 Grad und bedecktem Himmel waren doch einige Spaziergänger im Moor unterwegs…ich hab mich so bewegt, das ich trotzdem die meiste Zeit das Gefühl hatte ganz alleine zu sein…lach…sobald kein Mensch mehr in der Nähe ist…und man selber auch mal stehen bleibt (oder sich auf eine der wenigen Bänke nieder lässt) ist es auf einmal richtig still…das ist eine so friedliche Atmosphäre…und wenn man dann im richtigen Moment in die Stille lauscht (also wenn gerade auch keine Fahrzeuge in der Ferne vorbei fahren… und auch kein Flugzeug in großer Höhe) dann ist es nicht nur still, sondern GANZ still…also wirklich still…das funktioniert aber jeweils nur für 1-2 Minuten…spätestens dann kommen garantiert wieder Fetzen lauter Unterhaltungen der Menschen, die dann irgendwann auch zu sehen sind…aber die sind ja auch schnell vorbei…die nehmen diese besondere Ruhe hier gar nicht wahr…sind zu sehr damit beschäftigt beim schnellen Gehen nicht auf den feuchten Holzstegen auszurutschen…

Dabei gibt es hier auch wohldosierte Infos über Moore…so musste ich lernen das die von mir so geliebte Misch-Bewaldung im Moor, die hauptsächlich aus Kiefern und Birken besteht, das Moor kaputt machen…und es das Ziel der Naturschützer ist, das daraus wieder ein Naturmoor wird…OHNE Bäume. Kiefern und Birken entziehen dem Moor das Wasser…und so wird das Moor entwässert…Das Moor benötigt aber das Wasser um Torfmoose zu bilden und zu erhalten. Diese Moose speichern das Wasser ganz ohne Wurzeln zu besitzen…wie ein Schwamm….die Moose wachsen nach oben und unten sterben sie ab und bilden pro Jahr eine Torfschicht von 1mm….und Torf ist ein großer Speicher für Co2….

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Also sollen im Laufe der nächsten Jahrhunderte die Birken und Kiefern in den Mooren absterben, damit die Moore sich weiter erholen können….

Interessant ist auch das die sehr feuchten Moore unmittelbar neben den trockenen, eher sandigen Heidelandschaften existieren. Also zwei extreme Landschaften Seite an Seite.

Zum Abschluss meiner Wanderung hab ich einen Schlenker gemacht und musste die letzten paar Hundert Meter bis zum Auto an einer Straße entlang laufen…und was hab ich da so unvermittelt gefunden…leckere Pilze…ich hab sie echt nicht gesucht…aber übersehen konnte ich sie auch nicht…Braunkappen (oder auch Maronen-Röhrlinge genannt) und ein paar Butterpilze…. alle im optimalen Zustand (also ohne Schnecken, nicht angefault oder so)…hmmm…. was mache ich nun?

Erst mal zum Auto zurück…dann das Pilzmesser meines Vaters und eine Tasche schnappen…die paar Hundert Meter zurück laufen…und schwuuups  die Pilze schneiden. Ich hab seid Jahren keine Pilze mehr gesammelt…in Hessen hab ich einfach keine ergiebigen Pilzstellen im Wald gefunden…und hier hab ich viele Leute gesehen die mit Körben und Messern „bewaffnet“ in den Wald liefen…lach….

hmmm es ist ein Naturschutzgebiet -da ist das Sammeln ja eigentlich nicht erlaubt…aber meine Pilze standen nicht im Wald…sondern am Straßenrand NEBEN dem Wald….und ich hab nur  ein paar mit genommen…die gibt es dann heute zum Abendessen.

Durch das Pilze sammeln, hab ich in dem Gasthaus fast nichts mehr zu Essen bekommen…lach….3 Minuten später und es hätte nur noch Kaffee und Kuchen gegeben…so aber hab ich noch ein Mittag-Essen bekommen:

Als Vorspeise: Heidschnucken-Röllchen gefüllt mit Frischkäse und einer fruchtigen Beilage…sehr leckere Schinkenröllchen.

Als Hauptspeise: Matjesfilet nach Hausfrauenart mit Bratkartoffeln

dazu ein Glas Weißwein-Schorle  und zum Abschluss einen Cappuccino

und DANN erst fing es an zu regnen…also hab ich auf den 2. Teil meines Ausflugs verzichtet und mich wieder auf den Heimweg gemacht….sooo da ich noch zuviel Energie hatte, wollte ich dann doch noch ins Fitness-Studio…ging aber nicht…

neee ganz im Ernst: ich stand mit meiner Tasche davor und musste mit den Handwerkern lachen…die bauen das Fitnessstudio nämlich gerade um, so ein Komplett-Umbau….. okaaaayyyy …. grins…dann eben doch auf die Couch….

Ach neee…vorher noch die Pilze putzen und blanchieren….

 

 

Rückblick in die 90er Shopping-Welt

Durch den schönen Blogbeitrag von ;einfach Monika; über das Allee-Center in Hamm und das CentrO in Oberhausen fühlte ich mich in meine Vergangenheit versetzt…und die Erinnerungen einer über 50jährigen sprudeln auf einmal so ….

Heute suchen wir instinktiv beim Shoppen solche großen Shopping-Center auf, viele verschiedene Geschäfte auf mehreren Ebenen, Parkplätze obendrauf – oder nebenan…oft gar nicht mehr im Stadtkern, dafür auf der grünen Wiese am Stadtrand. Das ist ganz normal und vor allem im Winter klasse (weil überdacht) und auch im Sommer (weil klimatisiert).

Ich erinnere mich bei den beiden o.g. Center jedoch noch an die Eröffnungen in den 90er Jahren. Bis dahin war mein größtes Einkaufserlebnis die Fußgängerzone der kleinen Stadt in NRW…als meine Schwester dann mit bestandenem Führerschein ihr erstes Auto kaufte, sind wir in die große weite Welt raus gefahren…nach Dortmund…in die Fußgängerzone.,.und dann später dann (das für mich 1.Shopping-Center) der „Ruhrpark“ in Bochum, was waren wir happy – endlich mehr als nur den „Kaufhof“ und den „Kochlöffel“.

Aaach im Kochlöffel hab ich meine ersten Erfahrungen mit der Systemgastronomie gemacht…lol…. McDonalds hatte sich zu dem Zeitpunkt noch nicht in unsere Kleinstadt verirrt. Also den ersten Burger meines Lebens hab ich im Kochlöffel gegessen…und das Schlimmste war: als ich da rein ging, war der Laden komplett leer, KEIN Gast…und ganz am Ende des Ladens war der Bestelltresen…lol…ich war so verschüchtert, wäre am liebsten wieder umgedreht…aber die Neugierde auf so einen Burger war zu groß…. ganz ehrlich ich kann mich nicht mal erinnern ob es mir geschmeckt hat…

Zurück zu den Einkaufszentren: Als in Hamm 1992 das AlleeCenter seine Eröffnung feierte hab ich schon in der Stadt gearbeitet. (musste jeden Tag pendeln) ..und somit hatte ich direkt nach Feierabend ein modernes 2geschossiges Einkaufszentrum vor meiner Nase….herrlich alles war so sauber, es war so warm das man im Winter sogar seine Jacke im Auto lassen konnte…und diese neue Shopping-Welt (Ja – das war lange vor dem Online-Shopping) fanden wir als junge Frauen einfach toll…. Laden an Laden, dazwischen Bäckereien und eine Eisdiele…und wenn man zuviel zum tragen hatte, dann ab zum Parkdeck…abladen und weiter geht es.

Die Steigerung kam dann mit dem CentrO Oberhausen…okay das war dann schon etwas weiter weg von unser westfälischen Kleinstadt…aber so 2x im Jahr sind meine Schwester und ich dahin gefahren…Kurz nach der Eröffnung 1996 war die 1. Fahrt ….und das gesamt Centro war schon in weihnachtlichem Lichterglanz geschmückt…Das CentrO empfanden wir als riesig, überall blinkte und funkelte es…ein Shoppingtraum…LACH…und dann kamen wir in den Food-Court…riesig – rund – in der Mitte hab es hunderte Sitzplätze (ob es tatsächlich so viele waren weiß ich nicht- aber es kam mir so vor) und überall am Rand gab es Stände mit den unterschiedlichsten Essen der Welt…Meine Schwester musst unbedingt „Sushi“ ausprobieren….lol…ich hab nur die Nase gerümpft…rohen Fisch…na dann – lass es Dir schmecken (bei mir hat es noch bestimmt 10 Jahre gedauert bis ich Sushi überhaupt probiert habe – heute liebe ich es)….Ich hab lieber etwas vom „Chinesen“ gegessen….DAS kannte ich zumindest schon mal.

jaaa ….und heute ist es relativ normal in ein Shopping-Center zum einkaufen zu gehen und normal Essen aus aller-Herren-Länder zu essen…

Stadt der Parkplätze

Jeder Ort  hat etwas Besonderes…für viele Orte wird  sogar  mit besonderen Schildern die Besonderheiten des Ortes hervorgehoben…als ich heute für einen Ausflug in  Itzehoe angekommen bin, hab ich nur gedacht: man – die haben aber viele Parkplätze hier…irgendwo stand auf einem Schild auch das in der Innenstadt 4.000 Parkplätze zur Verfügung stehen…

wow – also das ist echt eine Menge Platz für Autos.

Ansonsten war ich etwas enttäuscht…die Innenstadt hat zwar sehr viele alte und schöne Häuser…daneben aber auch viele Bausünden und vor allem viel Leerstand…das wirkt dann sehr schnell nicht nur verlassen, sondern dem Verfall preisgegeben…verstärkt wurde das Gefühl in der Innenstadt durch eine hohe Anzahl an Menschen die ich  im Sozialgefüge unseres Landes als abgehängt bezeichnen würde…dabei liegt die aktuelle Arbeitslosenquote des Kreises voll im Bundesdurchschnitt.

Was mich jedoch sehr gefreut hat sind die Spazierwege und Radwege  rund um die Stadt, entlang der Stör (neeeeiiiin – nicht der Fisch, sondern der Fluß)  und hier bin ich dann auch auf den „Ochsenweg“ gestoßen. Einem Fernradweg der von Dänemark bis nach Wedel führt….davon hab ich jetzt schon mehrfach gehört…

 

Abrutsch in die Stille

In den letzten Tagen war ich etwas schreibfaul – oder sagen wir lieber: kommunikations-faul…woran das liegt? Es ist ja nicht so, als ob mir nichts mehr einfiele oder es mich nicht interessiert was andere so machen…Aber mir fehlte einfach die Energie, der Antrieb.

Wie bereits früher mal hier beschrieben, gibt es bei mir immer mal wieder Zeiten in denen ich still werde…stumm…einfach weil ich irgendwie in eine Phase gerate, die man durchaus mit dem Begriff schwermütig beschreiben  könnte.

Schwermütig ist dabei eine altmodische Bezeichnung…aber als depressive Verstimmung würde ich es in dieser Phase nicht bezeichnen wollen…das trifft es einfach nicht …ich bin ja nicht schlecht gelaunt, fühle mich nicht minderwertig oder ungeliebt, bewältige meinen Alltag ganz normal…Es ist ja nicht alles gleich eine Krankheit nur weil man sich ein paar Tage „anders“ fühlt.

Ich denke es ist jetzt der Wechsel in den wirklichen Herbst der es mir gerade schwer macht, mit frohem Schwung durch diese Woche zu gehen. Es ist trübes Wetter draussen und die Sonne, wenn sie denn mal scheint, hat nicht mehr die gleiche Kraft wie im Sommer. Der Körper fängt an sich auf den Winter vorzubereiten.

Ich erkenne die Anzeichen bei mir  inzwischen recht gut und versuche diese Phasen in meinem  Leben so aktiv wie möglich zu gestalten. Es sind in der Regel nur ein paar Tage in denen ich mich schlecht fühle, keinen Antrieb habe und dazu neige mich auf der Couch unter der Decke zu verkriechen…mich nicht mitteilen mag, weniger lache und nicht so optimistisch auf den Tag schaue.

…aber ich  versuche  eine ganze Menge, um mich davon wieder zu befreien…direkt nach Feierabend bin ich bisher jeden Tag in dieser Woche an der frischen Luft gewesen…hab mir nahe Ziele gesucht und war einfach in der Natur laufen und später am Abend hab ich mich auch mehrfach aufgerafft noch „eine Runde“ in der Umgebung zu laufen. Wenn ich das Phlegma erst einmal überwunden habe, waren das am Abschend schon 1-2 Stunden zusätzlich…Mit Laufen meine ich strammes Gehen, also kein Jogging und auch kein Schlendergang…wandern/walken eben.Bewegung hilft mir aus dem stummen Tal heraus

Zusätzlich war ich gestern zum ersten Mal nach der Arbeit frustriert…lach, ja es ist schon eine etwas  merkwürdige Art der Arbeitsaufteilung, an der ich mich gerade reibe….Ich hab dann längere Zeit am Nachmittag  mit einem meiner Mädels telefoniert – und das tat mir und ihr richtig gut….so hat jeder seinen Frust los werden können.

…und heute bin ich relativ gut wieder aus meiner stummen Zeit wieder aufgetaucht…und weiter geht es… hab wieder genügend Energie und Neugierde…und hab mir für meinen heutigen Nachmittag 2 Ziele ausgesucht….welches ich davon  tatsächlich ansteuern werde, entscheide ich gleich spontan…wenn ich mich ins Auto setze.

Also ich wünsche Euch Allen einen schönen Samstag

 

Ohhh – mein Bauch

…man hab ich Muskelkater…aber nur im Oberbauch…die Übung hatte es aber auch in sich und als ich nach der Anzahl der Wiederholungen fragte kam die Antwort: Sooft wie Du kannst…und das Ganze 3x….ich hab wohl etwas übertrieben. Alle anderen Muskelgruppen hab ich ebenso intensiv trainiert, spüre aber keinen Muskelkater…bin also wieder gut im Training.

Sport und das mit FAST-Vollmond gibt mir eine Art  Energie-Kick. Und so bin ich heute bei Sonnenuntergang durch die Natur in meiner Umgebung gewandert… Und weiß jetzt das ich noch eine kleine Taschenlampe benötige…lach…bin mehrfach nur knapp den Pfützen entkommen, weil die Wege auf dem Rückweg schon im Dunkeln lagen…einzig der Fast-Vollmond mit klarem Himmel brachte noch etwas Licht.

Eine Stunde strammen Laufens später bin ich frieden auf die Couch gesunken….so den Rest des Abends werde ich mich von dort nicht mehr weg bewegen…lach….

 

 

Ein Hauch von Hektik

Heute kam tatsächlich so etwas wie Hektik auf…aber nicht bei den Kollegen, sondern bei meiner Chefin, die geht nämlich in der nächsten Woche in Urlaub und möchte noch so viel wie möglich regeln…vor allem mit meiner Einarbeitung…

Zwischenzeitlich musste ich mal darauf hinweisen, das ich schon Tagesarbeit von ihr zugewiesen bekommen habe, mit Zeit-Vorgabe…und um die einhalten zu können, musste ich mal zwischenzeitlich den weiteren Einarbeitungstermin unterbrechen.

Gestern hatte meine Chefin sich so im Allgemeinen darüber ausgelassen, das mache Kollegen über eine zu hohe Arbeitsbelastung jammern, sich das aber gar nicht in deren geleisteten Stunden widerspiegelt.. Ausgenommen davon sind die Personen von denen ich Teile der Arbeit übernehmen soll.

Vor dem Hintergrund finde ich es erstaunlich,  als sie mir heute mitteilte, welche Aufgaben sie noch aus anderen Abteilungen zu uns „rüber ziehen“ möchte …ich hoffe sie übersieht dabei nicht, wieviel Arbeit die von ihr anvisierten Aufgaben zusätzlich machen.

Was ich schon feststellen kann, es wird an vielen Stellen umständlicher gearbeitet, als notwendig. Begründet wird es mit den Kontroll-Anforderungen durch den amerikanischen Mutter-Konzern… Mir ist es in soweit egal, solange diese Kontrollaufgaben auch als Teil der regulären Arbeit angesehen werden…also bei der Aufgabenverteilung zeitlich mit aufgeführt werden….lach…DANN kann ich nämlich irgendwann  (nach der Einarbeitung – also wenn ich normal schnell meine Aufgaben erledigen kann) sagen: sorry aber mehr  passt in eine 40-Stundenwoche nicht hinein.

…und ich werde auf keinen Fall den Fehler machen schweigend mehr zu übernehmen.

 

 

 

 

Gefordert

hahahaha, heute hatte ich endlich mal wieder das Gefühl gefordert zu sein und das ist ein gutes Gefühl.

Zuerst im Job…meine neue Chefin ist sehr schnell im Zeigen und Erklären…und nach einem Durchgang hab ich dann die Arbeit bereits übergeben bekommen…Und dann noch dies und dann noch das….das ist genau mein Ding…ich muss schnell im Kopf sein…für die Ausführung hab ich dann echt genügend  Zeit…aber die Einarbeitung geht zügig. Mir gefällt es, weil so kann ich mich nicht hinter dem obligatorischen „Welpen-Schutz“ verstecken…lach…gleich in die Vollen. Das dauert zwar bei mir noch etwas länger in den Ausführungen…muss mir ja vieles selber zusammen suchen…aber so bleibt der Verstand eben wach….und so bereite ich schon für die diversen Prüfer die unterschiedlichen Unterlagen vor…es wird auch nicht gezeigt, wie ich die Unterlagen aus SAP bekomme…ist aber auch nicht nötig…damit  kenne ich mich ja bestens aus…

Und dann auch noch im Sport….heute hab ich mit einem Trainer meinen Trainingsplan zusammen  gestellt…und gleichzeitig ausprobiert….ohhhha – da werde ich in den nächsten Tagen einen ziemlichen Muskelkater haben…

In den letzten 3 Monaten war ich ja nicht mehr im Fitnessstudio…sondern bin nur noch mit dem Rad gefahren, gewandert oder hab ein paar leichte Übungen zuhause gemacht. Höchste Zeit also, endlich mal wieder alle Muskelgruppen  gleichmässig zu beanspruchen.

Und wie immer nach einem Fitnessstudio-Besuch, fühle ich mich danach voller Energie..hab 2 verschiedene Aufläufe gekocht /Wäsche gewaschen / Spülmaschine ein-und später wieder ausgeräumt. Die -Kantine bietet zwar unterschiedliche Gerichte  zum Aufwärmen an…so in Alu-Schalen…aber das sieht und riecht doch sehr nach Industrie-Futter…wird daher für mich die Ausnahme bleiben…Da koche ich doch lieber selbst und wärme es dort  auf…

Jetzt nach dem Abend-Essen werde ich aber gaaaanz langsam müde…heute werde ich früh zu Bett gehen. Gute Nacht an Alle 🙂

Hungrig im Stau und dazu noch frieren

Hungrig im Stau und dazu noch frieren

Nachdem ich mich also für ein Fitness-Studio entschieden hatte, bin ich gleich weiter gefahren…Richtung Hamburg… ich wollte in den Altonaer Stadtpark.

Bin dann aber auf dem Weg an mehreren  geöffneten Auto-Waschstraßen vorbei gekommen…an einem Sonntag?  Okay – warum nicht, also noch schnell mein Auto durch die Waschstraße geschickt…dann noch das Auto ausgesaugt und vom Staub befreit….nun gut  mein Fahrrad im Fond des Wagens hat etwas gestört….SOOO ….also das Auto glänzt auch wieder.

Es war bereits nach 15 Uhr und meine reguläre Mittagszeit längst überschritten und gefrühstückt hatte ich um 8.30 Uhr….und auch auch das noch: auf dem  weiteren Weg in Richtung Hamburg  stand ich im Stau…also diese Baustellen hier haben es echt in sich…und je länger ich im Stau stand, um so mehr musste ich feststellen wie hungrig ich bin…leider hatte ich überhaupt NICHTS mit dabei…nicht mal den obligatorischen Apfel oder den Notfall-Schokoriegel…grrrrrrrr

Also so kann ich nicht Fahrrad fahren…ich brauche erst einmal etwas zu Essen…wäre ich nicht auf der Autobahn im Stau, ich wäre nach Hause gefahren…so aber blieb mir nur der Weg nach vorn…als ich endlich die Autobahn verlassen konnte, war ich schon in Hamburg…okay, dann esse ich eben auswärts…und tatsächlich fand ich in der Nähe des Volkspark ein Kroatisches Restaurant: „Balkan-Leber nach Bauernart“ – sehr empfehlenswert – zart und lecker….

okay jetzt aber endlich mit dem Fahrrad in den Park….nach dem Essen soll man sich ja bewegen…aber mir war kalt….ich weiß nicht warum, mir war einfach nur kalt, es waren 12 Grad und für mich fühlte es sich nach 0 Grad an, also so wird das nichts heute….das Fahrrad hab ich nach wenigen Kilometern abgestellt und bin zufuß  durch den Dahliengarten gelaufen… Dahlien wohin man blickt….herrliche Exemplare wunderbar anzuschauen…

Aber auch danach wurde mir nicht so richtig warm…na gut, dann muss ich eben einsehen das heute kein guter Tag zum Radfahren ist…also nicht für mich…

Kaum bin ich wieder zuhause und sitze mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa ist mir auch wieder warm….und durch das Bügeln ist es sogar  sehr warm geworden – seufz.

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