Irgendetwas ist immer…

…also etwas, das nicht rund läuft….also ICH laufe nicht rund.

War ich doch endlich wieder energiegeladen, hatte Lust auf Sport und Bewegung…und hab mich richtig gut gefühlt…wachte ich am Sonntag auf – und fühlte mich komisch…leicht schwindelig beim Aufstehen und mit einem Druckgefühl auf dem linken Ohr…wie Watte und mein Hörvermögen schien dezimiert….

Das geht gleich wieder weg, dachte ich – ging es aber nicht…mit beiden Ohren zusammen konnte ich zwar hören, aber nicht erkennen, was davon links oder rechts ankam. Hab also einfach meine Kopfhörer aufgesetzt und dann jeweils eine Ohr-Seite getestet:

Tatsächlich hörte ich rechts: normal….Links dagegen waren die Töne dumpf, leise und irgendwie auch blechern…um eine Fehlfunktion der Kopfhörer auszuschließen, hab diese seitenverkehrt noch einmal auf die Ohren gezogen, aber der Effekt war der Gleiche.

Ich hatte wohl einen leichten Hörsturz…das klingt im ersten Moment sehr bedrohlich…beschreibt aber nichts anderes, als eine plötzlich, ohne erkennbare Ursache, auftretende Hörbeeinträchtigung.

Ein Hörsturz ist eine meist einseitig, plötzlich auftretende Schwerhörigkeit bis hin zur Ertaubung, wobei keine Ursache erkennbar ist. Fast immer ist ein Hörsturz begleitet von unangenehmem Ohrensausen, manchmal auch von Schwindel. Kleinere, vorübergehende Hörstürze sind relativ häufig. Schwerere Hörstürze mit Dauerschäden kommen selten vor

Auszug aus: Gesundheit.GV.AT

Zu meinem großen Glück habe ich dabei keinen Tinnitus (also hohe oder pfeifende Ohrgeräusche) und auch das schwindelige Gefühl lies schnell wieder nach und kommt nur ab und an noch. Allerdings ist die Geräuschempfindlichkeit extrem hoch gewesen in den ersten Tagen …hätte nicht gedacht, das zu meiner „normalen“ Geräuschempfindlichkeit noch einmal eine solche Steigerung möglich war.

Wenn der kleine Drucker im Arbeitszimmer anspringt, fing es in meinem Ohr an zu wummern…und gestern in der Büroküche musste ich eine Unterhaltung abbrechen, als der Wasserkocher lautstark das Wasser erwärmte. Krass!

Es gibt verschiedene Sichtweisen, früher wurde bei einem Hörsturz immer nur Stress als Auslöser genannt…heute gibt es andere Meinungen, die auch körperliche Ursachen vermuten, z.B. eine Durchblutungsstörung.

Nach anfänglicher Sorge über bleibenden Hörverlust und steigendem Risiko für einen Schlaganfall hab ich mich dazu durchgerungen, in den nächsten Tagen zum Arzt zu gehen. Natürlich hab ich hier in Schleswig-Holstein noch KEINEN HNO ….hab mir einen in Hamburg herausgesucht, der mir sogar schon für diesen Mittwoch einen Termin gegeben hatte, diesen allerdings einen Tag vorher, ohne Begründung abgesagt hat…der neue Termin ist jetzt am 25.04.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, mein Hörvermögen hat sich weiter normalisiert, mir ist nur manchmal etwas schwindelig und die Lautstärke-Empfindlichkeit ist im Moment das gravierendste Anzeichen, das es noch nicht wieder gut ist. Ich kann zum Glück zuhause in relativer Stille leben und auch meinen Job so gestalten, das es überproportional still um mich herum ist….das kommt mir jetzt zugute und trägt sicher auch dazu bei, das sich mein Gehör wieder so gut erholt.

Es gibt aber etwas, was mich mal wieder schwer enttäuscht hat…und wieder ist es meine Schwester, die mich emotional hat hängen lassen…Ich hab es ihr sogar noch am Sonntag per Whatsapp geschrieben, und sie meinte, es könnte auch etwas anderes sein, weil ich keinen Tinnitus habe ….und damit war die Sache für sie erledigt und sie hat sich bis Mittwochabend nicht einmal erkundigt, wie es mir geht.

Genau so eine Aktion war es damals, fehlende seelische Unterstützung, die ich ja nun wirklich nur sehr selten brauche…..die mich dazu brachte, damals den Kontakt zu ihr massiv zu reduzieren….damals ging es um meinen Beinahe-Burnout. Und auch dieses Mal hat es mich jeden Tag mehr geärgert…immerhin hatten wir Kontakt, sie hat Urlaub und ärgert sich über ihren Mann….also erzählt sie viel…aber keine Frage: wie es mir geht.

Mittwochabend hab ich sie angeschrieben, das ich mich doch darüber gefreut hätte, wenn sie mich wenigstens EINMAL gefragt hätte, wie es mir jetzt geht….und das es mir jetzt wieder besser geht.

Sie hat sofort geantwortet, wusste aber nicht einmal was ich denn meinte….ob ich Ärger im Job hätte? …ähmmm NEIN – ich meinte eigentlich mein Hörproblem…. Da erst ist ihr bewusst geworden, das ich tatsächlich ein Problem habe und warum ich das nicht vorher geschrieben hätte…HAB ich doch !…. na egal, sie hat sich mehrfach für Ihre Unaufmerksamkeit entschuldigt. Okay-Entschuldigung angenommen.

Da ich zur Bockigkeit neige, nach dem Motto: wenn sie nicht will…dann melde ich eben auch nicht mehr, kann mich eh nur auf mich verlassen….war ich froh, das ich es doch angesprochen und damit geklärt habe. Jetzt ist für mich alles wieder gut….und so kann ich Ostersonntag ohne Groll zu Schwester+Schwager fahren.

Kohlrouladen – Erinnerungen

Essen hat immer auch etwas mit Emotionen zu tun, ist nur selten reine Nahrungsaufnahme und hat im Besten Fall mit „Zuhause fühlen“ zu tun.

Ich kann mich an die Gerichte meiner Mutter nicht mehr erinnern…kann also nicht mal sagen, ob sie gut gekocht hat. Meine Erinnerungen starten eigentlich erst, nachdem sie unsere Familie verlassen hat und unser Vater das tägliche Kochen übernehmen musste.

Er musste kochen lernen und das war in den 80er Jahren nicht gerade üblich… aber es klappt und so gab es bei uns Zuhause gute, klassische Hausmannskost. Immer mit Kartoffeln, Fleisch, Gemüse und Soße. Noch ziemlich unbeeinflusst vom Zeitgeist der modernen Küche und den neuen Möglichkeiten der ausländischen Esskulturen. Nudeln oder Reis waren für ihn keine Option, genauso wenig Pizza und Aufläufe…der Backofen war eigentlich zum Kuchenbacken (durch meine Schwester) oder Hähnchengrillen da.

Meistens hat er abends für 1-2 Tage vorgekocht und morgens die Kartoffeln geschält und Gemüse vorbereitet, so das wir mittags, nach der Schule, nur noch die Kartoffeln und Gemüse kochen mussten, während Fleisch mit Soße auf dem Herd erwärmt wurde. Er kam dann pünktlich um 13 Uhr zum Mittagessen für eine 1/2 Stunde aus dem Amt und stürmte anschließend wieder zurück zur Arbeit…während ich die Küche sauber machen musste.

Das bedeutete für uns Mädels auch: kein Trödeln nach der Schule, wir mussten heim, das Essen warm machen, damit es fertig war, wenn unser Vater zum Essen kam.

Eine meiner starken Erinnerungen aus der Zeit ist, das, wenn es unser Vater nicht rechtzeitig mittags nach Hause geschafft hat, mussten die fertig gekochten Kartoffeln, abgegossen, abgedämpft zurück in den Topf, Deckel drauf, das Ganze mit Zeitungspapier umwickelt und unter der Daunendecke im Schlafzimmer warmgehalten werden. Das war eben noch lange bevor die Mikrowelle Einzug in die Küche hielt. Was sich heute archaisch anhört und zum Schmunzeln anregt, war eine praktische Methode….kostengünstig und stromsparend haha.

Auf jeden Fall gehörten Kohlrouladen mit Kartoffeln zu unseren immer wiederkehrenden Gerichten….und ich liebe sie bis heute….dabei war es üblich ,eine große Portion Gehacktes in wenig Kohlblätter zu umwickeln….bei mir heute ist das Verhältnis umgedreht…ich nehme immer nur eine kleine Portion Hack, und wickele dann mehr Kohlblätter drumherum.

Ansonsten mache ich alles so, wie mein Vater früher und es wirkt auch heute noch…mit einer guten Portion Kohlrouladen und Kartoffeln fühle ich mich glücklich und zufrieden.

Und da vom Kohlkopf natürlich immer etwas übrig bleibt, die Blätter werden irgendwann einfach zu klein für Rouladen, und Gehacktes hatte ich auch noch übrig…hab ich den Rest Kohl kleingeschnitten, angeschmort und in einer Auflaufform geschichtet….

Früh – bei Sonnenaufgang

Schon im Morgengrauen war ich heute Morgen zu einer Walkingrunde im Moor…6 Minuten mit dem Auto, 1 Stunde Laufen bei schönstem kalten und klaren Wetter….schnell, bevor es dann im Laufe des Morgens wieder Regnen und Stürmen sollte.

Mit nur 3,6 km war es keine große Runde, aber dafür eine friedlich Schöne…..ich bin langsam gegangen – hab die kalte Luft bewusst eingeatmet, der Natur zugehört und den Blick in die Weite schweifen lassen.

Herrlich….

Als ich darüber nachdachte, die Runde zu verlängern meldete sich mein Magen…ich hatte vorher weder gefrühstückt, noch Kaffee gekocht….okay – also dann doch zurück zum Auto…

Und der einzige Mensch, auf den ich an diesem Morgen im Moor traf, begnete mir erst ganz am Ende meiner Runde.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Wie ein Duracell-Häschen….

Selten ist eine normale Woche so schnell an mir vorbeigezogen, wie diese….es gab eigentlich nichts Besonderes…Normal eben: Erst 2 Tage Homeoffice, danach 3 Tage im Büro….es gab keinen Stress, aber gut zu tun…alles lief ohne Probleme….ich bin gut aus dem Bett gekommen, hab Morgens und Abends meine Walkingrunden gemacht….bis auf ein kleines berufliches Ärgernis mit dem Controller, gab es wirklich nichts auszusetzen…

Aktuell fühle ich mich wieder wie so ein Duracell-Häschen: es läuft und läuft und läuft….

Ich hab mehrmals in dieser Woche zuhause etwas Hanteltraining gemacht, hab seit längerem mal wieder mein Trampolin genutzt, als mir das kalte und nasse Wetter zu sehr auf die Nerven ging….Freitag war ich nach Feierabend noch im Fitnessstudio: Rudern, Hanteltraining und jede Menge Dehn-und Streckübungen….

Es scheint wirklich so, das mit dem vermehrten Gewichten beim Hanteltraining, die Mattheit meinen Körper verlässt….ich wirbele auch wieder Zuhause herum…mache, packe an, tue etwas…wach im Geist und munter im Körper.

Auch verschließe ich mich nicht mehr länger der Informationsflut. In den letzten Wochen habe ich mich von weiterführenden Nachrichten fern gehalten…außer den Tages-Nachrichten, die müssen ja sein….Aber mein sonst immer großes Bedürfnis nach tiefergehenden Informationen, Hintergrundberichten und Erklärungen zum aktuellen Geschehen, hinter den jeweils maximal 1-2 Minuten für jedes Hauptthema, war versiegt.

Nun, mit neuer Energie, fühle ich mich den Dramen unserer Zeit, wieder gewachsen. Aus der Fassungslosigkeit über den Krieg, kommt so langsam das Begreifen der Auswirkungen auf unser zukünftiges Leben.

Nicht nur die Inflation, mit höheren Energiekosten und steigenden Lebensmittelpreisen, sondern auch eine grundlegend steigende Unsicherheit für unser eigenes Selbstverständnis in Frieden und relativer Sorglosigkeit Leben zu können. Denn JETZT wird auch für uns normale Bürger überhaupt erst sichtbar, wie verflochten unsere Produktionsketten tatsächlich sind, nämlich wie das Wurzelwerk eines großen alten Baumes und wie sehr diese Abhängigkeit uns nun in Schwierigkeiten bringt.

Ich war immer gegen die Auslagerung ganzer Produktionen oder auch Servicecentern ins Ausland, zu Lasten der inländischen Arbeitnehmer und auch gegen die moderne Nachschubhaltung auf der Straße (sogenannte rollende Lagerhaltung) um Kosten zu sparen.

Aber ich fand den Nutzen von globalen Lieferketten hoch….weil ich das wirtschaftliche Miteinander über Staaten hinweg, als positiv betrachtete habe: in der modernen Welt, können Länder eben nur schwer alleine wirtschaftlich überleben.

Allerdings habe ich das nur aus der Perspektive einer am friedlichen zusammenleben wollenden Gesellschaft heraus betrachtet. Solange alle ähnliche Werte haben, kann es funktionieren.

Es ist wie in einem Hochhaus: hat man 30 Wohneinheiten, die sich alle an die Regeln halten, freuen sich 30 Wohneinheiten über ein tolles Zusammenleben….Wenn einer meint, jede Nacht Party bis zum Morgengrauen feiern zu müssen, Empfinden das wahrscheinlich 29 Wohneinheiten als Zumutung und wollen so nicht leben.

Sooo, jetzt hab ich mich thematisch ziemlich weit vom Ausgang entfernt …..und widme mich dann mal wieder meinem Backofen…dort schmoren gerade die Kohlrouladen …und ein Auflauf auch mit Weißkohl….

Pitsch, patsch…ich kann nicht widerstehen

Was bin ich im Rückblick froh, das ich Sonntagvormittag doch noch an den Elbstrand gefahren bin…ans Falkensteiner Ufer.

Ja es war kalt und windig, das Wasser der Elbe hatte sich zurück gezogen…Wie schön so am Strand durch den weichen Sand und durch das seichte Wasser zu laufen…pitsch, patsch…genau wie bei den Kleinen, pitsch, patsch….kann ich solchen Untergründen nicht ausweichen…ich MUSS einfach direkt da durch….na klar, haben nach kurzer Zeit meine Wanderstiefel das Wasser in die Schuhe hinein gelassen, sind ja keine Gummistiefel…kein Wunder bin ich doch durch den Schlick gelaufen….so nah am Wasser, wie gerade noch möglich war….also bin ich mit den Schuhen bei jedem Schritt so 1-3cm eingesunken….dann wieder auf Sand gelaufen…hinterher war auf den Schuhen eine dicke Schicht aus Schlick und Sand und das Gemisch wurde aussen langsam hart…während meine Füße aber nass drinnen steckten….und es war einfach herrlich…..Vernunft? – egal !

Durch den kalten Wind waren nur wenig Menschen (und Hunde) am Strand…aber ein paar Kajak-Fahrer hab ich gesehen…..die haben sich nicht abschrecken lassen….DAs kann ich mir auch vorstellen…später – wenn ich auch in einem Verein bin und auf die Elbe „darf“.

Für den Rückweg hab ich dann dem Strand den Rücken gekehrt und bin den Elb-Höhenweg entlang gelaufen….es ging öfter mal steil bergauf….laut meinem Fitnesstracker waren das insgesamt 80 Etagen (wobei die mit 3m Höhenunterschied pro Etage rechnen = also ca. 240m Höhenmeter INSGESAMT bei diesem Ausflug)…auf jeden Fall war es anstrengend….aber auch das hat Spaß gemacht.

Nach insgesamt 9km war ich wieder am Auto…total verschwitzt vom kraxeln, trotzdem war mir eisig kalt durch die nassen Füße….aber auch richtig zufrieden…..da half dann nur noch eine ausgiebige Dusche mit anschließendem unter-der-Decke-verkrümeln….

Und es war, wie eingangs gesagt, gut, das ich das gemacht habe….denn seitdem ist das Wetter hier noch einmal schlechter geworden, also der Wind ist noch eisiger geworden….

Stille ….

Ich sitze im Wohnzimmer, Sonntagmorgen seit ca. 8.00 Uhr und es ist still im Haus….so richtig still….sooo still, das ich nichts weiter höre, als das Vogelgezwitscher in der Nähe und ab und an ein Flugzeug am Himmel (während ich die S-Bahn gar nicht mehr wahrnehme).

Ich sitze hier ohne Musik, ohne Fernsehen, ohne Kopfhörer….hab bereits eine Stunde Dänisch gelernt und geniesse nun einfach die Stille um mich herum.

Warum ich das erwähne? Weil es mir wichtig ist!

Draußen und Drinnen Stille…und das in einem Haus mit 9 Wohn-Einheiten. Noch schläft die Nachbarschaft….und draußen sind es bisher auch nur 1 Grad.

Später am Vormittag wird es in der Umgebung lauter werden…denn um 11.30 Uhr treffen sich auf dem Rathausmarkt viele Pferdefreunde zu einem Sternenritt….eine Spendenaktion für die Ukraine. In Quickborn werden also überall Pferde und Pferdekutschen zu hören und zu sehen sein….ein Widerhall an Hufgetrappel und gezeigter Solidarität.

Je nach Intensität der Geräuschkulisse und Anzahl an Mensch und Tier, werde ich entweder dem ganzen Treiben zusehen oder doch lieber mit dem Auto das Weite suchen…..na schauen wir mal. Meine Sporttasche ist jedenfalls schon im Auto und die Wanderstiefel stehen auch bereit für einen zügigen Aufbruch.

Aktuell mag ich es aber genau so, wie es ist….

Billig oder günstig ?

Ich weiß nicht, wie Ihr mit der Ankündigung umgeht, das demnächst auch bei uns die Lebensmittel signifikant steigen werden…immerhin sind die Preise für einige Lebensmittel schon seit ein paar Monaten höher.

Bei mir löst das jetzt keine Panikkäufe aus….aber ich überdenke meine aktuelle Vorratshaltung…mein Gefrierschrank ist immer noch nicht wieder voll gefüllt. Ein nur halb gefüllter Gefrierschrank, ist jedoch schlecht für die Energieeffizienz und damit teuer.

Meine Reaktion auf die Ankündigung ist also moderat….ich werde weiter einige Gerichte vorkochen und einfrieren….so wie ich es sonst auch mache…nicht mehr als sonst…aber dafür jetzt zeitnah.

Gestern hab ich schon mal einen Schweinerückenbraten gekauft, diesen in dünne Schnitzel geschnitten, klassisch gewürzt und paniert und anschließend einzeln eingefroren….ich hab immer gerne fertige Schnitzel im Gefrierschrank…diese dünnen Schnitzelchen lassen sich dann bei mittlerer Hitze unaufgetaut schnell und einfach in der Pfanne braten…und sind somit 1000x besser als Industrieschnitzel….vor allem, weil es besseres Fleisch ist und die Panade ohne Zusatzstoffe auskommt.

Ich horte weder Massen an Lebensmittel, noch Toilettenpapier…. habe aber eine gut gefüllte Reserve an haltbaren Lebensmitteln und eben vorgekochten Gerichte im Gefrierschrank….ich brauche mich also nur darum zu kümmern, das meine Reserven auf einem bestimmten Level bleiben.

Das unsere Lebensmittelpreise steigen müssen, war eigentlich schon lange vor dem Russlandkrieg in der Ukraine klar….Unsere Rabattschlachten in den Supermärkten und Discountern gehen schon seit Jahren zu Lasten der Bauern und der Mitarbeiter im Niedriglohnsektor. Na klar mag auch ich keine hohen Preise, wer mag die schon….und es fällt schwer sich richtig zu entscheiden, wenn man die Wahl zwischen teuer und billig hat….außer man achtet auf Qualität, dann fällt es wiederum leichter.

Billig oder günstig? Billig ist in meinen Augen etwas, das eine schlechte Qualität hat und daher auch keinen hohen Preis rechtfertigt. Günstig ist für mich etwas, das in der Qualität gut ist, einen hohen Preis rechtfertigt, aber dann zu einem niedrigeren Preis verkauft wird, z.B. bei einem Angebot.

Ich kaufe also gerne günstig ein, wo es möglich ist….aber langfristig werden wir uns an höhere Lebensmittelpreise gewöhnen müssen….

Winter-Idylle – im Frühling

In den Nachrichten Anfang der Woche wurde immer wieder berichtet, das es noch einmal schneien soll…der Winter kommt zurück…. Ja klar – aber bestimmt nicht bei uns im Norden….jaja…lass die mal reden.

Donnerstagmorgen ziehe ich die Vorhänge auf…es ist noch dunkel draussen….ich mache mich fertig fürs Büro…und will noch schnell Vogelfutter auf dem Balkon nachfüllen, öffne die Tür und zucke zurück.

Echt jetzt ? Also okay, mit ein paar Schneeflocken die nicht liegen bleiben hab ich schon gerechnet, nicht aber mit der Winteridylle die sich auf einmal zeigte:

In Hamburg schneite es dann sogar bis zum Mittag und am Ende waren es so ca. 7-8cm….am Abend war dann wieder alles vorbei…auch hier bei mir zuhause….

Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Und dann war mein Kurzurlaub auch schon wieder vorbei. Aber es war genau der Schalter, den ich brauchte. Es geht mir wieder prima.

Die folgenden Arbeitstage waren dann auch richtig gut…ohne Hektik…dafür zwar mit einigen IT-Problemen, aber das kenne ich ja inzwischen und kann gelassen bleiben. Ich werde erst unruhig, wenn unser Spezialreport nicht läuft…hahaha….solange der also funktioniert, brauche ich mich nicht aufzuregen.

Die IT-Probleme zogen sich bis Freitag…und dann war der Spuk auf einmal wieder vorbei: Es kam die Meldung vom Helpdesk: Alles läuft wieder normal…und auf einmal konnte ich tatsächlich die Dateien sehen, die meine Kollegin schon vor Tagen gespeichert hatte…funktionierten meine geänderten Anmeldedaten wieder auf allen Systemen.

Aber neben den IT-Problemen, hab ich dann doch vieles erledigt bekommen….Vor allem ein paar Bank-Themen ließen sich abschließend klären. Für das Eine, musste ich nur einmal kurz bei einer der dänischen Banken, mal selber eine fast unhöfliche E-Mail schreiben um endlich eine Antwort zu erzwingen. Seit einem 1/2 Jahr versuche ich mit Hilfe einer Kollegin aus Dänemark ein Uralt-Thema aus 2015 zu klären…meine Kollegin schrieb nette Mails mit der Bitte um Rückmeldung und Klärung. Es gab nie eine Antwort.

Da hab ich dann vor meinem Urlaub eine dringende Mail an die Bank geschrieben, und in Englisch erklärt was das für Konsequenzen hat, wenn wir das Thema jetzt nicht endlich lösen, ich hab Ihr auch meinen Lösungsvorschlag präsentiert…und mit einer weiteren Mail in dieser Woche, doch endlich mal auf unsere Mails zu antworten, ging auf einmal alles ganz schnell…innerhalb von 3 Tagen war das Problem gelöst (mit meinem Lösungsvorschlag) und ich konnte das schriftliche Ergebnis unserem Geschäftspartner weiterreichen.

Warum nicht gleich so – dieses „Sich totstellen – dann geht das Problem schon vorbei“ funktioniert nur in den seltensten Fällen. Und manchmal hilft es tatsächlich auch, Klartext zu reden…Aber dazu brauche auch ich Energie und etwas Zeit….und die hab ich jetzt Beides wieder….

Balkon – langsam wird es was

Und es klappt mit dem mehr an Energie…ich tänzele seit Tagen wieder durch die Wohnung, hab sogar Fenster geputzt und mich dabei zur Musik bewegt….hahaha na meine Fenster stört es nicht, wenn ich herum zapple.

Vor allem das riesige Fenster im Wohnzimmer brauchte unbedingt wieder Durchblick…danach hab ich mich schon mal um den Balkon gekümmert….hab ihn sauber gemacht, hatte im Gartencenter ein paar Blumen gekauft und Blumenerde…Einige der kleineren Balkonkästen, hab ich dann schon mal mit den Frühlingsblumen gefüllt…und in der nächsten Woche kommen ein paar Pflanzen aus einer Baumschule.

Immerhin ist der Kreis Pinneberg bekannt für seine vielen Baumschulen, die auch kleinere Einheiten an Privathaushalte verkaufen…und so hab ich mich für 2 kleine Blutbuchen entschieden und 2 Pflanzpakete mit diversen Einzelpflanzen für den Balkon…..bin mal gespannt, die Bewertungen im Internet zur Qualität der Pflanzen waren sehr gut.

Aktuell sieht der Balkon noch ziemlich leer aus…ich hoffe das ändert sich dann bald.

In der Erde herumzuwühlen macht mir Spaß….ich trage dabei auch keine Handschuhe…mag es mit den bloßen Händen die Wurzelballen von Pflanzen aufzubrechen…die Töpfe mit Tonscheiben, Blähton und dann mit Erde und den Pflanzen zu füllen…ich finde das hat etwas meditativ Beruhigendes und Zufriedenstellendes.

Genau wie ich es mag per Hand einen Brotteig zu kneten…das ist etwas Rudimentäres und Bodenständiges.

Da ich ja beruflich viel am PC sitze und nur die Hände über eine Tastatur gleiten lasse (und in Papieren wühle) ist das ein schöner Ausgleich…und wenn man 40l Blumenerde-Pakete vom Auto in die Wohnung schleppt, ist das auch gutes Krafttraining.

Also es wird so langsam mit dem Balkon….gaaaanz langsam…denn eigentlich ist es noch zu früh…die Eisheiligen kommen ja aber erst im Mai…