Diphthong ?

Ich gebe es gerne zu, Deutsche Grammatik war nie so Meines und wer weiß heute noch auf ANHIEB was ein „Diphtong“ ist….Also meine Schulzeit ist seit mehr als 35 Jahren beendet, ich musste es tatsächlich erst einmal nach schauen – ach ja:

Ein Diphthong ist ein Doppellaut aus zwei verschiedenen Vokalen innerhalb einer einzigen Silbe. Gleichbedeutende Bezeichnungen dafür sind auch DoppellautZwielaut oder Zweilau. Die bekanntesten Schreibungen von Diphthongen im Deutschen sind ei, au, äu und eu; selten sind ai, oi und ui. Diphthonge kommen in nahezu allen Sprachen vor

Wikipedia

Und so lerne ich eben nicht nur Dänische Grammatik, sondern reaktivere sogar noch die Grundsätze der Deutschen Grammatik.

So einen Sturm kann man eben auch dazu nutzen, um die Zeit im Haus bestmöglich zu verbringen: jetzt hab ich auch mal wieder mein Dänisch-Lern-Programm gestartet und war überrascht…vieles von dem, was ich bereits gelernt habe, hat sich gefestigt….obwohl ich in den letzten Wochen noch nicht einmal die Vokabeln wiederholt hatte. Ich bin zwar auch nicht voran gekommen, aber immerhin gab es auch keine gravierenden Rückschritte.

Trotzdem stecke ich immer noch in den Grundsätzen der Grammatik und den Ausspracheregeln. Immerhin bin ich aber schon bei „k“ angekommen….bin aber immer noch nicht in der Lage diese schnell genuschelte Sprache, außerhalb des Lernprogramms, überhaupt als verschiedene Worte zu identifizieren….in Filmen und Dokus wo mal hier und da ein paar Sätze in Dänisch vorkommen höre ich nur ein schnelles Gewirr an Lauten.

Es ist, als ob man neben einem, schnell durch einen Bahnhof fahrenden, Zug steht und versucht in ein einzelnes Abteil zu schauen….wuuutsch…und schon ist es vorbei…..so schnell können sich meine Ohren gar nicht auf die Sprache einstellen….hahaha…

Da mir die geschriebene Sprache aber täglich im Job begegnet, fällt mir das Lesen und Verstehen so leichter…hier fallen mir zumindest in der Schreibweise einige der bereits gelernten Grammatikregeln ins Auge….auch wenn ich die Worte oft noch nicht richtig aussprechen kann und die Hilfe des Google-Übersetzers in Anspruch nehmen muss, um die manchmal doch sehr komplexen beruflichen Inhalte auch richtig zu verstehen.

ziemlich leer – im Gefrierschrank

Der aktuelle Füllstand des Gefrierschranks zeigt meine Unlust in den letzten Wochen frisch zu kochen. Irgendwie hatte ich weder die Ruhe noch das Bedürfnis mich an den Herd zu stellen.

Gut das ich es ansonsten oft schaffe, ein bis zwei Portionen meiner frisch gekochten Gerichte einzufrieren…Aber selbst dazu, war ich an manchen Tagen nicht zu bewegen…seufz.

An diesen ganz (koch-)unlustigen Tagen, wo ich nicht mal Lust hatte Kartoffeln oder Reis als Ergänzung für die eingefrorenen Gerichte zuzubereiten, ist mir dann schon mal eine Pizza vom Italiener, ein Döner oder auch eine Currywurst zum Opfer gefallen….und an den Tagen mit sehr starken Kopfschmerzen hab ich den Gefrierschrank nur geöffnet, um mein Lieblings-Vanilleeis zu entnehmen. So als kleinen Trost.

Meine Unlust hatte bestimmt auch damit zu tun, das ich mir vor ca. 2 Wochen den Magen verdorben hatte…Nachdem ich Eier vom Markt gekauft und 2 davon als Spiegeleier zum gebutterten Brot zubereitet hatte, ging es mir Magen-Darmtechnisch grottenschlecht….am nächsten Tag hab ich einen Vanillepudding gekocht und wieder 2 Eier dazu genommen…und wieder ging es meinem Magen/Darm danach sehr schlecht….also mein Körper konnte sich gar nicht schnell genug des Essens wieder entledigen, das war sehr radikal und nicht schön….also hab ich die restlichen Eier entsorgt – vorsichtshalber und tatsächlich hatte ich seitdem keine Probleme dieser Art mehr….aber eben auch keine Lust aufs Kochen.

Bis mir Freitag ein niedlicher Blumenkohl im Supermarkt in die Augen fiel….und zack…da kam sofort der Gedanke: kleine Pellkartoffeln mit Blumenkohl und dazu Hackbällchen in einer Knoblauch-Tomatensauce….unkompliziert und lecker….

und genau das hab ich dann heute auch gekocht:

Das Einzige was ich sonst noch so in den Ofen geschoben hatte, waren Brötchen oder kleine Brote wie das hier von gestern: ein Vollkorn-Weizenmehl Brot mit Sauerteig:

Und jetzt hab ich auch gleich wieder Lust auf das nächste Gericht…wie wäre es mal wieder mit Hühnerfrikassee…hab noch frisch gegrilltes Hähnchenbrustfleisch im Gefrierschrank „gefunden“….das war vom letzten Kikok-Hähnchen das ich Anfang des Jahres ganz im Backofen gegrillt hatte, das Fleisch war saftig und superzart, aber eindeutig zu viel…daher hab ich den größten Teil des Brustfleisches gestückelt eingefroren……fehlen nur noch die restlichen Zutaten.

Wenn sich Unzufriedenheit verstetigt

Und obwohl sich nach unserem 1. Corona-Fall im Büro, keine weiteren Fälle ergeben haben, musste sich der Controller nun in Quarantäne begeben…in seinem engsten Familienkreis gibt es einen positiven Fall.

Mist – das heißt meine Homeoffice-Tage entfallen….ich muss in der Zeit ins Büro fahren. Denn einer von uns Beiden muss ja die Post verteilen und für den jeweils Anderen einscannen….okay, aber einen Tag in dieser Woche gehe ich trotzdem ins Homeoffice. Das entscheide ich einfach so.

Etwas erschreckend fand ich die Aussage des Kollegen, das er (3x geimpft) jetzt doch gerne Corona hätte…so mit wenig bis keinen Nebenwirkungen…damit er mal eine Woche FREI hat.

Das ist jetzt eindeutig der Höhepunkt seiner „ich hab keinen Bock mehr-Phase“ und zeigt eigentlich wie kurz davor er ist, alles hinzuwerfen. Er fühlt sich von den Chefs und der Zentrale allein gelassen…weil keiner Entscheidungen treffen will.

Als ich in die Firma kam, hab ich ihm ja einen großen Teil der Projekte abgenommen….und noch zusätzlich neue Gesellschaften dazu bekommen. Das hat ihn aber nur kurzzeitig zufrieden gestellt…dann kam die Unzufriedenheit zurück….im Herbst hab ich ihm dann 2 weitere Firmen abgenommen, aber auch das konnte seine Unzufriedenheit nicht aufhalten.

Dann kam im Januar eine neue Kollegin, die ihm einen großen Teil der allgemeinen Verwaltungsaufgaben abgenommen hat und immer noch steigert sich seine Unzufriedenheit.

Das zeigt, das es wesentlich tiefer geht und ich befürchte das es sich nicht mehr so einfach kitten lässt. Denn wenn weder Entlastung durch weniger Arbeit, noch Anerkennung und mehr Gehalt diese tiefe Unzufriedenheit stoppen können, dann hilft i.d.R. nur noch den Arbeitsplatz zu wechseln…das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Ob er den Schritt macht, weiß ich nicht…aber ich könnte es mir vorstellen, das er aktiv darüber nachdenkt. Er hatte es im letzten Sommer schon mal erwähnt. Es ist ja gerade für unsere Qualifizierung heutzutage leichter den Arbeitgeber zu wechseln, auch wenn man die 50 überschritten hat….Fachkräfte für unseren Bereich werden immer gesucht.

Inzwischen hab ich mich an den Gedanken gewöhnt, das er evtl. gehen könnte…das wäre zumindest besser für ihn, als sich immer weiter in die Unzufriedenheit hineinzusteigern und sein Umfeld langsam damit zu vergiften…denn er strahlt eine permanent negative Aura aus….das macht das Zusammenarbeiten nur deshalb erträglich, weil wir eben durch die Pandemie nicht im selben Büro sitzen, ansonsten hätte es bestimmt schon mal zwischen uns geknallt.

Während und danach – Sturm

Auf der Fahrt ins Büro hab ich die Ausläufer des 1.Sturms (Donnerstag auf Freitag) zu spüren bekommen….Auf der Autobahn zog der Wind quer zur Fahrbahn und meine Geschwindigkeit lag bei nur ca. 90kmh….da erfasste mich unvermittelt eine heftige Windböe von der Seite und drückte mich aus meiner Fahrspur nach links….

zum Glück war auf der Überholspur gerade kein Fahrzeug…..aber es hat mir einen Schreck versetzt…puhhhh – Glück gehabt.

Als ich am späten Nachmittag mein Auto am Straßenrand abstellte, um die restlichen Meter zur Massage zu laufen, rüttelte der Wind heftig an meinem Auto….na hoffentlich steht das Auto noch, wenn ich zurück komme…zuhause steht es ja später in der Tiefgarage.

Als Vorbereitung auf den Sturm, hab ich alles auf dem Balkon entfernt, was herumgewirbelt werden könnte…hab auch in meinem Kellerabteil das Fenster geschlossen (beim letzten Sturm wurde viel Dreck hereingeweht).

Der Wind heulte den ganzen Abend und auch in der Nacht so stark um das Haus, das ich die Fenster lieber geschlossen hielt…bei den Windgeräuschen hätte ich sonst nicht schlafen können….und wieder sind mehrere Bäume in und um die Wohnanlage herum, umgeknickt…damit hatte ich ja schon gerechnet…..so blieb für den 2. Sturm (Freitag auf Samstag) jetzt nicht mehr viel übrig, was umgeweht werden konnte.

Ein inzwischen vertrautes Geräusch sind die Kettensägen, die sich um die entwurzelten und abgebrochenen Bäume in der Umgebung kümmern.

Aber ansonsten ist hier alles glimpflich abgelaufen….keine größeren Schäden…zumindest hab ich bisher nichts davon gehört.

Vor dem Sturm

Da bereits für Donnerstag der erste Sturm angesagt war, hab ich einen Tag vorher bereits um 15 Uhr meinen Homeoffice-Tag beendet. Bin jetzt wieder voll im Zeitplan und muss mich nicht mehr hetzen und gearbeitet hab ich in den letzten Wochen wahrlich genug…Zeit sich wieder mehr um mich zu kümmern.

Also mit dem Ausblick auf den kommenden Sturm und der Aufforderung sich während dessen und danach nicht unbedingt Draussen aufzuhalten, hab ich den Nachmittag für eine längere Wanderung genutzt…bin ins Himmelsmoor gefahren.

Gestartet bin ich am ehemaligen Torfwerk….das Wetter war schon den ganzen Tag trübe und windig war es auch….durch den Regen der letzten Tage und Wochen war der Boden ziemlich weich und der Moorsee randvoll…

Ich wollte eine große Runde drehen, also hab ich mich für einen der äußeren Wege entschieden….mehr als einmal musste ich auf dem durchnässten Boden und dem rutschigen Untergrund das Gleichgewicht versuchen zu halten.

Die Luft war herrlich klar…alles lag still und friedlich, nur die Vögel waren zu hören…ansonsten Stille…kein Mensch war hier….außer mir.

Meiner Neugierde folgend, bin ich auf einen kleinen (offiziellen) Weg abgebogen, der irgendwann im Nichts endete und quer durch den Wald auf (inoffiziellen) Trampelpfaden weiterführte….immer weiter in den morastigen Wald hinein….und mehr als einmal endeten diese kleinen Wege an einem schmalen kleinen Graben, der bei normalem Wetter mit einem kleinen Schritt zu überbrücken wäre…jetzt aber zu größeren Bächen und kleinen Seen ausuferten:

In der Mitte des Bildes…an der breitesten Stelle kann man auf der anderen Seite noch ganz leicht den kleinen Pfad erkennen….aber überspringen war hier nicht möglich…ich bin also einem anderen kleinen Weg am Bach entlang gelaufen bis ich eine Stelle gefunden hatte…nach kurzem Zögern und in der Gewissheit, das das durchaus auch IM Bach enden kann, hab ich kurzen Anlauf genommen und bin rüber gesprungen…und….es hat funktioniert. Na also, geht ja doch noch.

Das Wetter wurde im Laufe des Nachmittags immer ungemütlicher und es wurde auch schon dunkel…während ich wieder auf einen der offiziellen Wege gestoßen bin, ging es dann weiter außenherum die mir bekannten Wege. Es wäre keine gute Idee mitten im Wald, umgeben vom Moor bei beginnender Dunkelheit weiter unbekannte Wege zu gehen.

So hab ich die aufkommende Dunkelheit genossen….und ca. 2km bevor ich wieder am Parkplatz ankam, fing es auch (wieder) an zu regnen…Na klar war ich für Regen und Dunkelheit gerüstet. Auf dem letzten Stück waren die ausgetretenen Wege jedoch so aufgeweicht, das ich einmal nicht aufgepasst, mit 2 unbedachten Schritten, in die kaum erkennbaren Pfützen getreten bin, das ich dann nasse Füße bekam…nicht von unten, nein von oben lief mir das Wasser in die knöchelhohen Wanderschuhe….na prima das mir das erst kurz vor Ende meiner knappen 12km-Tour passiert ist.

Im Auto hatte ich zum Glück noch ein paar Turnschuhe, konnte also die Schuhe wechseln, bevor ich Auto und Treppenhaus mit meinen schlammigen Schuhen versaue… Zuhause ging es gleich mal unter die Dusche und später hab ich entspannt bei Pizza und einem Glas Wein den Abend auf der Couch verbracht…Okay – also jetzt kann der Sturm kommen…

gegen den Kopfschmerz – 2.Teil

Auch am Wochenende hatte ich fast ununterbrochen Kopfschmerzen….totale Verspannung, wie zu meinen besten (also schlechtesten) Zeiten im Stressjob.

Also jetzt hilft erst einmal Sport: Ich bin daher tatsächlich Samstag gegen Abend ins Fitness Studio gefahren…..Auf der riesigen Fläche waren nur eine Handvoll Menschen, die Musik war dezent und so hab ich mich ganz entspannt mit den Geräten und den Begebenheiten der Anlage vertraut gemacht…alles easy, ist wie die anderen Studio auch, in denen ich früher war.

Gefreut hat ich mich auf das Aufwärmen mit Rudern….15 Minuten später war ich warm und hatte nicht das Gefühl für 1 Jahr mit Training im Fitnessstudio ausgesetzt zu haben.

Aber dann….dann kamen die Bauch- und Rückenübungen und hier hab ich schon gemerkt, wie sehr ich es in den letzten Wochen hab schleifen lassen….und das obwohl ich zuhause trainiert hatte…aber ich hab es eben nicht konsequent durchgezogen…jetzt wieder 3 Sätze mit 20-40 Wiederholungen…Pause und weiter mit der nächsten Übung.

Krass wurde es an der Beinpresse: obwohl ich ja fast jeden Tag meine Runde walke und so regelmässig zwischen 50-70km pro Woche zurücklege, hat meine Beinkraft deutlich nachgelassen…fast 1/3 weniger an Gewicht hab ich aufgelegt….konnte mich aber schon gleich in den Folgesätzen etwas steigern…das hole ich schnell wieder auf.

Den kompletten Oberkörper hab ich mittels Kurzhanteln ja auch zuhause trainiert…aber ich konnte mich nicht steigern, dafür fehlt mir die Ausstattung Zuhause…hab also gleichmal zum nächsten höheren Gewicht gegriffen…läuft.

Danach eine intensive Dehn-und Streckeinheit….aber schon da war klar….diese verspannte Muskulatur lässt sich SO nicht mehr lösen…da braucht es schon mehr als Dehnen und Wärme. Ich brauche dringend eine Massage.

Und für Heute Nachmittag hab ich dann tatsächlich noch einen Termin bei der Thai-Massage bekommen. Die Frau war einfach klasse….mit schlafwandlerischer Sicherheit hat sie unmittelbar meine Problemstellen gefunden und EINE Stunde ihre Finger mit ziemlicher Kraft in meine schmerzend-verspannte Muskulatur gedrückt und dabei noch alles wieder ins Lot geschoben.

Als ich noch in Frankfurt Rödelheim gewohnt habe, war ich regelmässig zur Massage…in Akut-Phasen 2x in der Woche, später 1x und dann so alle 2-3 Wochen….nach zog ich in den Taunus und bin dann nur noch alle 1-2 Monate mal dort gewesen.

Die 2,5 Jahre die ich jetzt hier in Schleswig-Holstein bin, war ich noch nicht einmal….war bisher auch nicht nötig und dann war ja Corona usw…..und jetzt hab ich hier fußläufig eine saubere und ordentliche Thai-Massage gefunden….prima und der Preis ist angemessen.

Auf dem Spaziergang nach Hause hab ich mehrfach geseufzt vor lauter Wohlbefinden…endlich haben die Kopfschmerzen nachgelassen…sie sind noch nicht weg…aber es geht mir ein ganzes Stück besser….hab mir gleich mal für Donnerstag einen weiteren Termin geholt…jetzt heißt es dran bleiben.

Ja das kostet natürlich schon, aber es ist gut angelegtes Geld in meine Gesundheit und mein Wohlbefinden….und das ist quasi unbezahlbar …

Apfelkuchen – viel Aufwand, aber lecker

In meinem Kühlschrank befinden sich immer noch Mascarpone und Quark und bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen irgendetwas damit zu machen. Jetzt wird es langsam mal Zeit…

Auf dem Markt in Ottensen hab ich einen Beutel mit kleinen Äpfel aus dem Alten Land gekauft…es gibt also einen Apfelkuchen…aber anders als sonst:

Der Boden besteht aus einem Biskuitteig (4Eier, 100g Zucker lange schaumig rühren und mit 100g Mehl+1 TL Backpulver verrühren, bei 150Grad 30 Minuten backen).

Nach dem Auskühlen des Bodens, den Kuchen in der Mitte vorsichtig aushöhlen.

In die freigewordene Fläche des Bodens kommen eine verquirlte Mischung aus: 250g Quark, 250g Mascarpone, 1 Päckchen Vanillepudding gekocht mit 500ml Milch.

Drei große Äpfel (bei mir waren es 7 kleine Äpfel) schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Butter in einer Pfanne braten und mit Zimt und Zucker leicht karamellisieren lassen. Auf der Quark-Mascarpone-Pudding-Füllung verteilen.

Im Rezept stand das man den übrig gebliebenen Teig (vom Aushöhlen) über den gesamten Kuchen krümeln soll…ich hab ihn jedoch in relativ großen Stücken gelassen und in die noch weiche Masse gedrückt und darüber noch mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut und noch einmal bei 150Grad für 30 Minuten in den Ofen gegeben.

Der Kuchen wird erst mit dem Auskühlen fest. Für einen Apfelkuchen ist mir das eigentlich zeitlich viel zu viel Aufwand…aber das Ergebnis ist richtig lecker. Da die Füllung ohne zusätzlichem Zucker auskommt, ist der Kuchen außerdem nicht zu süß…

Schleswig und der Wikingturm

Bei Durchsicht meiner Beiträge ist mir aufgefallen, das ich noch gar nichts vom Tag in Schleswig NACH dem Besuch des Museums erzählt habe.

Der Besuch der Museen im Schloss Gottorf war ja noch ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk an meinen Schwager….und so hatte ich ihm die Wahl des Restaurants zum Mittagessen überlassen.

Seit Februar hat das Restaurant im Wikingturm wieder geöffnet….nur was ich vorher gar nicht wahr genommen hatte, die haben keine Kartenzahlung. HALLO? wie kann das denn sein. Die Preise für ein Mittagessen sind jetzt nicht gerade Fastfoodmässig….das kommen bei 3 Personen schnell mal 100 EUR zusammen….aber es gibt dort keine Kartenzahlung, kein Paypal, kein gar nichts…außer Bargeld. Darauf war ich nicht eingerichtet.

Vom Museum sind wir die knappen 500m bis zum Restaurant zu Fuß gegangen und da es auf der Strecke keinen Geldautomaten gab, haben wir alles Bargeld zusammen gekratzt und ja, es hat dann auch gereicht. Das Restaurant im Wikingturm ist auf 90m Höhe…man hat einen wunderbaren Ausblick auf den „Ostsee-Fjord Schlei“ ….wunderbar.

Die Karte war überschaubar….was ich als gutes Zeichen wertete…und was ich wirklich empfehlen kann, sind die „Kalbsbäckchen, 24 Std. im Ofen gegart vom Angeliter Schrotmastkalb, auf Champignon-Zwiebelbett, mit hausgemachten Serviettenknödel“ (Auszug aus der Speisekarte).

Das Fleisch war super zart, lecker und alles passte gut zusammen…nur die Soße kam extra (das ist immer gut) und war nicht ganz so unser Geschmack…sie schreiben zwar das sie nicht mit Zusatzstoffen arbeiten…aber es schmeckte etwas danach.

Als Aperitif haben wir uns einen Martini Bianco gegönnt…und zu den Kalbsbäckchen ein Alster-Wasser.

Bevor es ins Restaurant ging, gab es allerdings ein paar Unstimmigkeiten….nämlich WANN wir dahin gehen…die Küche hatte nur bis 14 Uhr geöffnet, also sollten wir bis 13.30 Uhr dort sein….das führte zu Abstimmungsproblemen ob es nicht sinnvoller wäre woanders essen zu gehen und später zum Kaffee dorthin zu fahren. Ich hatte die Entscheidung meinem Schwager überlassen, der es wiederum meiner Schwester übertragen hat, die wiederum auf mich achtete und meinen Gesichtsausdruck als Basis für ihre Entscheidung nahm.

Da bin ich dann ärgerlich geworden….jaaaa – keine Glanzleistung von mir – ich weiß – aber WENN ich doch sage: entscheidet IHR…dann sollen sie doch auch selber entscheiden. Letztlich war es aber doch eine gute Entscheidung dort zu Mittag zu essen (und das nicht nur weil ich Hunger hatte…ich ärgere mich immer wieder über mich selbst, das man mir immer ansieht was ich denke).

Danach sind wir noch mit den Autos in die Innenstadt gefahren…leider hatten die meisten Geschäfte samstag Nachmittag schon früh geschlossen…aber durch ein paar Geschäfte sind wir noch gelaufen und haben auch ein paar Kleinigkeiten gefunden.

Doch trotz der Abstimmungs-Schwierigkeiten war es ein schöner Tag ….

Zum Abschluss waren wir später noch einem netten Eis-Cafè und irgendwann hatten wir alle Drei auch genug von der Kälte und dem Wind….

gegen den Kopfschmerz

Meine Fitness leidet aktuell etwas unter meinem Arbeitsaufkommen. Diese Woche war eine meiner schlechtesten in den letzten Monaten…nur an 3 Tagen hab ich überhaupt eine Walking-Runde gemacht…und bin von Mo-Do auch nicht auf meine Mindest-Schrittzahl gekommen…okay, dafür hab ich den Rückstand gestern wieder aufgeholt und liege wenigstens wieder innerhalb meines Minimums.

Zuerst gab es nach Feierabend in Hamburg einen Spaziergang vom Büro in die Fußgängerzone von Ottensen und dann war ich spät am Abend noch einmal eine Runde in Quickborn unterwegs.

Ich habe seit einer Woche mal mehr oder weniger stark Kopfschmerzen. Die kommen durch eine verspannte Schulter-Nacken-Muskulatur. Einen Effekt den ich von früher her kenne, aber so nicht mehr hatte, seitdem ich hier im Norden bin. Im Laufe der letzten fast 2,5 Jahre hatte ich nie wieder andauernde Probleme dieser Art.

Okay – also ich muss etwas tun. Massagen wären gut, Sauna, Schwimmen gehen, gezieltes Krafttraining, progressive Muskelentspannung, Dehn- und Streckübungen und ich muss mich um einen vernünftigen Stuhl für meinen Homeoffice-Schreibtisch kümmern.

Meine Dehn-und Streckübungen hab ich jetzt wieder auf Kopf, Schulter und Nacken ausgeweitet. Was mir in der letzten Zeit auffällt, mir fehlt tatsächlich das regelmässige Krafttraining….ja klar mache ich immer mal wieder meine Bodenübungen und auch Übungen mit den Kurzhanteln…aber nicht so richtig konsequent und ich steigere mich auch nicht mehr…also weder in den Wiederholungen, noch in den Gewichten.

Ich komme auf der Fahrt ins Büro an 2 großen Fitness-Studios vorbei…hatte mich im Internet schlau gemacht und eines davon für gut befunden…Donnerstag war ich dort, hab mir alles angeschaut und finde es immer noch gut.

Es ist riesig, hat hohe Decken (für mich wichtig, mag ja keine engen und niedrigen Studios) und sehr viele Cardio-Geräte…und es gibt auch ein paar Rudergeräte. Die haben einen so riesigen Kursraum, wie ich ihn noch nie gesehen habe, es gibt einen großen Freihantel-Bereich und alle Geräte die man so kennt. Die Duschen und Umkleideräume sind top.

Alles ist modern, sauber, ordentlich, hell, freundlich, großzügig und die Öffnungszeiten sind unschlagbar: rund um die Uhr…und das alles gar nicht mal teuer.

Soooo….hab mich gleich mal angemeldet…und zuhause schon mal die Sporttasche gepackt….jetzt kann ich jederzeit los….möchte mich in den nächsten Wochen wieder kräftemäßig fit bekommen…um für das Kajak-fahren bereit zu sein…

….ahhhh….hab gerade mal auf der Homepage des Vereins geschaut, für den ich mich entschieden habe, die fangen jetzt mit der Planung der Grundkurse an…prima…hab mich noch einmal Per Mail in Erinnerung gebracht und hoffe das klappt mit dem Kurs in diesem Jahr. Im Letzten war ich zu spät dran.

Notbetrieb im Büro – Corona

Es war Donnerstag schon spät als ich das Büro verlassen wollte….da bekam ich die Info: in unserem Hamburger Büro gibt es einen bestätigten Corona-Fall.

Da haben wir uns 1 Jahr und 10 Monate erfolgreich gegen das Virus gestemmt…haben alles getan, um eine Ansteckung zu vermeiden, so das man fast glauben konnte, wir sind durch das Einhalten aller Maßnahmen, eine kleine Insel der Glückselligkeit…und zack…da hat es auch unser Büro erwischt.

Na klar wird aus Datenschutzgründen nicht gesagt, um wen es sich handelt…nur wann die Person letztmalig im Büro war…das war ein Tag an dem auch ich dort war….aber durch meinen Zeitdruck hab ich mich kaum mit den Kollegen Vorort unterhalten und war auch nicht im Pausenraum…sondern hatte am Schreibtisch gegessen.

Ab sofort gilt: ALLE Kollegen müssen ins Homeoffice…auf beiden Etagen darf jeweils nur 1 Person anwesend sein…aber jemand muss sich ja auch um die Post kümmern…durch die neue Assistenz der GF sind der Controller und ich jetzt nicht mehr alleine damit, das heißt einer von uns Dreien muss auf jeden Fall immer da sein….

…da ich sowieso Freitags meinen Office-Tag habe, war ich also gestern alleine auf der gesamten Etage. Eigentlich ändert sich für mich nicht so viel: aus 2 Tagen Homeoffice werden jetzt 3 Tage….Der Unterschied im Büro ist eben nur, das kein anderer da sein wird. Und wir müssen uns jetzt alle 2 Tage selber testen….Da „sollten“ wir zwar auch schon vorher …jetzt aber „müssen“ wir es ….zum Glück haben wir genügend Test-Kits vorrätig.

Also meine beiden Tests waren bis jetzt negativ.