An den Tagen im Homeoffice bewege ich mich fast 2/3 weniger, als ich es an Büro Tagen tue. Bisher war es ja nur 1x in der Woche und damit ganz okay…also sich auch mal so gut wie gar nicht zu bewegen.
Ab jetzt sind es aber immer 2 Tage am Stück. Der Mittwoch war also wieder so ein fast bewegungsloser Tag ..und Donnerstag wäre dann der 2.Tag…mir war klar…so geht es nicht…eine neue Strategie muss her.
Also ich wie immer früh aufgestanden, hab mich fürs Arbeiten fertig gemacht und mich dann NICHT direkt an den Schreibtisch begeben…
…sondern bei 5 Grad eine dicke Jacke, Mütze und Handschuhe geschnappt und die am Abend ausgelassene Walking-Runde nach geholt….
1 Stunde walken, noch vor Sonnenaufgang. Kaum Menschen unterwegs, klare kühle Luft zum tief durch atmen, dabei absolute Ruhe.
Während die Sonne so langsam aufging ,bin ich eine meiner üblichen Runden um den Friedhof herum, durch einen Park und im großen Bogen wieder zurück nach Hause gelaufen.
Dann erst mal eine Tasse Kaffee trinken und dabei dann das Laptop hochfahren und mein „mobiles Büro“ in Stellung bringen…also alles was ich so zum Arbeiten benötige bereit legen.
Jaaa so hab ich bereits bis 7.30 Uhr Morgens mehr als 6km Draussen verbracht.,,,
In dem Park soll scheinbar einer der Bäume gefällt werden…zumindest habe ich an dem nicht mehr ganz so schönen Stück, einige Holztafeln mit verschiedenen Texten gefunden, die so etwas vermuten lassen, wie diese Tafel hier:
und auf der Rückseite stand: „und später haben meine Kinder hier gespielt“
Ich habe zwar keine Beziehung zu dem Baum, keine Erinnerungen, hoffe aber trotzdem, das er erhalten werden kann…
Ich hab mich heute für`s Büro etwas schicker angezogen, so mit Rock und Blazer….anstatt der obligatorischen Jeans…und ich hab mich richtig wohl damit gefühlt.
Also flugs in der Frühe ein Foto von mir gemacht und per WhatsApp an ein paar liebe Menschen verschickt.
Als Rückmeldung kam: Du siehst aber erholt und zufrieden aus.
Also hab ich mal wieder in mich hineingelauscht: JA das stimmt. Ich fühle mich erholt und ich bin sehr zufrieden mit mir und meinem Leben.
Natürlich bin ich nicht jeden Tag gut drauf und fühle mich auch nicht jeden Tag so gesund und munter…Aber:
Körper und Seele haben sich nach dem jahrelangen Stress wieder vollständig erholt…ich summe bereits Morgens vor mich hin….lache wieder öfter impulsiv aus vollem Herzen, tänzele oft spontan durch die Wohnung, und sobald ich in der Natur bin, fang ich an zu lächeln….und ich merke wie die Kreativität und auch die Fantasie wieder zurück kommen.
Etwas mehr als 1 Jahr nach meinem Umzug von Hessen nach Schleswig-Holstein und alles was mit dem beruflichen Mega-Stress zu tun hatte, ist überwunden. Mehr als 1 3/4 Jahr nach der Trennung und ich bin wieder zufrieden in meinem eigenen Leben angekommen.
Der Mensch ist irgendwie nicht dafür gemacht, dauerhaft glücklich zu sein…aber die Chance auf eine dauerhaftere Zufriedenheit, die ist da. Eine Chance die man aber auch nutzen muss.
So eine persönliche Zufriedenheit ist nämlich kein Garant dafür, das es auch so bleibt und in den Schoß fällt sie einem auch nur selten…Zufriedenheit zu erreichen und zu halten, das kostet etwas Mühe….es bedeutet auch, sich mit sich selber auseinander zu setzen.
In meinem Falle bedeutet es vor allem auch körperlich und geistig aktiv zu sein, Spaß daran zu haben, sich nicht hängen zu lassen…aber auch mal dunklere Stunden auszuhalten, durchzustehen…und dann wieder das Positive im Leben zu bemerken und sich daran zu erfreuen….
Ich wünsche Euch allen viel Gesundheit und Zufriedenheit und ein schönes Wochenende 🌼
Ich finde es faszinierend, das ich jetzt schon mehr als 7 Monate in Hamburg arbeite. Und obwohl ein Großteil meiner Familie hier heimisch ist und ich sogar in dieser Stadt geboren wurde, hab ich selber nie hier gelebt…Ich bin größtenteils in NRW aufgewachsen und habe zuletzt fast 18 Jahre in Hessen gelebt.
Doch nun entdecke ich Hamburg. In meinen Erinnerungen aus früheren Besuchen, hab ich Hamburg immer als sehr groß und düster wahrgenommen. Düster im Sinne von deprimierend und morbide… groß im Sinne von: der Autoverkehr ist durch die großen breiten Straßen echt einschüchternd.
Das mit dem Autoverkehr finde ich immer noch gewöhnungsbedürftig. Die Stadt aber, empfinde ich inzwischen gar nicht mehr als düster….es ist erstaunlich…jetzt wo ich öfter zufuss unterwegs bin, fühlt es sich sogar heiter und gelassen an….ich weiß nicht, woran das liegt….vielleicht an meiner inneren Einstellung.
Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und wollte nie in einer Großstadt leben…Kassel und Frankfurt sind zwar auch groß, aber im Verhältnis zu Hamburg schon fast familär klein. Hamburg ist mit 1,8 Millionen Menschen die 2.größte Stadt in Deutschland….das ist auch der Grund warum ich lieber in der kleinen Stadt am Rande von Hamburg lebe…außerdem sind dort die Mieten noch etwas günstiger.
…ich hab also meinen 1. Urlaubstag in dieser Woche genutzt, um Hamburg weiter zu erkunden….
Also rein mit dem Auto nach Hamburg und in der Nähe meines Arbeitgebers hab ich das Auto abgestellt…da ich meine Einkäufe noch im Büro verstauen wollte, bin ich so früh los gefahren, als ob ich arbeiten würde….war also bereits um kurz nach 7 Uhr dort…. schnell alles im Büro verstaut…
…weiter ging es mit der S-Bahn bis zum Jungfernstieg….ich hatte dort in der Nähe noch etwas zu erledigen, aber die machen erst um 10 Uhr auf…
Endlich einmal Zeit um im „Alex“ mit Blick auf die Binnenalster zu frühstücken….hier war ich vor vielen Jahren mit meiner Schwester…(lange bevor sie ebenfalls zurück nach Schleswig-Holstein gezogen ist)..die letzten Male als ich dort Kaffee trinken wollte, war es immer viel zu voll…jetzt war es fast leer.
….also erst einmal in Ruhe frühstücken …das Frühstücks-Buffet (!! Buffet? – ich dachte das ist in Corona-Zeiten nicht so angesagt) war jetzt nicht so der Hit…aber ganz okay…und da es groß und leer war, konnte ich auch nach dem Essen einfach sitzen bleiben und hab mal wieder meinen kleinen Lapi raus geholt…einfach mal wieder hier sitzen und meine Gedanken aufschreiben…aaach das war schön…
Was Wetter war trübe und windig….aber ich bin dann um die Binnenalster gelaufen und hab das erledigt, was ich noch erledigen wollte…danach bin ich durch die Stadt gelaufen…bis zum Turm der St.Nicolai Kirche…. und mit 5 EUR Eintritt hab ich mir Hamburg von oben angeschaut….durch die engen Gitterstäbe und die Außenstreben war der Blick auf die Stadt jedoch nur in engen Ausschnitten möglich…bot aber ein beindruckendes Bild auf die Speicherstadt….
Danach bin ich zum Michel gelaufen und war auch mal wieder drin….es ist zu Recht DAS Wahrzeichen von Hamburg:
…und das Hulbe-Haus darf ja auch nicht fehlen….ich liebe diese Art der Architektur
Nach ein paar Stunden zu Fuß in dieser schönen Stadt, wollte ich zum Abschluss noch bei dem tollen Italiener zu Mittagessen essen…wer weiß ob und wann das wieder möglich sein wird:
Also hab ich in der Nähe vom Gänsemarkt noch Halt gemacht…scheinbar haben wohl viele Menschen genau so gedacht, wie ich…es war relativ voll und das Essen war….hmmmmmmmmmmmmmm leeeecker: Also den Weißwein-Sud der Muscheln hab ich am Ende fast noch komplett ausgelöffelt…soo lecker war das:
Damit war mein Hamburg-Urlaubstag auch schon fast vorbei…zufrieden und gut gesättigt hab ich mich mit der S-Bahn zurück zu meinem Auto begeben und bin die knappen 20km nach Hause gefahren…
Ein schöner Urlaubstag – so ganz nah vor meiner Haustür und nebenbei noch 13km gelaufen….
Dieses Wochenende hat mich wieder ins Lot gebracht…fühle mich endlich wieder fit…puhhh zum Glück.
Die Idee mit dem Kraftsport war genau richtig….aber ich hab es mit den mir zur Verfügung stehenden Hanteln ZUHAUSE gemacht….ging auch….geht aber bestimmt noch besser….ins Fitnessstudio hab ich immer noch keine Lust.
Zusätzlich waren es am Samstag insgesamt 14km, die ich verteilt auf Morgens und Abends gelaufen bin….und heute noch einmal 11,5km….
Mein heutiges Ausflugsziel lag direkt in Hamburg-Ohlsdorf: der Waldfriedhof. Dort bin ich mehre Stunden spazieren gewesen, alles wirkte so weitläufig, fast verloren in seiner Größe…dabei war es eine sehr schön friedliche Atmosphäre :
Obwohl ich hier vor vielen Jahren schon einmal war, wusste ich nicht, wie groß dieser Friedhof ist. Laut Wikipedia der größte Waldfriedhof in Europa…
Also ehrlich, ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und kenne Friedhöfe nur so: man fährt bis an den Friedhof, stellt das Auto ab, geht durch eines der Tore und läuft dann so lange bis man entweder am Grab oder an der Kapelle ankommt.
Ein Friedhof der so groß ist, das man mit dem Auto reinfahren kann, der richtige Straßen und sogar Bushaltestellen hat…also das kommt mir schon sehr ungewöhnlich vor….das wirkte im ersten Moment auf mich surreal.
Ich war dort, ohne ein besonderes Ziel zu haben, bin einfach kreuz und quer gelaufen…es gab nicht mal einen besonderen Anlass. Einfach nur in Ruhe die herrliche Ruhe und die frische Luft einatmen und auch die Gedanken in meinem Kopf waren fast ruhig…
Kommt es mir so vor oder ist die Natur in diesem Jahr wieder besonders verschwenderisch mit ihren Früchten: Kastanien, Eicheln, Bucheckern…es scheint mal wieder ein „Mastjahr“ zu sein….ich hab sogar Esskastanien gefunden…und auch einige mitgenommen und im Backofen geröstet….hmmm lecker….. naja ich werde in diesem Jahr bestimmt keine auf einer Kirmes oder einen Weihnachtsmarkt bekommen….
Der Rückweg führte mich eine ganze Weile an der Alster entlang….hier gibt es tolle Wege.
Jetzt fühle ich mich wohl und bin zufrieden mit mir und dem Wochenende…und ich muss sogar nur noch 2 Tage arbeiten, dann hab ich noch einmal 3 Tage Urlaub….das sind schöne Aussichten…auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich tatsächlich nach Hessen fahren werde…
wenn ich es recht bedenke…wahrscheinlich werde ich es nicht tun…stattdessen wohl eher innerhalb Schleswig-Holsteins bleiben und lieber keine Freunde oder ehemaligen Kollegen treffen….
Heute hab ich gefühlt den halben Wochenmarkt leer gekauft….hahaha
Zumindest hab ich so viel Gemüse mit genommen, das ich schon schwer zu schleppen hatte: Rotkohl, Weißkohl, Sellerieknolle, Möhren, Gemüsezwiebeln, Lauch und Heide-Kartoffeln….mein Auto hatte ich weiter weg geparkt….soooo also etwas Krafttraining.
Danach bin ich zum Krupundersee gefahren und noch eine Stunde rund um den See und die Umgebung gelaufen….es war erstaunlich leer….aber Samstag Mittags haben die Leute zum Glück anderes zu tun, als am See spazieren zu gehen…zumal mir der Wind auch ganz ordentlich durch die Haare blies….aber schön wars….
Montag bin ich vor lauter Energie schon sehr früh aufgestanden, alles fluppte super, so das ich die S-Bahn um 6:31 hätte nehmen können…
…wenn sie denn gekommen wäre….mir wurde während des Wartens kalt, so richtig kalt und irgendwie fühlte ich mich ab dem Zeitpunkt für den Rest der Woche dann gar nicht mehr so übermütig energiegeladen….
Nach 20 Minuten, kam endlich eine S-Bahn….und weil die vorherigen ja nicht gefahren sind, war es entsprechend voll, aber nicht überfüllt…also alles noch okay.
Aber irgendwie fühle ich mich seitdem schlapp.
Die Arbeitstage verliefen ruhig, was auch daran lag, das einige Kollegen gar nicht im Büro waren….aber es war auch mühselig, da ich dadurch wenig klären konnte… ich hatte meine Energie verloren und sie in dieser Woche auch nicht wirklich wieder gefunden.
Alle Energie die ich noch hatte, hab ich in den normalen Tagesablauf gesteckt…hab versucht mich zu motivieren, hab versucht produktiv zu sein…das war nicht so erfolgreich….ich hatte einfach keine Lust zum Arbeiten und weiß nicht einmal wieso…
Die Abende sind damit auch schnell erzählt: kaputt beim Nachhause kommen, ausruhen, nur 2x bin ich meine Abendrunde gelaufen, hab nur wenig bis keinen Sport zuhause gemacht, dafür bin ich früh schlafen gegangen.
Ich brauche dringend wieder Energie. Aber Schlafen löst das Problem NICHT, da ich auch nach ausreichend Schlaf mich immer noch schlapp fühle, der Blutdruck jedoch wieder nach oben geht und auch mein Magen-Darm Stress signalisiert….d.h. ich brauche etwas anderes.
Die Trägheit zu überwinden geht bei mir oft mit Kraftsport…also Hanteltraining für den oberen Bereich, für die Mitte Übungen auf der Matte und für die Beine Kraftübungen an der Beinpresse….Aber ich muss erst einmal wieder hin gehen….seufz….
… hab es in dieser Woche nicht geschafft mich aufzuraffen….
der gesamte Fokus für die erste Hälfte der Woche lag auf dem Donnerstag…hoffentlich klappt das mit dem Auto-Abholen in NRW…
Den Hefeteig für die Frühstücks-Brötchen hatte ich gestern Abend noch vorbereitet….so langsam lerne ich endlich, kleinere Mengen zu nutzen….
Also hab ich nur die Hälfte des angesetzten Teigs genommen (den Rest hab ich noch im Kühlschrank) und daraus 6 kleine Kugeln geformt…Gebacken in der Muffin-Backform, sind daraus niedliche kleine Brötchen-Pralinen geworden.
Und damit ein Ei daneben nicht überdimensioniert wirkt, hab ich ein pochiertes Ei dazu gemacht. Irgendwo hab ich vor kurzem gehört, das ein Ei auf diese Art intensiver schmeckt, als ein Gekochtes.
Nun gut, ich hab in meinem Leben noch nicht so oft Eier pochiert zubereitet…aber es hat funktioniert und passte perfekt zu den Mini-Brötchen:
Neben der Theorie, das bei jedem Waschgang eine Socke verschwindet, gibt es in jedem Herbst noch ein anderes Phänomen: das Socken-Massaker.
In jedem Herbst, wenn die Sneaker-Socken so langsam wieder im Schrank nach hinten gedrängt werden und die normalen Socken wieder im Vordergrund stehen, dauert es nicht lang und jeweils eine Socke hat am Ende des Tages ein Loch.
Das passiert mir nicht im Winter und auch nicht im Frühjahr….dafür regelmässig im Herbst…und es wechselt auch die Seite…also nicht immer rechts oder links….Inzwischen kaufe ich mehre gleiche Sockenpaare, und lagere die heilen Einzelstücke, solange bis das nächste Einzelstück dazu kommt…so hab ich wieder ein ganzes Paar hahaha.
Ja na klar könnte ich die kaputten Socken stopfen und dann weiter tragen. Das wäre vernünftig und sparsam.
Aber gestopfte Socken sind für mich nicht komfortabel…bin da eine Mimose und reagiere sehr empfindlich, wenn ich mit gestopften Socken in Schuhen gehen muss….das macht mich ähnlich wahnsinnig, wie jede Art von Schildchen in der Kleidung, die ich konsequent sofort nach dem Kauf rausschneide….die scheuern und pieksen sonst auf meiner empfindlichen Haut.
Das die Socken so schnell kaputt gehen, hat evtl. auch etwas damit zu tun, das diese bei mir aus mindestens 80%-Baumwolle bestehen sollten…also wenig Kunstfaser besitzen, damit ich keine Hitze bekomme…
Dabei liebe ich eigentlich diese tollen Sportsocken aus einem Polyamid-Elastan-Mix, die so herrliche Eigenschaften haben, das der Fuß immer schön trocken bleibt und sich gut an den Fuß schmiegt und damit auch sehr wenig scheuert…sobald ich die Dinger aber zuhause anhabe, dauert es keine 10 Minuten und ich zubbel sie wieder aus….laufe dann lieber wieder ohne Socken.
An meinen Zehennägeln liegt es nun auch nicht: die sind immer kurz und rund gefeilt…so das es keine Ecken und Kanten gibt….evtl. schon eher an den oft eng geschnürten Schuhen, damit ich mit meinem Problemfuß nicht durchtrete….
Achja…wenn ich es also recht bedenke liegt es also an mir und meinem komplizierten Verhältnis zwischen Körperempfindlichkeit und Kleidung .
…aber schon jetzt ist klar: mein Vorrat an heilen Sockenpaaren nimmt so rapide ab, da muss ich Abhilfe schaffen….
Nach einem schönen und ereignislosen Arbeitstag, hab ich meine Walkingrunde heute einfach mal nach Hamburg verlegt…direkt nach dem Feierabend bin ich nach Ottensen gelaufen und hab für einen Cappuccino einen Zwischenstopp in einem netten Cafè gemacht.
…und hab danach noch ein paar neue Seitenstraßen ausgekundschaftet…hier gibt es so viele nette kleine Läden…interessant ist, das viele im Soutterrain liegen…das wird schon heimelig wenn man erst einmal 1-3 Stufen runter gehen muss, um in die Geschäfte zu kommen….
Ich bin mal wieder kreuz und quer gelaufen und finde mich mittlerweile ganz gut zurecht…so das ich mühelos bis zur S-Bahn Altona gefunden habe.
Für diese Woche bin ich ja im Besitz einer Wochenkarte für den ÖPNV und die Fahrt hin- und auch zurück war wirklich entspannt…es sind soo wenig Menschen in der Bahn, das ich nicht das Gefühl hatte, das es zu voll wird…und auf dem P+R Parkplatz direkt neben der S-Bahn-Station, wartete ja auch gleich mein Auto.
Hmmm – vielleicht sollte ich diese Kombi öfter machen…zumindest solange die S-Bahnen noch nicht wieder überfüllt sind…ich denk mal darüber nach.
Im Cafè wollte ich eigentlich mal wieder in Ruhe Zeitung lesen und auch ein wenig schreiben….aber dazu bin ich gar nicht gekommen.
Pünktlich um kurz nach 5 Uhr morgens bin ich von alleine aufgewacht…aber heute ist Sonntag…ich könnte weiterschlafen…
…hab mich zwar noch eine kleine Weile im Bett aufgehalten, aber das mit dem wieder Einschlafen hat nicht geklappt….mein Kopf war schon zu wach
…wie wäre es heute mit einer morgentlichen Walkingrunde im Wald? Es ist noch dunkel draußen…aber bald schon wird die Sonne aufgehen…und so ganz früh im Wald ist es phantastisch
….also gut: ich hab mich also einfach zum wandern angezogen, Kaffee gekocht und einen der leckeren Apfelballen eingepackt…beim Blick auf das Thermometer hab ich Handschuhe und Wollmütze hervorgekramt (5 Grad).
Ich war dann um 6.50 Uhr im Wald….es war immer noch dunkel….also hab ich mich bis zum Sonnenaufgang erst einmal am Rande des Waldes aufgehalten….
Und als es dann auch im Wald heller wurde, bin ich wieder kreuz und quer durch den Klövensteen gewandert…. So eine tiefenentspannte Atmosphäre gibt es nur am Morgen
…und dazu der Duft der Pilze….das nasse Wetter der letzten Tage hat sehr viele Pilze sprießen lassen…also keine, die ich jetzt Essen würde…aber trotzdem toll…ich bin auf schmalen Pfaden durch den Wald gelaufen und überall standen diese kleinen malerischen Kerlchen herum:
Auf dem Rückweg bin ich noch am Hofladen vorbei gelaufen und habe frische Eier für das Frühstück gekauft….und damit waren es heute Morgen schon einmal 8,5 km und das fast ohne Menschen im Wald…