5 Jahre – Zwischenbilanz

WordPress hat mir gerade gratuliert, das ich mich heute vor 5 Jahren angemeldet habe…

und aus lauter Neugierde hab ich mir noch einmal meine ersten Beitrage auf dieser Plattform angeschaut.

Der 2. Eintrag das war dieser hier: http://Ich bin reich…und Deutschland?

(DA der Link nicht wirklich funktioniert oder bei manchen als „nicht sicher“ angezeigt wird, werde ich den Beitrag von 2015 noch einmal posten)

Und auch wenn er durch Corona nicht mehr so ganz passt, hat er doch noch Gültigkeit und ich stehe weiterhin zu meinen Aussagen.

Auch oder auch gerade weil sich in der Zwischenzeit das Streitklima hier so verschlechtert hat:

  • viele beanspruchen für sich allein „die Wahrheit“ zu kennen und glauben wer diese am Lautesten vertritt, hat automatisch auch Recht
  • Wir haben es tatsächlich verlernt, anderen zuzuhören und Diskussionen sachlich zu führen
  • Und die die am lautesten in Deutschland nach Meinungsfreiheit schreien, vergessen dabei – das auch die die Anderen, die nicht ihre Meinung teilen, ein Recht darauf haben ihre Meinung gleichberechtigt zu äußern- egal ob laut oder leise
  • Jeder hat das Recht seine Meinung zu SAGEN….aber Niemand kann das Recht einfordern, das auch nach seiner Meinung GEHANDELT wird

Vieles liegt im Argen, na klar….und bei vielen Dingen schüttele ich auch ungläubig den Kopf…das muss doch besser gehen…

..aber ich lebe gerne in Deutschland und finde das es uns mit 81,5 Millionen Menschen die in 16 Bundesländern und mit einer Bundesregierung unter einen Hut gebracht werden müssen, durchaus auch schlechter gehen könnte….

Ich erwarte gar nicht, das alle meiner Meinung sind 😎…ich äußere einfach nur meine Sichtweise

Ansonsten hat sich in diesen 5 Jahren sooo viel bei mir verändert: ich bin 2x umgezogen, 1x dabei sogar das Bundesland gewechselt, hab 2x den Arbeitgeber gewechselt und mich von meinem langjährigen Freund getrennt… bin beruflich vor lauter Arbeit fast untergegangen, hab mich körperlich und seelisch überfordert, meinen Vater beerdigt und habe ein ganz neues Lebensgefühl in Schleswig-Holstein erfahren…. Mir geht es gut und ich bin dankbar für jede Erfahrung …auch wenn manche schmerzhaft waren….

Auto – Software-Probleme ?

Es ist bereits der 4. Tag ohne Auto…

Ich hatte gehofft, das sich die Werkstatt heute noch einmal meldet.

Gestern am späten Nachmittag bekam ich einen Anruf….ich hab es schon nicht mehr so genau im Kopf….aber es gibt da eine Art Software-Problem bei einem „Signalgeber“…und dafür gibt es wohl ein update oder patch.

Die Beschreibung was das Update lösen soll, deckt sich wohl mit dem Fehler beim Gas-geben UND auch mit der Fehlermeldung die meinen Tempomaten betrifft….daher ist der Meister zuversichtlich, das es mit dem Update tatsächlich möglich ist, die Fehler zu eliminieren. Aber erst einmal mussten die direkt bei Fiat eine Erlaubnis einholen, das Update auch durchführen zu dürfen….so ganz kapiere ich es nicht, zumal es sich um eine zertifizierte Fiat-Werkstatt handelt…

Diese Erlaubnis sollte voraussichtlich heute kommen…aber seitdem hab ich nichts wieder gehört.

Also wenn ich es richtig verstanden habe, hat mein Auto kein technisches Problem wo ein Teil ausgetauscht werden muss, wie bei einem Kabelbruch und auch kein elektronisches Problem wo ein elektronisches Bauteil getauscht werden muss, sondern mein Auto hat ein Software-Problem.

…. ? ….? …? Das lässt mich einigermaßen sprachlos zurück. Spätestens jetzt realisiere ich, das Autos tatsächlich fahrende Computer sind.

Vorbei die Zeiten, wo kundige Freizeit-Mechaniker in ihrer Garage munter an den Autos geschraubt haben und dann freudig das defekte und dreckige Teil in der Küche auf der Spüle liegend der Gattin die Funktionsweise zu erklären…(hahahha – sorry – meine Phantasie ist heute echt gut drauf)

Nun gut – also noch ist mein Auto weder upgedated, noch fertig….

Weiter geht es mit täglich 1,8km laufen / 20 Minuten S-Bahn fahren / 1,5km laufen und am Abend das Gleiche noch einmal in umgekehrter Reihenfolge.

Das Gute ist, auf diese Weise bewege ich mich momentan tagsüber mehr, als sonst…und zusätzliche Abendrunden brauche ich auch nicht mehr ….hahahha. im Durchschnitt liege ich jetzt bei täglich 15.000-17.000 Schritten…

Ein bisschen stolz …

…fühle ich mich schon.

Heute darf ich mal als ein kleiner „Alltags-Held“ fühlen….hahaha – jawohl ich bin nach mehr als 20 Jahren tatsächlich heute zum Blutspenden gegangen…

Was mich in den Jahren abgehalten hat, obwohl ich ein Befürworter bin? Ich bin ein Angsthase wenn es um Nadeln geht…es ist übrigens egal um welche Art von Nadeln und auch die Größe ist egal. Ich bin ein Bangbüx.

Die Helferinnen beim Blutspendedienst waren geradezu begeistert von meinen „schönen“ Venen, und auch von meiner universellen Blutgruppe, der Eisenwert war optimal und überhaupt….na gut…also bis auf den Blutdruck…. Was muss sie aber auch den Blutdruck messen NACHDEM sie mir in den Finger gepiekst hat, um den Eisenwert zu prüfen. hahaha …da muss der ja in die Höhe schnellen.

Und damit war dann das Schlimmste auch schon vorüber….denn die Nadel in die Armbeuge gesetzt zu bekommen hat nur etwas weh getan…aber der Pieks in den Finger….AUA….

Na egal, alle dort waren nett und freundlich, und als „Erstspender“ (der Blutspende-Ausweis vom DRK zählt hier nicht) hat die gesamt Prozedur knapp eine Stunde gedauert, incl. 10 Minuten Ruhezeit danach und einen kleinen Happen essen und trinken.

Wie gesagt, ich hab kein Problem mit Blut-sehen oder die Nadel sehen, mir wird nicht schlecht oder schummerig…ich falle auch nicht in Ohnmacht.

Und so kann ich heute ein wenig Stolz auf mich sein, das ich es durch gezogen habe…und ich habe vor, das jetzt regelmässig zu machen….da werde ich mich mal mit dem Controller zusammen tun ….so das wir uns gegenseitig erinnern können.

Als kleinen Anreiz für „Dauerspender“ gibt es ab der 3. Blutspende eine kleine Aufwandsentschädigung. (ich glaube sie hat etwas von 18,50 EUR gesagt) …hahahaha….find ich auch nicht verkehrt….Geld kann auch ein guter Anreiz sein und wir Menschen lassen uns doch gerne ködern…Also reich wird man damit nicht, aber darum geht es ja auch nicht…

Ich fühle mich auch mit 500ml Blut weniger in meinem Körper pudelwohl….so und jetzt ist mein Körper dran, das wieder auszugleichen…

Der Freigeist im Brot

Einmal in der Woche von Zuhause aus zu arbeiten hat echte Vorteile. Nicht nur das ich mir den Weg spare, sondern ich kann auch anders kochen…

Gestern Abend hab ich mal wieder ein einfaches Sauerteig-Brot vorbereitet und heute Morgen hab ich es dann in aller Ruhe im Backofen gebacken…dieses Mal ist es fast perfekt:

Das sind jetzt etwas mehr als 400g und damit eigentlich zu viel für mich alleine…aber meine bisherigen Versuche mit kleineren Sauerteig-Broten waren nicht so erfolgreich und ich habe keinen blassen Schimmer warum.

Die kleineren Brote oder Brötchen funktionieren perfekt mit Hefe….aber in der Verbindung Sauerteig + Hefe hab ich scheinbar noch nicht den Dreh raus.

Dabei muss ich sagen, das ich ohne Rezept arbeite und mich an der Teig-Konsistenz orientiere….ich mag es inzwischen überhaupt nicht mehr mich akribisch an ein Rezept zu halten. Selbst in diesem Bereich bin ich ein Freigeist geworden…

Na egal…dann friere ich ein paar Scheiben ein…. Heute Mittag hab ich das Brot gleich als Basis für das schnelle Mittagessen genommen:

Eine Scheibe Brot mit Olivenöl beträufelt (anrösten war nicht nötig, da ja noch ganz frisch), ein Stück Schweinefilet aufgeschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und kurz angebraten auf das Brot gelegt. Aus Tomaten, Frühlingszwiebeln und Knoblauch in der gleichen Bratpfanne eine Art Tomaten-Chutney gemacht, pikant abgeschmeckt und über das Filet gegeben…FERTIG ist das schnelle aber frische Mittagessen im Homeoffice:

Freiheit und Solidarität

So ein paar Tage ohne Auto und mein ist Leben schon anders…ich bin es eben gewohnt immer und überall ganz unkompliziert hinzufahren und mache mir nicht so viele Gedanken darüber: wann und wie…. es ist meine Form der Unabhängigkeit.

Ja klar steht das Auto die meiste Zeit des Tages ungenutzt herum und bestimmt geht es auch ohne. Diese Diskussion führe ich öfter mit meinen Kollegen, von den gerade viele der Jüngeren gar kein eigenes Auto haben.

Es gibt ein paar, die sich bewusst dagegen entschieden haben und alles per Fahrrad erledigen. Andere merken das ein Auto evtl. doch keine soo schlechte Idee ist und denken gerade darüber nach, sich doch eines anzuschaffen.

Ich möchte gar nicht auf mein Auto verzichten…diese Freiheit kostet natürlich einiges, mir ist es das wert.

Nach Feierabend bin ich vom Büro nach Ottensen gelaufen, von dort durch die Geschäftsstraßen bis zur S-Bahn Station Altona geschlendert …und war auch wieder einmal im „Mercado“.

Dort oben im 4. Stock gibt es einen Blutspende-Dienst!!!

Meine Abneigung gegen Spritzen im Besonderen ist fast so groß, wie die Überwindung überhaupt im Allgmeinen zum Arzt zu gehen und trotzdem denke ich in der letzten Zeit darüber nach, doch mal wieder Blut zu spenden.

In den letzten Monaten ist die Bereitschaft zur Blutspende in der Bevölkerung wegen Corona stark zurück gegangen und beim letzten Mal, als ich in dem Gebäude war, hab ich in letzter Minute einen Rückzieher gemacht.

Die hätten mich ohne Termin ohnehin nicht reingelassen…ist eben alles komplizierter geworden.

Heute hab ich das dem Controller erzählt, er war wohl auch länger nicht und so haben wir uns beim Unterhalten darüber nebenbei über die Homepage zur Blutspende angemeldet, was gar nicht so einfach war….na so richtig anwenderfreundlich ist die nämlich nicht…aber letztlich hat es geklappt…

Mein Kollege geht Morgen, da bin ich im Homeoffice…ich hab jetzt einen Termin für Donnerstag….seufz…

Die Kardiologin und auch meine Frauenärztin in Hessen haben mir sowieso zu Blutspende geraten…ist gut für zu hohen Blutdruck und für Frauen in den Wechseljahren soll es das Osteoporose-Risiko senken… naja dann…seufz….auf zum Pieksen….

Die Odyssee hat begonnen..

…mein Auto ist jetzt seit gestern Vormittag in der Werkstatt.

Ich hatte es ja bereits vermutet – oder auch : befürchtet. Der Fehler tritt ja nicht immer auf und schon auf der Fahrt zur Werkstatt, war mein Auto mustergültig.

Gaaanz lieb und brav hat er das Gas angenommen….War ja klar…der Vorführeffekt. Am späten Nachmittag rief der Meister an, um mir mit zu teilen das der Fehler immer noch nicht wieder aufgetaucht ist.

Sein Vorschlag: ein Kollege nimmt den Wagen mit nach Hause und schaut wie sich das Fahrzeug im normalen Straßenalltag verhält…er würde mich dann Morgen anrufen um zu besprechen, wie es weiter geht.

Heute nun hab ich den ganzen Tag auf den Anruf gewartet. Ist das nun ein gutes Zeichen oder eher das Gegenteil…hmmm….

Ich saß bereits in der S-Bahn nach Hause, da kam der Anruf…also gestern Abend hat mein Auto auch keine Mucken gemacht. Aber heute Morgen hat der Kollege gleich 2x den von mir beschriebenen Fehler erlebt: Das Gaspedal war getreten, aber es passierte nichts….kein Vorwärtsdrang des Autos….

ENDLICH – nun endlich haben es auch die Profis in der Werkstatt erlebt….man kommt sich ja mit der Zeit wie ein „Hypochonder“ vor….so nach dem Motto die hat wohl ne Meise oder ist zu blöd gas-zu-geben.

Die schlechte Nachricht ist allerdings, das der Meister mit seinem Team noch keine Ahnung hat, um was für einen Fehler es sich handelt…der Fehlerspeicher zeigt nichts an….und es leuchten auch keine Warnlampen auf.

Der gute Mann hat mir aber Mut gemacht, sie hätten noch so 1-2 Ideen, die sie morgen mal ausprobieren wollen…da hilft nur Daumen drücken…

Ich befürchte, ich muss mir um weitere Engpässe beim Kauf eines Gefrierschranks keine Sorgen mehr machen…die Kfz-Werkstatt will ja auch leben….

Wie heißt es doch so schön: Auto fängt mit „AU“ an und hört mit „O“ auf und in de Mitte ist das „T“ für TEUER….. ich bin gespannt

Der Zoo und die Perspektiven

Der Zoo und die Perspektiven

Mein heutiges Ziel für den Ausflug war ganz nahe….Hagenbecks Tierpark in Hamburg…

Meine Erinnerungen an diesen Zoo sind bereits ähmmm ca. 45 Jahre alt…..und ich bin in den letzten Monaten immer mal wieder daran vorbei gefahren….und jetzt endlich wollte ich auch mal rein. Eigentlich wollte ich auf Schwester und Schwager warten….aber das kann ja dauern.

Es ist Sonntag, einigermaßen schlechtes Wetter bei 14 Grad mit 70%iger Wahrscheinlichkeit für Regen…also hatte ich gehofft ,es wird schon nicht so voll werden….hahahaha

Die Fahrt aus meiner norddeutschen Provinz bis zum Tierpark hat auch nur ca 30 Minuten gedauert und es war erst kurz nach 9 Uhr morgens…das mit der Parkplatzsuche war kein Problem…ich hab schnell einen gefunden…aber es wurde vor dem Eingang schon ……voll….

Hmmm 22 EUR für einen Erwachsenen…okay – ist viel Geld, aber schon angemessen.

Sehr gepflegt und schön, wirkt der Tierpark an vielen Stellen wie ein richtiger Park und weniger wie ein Zoo….echt klasse…aber war der Zoo tatsächlich schon immer so klein? hahahaha ja sehr wahrscheinlich hab ich als 7jährige einfach eine andere Perspektive gehabt….

…aber irgendwie fühlte ich mich gerade bei den verschiedenen Raubtieren wirklich unbehaglich wegen der Größe der Gehege….hmmm, ja es ist schön die Tiere so nah zu sehen, die wir sonst im Leben wahrscheinlich nie zu sehen bekommen würden…ist das heute eigentlich noch zeitgemäß Zoos zu haben?

Wahrscheinlich fühlt es sich für mich komisch an, weil ich sonst eher die Weite der Landschaften suche…so fühlt es sich für mich doppelt eng an….

Ich hab auch wirklich nur eines tatsächlich aus meiner Kindheit wieder erkannt…die Autos im Märchenland….hahaha

So gegen Mittag wurde es mir aber so voll und laut im Tierpark, wobei die Aras tatsächlich noch lauter waren als die Menschen hahaha

….und nach einer kleinen Mittagspause bei den rosa Flamingos mit meinem selbstgemachten Pulled Pork und Brötchen und einem abschließenden Gruß der Pelikane, hab ich mich auf den Rückweg gemacht….

Hmmm ich glaube das war für eine lange Zeit mein letzter Besuch in einem Zoo/Tierpark….

keine schnelle Küche – aber lecker

keine schnelle Küche – aber lecker

Manchmal braucht es eben doch etwas mehr Zeit, bis so etwas richtig Leckeres aus dem Ofen kommt… Pulled Pork braucht z.B. so ca. 4-5 Stunden….

Für die Ungeduldigen gibt es aber auch eine etwas schnellere Variante mit ca. 2 Stunden…ich hab gestern Abend keinen Schweinenacken-Braten mehr gekommen…dafür aber ungewürzte Nackensteaks…. na gut…..dann geht es eben damit.

Also hab ich die 4 dünnen Nackensteaks mit einer selbstgemachten Würzmischung (Salz, Pfeffer, Paprika, einer zerdrückten Knoblauchzehe-Steakhouse-Pfeffer, etwas Öl, Worcestersauce und einen Schuss Apfelsaft von beiden Seiten mariniert (da gibt es ja 1000 verschiedene Variationen je nach Geschmack)

Für die Füllung hab ich das genommen was ich noch hatte: alles ganz klein gewürfelt: Möhren, Weißkohl, Frühlingszwiebel, Paprika….

Dann in eine sehr kleine Auflaufform abwechselnd die Nackensteaks und die Füllung geschichtet…da ich die Nackensteaks mit der Füllung nicht zusammenbinden kann, empfiehlt sich eine sehr kompakte kleine Form.

Die oberste Schicht sollte aus Fleisch bestehen…dick mit der Marinade einpinseln und bei 180Grad Umluft für 30 Minuten ohne Deckel in den Ofen geben…danach auf 140 Grad runterschalten und weiter schmoren lassen…ich hab auch die letzten 1,5 Stunden den Deckel weg gelassen…mit Deckel bleibt das Fleisch noch saftiger….aber auch ohne war es mir nicht zu trocken….

Danach blieb nur noch der schöne Moment das Fleisch mit 2 Gabeln langsam auseinander zu ziehen …..da ich es ohne Deckel geschmort habe, wirkt es an manchen Stellen fast wie Gyros…leicht knusprig und trotzdem zart unten drunter….

Bei mir gab es dazu selbstgebackene Brötchen….

Und da es als Mittagessen für meinen heutigen Ausflug dienen sollte, hab ich das große Brötchen mit Butter bestrichen und das Pulled Pork in einer Box mit Gabel mit genommen….

durch den Rest der Woche

Der Schlafmangel Dienstag Nacht hat sich auch in den folgenden Tagen bemerkbar gemacht…. Im Homeoffice war ich in dieser Woche nicht, das wäre den Kollegen gegenüber unhöflich gewesen….dafür gab es bei mir aber pünktlichen Feierabend…

Mittwoch bin ich nach Feierabend nur noch auf die Couch und bin sofort eingeschlafen….

Donnerstag konnte ich mich nach einem Power-Napping am Abend noch zum Besuch im Fitnessstudio aufraffen…Wenn auch nur für knapp 1 Stunde, aber bei strömendem Regen waren mir Crosstrainer und Rudergerät an diesem Abend lieber.

Und auch Freitag Abend hab ich nach dem vergeblichen Versuch mit den Elektrogeräten den Rest des Abends zuhause verbracht ohne großartig etwas zu machen.

Erst heute fühle ich mich wirklich wieder fit und ausgeschlafen. Auch wenn ich heute Nacht vor lauter Juckreiz auf den Armen immer wieder wach wurde….keine Ahnung wo das auf einmal herkam, von denFingern bis rauf zur Schulter, an beiden Armen unbändiger Juckreiz….hab mitten in der Nacht dann eine Allergie-Tablette genommen und keine 1/2 Stunde später war alles wieder gut…..tztztztz

Turbulente Besuche

Turbulente Besuche

Die Woche im Job war turbulent, was nicht am Arbeitsaufkommen, sondern an den Besuchen lag….seit Dienstag waren ununterbrochen Kollegen aus anderen Standorten bei uns….das hat die Kapazitäten unser kleinen Deutschland-Zentrale schon in leichte Raum-Nöte gestürzt….

Mein direkter Kollege in der Buchhaltung , ich nenne ihn ab jetzt hier den Controller (weil er von sich selbst immer lieber als Controller spricht, den er höherwertiger findet, als den Begriff „Bilanzbuchhalter“), hatte für Kollegen aus den anderen Abteilungen eine Schulung organisiert….

Durch die begrenzten Raummöglichkeiten war Abstandhalten kaum möglich…also haben wir beschlossen, das die Kollegen selber einzeln entscheiden sollen ob sie während der Schulung Masken tragen oder nicht. Einwegmasken und ausreichend Einweg-Papiertücher waren vorhanden, ich hab die Besprechungsräume vorher und auch nachher ordentlich desinfiziert. Als sehr kleines Büro haben wir nicht den Luxus einer täglichen Reinigung der Büroräume…unsere Putzkraft kommt einmal die Woche….was in diesen Zeiten einfach zu wenig ist.

Also ab Dienstag waren Kollegen aus Brandenburg, Berlin und Dänemark bei uns….Ab Mittwoch kamen noch Kollegen aus Leipzig hinzu. Donnerstag waren ein paar der Kollegen vom Dienstag schon wieder abgereist, dafür kamen noch andere aus Hessen, weitere aus Dänemark und bei manchen weiß ich noch nicht einmal wo die eigentlich her kamen…

Der ständige Trubel machte das Arbeiten nicht gerade leicht (nicht zu vergessen die Baustelle vor unseren Fenstern)…und da wir eindeutig zu viele Personen waren ,haben der Controller und ich gar nicht selber an der Schulung teilgenommen…wir hatten ja bereits in Dänemark selbst quasi eine Privat-Schulung erhalten.

Für den ersten Abend: Dienstag haben wir uns abends in einem italienischen Restaurant in einer alten Industriehalle getroffen….das war fast wie draussen sitzen….und es war ein toller Abend…

Aber mit ca. 16 Personen war es gar nicht so einfach. Da nicht mehr als 10 Personen an einem Tisch sitzen durften, hab es 2 Tischreihen….das war blöd…ich hab mich dann für die Tischreihe entschieden, wo die Kollegen aus Brandenburg saßen, da ich mit denen im Moment am Meisten zu tun habe….und so war es schön, diese nun nicht nur per Telefon und Mails einfach mal in privater Umgebung näher kennen zu lernen…Insgesamt war es ein ausgelassener lustiger Abend…und als die ersten Kollegen nach 22 Uhr gehen wollten, hatte ich mich auch entschlossen…aber irgendwie bin ich dann doch hängen geblieben….und es war fast 23.30 Uhr als das Restaurant uns quasi rausgekehrt hatte…

Dann noch ein kleiner Spaziergang zurück zu meinem Auto, ich hab weniger als 20 Minuten nach Hause gebraucht und gefühlt 3 Minuten nach der Ankunft lag ich im Bett….. trotzdem war die Nacht sehr kurz….den Wecker hatte ich auf 5.30 gestellt….

Die darauffolgenden Abende hab ich bereits immer sehr früh mein Bett aufgesucht….seufz.. der Trubel nahm bis einschließlich Freitag im Büro kein Ende…und ich war froh die Abende frei gestalten zu können.

Die Raumknappheit in unserer Firma ist bereits nach 6 Monaten unübersehbar und wird über kurz-oder lang zu einem Problem werden….immerhin hat die Firma am Freitag per Online-Konferenz allen Angestellten die Strategie der nächsten 5 Jahre präsentiert….Wachstum an allen Standorten inklusive….