Pitsch, patsch…ich kann nicht widerstehen

Was bin ich im Rückblick froh, das ich Sonntagvormittag doch noch an den Elbstrand gefahren bin…ans Falkensteiner Ufer.

Ja es war kalt und windig, das Wasser der Elbe hatte sich zurück gezogen…Wie schön so am Strand durch den weichen Sand und durch das seichte Wasser zu laufen…pitsch, patsch…genau wie bei den Kleinen, pitsch, patsch….kann ich solchen Untergründen nicht ausweichen…ich MUSS einfach direkt da durch….na klar, haben nach kurzer Zeit meine Wanderstiefel das Wasser in die Schuhe hinein gelassen, sind ja keine Gummistiefel…kein Wunder bin ich doch durch den Schlick gelaufen….so nah am Wasser, wie gerade noch möglich war….also bin ich mit den Schuhen bei jedem Schritt so 1-3cm eingesunken….dann wieder auf Sand gelaufen…hinterher war auf den Schuhen eine dicke Schicht aus Schlick und Sand und das Gemisch wurde aussen langsam hart…während meine Füße aber nass drinnen steckten….und es war einfach herrlich…..Vernunft? – egal !

Durch den kalten Wind waren nur wenig Menschen (und Hunde) am Strand…aber ein paar Kajak-Fahrer hab ich gesehen…..die haben sich nicht abschrecken lassen….DAs kann ich mir auch vorstellen…später – wenn ich auch in einem Verein bin und auf die Elbe „darf“.

Für den Rückweg hab ich dann dem Strand den Rücken gekehrt und bin den Elb-Höhenweg entlang gelaufen….es ging öfter mal steil bergauf….laut meinem Fitnesstracker waren das insgesamt 80 Etagen (wobei die mit 3m Höhenunterschied pro Etage rechnen = also ca. 240m Höhenmeter INSGESAMT bei diesem Ausflug)…auf jeden Fall war es anstrengend….aber auch das hat Spaß gemacht.

Nach insgesamt 9km war ich wieder am Auto…total verschwitzt vom kraxeln, trotzdem war mir eisig kalt durch die nassen Füße….aber auch richtig zufrieden…..da half dann nur noch eine ausgiebige Dusche mit anschließendem unter-der-Decke-verkrümeln….

Und es war, wie eingangs gesagt, gut, das ich das gemacht habe….denn seitdem ist das Wetter hier noch einmal schlechter geworden, also der Wind ist noch eisiger geworden….

Stille ….

Ich sitze im Wohnzimmer, Sonntagmorgen seit ca. 8.00 Uhr und es ist still im Haus….so richtig still….sooo still, das ich nichts weiter höre, als das Vogelgezwitscher in der Nähe und ab und an ein Flugzeug am Himmel (während ich die S-Bahn gar nicht mehr wahrnehme).

Ich sitze hier ohne Musik, ohne Fernsehen, ohne Kopfhörer….hab bereits eine Stunde Dänisch gelernt und geniesse nun einfach die Stille um mich herum.

Warum ich das erwähne? Weil es mir wichtig ist!

Draußen und Drinnen Stille…und das in einem Haus mit 9 Wohn-Einheiten. Noch schläft die Nachbarschaft….und draußen sind es bisher auch nur 1 Grad.

Später am Vormittag wird es in der Umgebung lauter werden…denn um 11.30 Uhr treffen sich auf dem Rathausmarkt viele Pferdefreunde zu einem Sternenritt….eine Spendenaktion für die Ukraine. In Quickborn werden also überall Pferde und Pferdekutschen zu hören und zu sehen sein….ein Widerhall an Hufgetrappel und gezeigter Solidarität.

Je nach Intensität der Geräuschkulisse und Anzahl an Mensch und Tier, werde ich entweder dem ganzen Treiben zusehen oder doch lieber mit dem Auto das Weite suchen…..na schauen wir mal. Meine Sporttasche ist jedenfalls schon im Auto und die Wanderstiefel stehen auch bereit für einen zügigen Aufbruch.

Aktuell mag ich es aber genau so, wie es ist….

Billig oder günstig ?

Ich weiß nicht, wie Ihr mit der Ankündigung umgeht, das demnächst auch bei uns die Lebensmittel signifikant steigen werden…immerhin sind die Preise für einige Lebensmittel schon seit ein paar Monaten höher.

Bei mir löst das jetzt keine Panikkäufe aus….aber ich überdenke meine aktuelle Vorratshaltung…mein Gefrierschrank ist immer noch nicht wieder voll gefüllt. Ein nur halb gefüllter Gefrierschrank, ist jedoch schlecht für die Energieeffizienz und damit teuer.

Meine Reaktion auf die Ankündigung ist also moderat….ich werde weiter einige Gerichte vorkochen und einfrieren….so wie ich es sonst auch mache…nicht mehr als sonst…aber dafür jetzt zeitnah.

Gestern hab ich schon mal einen Schweinerückenbraten gekauft, diesen in dünne Schnitzel geschnitten, klassisch gewürzt und paniert und anschließend einzeln eingefroren….ich hab immer gerne fertige Schnitzel im Gefrierschrank…diese dünnen Schnitzelchen lassen sich dann bei mittlerer Hitze unaufgetaut schnell und einfach in der Pfanne braten…und sind somit 1000x besser als Industrieschnitzel….vor allem, weil es besseres Fleisch ist und die Panade ohne Zusatzstoffe auskommt.

Ich horte weder Massen an Lebensmittel, noch Toilettenpapier…. habe aber eine gut gefüllte Reserve an haltbaren Lebensmitteln und eben vorgekochten Gerichte im Gefrierschrank….ich brauche mich also nur darum zu kümmern, das meine Reserven auf einem bestimmten Level bleiben.

Das unsere Lebensmittelpreise steigen müssen, war eigentlich schon lange vor dem Russlandkrieg in der Ukraine klar….Unsere Rabattschlachten in den Supermärkten und Discountern gehen schon seit Jahren zu Lasten der Bauern und der Mitarbeiter im Niedriglohnsektor. Na klar mag auch ich keine hohen Preise, wer mag die schon….und es fällt schwer sich richtig zu entscheiden, wenn man die Wahl zwischen teuer und billig hat….außer man achtet auf Qualität, dann fällt es wiederum leichter.

Billig oder günstig? Billig ist in meinen Augen etwas, das eine schlechte Qualität hat und daher auch keinen hohen Preis rechtfertigt. Günstig ist für mich etwas, das in der Qualität gut ist, einen hohen Preis rechtfertigt, aber dann zu einem niedrigeren Preis verkauft wird, z.B. bei einem Angebot.

Ich kaufe also gerne günstig ein, wo es möglich ist….aber langfristig werden wir uns an höhere Lebensmittelpreise gewöhnen müssen….

Winter-Idylle – im Frühling

In den Nachrichten Anfang der Woche wurde immer wieder berichtet, das es noch einmal schneien soll…der Winter kommt zurück…. Ja klar – aber bestimmt nicht bei uns im Norden….jaja…lass die mal reden.

Donnerstagmorgen ziehe ich die Vorhänge auf…es ist noch dunkel draussen….ich mache mich fertig fürs Büro…und will noch schnell Vogelfutter auf dem Balkon nachfüllen, öffne die Tür und zucke zurück.

Echt jetzt ? Also okay, mit ein paar Schneeflocken die nicht liegen bleiben hab ich schon gerechnet, nicht aber mit der Winteridylle die sich auf einmal zeigte:

In Hamburg schneite es dann sogar bis zum Mittag und am Ende waren es so ca. 7-8cm….am Abend war dann wieder alles vorbei…auch hier bei mir zuhause….

Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Und dann war mein Kurzurlaub auch schon wieder vorbei. Aber es war genau der Schalter, den ich brauchte. Es geht mir wieder prima.

Die folgenden Arbeitstage waren dann auch richtig gut…ohne Hektik…dafür zwar mit einigen IT-Problemen, aber das kenne ich ja inzwischen und kann gelassen bleiben. Ich werde erst unruhig, wenn unser Spezialreport nicht läuft…hahaha….solange der also funktioniert, brauche ich mich nicht aufzuregen.

Die IT-Probleme zogen sich bis Freitag…und dann war der Spuk auf einmal wieder vorbei: Es kam die Meldung vom Helpdesk: Alles läuft wieder normal…und auf einmal konnte ich tatsächlich die Dateien sehen, die meine Kollegin schon vor Tagen gespeichert hatte…funktionierten meine geänderten Anmeldedaten wieder auf allen Systemen.

Aber neben den IT-Problemen, hab ich dann doch vieles erledigt bekommen….Vor allem ein paar Bank-Themen ließen sich abschließend klären. Für das Eine, musste ich nur einmal kurz bei einer der dänischen Banken, mal selber eine fast unhöfliche E-Mail schreiben um endlich eine Antwort zu erzwingen. Seit einem 1/2 Jahr versuche ich mit Hilfe einer Kollegin aus Dänemark ein Uralt-Thema aus 2015 zu klären…meine Kollegin schrieb nette Mails mit der Bitte um Rückmeldung und Klärung. Es gab nie eine Antwort.

Da hab ich dann vor meinem Urlaub eine dringende Mail an die Bank geschrieben, und in Englisch erklärt was das für Konsequenzen hat, wenn wir das Thema jetzt nicht endlich lösen, ich hab Ihr auch meinen Lösungsvorschlag präsentiert…und mit einer weiteren Mail in dieser Woche, doch endlich mal auf unsere Mails zu antworten, ging auf einmal alles ganz schnell…innerhalb von 3 Tagen war das Problem gelöst (mit meinem Lösungsvorschlag) und ich konnte das schriftliche Ergebnis unserem Geschäftspartner weiterreichen.

Warum nicht gleich so – dieses „Sich totstellen – dann geht das Problem schon vorbei“ funktioniert nur in den seltensten Fällen. Und manchmal hilft es tatsächlich auch, Klartext zu reden…Aber dazu brauche auch ich Energie und etwas Zeit….und die hab ich jetzt Beides wieder….

Balkon – langsam wird es was

Und es klappt mit dem mehr an Energie…ich tänzele seit Tagen wieder durch die Wohnung, hab sogar Fenster geputzt und mich dabei zur Musik bewegt….hahaha na meine Fenster stört es nicht, wenn ich herum zapple.

Vor allem das riesige Fenster im Wohnzimmer brauchte unbedingt wieder Durchblick…danach hab ich mich schon mal um den Balkon gekümmert….hab ihn sauber gemacht, hatte im Gartencenter ein paar Blumen gekauft und Blumenerde…Einige der kleineren Balkonkästen, hab ich dann schon mal mit den Frühlingsblumen gefüllt…und in der nächsten Woche kommen ein paar Pflanzen aus einer Baumschule.

Immerhin ist der Kreis Pinneberg bekannt für seine vielen Baumschulen, die auch kleinere Einheiten an Privathaushalte verkaufen…und so hab ich mich für 2 kleine Blutbuchen entschieden und 2 Pflanzpakete mit diversen Einzelpflanzen für den Balkon…..bin mal gespannt, die Bewertungen im Internet zur Qualität der Pflanzen waren sehr gut.

Aktuell sieht der Balkon noch ziemlich leer aus…ich hoffe das ändert sich dann bald.

In der Erde herumzuwühlen macht mir Spaß….ich trage dabei auch keine Handschuhe…mag es mit den bloßen Händen die Wurzelballen von Pflanzen aufzubrechen…die Töpfe mit Tonscheiben, Blähton und dann mit Erde und den Pflanzen zu füllen…ich finde das hat etwas meditativ Beruhigendes und Zufriedenstellendes.

Genau wie ich es mag per Hand einen Brotteig zu kneten…das ist etwas Rudimentäres und Bodenständiges.

Da ich ja beruflich viel am PC sitze und nur die Hände über eine Tastatur gleiten lasse (und in Papieren wühle) ist das ein schöner Ausgleich…und wenn man 40l Blumenerde-Pakete vom Auto in die Wohnung schleppt, ist das auch gutes Krafttraining.

Also es wird so langsam mit dem Balkon….gaaaanz langsam…denn eigentlich ist es noch zu früh…die Eisheiligen kommen ja aber erst im Mai…

Ende: Winter-Wander-Schlaf-Modus

Montagmorgen ins Fitness Studio zu fahren, hat Vorteile…

Erst einmal ist die Fahrt dorthin lustig, wenn man in die missmutigen Gesichter der Menschen in ihren Autos schaut, die auf dem Weg zur Arbeit sind….während ich selber die Musik aus dem Radio mit-trällere und denke – SUPER – Ich habe frei.

Und ein nicht zu unterschätzender Vorteil an einem Montagmorgen: es ist ziemlich leer…nur ein paar der Immer-Anwesenden waren da ….und das macht mir persönlich dann natürlich noch viel mehr Spaß, wenn ich Platz und Ruhe habe…..

Ich war heute im Wettkampf-Modus…heißt, ich habe meine Cardio-Einheiten auf Rudergerät und Fahrrad mit dem Computer im Vergleich gegen mich selbst gestartet…also mit einem wesentlich höherem Taktschlag und damit auch einer viel höheren Herzfrequenz …so blieb ich nach der Aufwärmphase, auf einem Level, das mich körperlich tatsächlich forderte….genau das, was ich wollte…mich mal wieder auspowern.

Wie (fast) jedes Mal nach einem Besuch im Fitnessstudio fühlte ich mich danach wacher und leistungsstärker und richtig gut gelaunt…was natürlich auch an dem Kurzurlaub liegt.

Ende März ist jetzt genau die richtige Zeit, mich aus dem Winter-Wander-Schlaf-Modus zu lösen….Der Frühling ist da, die Sommerzeit auch und somit möchte ich nach der zuletzt öfter gezeigten Winter-Lethargie, meinen Körper wieder mit viel Kraft und Energie versorgen….damit mein Nickname „Wirbelwind“ endlich mal wieder gilt.

Dabei ist es im Rückblick des Winters schon auffällig: ich war wesentlich mehr und länger müde, insgesamt auch weniger unternehmungsfreudig, trotz meiner täglichen Walkingrunden, bin oft nicht so gut aus dem Bett gekommen, hatte mehr Probleme mit Blutdruck und Herzfrequenz, hab dafür aber dieses Mal den Wechsel zur Sommerzeit wesentlich besser weggesteckt….egal.

Krokusblüten in Husum

Das Krokusblütenfest in Husum haben wir verpasst…das war schon letztes Wochenende…so ein Mist.

Beim Aussuchen eines Ziels für meinen Ausflug am Sonntag, hab ich erst gesehen, das es schon vorbei ist….meine Schwester war der Meinung, es wäre das LETZTE Wochenende im März und da müsste sie arbeiten….und ich hab vorher einfach nicht nachgeschaut.

Egal – ob mit Fest oder ohne, die Krokusse blühen länger als nur einen Tag…Es geht am Sonntag also nach Husum.

Das mit dem Aufstehen nach der Zeit-Umstellung hat gut geklappt, wenn auch nicht so früh, wie gedacht…Doch um 9 Uhr war ich dann, nach einem entspannten Frühstück, auf der Autobahn. Es war nicht viel Verkehr unterwegs.

Der Vorteil so ohne Fest: freie Parkplätze waren im Überfluss vorhanden….bin also erst einmal zum Schloss und durch den Schlosspark gelaufen, um die Krokusse zu sehen und ja es waren seeeeeehr viele Krokusse, aber eben doch schon am Verblühen….

und es hätte bei dem strahlendem Sonnenschein ein gemütlicher und schöner Spaziergang sein können…allerdings war die Geräuschkulisse alles Andere als gemütlich oder ruhig:

Ganze Kolonien von Krähen sind im Schlosspark gerade beim Nestbau und auf Nahrungssuche….Das Krächzen von mehreren Hundert Vögeln in den Bäumen und am Boden war eine Stimmgewalt, die meinem Bedürfnis nach einem ruhigen Spaziergang widersprach und die mich dann doch schon nach kurzer Zeit, in die Stadt und zum Hafen führte.

Ich hab später gelesen, das es inzwischen mehr als 350 Vogel-PAARE sind, die sich im Schlosspark regelmäßig aufhalten…Saatkrähen und Dohlen.

Am Hafen dann war es himmlisch ruhig und friedlich und…jaaa windig. Direkt am Hafen hab ich mich später in einem Cafè draussen niedergelassen…mit Blick in die Sonne…das war fast warm….trotzdem hab ich meine dicke Jacke über den Schultern gelassen…der Wind blies mir sonst in den Nacken….
Es war herrlich dort im Hafencafè zu sitzen…später bin ich am Hafen entlang gelaufen, dann durch die Stadt und anschließend „An der Mühlenau“ entlang und im Bogen durch ein Waldstück wieder zurück zur Stadt.

Interessant „Mühlenau“ ist ein sehr gebräuchlicher Name für einen Bach oder ein kleines Flüsschen….den gibt es auch in Quickborn, in Hamburg….laut Auskunft Wikipedia gibt es 18 verschiedene kleine Gewässer, die so heißen.

Mit insgesamt per als 10km hab ich einen schönen Ausflugstag in Husum gehabt…und hab am frühen Abend noch eine Weile auf meinem Balkon gesessen, wenn es jetzt schon länger hell bleibt, muss ich das auch nutzen – oder?

Samstags Dies und Das

Samstagmittag bin ich, nach einem entspannten Vormittag zuhause mit Bügeln, Wohnung aufräumen und Dänisch lernen, dann zu dem Griechischem Restaurant im Ort gelaufen, bei dem ich mich die letzten Male so wohl gefühlt habe.

Für ein Mittagessen was es schon recht spät und die meisten Gäste waren auch schon wieder fort, so das es im Restaurant angenehm überschaubar blieb…Wieder hab ich mich für die Kalbsleber entschieden und wieder war das Ergebnis einfach klasse. Also soooo exakt bekomme ich das selber nicht hin….

Nach dem Essen ging es zu Fuß weiter mit einem Spaziergang durch den Ort und da der Wochenmarkt schon vorbei war, hab ich mir anderweitig noch Schnittblumen für den Wohnzimmertisch gekauft.

Am Nachmittag hab ich noch 2-3x etwas aus dem Keller geholt, was ich während der kommenden Woche so benötigen könnte. Der Boden im Kellerdurchgang und in den Wasch- und Trockenräumen wird erneuert und damit der Zutritt für eine Woche gesperrt. Wow – bin positiv überrascht, die kümmern sich hier wirklich um die Wohnanlage…die stammt zwar aus Mitte der 80er Jahre, ist aber wirklich gut in Schuss…weil eben rechtzeitig Dinge angegangen werden.

Also hab ich mal meinen Wäscheständer für den Balkon hoch geholt, ein Paar Sachen aus dem Gefrierschrank und einige der großen (noch leeren) Blumenkübel. Ein Besuch im Gartencenter steht jetzt bald an.

Mit Blick auf die Preise für Übernachtungen und dem Wunsch meinen Balkon wohnlich zu gestalten, hab ich mich gegen einen Kurzurlaub mit Hotelaufenthalt entschieden…..das Geld stecke ich lieber in die Ausstattung des Balkons. Im Nachhinein ist es ärgerlich, das ich mein ziemlich perfektes Holzhochbeet, den Holzsichtschutz und die ganz großen Pflanzkästen vor dem Wegzug aus Hessen verkauft bzw. verschenkt hatte…für diesen Balkon hier wären die perfekt gewesen. Naja, ich hab ja gedacht, ich bleibe länger in der 1. Wohnung wohnen, aber da hatte ich ja keinen Keller und zwar einen Balkon, aber eben nicht überdacht und auch nicht so groß…wie dieser hier.

Nachtrauern bringt ja nichts….also schaue ich mal im Internet…..

Eigentlich hab ich am Samstag nur dies und das gemacht….und mit Blick auf die Zeit-Umstellung in der Nacht, hab ich mich auch schon relativ früh schlafen gelegt….will auf jeden Fall Sonntag früh aufstehen…ich muss es in diesem Jahr besser hinbekommen, als im Letzten – wo ich sehr lange gebraucht habe, mich daran zu gewöhnen.

Termine und Blut

Termine einzuhalten ist mir im Beruflichen, wie auch im Privaten sehr wichtig…Denn für einen Termin hat ein Anderer Zeit für mich eingeplant…ich komme lieber etwas zu früh und warte vor der Tür, als zu spät zu sein. Jemanden warten zu lassen, empfinde ich als unhöflich.

Natürlich gibt es auch Termine wo es egal ist ob man ein paar Minuten zu spät kommt oder nicht…dann kommt eben der Nächste dran…aber durch Corona haben wir alle lernen müssen, das Ärzte usw. Termine anders vergeben, so das Wartezimmer eben nicht voll sind…

Dienstag Abend hab ich mich richtig erschrocken….Ich war im Homeoffice und richtig in meine Zahlen abgetaucht…es war der Abgabetermin für den Abschluss meiner Hauptfirma…..und auf einmal schaue ich auf die Uhr 17:35 Uhr…Ach Du Schreck…..da hab ich doch am Nachmittag meinen Blutspende-Termin in Hamburg verpasst.

So ein Mist….ich war richtig erschrocken…bis ich in meinem Kalender sah…NEE der Termin ist erst Morgen….hahaha puhhhh -Glück gehabt.

Normalerweise lege ich die Blutspende-Termine auch nicht auf meine Standard-Homeoffice-Tage Mo+Di. Es ergibt ja durchaus Sinn, das an den Tagen zu machen, in denen ich eh in Hamburg bin…

Diesen Mittwoch war ich zwar auch im Homeoffice – aber das war eher eine Ausnahme. Obwohl – mittlerweile macht das Arbeiten von Zuhause aus, so richtig viel Spaß…und ich sitze auf meinem Rückentrainer-Hocker sogar besser, als auf dem Bürostuhl.

Am Nachmittag bin ich dann nach Ottensen zum Blutspendedienst gefahren…es war sehr wenig los und die Mitarbeiter waren lustig und locker und haben sich darüber gefreut, das es mal ein ruhiger Nachmittag war.

Wie immer hab ich das Setzen der Nadel als unangenehm empfunden, aber eigentlich ist es nur noch ein kleiner Piecks und dann läuft das Blut…inzwischen überlege ich sogar ernsthaft ob ich zwischen den Blutspende-Terminen nicht auch mal einen Blut-Plasma-Spende Termin mache.

Blutplasma könnte man sogar wöchentlich spenden…neeee, das wäre mir zu viel….aber 1x im Monat ginge schon….meine Venen sind dafür geeignet.

Bei der Plasma-Spende wird das Blut entnommen, zentrifugiert, das Plasma wird abgeleitet und der Rest des Blutes kommt zurück in den eigenen Körper…..dadurch dauert die Spende aber auch etwas länger, so ca. 45 Minuten…Aber sie soll insgesamt schonend für den Körper sein, da das entnommene Plasma innerhalb von Stunden vom Körper ersetzt wird.

Na -noch überlege ich….