Einen Urlaubstag in Hamburg

Einen Urlaubstag in Hamburg

Ich finde es faszinierend, das ich jetzt schon mehr als 7 Monate in Hamburg arbeite. Und obwohl ein Großteil meiner Familie hier heimisch ist und ich sogar in dieser Stadt geboren wurde, hab ich selber nie hier gelebt…Ich bin größtenteils in NRW aufgewachsen und habe zuletzt fast 18 Jahre in Hessen gelebt.

Doch nun entdecke ich Hamburg. In meinen Erinnerungen aus früheren Besuchen, hab ich Hamburg immer als sehr groß und düster wahrgenommen. Düster im Sinne von deprimierend und morbide… groß im Sinne von: der Autoverkehr ist durch die großen breiten Straßen echt einschüchternd.

Das mit dem Autoverkehr finde ich immer noch gewöhnungsbedürftig. Die Stadt aber, empfinde ich inzwischen gar nicht mehr als düster….es ist erstaunlich…jetzt wo ich öfter zufuss unterwegs bin, fühlt es sich sogar heiter und gelassen an….ich weiß nicht, woran das liegt….vielleicht an meiner inneren Einstellung.

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und wollte nie in einer Großstadt leben…Kassel und Frankfurt sind zwar auch groß, aber im Verhältnis zu Hamburg schon fast familär klein. Hamburg ist mit 1,8 Millionen Menschen die 2.größte Stadt in Deutschland….das ist auch der Grund warum ich lieber in der kleinen Stadt am Rande von Hamburg lebe…außerdem sind dort die Mieten noch etwas günstiger.

…ich hab also meinen 1. Urlaubstag in dieser Woche genutzt, um Hamburg weiter zu erkunden….

Also rein mit dem Auto nach Hamburg und in der Nähe meines Arbeitgebers hab ich das Auto abgestellt…da ich meine Einkäufe noch im Büro verstauen wollte, bin ich so früh los gefahren, als ob ich arbeiten würde….war also bereits um kurz nach 7 Uhr dort…. schnell alles im Büro verstaut…

…weiter ging es mit der S-Bahn bis zum Jungfernstieg….ich hatte dort in der Nähe noch etwas zu erledigen, aber die machen erst um 10 Uhr auf…

Endlich einmal Zeit um im „Alex“ mit Blick auf die Binnenalster zu frühstücken….hier war ich vor vielen Jahren mit meiner Schwester…(lange bevor sie ebenfalls zurück nach Schleswig-Holstein gezogen ist)..die letzten Male als ich dort Kaffee trinken wollte, war es immer viel zu voll…jetzt war es fast leer.

….also erst einmal in Ruhe frühstücken …das Frühstücks-Buffet (!! Buffet? – ich dachte das ist in Corona-Zeiten nicht so angesagt) war jetzt nicht so der Hit…aber ganz okay…und da es groß und leer war, konnte ich auch nach dem Essen einfach sitzen bleiben und hab mal wieder meinen kleinen Lapi raus geholt…einfach mal wieder hier sitzen und meine Gedanken aufschreiben…aaach das war schön…

Was Wetter war trübe und windig….aber ich bin dann um die Binnenalster gelaufen und hab das erledigt, was ich noch erledigen wollte…danach bin ich durch die Stadt gelaufen…bis zum Turm der St.Nicolai Kirche…. und mit 5 EUR Eintritt hab ich mir Hamburg von oben angeschaut….durch die engen Gitterstäbe und die Außenstreben war der Blick auf die Stadt jedoch nur in engen Ausschnitten möglich…bot aber ein beindruckendes Bild auf die Speicherstadt….

Danach bin ich zum Michel gelaufen und war auch mal wieder drin….es ist zu Recht DAS Wahrzeichen von Hamburg:

…und das Hulbe-Haus darf ja auch nicht fehlen….ich liebe diese Art der Architektur

Nach ein paar Stunden zu Fuß in dieser schönen Stadt, wollte ich zum Abschluss noch bei dem tollen Italiener zu Mittagessen essen…wer weiß ob und wann das wieder möglich sein wird:

Also hab ich in der Nähe vom Gänsemarkt noch Halt gemacht…scheinbar haben wohl viele Menschen genau so gedacht, wie ich…es war relativ voll und das Essen war….hmmmmmmmmmmmmmm leeeecker: Also den Weißwein-Sud der Muscheln hab ich am Ende fast noch komplett ausgelöffelt…soo lecker war das:

Damit war mein Hamburg-Urlaubstag auch schon fast vorbei…zufrieden und gut gesättigt hab ich mich mit der S-Bahn zurück zu meinem Auto begeben und bin die knappen 20km nach Hause gefahren…

Ein schöner Urlaubstag – so ganz nah vor meiner Haustür und nebenbei noch 13km gelaufen….

produktive Tage

Meine beiden einzigen Arbeitstage in dieser Woche (Montag und Dienstag) waren irgendwie klasse…ruhig von außen, produktiv von Innen…an beiden Tagen war ich sogar etwas länger im Büro. Insgesamt hab ich es aber im Monat Oktober geschafft, mehr als 12 Überstunden abzubauen….und das obwohl mein Kollege mehr als 2 Wochen in Urlaub war und ich auch mit meiner eigen Arbeit gut voran gekommen bin…es war trotz meiner Lustlosigkeit in der vergangenen Woche komischerweise eine sehr produktive Zeit.

Mit Blick auf die offensichtlich kommenden schwierigen Zeiten im November, bin ich Dienstag nach Feierabend noch für die Firma einkaufen gewesen: Hygiene-Papiere und Büromaterial…wie bereits schon mal erwähnt, ist unsere Dependance sehr klein und wir machen fast alles selber….und jetzt bin ich auch im Besitz einer Einkaufskarte für eine dieser Großhandelsketten in der Nähe.

Und ich hab am Dienstag auch noch meine Geschäftsreise nach Neuruppin geplant…die interne Genehmigung hab ich noch bekommen, die Kollegen in Neuruppin lassen mich auch noch rein hahaha (Antwort der Kollegen: na klar, solange einer der Kollegen täglich von Berlin nach Neuruppin einreisen darf, darf ich das auch aus Hamburg) …soooo einen Mietwagen hab ich auch schon vorbestellt. Ich werde morgens hin fahren und am Nachmittag wieder zurück…keine Übernachtung, kein Sightseeing und ich fahre allein.

Ich freue mich, die Kollegen vor Ort auch einmal besuchen zu können…wir müssen uns dringend zusammen setzen, um die gesammelten Kosten für die alten Projekte endlich abgestimmt zu bekommen und das weitere Vorgehen zu besprechen…einen Teil haben wir in den letzten Monaten zwar immer wieder telefonisch und per Mail besprochen…aber das reicht noch nicht aus…und vor dem Jahresende müssen wir Lösungen gefunden haben.

Die Abende hab ich mich mit Kochen, putzen und aufräumen verbracht…und mit telefonieren und whatsappen. Ab Mittwoch hab ich jetzt Urlaub bis Ende der Woche und meine privaten Besuche in Hessen hatte ich tatsächlich abgesagt, auch wenn der Lock-down-light ja erst am Mittwoch beschlossen wurde und auch erst ab nächster Woche gilt….Alle 4 Landkreise (Hamburg, Pinneberg, Frankfurt und Main-Taunus-Kreis) die mich betreffen, waren ja schon vorher Corona-Risiko-Gebiete.

Aber ich freue mich trotzdem auf ein paar freie Tage und werde diese schon zu nutzen wissen….

weitläufig

weitläufig

Dieses Wochenende hat mich wieder ins Lot gebracht…fühle mich endlich wieder fit…puhhh zum Glück.

Die Idee mit dem Kraftsport war genau richtig….aber ich hab es mit den mir zur Verfügung stehenden Hanteln ZUHAUSE gemacht….ging auch….geht aber bestimmt noch besser….ins Fitnessstudio hab ich immer noch keine Lust.

Zusätzlich waren es am Samstag insgesamt 14km, die ich verteilt auf Morgens und Abends gelaufen bin….und heute noch einmal 11,5km….

Mein heutiges Ausflugsziel lag direkt in Hamburg-Ohlsdorf: der Waldfriedhof. Dort bin ich mehre Stunden spazieren gewesen, alles wirkte so weitläufig, fast verloren in seiner Größe…dabei war es eine sehr schön friedliche Atmosphäre :

Obwohl ich hier vor vielen Jahren schon einmal war, wusste ich nicht, wie groß dieser Friedhof ist. Laut Wikipedia der größte Waldfriedhof in Europa…

Also ehrlich, ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und kenne Friedhöfe nur so: man fährt bis an den Friedhof, stellt das Auto ab, geht durch eines der Tore und läuft dann so lange bis man entweder am Grab oder an der Kapelle ankommt.

Ein Friedhof der so groß ist, das man mit dem Auto reinfahren kann, der richtige Straßen und sogar Bushaltestellen hat…also das kommt mir schon sehr ungewöhnlich vor….das wirkte im ersten Moment auf mich surreal.

Ich war dort, ohne ein besonderes Ziel zu haben, bin einfach kreuz und quer gelaufen…es gab nicht mal einen besonderen Anlass. Einfach nur in Ruhe die herrliche Ruhe und die frische Luft einatmen und auch die Gedanken in meinem Kopf waren fast ruhig…

Kommt es mir so vor oder ist die Natur in diesem Jahr wieder besonders verschwenderisch mit ihren Früchten: Kastanien, Eicheln, Bucheckern…es scheint mal wieder ein „Mastjahr“ zu sein….ich hab sogar Esskastanien gefunden…und auch einige mitgenommen und im Backofen geröstet….hmmm lecker….. naja ich werde in diesem Jahr bestimmt keine auf einer Kirmes oder einen Weihnachtsmarkt bekommen….

Der Rückweg führte mich eine ganze Weile an der Alster entlang….hier gibt es tolle Wege.

Jetzt fühle ich mich wohl und bin zufrieden mit mir und dem Wochenende…und ich muss sogar nur noch 2 Tage arbeiten, dann hab ich noch einmal 3 Tage Urlaub….das sind schöne Aussichten…auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich tatsächlich nach Hessen fahren werde…

wenn ich es recht bedenke…wahrscheinlich werde ich es nicht tun…stattdessen wohl eher innerhalb Schleswig-Holsteins bleiben und lieber keine Freunde oder ehemaligen Kollegen treffen….

Auf dem Wochenmarkt

Heute hab ich gefühlt den halben Wochenmarkt leer gekauft….hahaha

Zumindest hab ich so viel Gemüse mit genommen, das ich schon schwer zu schleppen hatte: Rotkohl, Weißkohl, Sellerieknolle, Möhren, Gemüsezwiebeln, Lauch und Heide-Kartoffeln….mein Auto hatte ich weiter weg geparkt….soooo also etwas Krafttraining.

Danach bin ich zum Krupundersee gefahren und noch eine Stunde rund um den See und die Umgebung gelaufen….es war erstaunlich leer….aber Samstag Mittags haben die Leute zum Glück anderes zu tun, als am See spazieren zu gehen…zumal mir der Wind auch ganz ordentlich durch die Haare blies….aber schön wars….

Lauchsuppe (vegetarisch)

Mir stand heute der Sinn nach einer Suppe….allerdings mal ohne Fleisch.

Also hab ich mich für eine schnelle und einfache Lauchsuppe mit Kartoffeln entschieden:

Wer kein Problem mit grüner Farbe hat, nimmt alles vom Lauch…wer die Suppe lieber ohne Grün möchte, nimmt nur den weißen Teil des Lauchs:

Bei mir darf die Suppe ruhig etwas Farbe haben…auch wenn es evtl. nicht so appetitlich aussieht hehehe: Also Zwiebel und Kartoffeln schälen und klein-würfeln, den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden.

Zwiebeln und Lauch in Sonnenblumenöl anrösten und mit etwas Mehl bestäuben, dann mit Gemüsebrühe ablöschen (ich nehme dazu meine selbstgemachte, die ja schon durch das pürierte Gemüse etwas andickt ). Danach die kleingeschnittenen Kartoffeln dazugeben und mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Danach die Suppe mit dem Pürierstab grob pürieren und noch einmal abschmecken…wer es mag kann zum Schluss dann mit Milch oder Sahne oder was es sonst noch für Alternativen gibt, noch etwas verfeinern…bei mir war es nur ein Schuss Milch und dann noch etwas frisch geriebene Muskatnuss obendrauf.

Das ist nur ein Grundrezept, das man beliebig abändern kann…wichtig ist dabei nur, das Verhältnis von Lauch zu Kartoffeln sollte 3/4 zu 1/4 sein…sonst ist es eher eine Kartoffelsuppe ….

Guter Verkäufer? naja…

Na klar freue ich mich schon seit ein paar Wochen auf das neue Auto….und je näher der Termin rückte, umso unruhiger wurde ich…klappt das denn auch?

Das Autohaus hat sich nicht bei mir gemeldet….Dienstag Nachmittag hab ich angerufen…bevor ich das Geld überweise, möchte ich wissen ob der Wagen denn überhaupt schon angemeldet wurde.

Der Autoverkäufer konnte sich nicht mal an meinen Namen erinnern und hat mich gleich an seine Kollegin weiter gereicht, die für die Termine zuständig ist….und siehe da: der Wagen war noch nicht angemeldet…sie würde mal nachfragen und sich wieder melden.

….natürlich kam keine Rückmeldung…also hab ich noch einmal am Mittwoch angerufen…und jawohl JETZT ist der Wagen angemeldet und die Unterlagen werden per Kurier nach NRW geschickt…Donnerstag geht also klar mit der Abholung.

Sooo dann hab ich also Mittwoch Abend das Geld überwiesen und am Abend alles aus meinem alten Auto rausgenommen und alle notwendigen Unterlagen dafür rausgesucht.

Donnerstag Morgen hab ich dann erst einmal von Zuhause aus gearbeitet (von 6-11 Uhr) aber auch das war nicht ganz so produktiv…ich hatte immer noch wenig Energie und überhaupt keine Lust….

Ab 11 Uhr Uhr hab ich mich auf den 360km langen Weg nach NRW gemacht, durch den Hamburger Elbtunnel, auf die A1- an Bremen, Osnabrück, Münster und Hamm vorbei…es war viel Verkehr, aber zum Glück gab es keinen Stau.

Am frühen Nachmittag war ich am Autohaus…und was soll ich sagen, der Autoverkäufer konnte sich auch jetzt nicht an meinen Namen erinnern….obwohl wir heute den Termin hatten….und er sprach von sich selbst in der 3. Person :

Ich: ich möchte meinen Wagen abholen, mein Name ist: Wirbelwind 68
ER: bei wem haben Sie den Wagen gekauft?
Ich: Bei Ihnen
ER: Sie haben den Wagen bei ……(nennt seinen Name) gekauft?
Ich: JAA und wir haben für heute den Übergabetermin

Er dreht sich vollkommen irritiert weg und überlegt….und erst nach gefühlt einer Ewigkeit dämmert es ihm…seine Entschuldigung: Die Maske hätte verhindert das er mich erkennt…sehr merkwürdig…..hahaha….also ein guter Autoverkäufer ist das nicht, sonst hätte er wenigstens vor dem Termin noch einmal nachgeschaut, wie der nächste Kunde eigentlich heißt…aber egal…

Ich hab richtig gemerkt, für ihn war das Geschäft mit dem unterzeichnen des Vertrags abgeschlossen…das hier….das physische Abwickeln der Autoübergabe….das mochte er nicht. Und die Unterlagen für mein altes Auto hat er nur entgegen genommen und achtlos auf einen anderen Schreibtisch geworfen….weg mit dem Ballast.

Ich war weiterhin höflich, wollte aber weder etwas trinken, noch wollte ich eine Einweisung. Das ich nichts trinken wollte, hat er mir übel genommen….immerhin hat er 5x nachgefragt, bis ich leicht gereizt meinte, ich würde mich schon melden, falls ich meine Meinung ändere.

Das ich keine Einweisung wollte, kam ihm aber sehr gelegen und so hab ich Papiere und Schlüssel bekommen, hab es mir im Auto erst einmal bequem gemacht und bin dann los gefahren….

Einziger Hinweis – dafür 3x: ich muss unbedingt tanken….stimmt…im Tank war so wenig, das nicht einmal die Tankanzeige anzeigen konnte, wie viel drin ist hahaha… ein paar Hundert Meter weiter gab es eine Tankstelle…

Also jetzt erst einmal Volltanken und den Sitz optimal einstellen….der Rest der gefühlt 1000 Schalter am Lenkrad und drumherum – der kommt später….

Jetzt möchte ich erst einmal Richtung Heimat fahren….nun auch im Auto hochoffiziell sichtbar als „Provinz Idiot“ mit dem Kennzeichen: PI….und fühle mich endlich in dieser Woche einmal wohl in meiner Haut.

lustlos und schlapp

Wie schnell so eine Woche vergehen kann…

Montag bin ich vor lauter Energie schon sehr früh aufgestanden, alles fluppte super, so das ich die S-Bahn um 6:31 hätte nehmen können…

…wenn sie denn gekommen wäre….mir wurde während des Wartens kalt, so richtig kalt und irgendwie fühlte ich mich ab dem Zeitpunkt für den Rest der Woche dann gar nicht mehr so übermütig energiegeladen….

Nach 20 Minuten, kam endlich eine S-Bahn….und weil die vorherigen ja nicht gefahren sind, war es entsprechend voll, aber nicht überfüllt…also alles noch okay.

Aber irgendwie fühle ich mich seitdem schlapp.

Die Arbeitstage verliefen ruhig, was auch daran lag, das einige Kollegen gar nicht im Büro waren….aber es war auch mühselig, da ich dadurch wenig klären konnte… ich hatte meine Energie verloren und sie in dieser Woche auch nicht wirklich wieder gefunden.

Alle Energie die ich noch hatte, hab ich in den normalen Tagesablauf gesteckt…hab versucht mich zu motivieren, hab versucht produktiv zu sein…das war nicht so erfolgreich….ich hatte einfach keine Lust zum Arbeiten und weiß nicht einmal wieso…

Die Abende sind damit auch schnell erzählt: kaputt beim Nachhause kommen, ausruhen, nur 2x bin ich meine Abendrunde gelaufen, hab nur wenig bis keinen Sport zuhause gemacht, dafür bin ich früh schlafen gegangen.

Ich brauche dringend wieder Energie. Aber Schlafen löst das Problem NICHT, da ich auch nach ausreichend Schlaf mich immer noch schlapp fühle, der Blutdruck jedoch wieder nach oben geht und auch mein Magen-Darm Stress signalisiert….d.h. ich brauche etwas anderes.

Die Trägheit zu überwinden geht bei mir oft mit Kraftsport…also Hanteltraining für den oberen Bereich, für die Mitte Übungen auf der Matte und für die Beine Kraftübungen an der Beinpresse….Aber ich muss erst einmal wieder hin gehen….seufz….

… hab es in dieser Woche nicht geschafft mich aufzuraffen….

der gesamte Fokus für die erste Hälfte der Woche lag auf dem Donnerstag…hoffentlich klappt das mit dem Auto-Abholen in NRW…

Mini-Brötchen mit pochiertem Ei

Den Hefeteig für die Frühstücks-Brötchen hatte ich gestern Abend noch vorbereitet….so langsam lerne ich endlich, kleinere Mengen zu nutzen….

Also hab ich nur die Hälfte des angesetzten Teigs genommen (den Rest hab ich noch im Kühlschrank) und daraus 6 kleine Kugeln geformt…Gebacken in der Muffin-Backform, sind daraus niedliche kleine Brötchen-Pralinen geworden.

Und damit ein Ei daneben nicht überdimensioniert wirkt, hab ich ein pochiertes Ei dazu gemacht. Irgendwo hab ich vor kurzem gehört, das ein Ei auf diese Art intensiver schmeckt, als ein Gekochtes.

Nun gut, ich hab in meinem Leben noch nicht so oft Eier pochiert zubereitet…aber es hat funktioniert und passte perfekt zu den Mini-Brötchen:

Herbst-Vorbereitungen in der Küche

Einen großen Teil des Tages hab ich gestern in der Küche verbracht…

Mein Vorrat an Gemüsebrühe ist aufgebraucht….also hab ich in einem großen Topf mit Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Lauch eine neue Brühe gekocht.

Anders als in den üblichen Rezepten, mache ich jedoch keine klare Gemüsebrühe. Bei mir wird das Gemüse also am Ende des Kochvorgangs nicht durchgesiebt und dann weg geschmissen (das kann man gut machen, wenn man die Brühe aus den Resten und Schalen des Gemüses kocht).

Ich nehme frisches Gemüse, schäle dieses und schneide alles in kleine Würfel. Ansonsten ist alles genau so wie bei der klassischen klaren Gemüsebrühe….nur am Ende nehme ich den Stabmixer und püriere das weichgekochte Gemüse in der Brühe und schmecke es danach noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Damit entsteht eine breiige Gemüsemasse, die ich dann portionsweise mit 50-150g pro Beutel einfriere. Der Vorteil ist, das ich das gesamte Gemüse nutze und damit auch den gesamten Geschmack erhalte…..und gleichzeitig meine Gerichte damit leicht angedickt werden.

Ich habe 20 Portionen abefüllt.

Bei der Gelegenheit hab ich mit den nun übrig gebliebenen Gemüseabschnitten und Schalen und einer Rinderbeinscheibe eine klare Rinderbrühe gekocht.

Diese habe ich auf alle kleinen Schälchen verteilt, die ich so in meiner Küche gefunden habe…Eigentlich sollte die konzentriere Brühe in den großen Eiswürfelbereiter….hahaha…aber den finde ich nicht….na gut dann geht es eben so:

sooooo – jetzt bin ich wieder gut ausgestattet….

Das Socken-Massaker

Neben der Theorie, das bei jedem Waschgang eine Socke verschwindet, gibt es in jedem Herbst noch ein anderes Phänomen: das Socken-Massaker.

In jedem Herbst, wenn die Sneaker-Socken so langsam wieder im Schrank nach hinten gedrängt werden und die normalen Socken wieder im Vordergrund stehen, dauert es nicht lang und jeweils eine Socke hat am Ende des Tages ein Loch.

Das passiert mir nicht im Winter und auch nicht im Frühjahr….dafür regelmässig im Herbst…und es wechselt auch die Seite…also nicht immer rechts oder links….Inzwischen kaufe ich mehre gleiche Sockenpaare, und lagere die heilen Einzelstücke, solange bis das nächste Einzelstück dazu kommt…so hab ich wieder ein ganzes Paar hahaha.

Ja na klar könnte ich die kaputten Socken stopfen und dann weiter tragen. Das wäre vernünftig und sparsam.

Aber gestopfte Socken sind für mich nicht komfortabel…bin da eine Mimose und reagiere sehr empfindlich, wenn ich mit gestopften Socken in Schuhen gehen muss….das macht mich ähnlich wahnsinnig, wie jede Art von Schildchen in der Kleidung, die ich konsequent sofort nach dem Kauf rausschneide….die scheuern und pieksen sonst auf meiner empfindlichen Haut.

Das die Socken so schnell kaputt gehen, hat evtl. auch etwas damit zu tun, das diese bei mir aus mindestens 80%-Baumwolle bestehen sollten…also wenig Kunstfaser besitzen, damit ich keine Hitze bekomme…

Dabei liebe ich eigentlich diese tollen Sportsocken aus einem Polyamid-Elastan-Mix, die so herrliche Eigenschaften haben, das der Fuß immer schön trocken bleibt und sich gut an den Fuß schmiegt und damit auch sehr wenig scheuert…sobald ich die Dinger aber zuhause anhabe, dauert es keine 10 Minuten und ich zubbel sie wieder aus….laufe dann lieber wieder ohne Socken.

An meinen Zehennägeln liegt es nun auch nicht: die sind immer kurz und rund gefeilt…so das es keine Ecken und Kanten gibt….evtl. schon eher an den oft eng geschnürten Schuhen, damit ich mit meinem Problemfuß nicht durchtrete….

Achja…wenn ich es also recht bedenke liegt es also an mir und meinem komplizierten Verhältnis zwischen Körperempfindlichkeit und Kleidung .

…aber schon jetzt ist klar: mein Vorrat an heilen Sockenpaaren nimmt so rapide ab, da muss ich Abhilfe schaffen….