Blöder Streit ….

Seit der Wohnungsübergabe gestern hab ich nun wieder etwas mehr Zeit für mich….wenn auch unfreiwillig…

Unmittelbar danach, noch vor dem Haus kam es zu einem unschönen Streit mit meinen Freund. Ich hab schon bei der Fahrt dahin eine Vorahnung gehabt, es ist keine gute Idee ist ihn mit zu nehmen.

Bereits seit ein paar Tagen merke ich etwas stimmt nicht mit ihm. Zuerst diese extreme Anhänglichkeit…und sein ständiges Wiederholen das wir ein gutes Team sind und er so unglaublich zufrieden mit den Fortschritten in der alten Wohnung und wie gut wir in seiner Wohnung (ausmisten) vorankommen…. Dann sein ständiges mach das so, lass das stehen, das mach ich…das ist zu schwer…lass mich mal, dann mach ich etwas und es kommt: DAS hätte ich doch machen können….das wollte ich doch machen….und auf der anderen Seite das ständige Motzen wieviel doch noch zu tun ist und das er seinen ganzen Urlaub nicht nur mit Renovieren verbringen will.

Da hab ich ihn schon mehrfach gedrängt sich mal wieder mit anderen zu treffen, damit er auch etwas anderes sieht und seinen Urlaub auch etwas genießen kann. Dann hat er sich Montagabend mit seinem Stiefsohn getroffen, der hatte Geburtstag gehabt….und kam erst nachts nach Hause… Als er den nun 20jährigen Zuhause ablieferte kam es zu einem Whatsapp-Kommentar mit seiner Exe…die auch nach mehr als 5 Jahren keine Ruhe gibt.

Und gestern nach der Übergabe war ich noch mit mir und der Situation mit dem Vermieter beschäftigt, da kommt es bei Ihm zu einem Ausraster und er will mitten während ich anfahre aus dem (fahrenden) Auto steigen…ich halt also an und er stürmt raus.

Ich bin dann nach Hause gefahren….da kam eine Whatsapp von ihm: „ der Tag wird immer besser, kein Essen (das hatte er ins Auto geworfen), kein Schlüssel (den hatte er im Auto liegen lassen), kein Auto (na logisch – er ist ja mit der Bahn nach FFM gekommen und ist aus meinem Auto quasi raus gesprungen) und jetzt ist auch noch die Bahn weg.

Also: er hat Geld dabei und auf dem Weg zur Bahn gibt es ungefähr 10 Möglichkeiten sich etwas zu Essen zu kaufen…hab ihm geschrieben das er die nächste Bahn nehmen soll, ich bin zuhause – den Schlüssel kann er sich bei mir ja abholen. Irgendwann klingelte es und ich hab ihm den Schlüssel gegeben. Er stürmte mit dem Schlüssel dann an mir vorbei und das war´s dann.

Gerne hätte ich die 1. Nacht mit ihm zusammen in der neuen Wohnung verbracht, aber mir schien es sinnvoller dass er erst mal in seiner Wohnung alleine bleibt. Dafür haben wir ja zwei….und ich komme so auch etwas zur Ruhe….wenn er sich wieder einkriegt, kann er ja gerne die eine Etage runter kommen…er hat einen Schlüssel und weiß wo ich wohne.

Ja was soll ich sagen, ich hab in den letzten Tagen neben der Renovierung auch noch die neue Wohnung eingerichtet… Schränke ausgewaschen, Bad und Toilette geputzt, fast alle Kartons ausgepackt und eingeräumt….Dinge ausprobiert und verändert….alles alleine, während mein Schatz sich ausruhte, bzw. schlief…denn ich muss funktionieren…alles muss ja auch mal fertig werden….

….soooo und jetzt ruhe ich mal auch etwas aus…..mit Essen kochen und bloggen…..

zurück schauen oder vorwärts blicken?

Neben den „kalten Fakten“ gab es natürlich auch noch den emotionalen Teil des Auszugs.

Immerhin hab ich hier mehr als 9 Jahre gelebt….meine Burg, mein Rückzugspunkt….Das war MEINE Wohnung. So eingerichtet und gestaltet, wie ich es brauchte. War lange Single, hab viel in dieser Zeit hier erlebt UND ich hab in dieser Wohnung erst so richtig meinen Süssen kennen gelernt…. Viel geredet, geliebt und gestritten…..

Mein emotionalster Moment während der Umzugsphase war, als ich am 02.02.2016 Telefon und Router abgebaut habe….damit hatte meine „Burg“ den Kontakt zur Außenwelt verloren. In diesem Moment ist mir bewusst geworden, das es jetzt ernst wird. Das sich ab jetzt alles verändern wird.

Am 12.02. kam der Umzugswagen und ich war wirklich einen Abend vorher fertig mit Packen, hatte Chili con Carne gekocht und in der neuen Wohnung waren bereits Schlafzimmer und Wohnzimmer gestrichen (Mein Schatz und ich hatten am Wochenende Wände und Decke im Schlafzimmer gestrichen, und die Decke im Wohnzimmer und die Ecken im Wohnzimmer vorgestrichen. Ich hatte dann noch die Wände im Wohnzimmer innerhalb der Woche fertig gemacht).

So und weder in dieser Vorbereitung noch am Tag des Umzugs war ich emotional, sondern habe funktioniert…rational alles erledigt. Mein Süßer musste zum Fäden ziehen und kam daher erst am Nachmittag dazu.

Schon in den letzten Tagen und während der Renovierungsphase hatte mein Freund komische Anwandlungen….am liebsten wäre es ihm, wenn alles so geblieben wäre wie bisher…..er hängt scheinbar sehr an meiner Wohnung…mehr als ich….na klar hab ich ein paar Tränen geweint als wir uns von der Wohnung „verabschiedet“ haben, haben viele Fotos gemacht. Immer wieder kam seine Frage: und ist doch schwer…bist doch traurig….ja ein wenig, aber bei mir überwiegt die Freude auf das Neue. Ich blicke nicht wehmütig zurück, sondern schaue freudig nach vorne….und wenn ich mal zurück schaue, dann mit dem positiven Gefühl: SCHÖNNNN war die Zeit in dieser Wohnung, aber gut das es jetzt vorbei ist….

Der Feind? – Mein Vermieter

Wer jemals als Nicht-Handwerker seine Wohnung renoviert hat, weiß wieviel Arbeit darin steckt.

Ich streiche wirklich gerne Wände und habe die Notwendigkeit des sorgfältigen Vorbereitens schmerzhaft gelernt. Wer nicht ordentlich abklebt und abdeckt hat hinterher doppelte Arbeit. Und wer diese zusätzliche Arbeit NICHT direkt im Anschluss sofort erledigt, den holt die Auszugsrenovierung ein.

Vor allem wenn der eigene Vermieter ein Anwalt für Mietrecht ist und dazu nicht gerade ein Menschenfreund.

Schon bei der Begehung der noch eingerichteten Wohnung war mein Vermieter sehr skeptisch und so wurde schnell klar, einen Flur in hellem grün wird er nicht akzeptieren, die Wandfarbe in der Küche entspricht der Farbe der Kücheneinrichtung…aber auch das entspricht nicht seinen Vorstellungen….das Schlafzimmer musste ich eh neu streichen….und beim Wohnzimmer war ich mir sicher, das geht. Und in der Kammer wollte er partout nicht das hohe tiefe und sehr praktische Regal drin haben…alles muss raus.

Im Badezimmer kam dann die pikierte Frage: WAS ist denn mit dem Badezimmerspiegel passiert: Nun…der ist mir mal entgegen gekommen, deshalb fehlt eine Ecke…ach ja und das ist mein Privat-Eigentum und bleibt NICHT in der Wohnung – Grins. Ebenso der Fönhalter, Toilettenpapier-Halter und die Glasablage über dem Waschtisch. Daraufhin meinte er etwas angefressen: „ach, und die Badewanne war auch nicht drin‘?“ … na klar war die drin…aber eben der „Kleinkram“ nicht.

Die Glasablage hab ich ihm gelassen, die ist ohnehin nicht mehr so gut.

So haben wir also direkt am Tag des Umzugs und den folgenden Tagen im Schlafzimmer Decke und Wände gestrichen, in der Kammer Wände und Decke gestrichen, im Flur Wände und Decke gestrichen, in der Küche Wände und Decke gestrichen. In der Kammer und im Schlafzimmer noch die Fußleisten, wo nötig , ausgetauscht. Die Holzleisten in der Küche lackiert und alles sauber gemacht.

Dumm war, das beim Umzug das Umzugsunternehmen einen Kabelkanal im Wohnzimmer an der Decke runter gerissen hat und mehrere große Flächen an Deckenputz gleich mit. Grrrrrrrr. Der einzige Raum, der keine Renovierung bedurfte, na super….also auch hier noch die Decke repariert und an der Stelle neu gestrichen.

Gestern nun war der Tag der Übergabe und was soll ich sagen….Zuerst im Keller, will der Vermieter unbedingt das die Tür für die Kammer unbedingt zurück in die Wohnung getragen werden MUSS. Das hat mein Freund erledigt. Dann sollte diese Tür auch noch abgeschliffen werden, weil sie klemmt…das hab ich empört zurück gewiesen, da ich die Tür nicht einen Tag gebraucht habe. Dann lässt er doch tatsächlich mehrere Minuten alle Wasserhähne im Bad laufen und kontrolliert ob die Toilettenspülung auch tatsächlich geht, Moniert den Toilettendeckel als nicht einwandfrei, im Schlafzimmer die Frage: „Sie wollten doch die Decke streichen?“   JA, das haben wir auch getan, zusammen mit den Wänden…warum ich denn so gereizt reagiere, er würde ja freundlich fragen….

Ich bin schon genervt und sprachlos. Dann fragt er mich ob alle Steckdosen funktionieren…KEINE Ahnung, ich hab immer nur 1 davon benutzt….dann macht er beide Fenster auf, bzw. ist not amused das das große Fenster nicht so einfach aufgeht, ich sage nur „Anheben“…da meint er das solle ich mal machen…hab ich auch, ganz leicht…

Im Wohnzimmer dann der Knaller: das er ein Problem mit der Decke hat, kann ich ja sogar vestehen, aber wir hatten den Raum vor 2 Jahren in ganz hellem Vanille gestrichen und über Eck zweier Wände bis in Kopfhöhe noch eine dunklere Farbe (sandstein-Ton) abgesetzt. Bei der Vorbegehung fand er das noch toll, aber nur war er das Meinun, das wäre ja unzumutbar. Ich habe argumentiert, das ich lt. Mietvertrag nicht alle Wände in Weiß abgeben muss und es sich auch um gedeckte Farben (lt. Dem Gesetz aus 2013) handelt, die einer Weitervermietung nicht im Wege stehen. Sein Argument: nur teilweise gestrichene Wände würde er nicht akzeptieren. Ich hab dann letztlich zugesagt die dunklere Farbe mit der Vanille-Farbe zu überstreichen und das war es dann.

Es gab noch ein paar unschöne Kommentare, dass er ja viel Geld in die Hand genommen hätte, um mir die Wohnung in perfektem Zustand zu übergeben. Was nur bedingt stimmt, da er zwar hat renovieren lassen, aber weder die Türen waren neu lackiert, noch gab es nach der Sanierung eine Grundreinigung, so dass ich noch Monate nach dem Einzug den Dreck und die unsaubere Arbeit der Handwerker versucht habe zu beseitigen….und überhaupt steht in meinem Mietvertrag nichts davon, dass ich die Wohnung komplett renoviert übergeben müsste….Davon würde er auch nicht ausgehen, ansonsten müssten die Türen alle neu gemacht werden….

Nun gut, das Übergabeprotokoll enthält nur noch den Teil mit dem Wohnzimmer und das hab ich dann gleich heute erledigt: 2x Vorstreichen in Weiß, trocknen lassen, dann überstreichen mit Vanille und noch ein paar Korrekturen an der Decke um den reparierten Teil etwas mehr zu kaschieren.

Sauber gemacht, Schlüssel auf das Fensterbrett im Wohnzimmer gelegt, Tür zugezogen. Fertig – das war es dann.

 

 

Von Wehwehchen und Echten Krankheiten

Mein Körper wehrt sich gegen den Dauerstress mit anhaltenden Kopfschmerzen….dazu Verspannungen und so machen Wehwehchen die ich schon lange nicht mehr als Stress-Indikatoren wahrgenommen hatte: starke Schwierigkeiten mit der Verdauung und ständiges Jucken in den Ohren.

Das ist schon Jahre her….aber jetzt sind diese Dinge wieder da und ich hab keine Zeit mich darum zu kümmern….Schlaf und Entspannung würden helfen. Stattdessen komm ich an den Rand meiner Leistungsfähigkeit….ich kann mir einfach NICHTS mehr merken….alle gerade nicht unmittelbar benötigen Informationen fallen „hinten runter“…ich werde fahrig und bin unkonzentriert und ich werde unausgeglichener.

Es kostet mich also noch viel mehr Kraft als sonst, meine Arbeit ordentlich zu erledigen, bin danach viel schneller ausgelaugt und halte meinem Körper noch mehr Schlaf vor um die anderen Dinge erledigt zu bekommen…

Ein neu aufgetauchtes Problem kam dann auch noch von meinem Süßen….er musste zum Arzt wegen seines Blutdrucks…und der hat ihn nicht nur gründlich untersucht, sondern nun auch zügig zum Hautarzt geschickt. Also hab ich mir mal einen Tag frei genommen um ihn in die Onkologie nach Mainz zu fahren….und bereits ein paar Tage später hab ich ihn zur ambulanten OP noch einmal hin gefahren. Das ist nun 14 Tage her und bisher kam noch keine weitere negative Nachricht….Es scheint mit der einen OP tatsächlich alles raus geschnitten worden zu sein. Puh…Glück gehabt.

Ich hatte bereits im Sommer darauf aufmerksam gemacht, das es Zeit sei sich mal wieder beim Hautarzt zu melden…..denn mehrere der Leberflecke fingen an ihre Form zu verändern…und bei seiner Vorgeschichte, ist das kein gutes Zeichen. Auf mich hat er zwar nicht gehört…zum Glück aber auf den Arzt…. Eine Sorge weniger!

Umzugsvorbereitungen – und alles wirkt gehetzt

Zwischen all der Arbeit, den Feiertagen und der Regelmäßigkeit der Züge mit denen Mei n Freund freitags kommt und sonntags wieder fährt, stand ja auch noch die Vorbereitung meines Umzugs

Ich hatte mich für ein Umzugsunternehmen entschieden, welches zwar nicht günstig ist, aber es ist ein garantierter Festpreis und die Mitarbeiter sind ausschließlich Festangestellte (und keine Aushilfen)….der Mitarbeiter der mir das alles erzählte, wirkte freundlich und ehrlich…und was soll ich sagen, es war die richtige Entscheidung.

Sooo nun hatte ich alle 20 Umzugskartons neu, ca. 10 Umzugskartons von Privat , jede Menge Plastikkisten aus meinen Beständen und Unmengen an Zeug das Eingepackt werden wollte.

Also hab ich mich an meine bisherigen (nicht gerade wenigen) Umzüge erinnert und mich mit kritischen Augen durch meinen Hausstand gewühlt: sortiert, inspiziert, aussortiert und eingepackt. Und so langsam stapelten sich die gepackten Kartons in meiner Wohnung und machten das beengte Leben auf 50qm noch etwas enger.

Der Umzugstag ist der 12.02. Ein Freitag…..Urlaub bekomme ich keinen vor diesem Tag…

Und je näher der Umzugstag rückte, umso nervöser wurde ich ….schaff ich das Alles? Schaff ich alles rechtzeitig einzupacken? Alles neben der Arbeit….Schaffen wir die Renovierung der alten Wohnung? und die Renovierung der Neuen Wohnung? Geschlafen hab ich seit Anfang Februar nur marginal…max. 4-5 Stunden pro Nacht… Alles wird sehr eng….

 

Silvester 2015 – Erstmal Drama

In diesem Jahr waren wir zu Silvester in Frankfurt im Zoogesellschaftshaus. Dort gibt es schon seit Jahren eine Silvester-Ü30-Party….und jedes Mal ist es sehr voll….Schon bevor ich meinen Süßen kennen lernte, bin ich dort mit meiner Clique zum Feiern hin gefahren.

Doch in diesem Jahr waren wir nicht allein dort, wir waren bei einem Freund meines Schatzes zum Essen eingeladen und sind dann später zum Zoo gefahren.

Das fand ich extrem gut für mich, da ich noch am 31.Dezember gearbeitet habe….und ich brauchte NICHTS vorzubereiten hehehe.

Also haben wir uns gegen Abend in ausgeh-fertigem Zustand auf den Weg gemacht. Ich hatte noch Blumen (für den Koch des Abendessens) und eine Flasche Wein (für den Gastgeber) besorgt. Beides war in diesem Fall ein und dieselbe Person….aber das war mir ja egal.

Nun….es waren noch ein paar andere Personen anwesend, die ich nicht kannte: eine Frau aufgebrezelt, laut und extrem von sich überzeugt, zwei Freunde die später mit uns in den Zoo kommen wollten und die Mutter des Gastgebers …Zusammen waren wir also am Esstisch 7 Personen.

Das Essen war sehr lecker, die Unterhaltungen wurden von der gebrezelten Frau bestimmt. Meine Versuche mit ihr eine Art normal-intelligenter Allgemein-Unterhaltung zu führen, scheiterte an ihrem Desinteresse über etwas anderes zu sprechen als über sie Selbst.

Zu fünft wollten wir also zum Zoo fahren, es wurde über ein Taxi geredet…ich meinte nur, also ich fahre selber, so war es verabredet und ich hole mir nicht nachts mein Auto am Rande von Frankfurt ab. Also kam die Frage ob ICH nicht alle mitnehmen kann, zähneknirschend hab ich ja gesagt….

…und es später fast bereut. Ich drängte um 21.30 Uhr zum Aufbruch, und es dauerte bis alle wirklich in meinem Auto saßen….und dann wollte ich den Main überqueren, aber die 1. Brücke wurde direkt vor unseren Augen gesperrt…okay, dann eben die Nächste….und die Nächste…und die Nächste….und in diesen Momenten… mit 4 Männern im Auto die mir Alle erzählten wollten, wo ich denn entlang fahren sollte….grrrrrrr da wäre ich am liebsten wieder um gekehrt. Okay, dann endlich eine Brücke über die man noch fahren konnte, aber zum Zoo. Alle Männer (bis auf meinen Eigenen) schon mal ausgeladen…wir kommen später, sobald ich einen Parkplatz gefunden habe.   ENDLICH etwas Ruhe…

Dann also Parkplatz suchen, zum Zoo-Eingang laufen, Jacken abgeben, Verzehrmarken kaufen, und ein erstes Getränk kaufen….Angekommen. Puh…..soooo und jetzt war es schon fast 11 Uhr…

Mein Schatz wollte zum Anstoßen Sekt haben, ich wusste das wird voll werden dort …und doch waren wir viel zu spät, meinen Schatz hab ich beim Gang zum Tresen verloren und per Handy hat er mich informiert das er draußen wartet….ca. 8 Minuten vor Mitternacht hatte ich dann endlich zwei Gläser Sekt…und den jetzt heil nach Draußen zu befördern war fast unmöglich…ich war gestresst, genervt und den Tränen nah, also soo hab ich mir den Abend nicht vorgestellt.

Endlich – ca. 2 Minuten vor 12 vor der Tür, meine „Gruppe“ gefunden, ich hab die nur noch halbvollen Gläser meinem Schatz gegeben und erst mal eine Runde völlig aufgelöst geheult… Dann 12 Uhr und alles wird wieder gut….den Rest des Abends hab ich dann gut genießen können…und im Bett lagen wir dann ca. um 5 Uhr morgens…. So das Jahr kann nur besser werden.

Aufgetaucht

Aufgetaucht aus den Tiefen meiner Arbeit, hole ich gerade mal wieder Luft….und wundere mich, das sich auch in diesem Jahr die Welt weiter gedreht hat.

Die gesamt Weihnachtszeit, Neujahr und dann bis zum 10. Februar war ich fast ununterbrochen mit meinem Job beschäftigt. Jedes Jahr ist das die Zeit, in der ich unzählige Überstunden anhäufe und mich körperlich verausgabe….fehlende Pausen sind dabei das größte Problem.

Aber auch in diesem Jahr war klar, ich schaffe das. Und in diesem Jahr war alles wesentlich leichter, als in den Vorjahren. Immerhin hab ich ½ Arbeitskraft mehr und es gab KEINE unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Alles war schon einmal da und damit waren die Abläufe auch bekannt…. Das Schlimmste war eigentlich das meine Chefin immer noch im Mutterschutz war….

Soooooo, das ist also geschafft und ich bin zufrieden so wie es gelaufen ist.

..und wieder um eine Institution ärmer

Nachdem in Frankfurt vor ein paar Jahren mein „Wohnzimmer“ der Sinkkasten geschlossen wurde, musste ich jetzt schweren Herzens feststellen, das auch mein „Esszimmer“ das Schreiber-Heyne nicht mehr da ist.

Der Sinkkasten war eine Institution in Frankfurt…eine Disco für Normalos…kein Club, kein Schicki-Micki….sondern eine Disco die so herrlich entspannt war in ihrem Sein.

Und das Schreiber-Heyne war eine Apfelweinwirtschaft mit Biergarten …auch eine Institution, mit leckerem Essen, Mispelchen und Sauergespritztem.

Hier war ich früher jeden Dienstag nach dem Sport mit Freunden zum Ausklingen des Abends….viele Jahre lang…in den letzten 2 Jahren war es nur noch unregelmäßig, weil sich unser Training zeitlich verschoben hatte. Zuletzt war ich im Sommer mit meinem ehemaligen Tanzpartner und unser Trainerin bei schönem Wetter draußen im Biergarten…

Als mein Süßer und ich mal wieder Hunger auf ein Frankfurter Schnitzel (mit Grie`Soß) hatten, wollten wir hin, aber aus dem Biergarten war eine Art Baugrube geworden und der Laden geschlossen. Okay also inzwischen weiß ich er wurde verlegt…was es aber nicht besser macht.

Denn die Location war super…so herrlich alt und urig…und so authentisch. Das „Neue“ ist eben nicht das „Alte“….mit der alten Location verbinde ich so viele Erinnerungen an fröhliche und ausgelassene Zeiten….

Dumm gelaufen oder Weltfrieden gegen perfekt-perforiertes Klopapier

Als vor Jahren unser Lehrer fragte, was wir bei einem Vorstellungsgespräch auf die Frage nach unseren Wünschen antworten würden, kam öfter mal der Satz: Frieden auf der Welt. Er wurde etwas ungehalten und meinte, wir sollten uns lieber auf die machbaren und klareren Dinge konzentrieren, wie z.B. perfekt perforiertes Klopapier…lach

Dabei muss man sagen, das war in den 80er Jahren. Computergestützte Produktionen waren noch nicht so, wie sie heute sind und die einzelnen Lagen des Klopapiers lagen oft so ungünstig übereinander, das es keine klare Abreißkante gab. Es war also ein beständiges Ärgernis.

Ich mag diesen Spruch gerne und musste sofort daran denken, als ich meinen neuen Duschvorhang in Betrieb nahm. Aber von vorne:

Was soll ein Duschvorhang für eine Wirkung erzielen? Er soll das Wasser beim Duschen IN der Dusche lassen, so das alles was außerhalb ist NICHT nass wird. Schön! Mein nagelneuer Vorgang dagegen, sieht gut aus…und dient scheinbar eher als Wasserfilter.

Sehr ärgerlich, denn dadurch werden beständig kleine Wassertropfen durch den Duschvorhang nach außen transportiert, so dass vor der Dusche an Wand und Boden alles nass wird. Und genau das soll ja eigentlich nicht passieren.

WARUM werden Duschvorhänge hergestellt, die das Wasser nicht abhalten, wenn die einzige Funktion das Abhalten von Wasser ist. Das Produkt ist damit wertlos, weil es seine Funktion nicht fehlerfrei ausüben kann.

Okay, das ist keine große Sache…aber ein beständiges Ärgernis…also entweder ich ertrage es noch 2 Monate oder ich schaffe Abhilfe.

(Zurückgeben ist nicht, weil der nette Verkäufer im dänischen Bettenlager unbedingt mit mir über 10 Cent für eine Tüte diskutieren wollte. Aus Trotz hab ich keine Tüte gekauft und deshalb die Verpackung gleich vor Ort entsorgt – DUMM gelaufen).

Perpetuum mobile

Meine Arbeitstage dagegen stehen unter dem Motto: am 18.12. ist das Arbeitsjahr vorbei. Für ALLE anderen, aber nicht für mich. Gewohnter weise gehen aber (fast) alle an diesem Freitag für 14 Tage in Urlaub und kommen damit erst im Nächsten Jahr zurück.

Also die letzte Gelegenheit für mich, notwendige Daten von Kollegen zu erhalten. Manche muss man einfach immer wieder an stupsen…sonst wird das nichts. Und selbst das hilft nur zum Teil.

Also da Weihnachten ja jedes Jahr so plötzlich und unerwartet kommt und es natürlich jedes Jahr unklar ist, was man jedes Jahr um diese Zeit erledigt haben muss (ist zwar seit 10 Jahren immer dasselbe) muss man halt erinnern.

Aber was soll ich sagen….selbst eine „Erinnerungs-Mail“ am Morgen führt dazu, das am Nachmittag der PC ausgeschaltet wird, OHNE das die entsprechenden Vorkehrungen getroffen wurden…

Es ist wie ein Perpetuum mobile, welches auch nicht funktionieren kann. Diese Dinge können einfach nicht ununterbrochen laufen…man muss immer wieder Energie dazu geben…In meinem Fall: Erinnern…erinnern….erinnern…erinnern….